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Fleisch aus USA

Jetzt gehen Dir aber die Argumente aus....

Keineswegs. :D
Ich muss nur nicht bei offensichtlichen Punkten einen ganzen Sermon dazuschreiben, oder?

Aber, wenn's dir dann leichter ist: :domina:

Der Verzehr von Lebensmitteln, die von anderen Kontinenten hertransportiert werden müssen, ist m.E. per se schon unethisch.
Wenn's dann noch um Produkte geht, die in Europa ebenso (und auch in der gleichen Qualität) verfügbar sind, ist die Sache noch eindeutiger.

Und, um deine Gegenfrage vorwegzunehmen: ja, ich habe meinen Bananenkonsum drastisch reduziert (auf 1-2kg/a) und bin dabei, von Vietnam-Shrimps auf lokale Signalkrebse umzustellen (die müssen eh weg).
 
Hallo,

darauf habe ich gewartet. Jetzt haben wir also auch das südamerikanische Fleisch und das aus Australien und Neuseeland auf der Liste. Oder vom Tisch.

Mal abgesehen davon daß ich die menschenverursachte globale Erwärmung heute für weniger erwiesen halte als noch vor ein paar Jahren. Schließlich hat der Weltklimarat einiges dazu getan sich zu diskreditieren. Wissentschaftliche Arbeiten zu dem Thema sind kaum noch gefragt. Es geht da inzwischen eher um Glaubensfragen.

Wo denkst Du denn daß die Futtermittel für die hiesige Massentierhaltung herkommen? Alle aus deutschen Landen? Oder ist es letztlich total egal ob das Fleisch oder die Futtermittel um die halbe Welt gekarrt werden.

Oder glaubst Du ernsthaft daran daß biologische, bäuerlische, extensive Landwirtschaft für Alle funktioniert? Träum weiter.

Viele Grüße,
Gerhard
 
Mal die Frage in die Runde, wer hat gestern den Bericht über Fleisch "Made in USA" gesehen.

Food, Inc. - Was essen wir wirklich? -

War schon sehr lehrreich mal etwas über das hochgelobte US-Beef zu erfahren.


Das war der erste Beitrag zu dem Thema. Viele der darauf folgenden Beiträge gehen aus meiner Sicht am Thema vorbei. Warum?

Es geht nicht um biologische oder konventionelle Landwirtschaft, Fleischimporte usw.. Es geht um Ethik und Moral. Darf der Mensch aus Gründen der wirtschaftlichen Optimierung und des Lustgewinns anderen Lebewesen Leid zufügen.

Darauf habe ich nur eine Antwort: NEIN !!!

Ja, ich töte Tiere. Ja, ich lasse sie sogar aufwachsen um sie dann zu töten, damit sie anderen Lebewesen als Nahrung dienen. Sollte sich jedoch ein Mensch wagen, diesen Tieren nur das geringste Leid anzutun...

:bbq4you_drinks:

bbq4you
 
Wo denkst Du denn daß die Futtermittel für die hiesige Massentierhaltung herkommen? Alle aus deutschen Landen? Oder ist es letztlich total egal ob das Fleisch oder die Futtermittel um die halbe Welt gekarrt werden.
Das ist ja der Punkt! Mein Fleisch soll eben nicht aus der Massentierhaltung kommen und dazu noch Soja/Mais aus Südamerika fressen! Weder noch. Das ist für mich einfach inakzeptabel.

Ich will Rinder, die auf einer Weide das fressen, was ihnen grade in den Sinn kommt und die einen möglichst kurzen Weg zum Schlachter und danach zu mir haben. Egal, ob Tausende andere 10 Kilo Schwein für 4,99 bei Aldi kaufen, weils grade im Angebot ist und jeden Tag Fleisch auf den Tisch muss. Ich bin bereit gutes Geld für ein gutes Produkt auszugeben und mich kotzt dieser Geiz-ist-geil-Scheiss (ich unterstelll Dir hier nichts, mehr auf die Allgemeinheit bezogen) einfach an!.


