Rückmeldung einer Leserin der Goslarschen Zeitung:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mich auf die Suche begeben und folgendes herausgefunden:
Die "Eselsköttel" sind eigentlich Anisplätzchen.
Folgend die Geschichte gibt es zu den Plätzchen. Das Rezept ist leider nur in französischer Sprache. Sicherlich werden Sie es übersetzen können.
Mit freundlichen Grüßen
Gelöscht
Diese Ansiplätzchen besingen die Kinder in Dünnkirchen:
Saint Martin, boule, boule, boule,
Chie des croquandoules ...
In Flandern auf einer Missionsreis büchste St. Martins Esel aus. Auch bei Einbruch der Dunkelheit konnte das Tier immer noch nicht gefunden werden. Also machten sich die Fischer und ihre Kinder mit Laternen und Fackeln auf den Weg. Nach langer Suche gelang es endlich den Kindern den Esel wieder einzufangen. Der Bischof Manrtin von Tours belohnte die Kinder dadurch, dass er alles was der Esel nach Genuss und Verdauung der Standdisteln im Überfluss auf den Weg fallen ließ in "Croquandoules" verwandelte.
Folard ou Volaeren à la St Martin
Ingrédients :
1 kg de farine type 45
25 gr de levure
50 gr de sucre cristallisé
4 oeufs
1 cuillère à café de sel
1/4 de litre de lait de vache entier (ou de la ferme)
100 gr de beurre
100 gr de margarine
150 gr de raisins de Smyrne trempés dans du lait
Préparation :
Faire une fontaine avec la farine, délayer la levure dans 1/4 de lait et
verser dans le milieu de la fontaine. Incorporer les oeufs, le sucre, le
sel, le beurre ramolli.
Pétrir pendant 10 mn pour obtenir une pâte homogène et non collante.
Ajouter les raisins et laisser cette pâte recouverte d'un torchon
pendant 1/2 H. Détailler des boules rondes de 50 à 80 gr, laisser reposer 10 minutes.
les mettre sur une plaque huilée les dorer au jaune d'oeuf battu, laisser reposer
pendant une 1/2 heure.
Faire chauffer le four à 230° et les enfourner pendant 10 à 15 minutes..
Soweit das Schreiben an die GZ.
Schöne Geschichte. Glaube ich aber nicht.
Aber auch wenn Napoleon Bonaparte bestimmt am Harz mal vorbeigekommen ist:
Ich kann mir das nicht vorstellen. Zumal Eselsköttel in zwei Punkten in der Schreibweise abweichen. Und wenn es eine solche Süßspeise wäre, diese allein unter der Aufzählung all der anderen Deftigkeiten stände.