u_h_richter
Wurstversteher
Auch ich wurde schon neugierig, als ich am Wochenende in unserem Edeka-Prospekt ein Flank(en)steak
fand, das dort für € 7,70 angepriesen wurde. Ich also heute morgen hin und mir ein Teilchen von 1,2 Kilogramm
ausgesucht. Ich war offensichtlich der erste Kunde, der das Fleisch orderte, denn die Bedienung fragte mich,
ob ich denn wüßte, wie man es zubereitet. Ich bejahte und versprach, das Rezept nachzureichen.
Von Form und Struktur her handelt es sich bei der angebotenen Ware nicht um ein Flank Steak, sondern eher
um ein Skirt Steak in Form eines Tri Tip, was aber der Angelegenheit keinen Abbruch bereitet:
Marinade mit klassischer Rezeptur: 10 Gramm frischer Ingwer und sechs Knoblauchzehen, beides sehr
fein gehackt, 0,1 Liter salzige Sojasauce, 4 cl trockener Sherry, I Tl Fleur de Sel, 1 Tl getrocknete milde
Chili und 1/2 Tl Pfeffer, beides frisch gemahlen. Alles kräftig verrühren.
Das Fleisch mit einer feinen Gabel o. ä. mehrfach einstechen und mit der Marinade bestreichen.
Zusammen mit der restlichen Marinade in einen Kunstoffbeutel geben und vakuumieren. Dann 6
Stunden in den Kühlschrank:
Als Beilage hatte ich ein Ratatouille und Kartoffelecken mit Kräutercreme vorgesehen, auf die ich aber hier
nicht näher eingehen möchte:
Auf Wunsch poste ich mein Ratatouille-Rezept gerne. Ich liebe es im Sommer mit frischen Gartenkräutern:
Das marinierte Steak aus der Marinade heben:
Setup auf dem Weber-Grill: die vordere Hälfte Gussgrill mit vollem Kohlekorb, die hintere Seite nur
Plate ohne direkte Hitze:
Fleisch trockentupfen:
Sieht schon bestens aus, typisch ist die grobfaserige Struktur:
4 Minuten bei vollster Hitze von jeder Seite zugedeckt direkt auf dem Rost grillen:
Das Wasser läuft mir im Munde zusammen:
In Leichtmetalldünnwalzblech einwickeln:
Auf der Plate zugedeckt indirekt 10 bis 15 Minuten nachgaren lassen:
In der Zwischenzeit die Kartoffelecken frittieren:
Der Anschnitt quer zur Fleischfaser:
Supersaftig und auf dem Punkt:
Die Teststückchen auf meinem Teller, ich konnte nicht warten:
Die Beilagen:
Das Tellerbild:
Fazit: Der Kauf lohnt sich auf jeden Fall, das Fleisch schmeckt kräftig, ist saftig und in keinster Weise zäh
oder trocken. Die Marinade gibt den richtigen Touch. Ich werde in dieser Woche noch ein paar Stücke
nachkaufen. Ein echter Schnapp, wenn man es zuzubereiten weiß und rosa gebratenes Fleisch liebt.
Gute Idee von den Edeka-Metzgern, weiter so!
Gruß,
Uwe
fand, das dort für € 7,70 angepriesen wurde. Ich also heute morgen hin und mir ein Teilchen von 1,2 Kilogramm
ausgesucht. Ich war offensichtlich der erste Kunde, der das Fleisch orderte, denn die Bedienung fragte mich,
ob ich denn wüßte, wie man es zubereitet. Ich bejahte und versprach, das Rezept nachzureichen.
Von Form und Struktur her handelt es sich bei der angebotenen Ware nicht um ein Flank Steak, sondern eher
um ein Skirt Steak in Form eines Tri Tip, was aber der Angelegenheit keinen Abbruch bereitet:
Marinade mit klassischer Rezeptur: 10 Gramm frischer Ingwer und sechs Knoblauchzehen, beides sehr
fein gehackt, 0,1 Liter salzige Sojasauce, 4 cl trockener Sherry, I Tl Fleur de Sel, 1 Tl getrocknete milde
Chili und 1/2 Tl Pfeffer, beides frisch gemahlen. Alles kräftig verrühren.
Das Fleisch mit einer feinen Gabel o. ä. mehrfach einstechen und mit der Marinade bestreichen.
Zusammen mit der restlichen Marinade in einen Kunstoffbeutel geben und vakuumieren. Dann 6
Stunden in den Kühlschrank:
Als Beilage hatte ich ein Ratatouille und Kartoffelecken mit Kräutercreme vorgesehen, auf die ich aber hier
nicht näher eingehen möchte:
Auf Wunsch poste ich mein Ratatouille-Rezept gerne. Ich liebe es im Sommer mit frischen Gartenkräutern:
Das marinierte Steak aus der Marinade heben:
Setup auf dem Weber-Grill: die vordere Hälfte Gussgrill mit vollem Kohlekorb, die hintere Seite nur
Plate ohne direkte Hitze:
Fleisch trockentupfen:
Sieht schon bestens aus, typisch ist die grobfaserige Struktur:
4 Minuten bei vollster Hitze von jeder Seite zugedeckt direkt auf dem Rost grillen:
Das Wasser läuft mir im Munde zusammen:
In Leichtmetalldünnwalzblech einwickeln:
Auf der Plate zugedeckt indirekt 10 bis 15 Minuten nachgaren lassen:
In der Zwischenzeit die Kartoffelecken frittieren:
Der Anschnitt quer zur Fleischfaser:
Supersaftig und auf dem Punkt:
Die Teststückchen auf meinem Teller, ich konnte nicht warten:
Die Beilagen:
Das Tellerbild:
Fazit: Der Kauf lohnt sich auf jeden Fall, das Fleisch schmeckt kräftig, ist saftig und in keinster Weise zäh
oder trocken. Die Marinade gibt den richtigen Touch. Ich werde in dieser Woche noch ein paar Stücke
nachkaufen. Ein echter Schnapp, wenn man es zuzubereiten weiß und rosa gebratenes Fleisch liebt.
Gute Idee von den Edeka-Metzgern, weiter so!
Gruß,
Uwe
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