Das war der erste Beitrag zu dem Thema. Viele der darauf folgenden Beiträge gehen aus meiner Sicht am Thema vorbei. Warum?

Es geht nicht um biologische oder konventionelle Landwirtschaft, Fleischimporte usw.. Es geht um Ethik und Moral. Darf der Mensch aus Gründen der wirtschaftlichen Optimierung und des Lustgewinns anderen Lebewesen Leid zufügen.

Darauf habe ich nur eine Antwort: NEIN !!!

Ja, ich töte Tiere. Ja, ich lasse sie sogar aufwachsen um sie dann zu töten, damit sie anderen Lebewesen als Nahrung dienen. Sollte sich jedoch ein Mensch wagen, diesen Tieren nur das geringste Leid anzutun...

:bbq4you_drinks:

bbq4you

Danke!:thumb2:
 
Ich bin bereit gutes Geld für ein gutes Produkt auszugeben und mich kotzt dieser Geiz-ist-geil-Scheiss (ich unterstelll Dir hier nichts, mehr auf die Allgemeinheit bezogen) einfach an!

Sorry, hier schmeißt Du die Dinge gründlich durcheinander.
Nicht der Kunde, sondern die Marketingfuzzis der Unternehmen haben Geiz-ist-geil geprägt.
Es ist eben einfacher, billig und ohne Qualität zu produzieren und damit mehr Umsatz über mehr Absatz zu machen, und noch einfacher, den Verbrauchern einfach zu unterstellen, dass sie dies ja genauso wollten.
Tatsächlich stellt sich aber die Frage, wer eigentlich Fleisch vom Antibiokatischwein oder halbtoten Hühnern essen will, eher beim Verbraucher und halt nicht beim Produzenten. :mad:
 
Sorry, hier schmeißt Du die Dinge gründlich durcheinander.
Nicht der Kunde, sondern die Marketingfuzzis der Unternehmen haben Geiz-ist-geil geprägt.
Es ist eben einfacher, billig und ohne Qualität zu produzieren und damit mehr Umsatz über mehr Absatz zu machen, und noch einfacher, den Verbrauchern einfach zu unterstellen, dass sie dies ja genauso wollten.
Tatsächlich stellt sich aber die Frage, wer eigentlich Fleisch vom Antibiokatischwein oder halbtoten Hühnern essen will, eher beim Verbraucher und halt nicht beim Produzenten. :mad:
Die Marketingfuzzis könnten das nicht prägen, wenn die Leute nicht genau dies wollten.

Ich hab die Zahlen nicht mehr genau im Kopf, aber in den Sechzigern waren die Deutschen bereit, über 5o % ihres Geldes in Lebensmittel zu stecken. Heute stecken sie 11 % ihres Geldes in ihre Ernährung. Die Leute wollen möglichst viel für möglichst wenig Geld. Das heisst, dass es hier einen Markt gibt, der von der Industrie bedient wird. Da ist nichts Verwerfliches dran. Es geht bei Unternehmen naturgemäß immer um Gewinnoptimierung.

Und solange es die Leute nicht interessiert, wo ihr Essen herkommt (nicht nur Fleisch), solange wird möglichst gewinnbringend möglichst viel Essen produziert. Egal unter welchen Bedingungen.

Jeder von uns hat mit seinem Einkaufverhalten Einfluss auf die Industrie. Es geht im Endeffekt immer nur um Angebot und Nachfrage.
 
Es geht um Ethik und Moral.

Sry wenn ich das mal zitiere.....aber wenn es um Ethik und Moral geht haben wir hier in unserem Land viel schlimmere Notstände !

Ich kann z.B. net verstehen, warum die Kirche als Träger von Pflegediensten Personaldienstleistungsfirmen ( Leiharbeitsfirmen ) gründet um ihr Pflegepersonal, welches zuvor "ausgestellt" wurde nun von der eigenen Firma zu leasen....da wir 2x auf Kosten unserer Senioren, und da kommen wir ALLE mal hin, gespart......obwohl wir einen Haufen Geld ins Gesundheitssystem buttern ! Einige Firmen, auch die Kirche, wo so gerne mit dem Finger auf Andere zeigt, versuchen hier groß abzusahnen.......und ist einer der schlimmsten Arbeitgeber im Pflegesektor ! Diese Info habe ich aus erster Quelle........

