So, dann mal ein paar mehr Bilder.
Es ging los mit der Frage eines Kumpels gestern (Sonntag) Nachmittag: "Hast du den Grill schon eingeweiht?"
Da war er noch im Karton.
Ein paar Minuten später hatte er frei bekommen von seiner Regierung, und ich war auf dem Weg, Grillgut suchen

Bei einem Automaten (Wurst-O-Mat24) gabs zumindest Bratwürstchen und Krakauer. Wieder zuhause hab ich noch zwei dicke Schwenksteaks im Eisschrank gefunden.
Der Grillaufbau dauerte auch zu zweit seine 1.5h, ging aber bis auf zwei Schrauben an unglücklichen Stellen sehr gut. Toll war das Blisterpack, wo alle Schrauben nach in der Anleitung verwendeten Buchstaben sortiert sauber einzeln verpackt waren. Große Hilfe.
Die Verarbeitung ist toll, alle Kanten sauber glatt, Oberflächen waren auch schonmal gereinigt, kein Ölfilm wie man es sonst mal von in China gefertigtem Metall kennt.
Selbst mein Kumpel, seines Zeichens kritischer Maschinenbauer, schien durchaus akzeptabel zufrieden, für ein in den USA konstruiertes und in China gefertigtes Produkt.
Leider sind vom Zusammenbau keine Fotos da, wir haben Hand in Hand gearbeitet, da hab ich nicht dran gedacht. Aber das Spannendere kam ja danach
Also, Grill auf den Balkon, Flasche angeklemmt, und los.
Die Tru Infrared Platten und Gussroste wiegen übrigens zusammen gefühlt soviel wie der Rest des Grills
Nach 20-25 Minuten war die Temperatur im Garraum bei 280 Grad. Wie erwartet nur minimaler Rauch und Geruch von Maschinenöl aus der Herstellung. Etwas mehr Temperatur hatte ich erwartet, aber vielleicht muss er dafür noch ein paar Minuten, oder meine Fühler sind eher schlecht (was durchaus sein kann).
Das Schätzeisen ist sehr träge, aber wenn man ihm etwas Zeit gab zeigte es nahezu dasselbe an wie der (günstige) Digitale Kasten.
Der Seitenbrenner zuckte erst etwas auf voller Last - das wurde bei weniger Druck später dann bei Voll besser, vermutlich musste er da Kleinigkeiten erst freibrennen.
Der Grillrost bekam noch etwas Leinöl übergepinselt, und dann los.
Die dicken Steaks "vorwärts" kurz angesengt, und dann mit Fühler bei geringer Hitze weiter. Die waren doch noch recht kalt, fingen bei 6 Grad an. Bei 67 hab ich sie dann gewendet, und dann die 77 verpasst und sie bis 82 ziehen lassen, das dauerte dann zusammen auch gut 45min. Ging aber noch gut. Etwas saftiger wären sie vermutlich gewesen bei 77, aber zu trocken waren sie auch noch nicht.
Die Würstchen gingen natürlich auf ca halber Hitze deutlich schneller. Schöne gleichmäßig Bräune, wenn man sie ab und an auf den Rosten bewegt.
War dann unsere Vorspeise.
Den vollen Toastbrottest haben wir nicht gemacht, aber 3 Toasts auf der rechten Bahn waren vorne und hinten gleich gut durch, das verteilt das Tru Blech wohl ganz gut.
Schauen wir mal, was die nächsten Tage und Wochen so bringen