Ich finde es absolut unethisch dass wir, insbesondere die Kirchen, das Leben und Persönlichkeit unserer älteren Generationen nicht achten ! Warum werden die Pflegenden nicht besser bezahlt ? Nur weil einige wenige gut verdienen wollen....oder was ? Edit: Und da kann keiner sagen dass wir es nicht anders wollen !

Was das Fleisch angeht....das hatten wir in diesem Thread schon einmal: Wenn ich kein oder nur ein dürftiges Angebot zur Verfügung habe, wo bitte habe ich dann die Wahl ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ja der Punkt! Mein Fleisch soll eben nicht aus der Massentierhaltung kommen und dazu noch Soja/Mais aus Südamerika fressen! Weder noch. Das ist für mich einfach inakzeptabel.

Hallo Mista Fox,

da ziehst Du etwas aus dem Zusammenhang. Mir ging es darum, daß deutsche Massentierhaltung auch nicht besser ist als amerikanische. Die amerikanische aber immerhin leckeres Fleisch produziert.

Dann kam das "Argument" mit dem Co2

Also bitte nicht aus dem Zusammenhang zitieren. Und ja, du darfst dein Fleisch kaufen wo immer Du möchtest. Wenn ich wirklich die Wahl - im Sinne von echter Auswahl und Wahlmöglichkeit beim Einkauf hätte würde ich da sicher einiges anders machen. Aber selbst mit dem Umweg über den Großhandel (vulgo "Metro") gelingt es mir nicht das zu kaufen was ich eigentlich möchte. Also bleibt mir, aus mehreren schlechten Alternativen das leckerste zu essen.

Oder nochmal gewaltigen Aufwand in Kauf zu nehmen. Sowohl zeitlich als auch finanziell.

Viele Grüße,
Gerhard
 
Die Marketingfuzzis könnten das nicht prägen, wenn die Leute nicht genau dies wollten.

Ich hab die Zahlen nicht mehr genau im Kopf, aber in den Sechzigern waren die Deutschen bereit, über 5o % ihres Geldes in Lebensmittel zu stecken. Heute stecken sie 11 % ihres Geldes in ihre Ernährung. Die Leute wollen möglichst viel für möglichst wenig Geld. Das heisst, dass es hier einen Markt gibt, der von der Industrie bedient wird. Da ist nichts Verwerfliches dran. Es geht bei Unternehmen naturgemäß immer um Gewinnoptimierung.

Und solange es die Leute nicht interessiert, wo ihr Essen herkommt (nicht nur Fleisch), solange wird möglichst gewinnbringend möglichst viel Essen produziert. Egal unter welchen Bedingungen.

Jeder von uns hat mit seinem Einkaufverhalten Einfluss auf die Industrie. Es geht im Endeffekt immer nur um Angebot und Nachfrage.



Ist halt nur eine statistik.


• Ausgaben für Nahrungsmittel in Deutschland 1900 bis 2008 | Statistik
 
Hallo Mista Fox,

da ziehst Du etwas aus dem Zusammenhang. Mir ging es darum, daß deutsche Massentierhaltung auch nicht besser ist als amerikanische. Die amerikanische aber immerhin leckeres Fleisch produziert.

Dann kam das "Argument" mit dem Co2

Also bitte nicht aus dem Zusammenhang zitieren. Und ja, du darfst dein Fleisch kaufen wo immer Du möchtest. Wenn ich wirklich die Wahl - im Sinne von echter Auswahl und Wahlmöglichkeit beim Einkauf hätte würde ich da sicher einiges anders machen. Aber selbst mit dem Umweg über den Großhandel (vulgo "Metro") gelingt es mir nicht das zu kaufen was ich eigentlich möchte. Also bleibt mir, aus mehreren schlechten Alternativen das leckerste zu essen.

Oder nochmal gewaltigen Aufwand in Kauf zu nehmen. Sowohl zeitlich als auch finanziell.

Viele Grüße,
Gerhard

Es ist – bei aller Mühe– schwer, in einem Forum nicht aus dem Zusammenhang zu zitieren. Man bezieht sich halt gern mal auf den letzten Post und vergisst, wer was wann davor wie gesagt hat.

Ich hab niemandem willentlich unterstellt, dass er deutsche Massentierhaltung besser findet als amerikanische (wobei sie das womöglich ist). Ich sage nur, dass ich weder das eine noch das andere für mich möchte.

Ich verstehe grade nicht genau, um was es geht, aber ich hab Dich scheints mit irgendwas geärgert und dafür entschuldige ich mich.
 

Geographisch offtopic. Warum?

Sry wenn ich das mal zitiere.....aber wenn es um Ethik und Moral geht haben wir hier in unserem Land viel schlimmere Notstände !

Ich kann z.B. net verstehen, warum die Kirche als Träger von Pflegediensten Personaldienstleistungsfirmen ( Leiharbeitsfirmen ) gründet um ihr Pflegepersonal, welches zuvor "ausgestellt" wurde nun von der eigenen Firma zu leasen....da wir 2x auf Kosten unserer Senioren, und da kommen wir ALLE mal hin, gespart......obwohl wir einen Haufen Geld ins Gesundheitssystem buttern ! Einige Firmen, auch die Kirche, wo so gerne mit dem Finger auf Andere zeigt, versuchen hier groß abzusahnen.......und ist einer der schlimmsten Arbeitgeber im Pflegesektor ! Diese Info habe ich aus erster Quelle........

Ich finde es absolut unethisch dass wir, insbesondere die Kirchen, das Leben und Persönlichkeit unserer älteren Generationen nicht achten ! Warum werden die Pflegenden nicht besser bezahlt ? Nur weil einige wenige gut verdienen wollen....oder was ? Edit: Und da kann keiner sagen dass wir es nicht anders wollen !

Was das Fleisch angeht....das hatten wir in diesem Thread schon einmal: Wenn ich kein oder nur ein dürftiges Angebot zur Verfügung habe, wo bitte habe ich dann die Wahl ?

Das ist ein schlimmer Zustand, der sich ändern muss. :bbq4you_rotekarte:

bbq4you
 
Was das Fleisch angeht....das hatten wir in diesem Thread schon einmal: Wenn ich kein oder nur ein dürftiges Angebot zur Verfügung habe, wo bitte habe ich dann die Wahl ?

Genau das ist es - da bleibe ich bei meiner Meinung.
Wir bekommen den "Schrott" vorgesetzt, weil die Produzenten es so wollen, nicht die Verbraucher. Es rechnet sich für sie einfach besser.
Der angeblich "unethisch geizige" Verbraucher bekommt aber dafür den schwarzen Peter gezeigt, weil er halt genau das kaufen muß, was da ist, und nicht, was er evtl. gerne hätte, da es dies nicht oder nur ganz vereinzelt mal gibt.
Man sollte schon insoweit unterscheiden können und wollen, wer hier eigentlich wen verar...t. Von E10-Sprit als Beispiel rede ich jetzt lieber nicht, bevor es ganz OT geht.
 
Genau das ist es - da bleibe ich bei meiner Meinung.
Wir bekommen den "Schrott" vorgesetzt, weil die Produzenten es so wollen, nicht die Verbraucher. Es rechnet sich für sie einfach besser.
Der angeblich "unethisch geizige" Verbraucher bekommt aber dafür den schwarzen Peter gezeigt, weil er halt genau das kaufen muß, was da ist, und nicht, was er evtl. gerne hätte, da es dies nicht oder nur ganz vereinzelt mal gibt.
Man sollte schon insoweit unterscheiden können und wollen, wer hier eigentlich wen verar...t. Von E10-Sprit als Beispiel rede ich jetzt lieber nicht, bevor es ganz OT geht.

Die meisten Leute wollen Bio für 1,99 das Kilo und es wird immer schön verdrängt, wo das Essen herkommt.
 
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