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Frittieröl entsorgen?

Egal wie man es macht, es hinkt wahrscheinlich einen immer hinterher.

Entsorgen und in den Müll mit Flasche oder Plastik..... grundgenommen wegen der
Umverpackung nicht korrekt.

Bleibt wohl, übertrieben, der Recylehof 🙈
Wenn ich das bei uns da hinbringe, sagen die „Restmüllcontainer, kostet bis 120l 4 Euro“
 
Wie entsorgt Ihr euer verbrauchtes Frittieröl?
Kommt auf deine Mengen an.
Die Fahrer von alten Dieselfahrzeugen sind manchmal dankbar und holen das gerne ab (Kleinanzeigen/Wochenblatt etc.). Es wird gefiltert und landet im Tank.
Es gibt Frittenbuden, die sich dadurch keinen Stress mit der Entsorgung machen mußten (win/win). Ich kannte vor Jahren einen Strich 8 Fahrer, er hat für das Tanken nie bezahlt und immer einige hundert Liter zu Hause. Wegen 5 oder 10 Liter wird vermutlich keiner extra zu dir fahren, es sei denn er wohnt zufällig um die Ecke.
Es gibt nichts was es nicht gibt ;-).
 
Danke soweit zu Euren Beiträgen zur zweiten Frage.

Wer kann mir bei der ersten Frage praktische Tips geben:
Anhand welcher Kriterien tauscht Ihr euer Frittieröl aus?
 
Da wir sehr selten fritieren, nutzen wir das übrig gebliebene Öl einfach in der Pfanne weiter.
Es kommt aus der Friteuse in ein Schraubglas (wir haben eine Mini-Friteuse :-)) und dann portionsweise in die Pfanne...
 
Da wir sehr selten fritieren, nutzen wir das übrig gebliebene Öl einfach in der Pfanne weiter.
Es kommt aus der Friteuse in ein Schraubglas (wir haben eine Mini-Friteuse :-)) und dann portionsweise in die Pfanne...
So mache ich das auch, allerdings haben wir eine größere Friteuse. Öl nach Gebrauch filtern (wenn ich nicht mehr vorhabe in den nächsten Tagen zu frittieren) zurück in die Flasche 2,5l und nach und nach verbrauchen. Kühl und dunkel lagern. Wenn ich wieder was frittieren möchte zurück damit....Rest mit frischen Öl auffüllen. Wenn es ranzig oder nach alten Fritten riecht, in einen Gefrierbeutel und in den Restmüll.
 
Angenommen man frittiert mit 3l Rapsöl 1x, lagert dann das abgefilterte Öl in einer Edelstahl-Milchkanne.
Wie lange würde es dann halten, damit es noch ein weiteres Mal oder gar ein drittes Mal verwendet werden könnte?
Ich möchte auf die Zeit hinaus, nicht auf die Anzahl der Nutzungen.

Wenn es oxidiert, kann man das oxidieren signifikant hemmen, in dem man im Lagergefäß den Sauerstoff verdrängt oder laufen die Alterungsprozesse auch ohne Sauerstoff weiter?
Stichwort wäre "vakuumieren" oder das Gefäß mit "Argon" fluten.
 
Au hah, jetzt wird es aber wissenschaftlich und kompliziert.
Mein Tipp: Probier es einfach aus und verlass Dich auf Deine Sinne (Mund, Nase, Augen) um zu beurteilen ob das Öl noch gut oder verdorben ist.
Zu Deinen Fragen wird wohl niemand eine zuverlässige Antwort geben können... oder doch???

Gruß
Eugen
 
Wie lange würde es dann halten, damit es noch ein weiteres Mal oder gar ein drittes Mal verwendet werden könnte?
Meiner Meinung nach: sehr lange. Ist ja raffiniertes Öl - die sind extrem stabil.
Es wird sogar in Plastikflaschen verkauft (wo Sauerstoff stetig eindringt)

sicher kannst etwas Argon fluten. Schadet nicht
 
Au hah, jetzt wird es aber wissenschaftlich und kompliziert.
Ach weder noch.
Aber ich bin Kaffeeröster und insofern etwas vorbelastet, wie Öle altern und eben wie man es verhindert.
Schutzgas ist eine Möglichkeit (CO2 oder eben Argon, das wird auch bei Rotwein (Winesafe z.B.) in Flaschen eingesetzt)

Aber bei Frittierölen fehlt mir das ganze KnowHow, deshalb ganz "unwissenschaftlich"
Ich filtere mit Edelstahlgase, das klappt hervorragend. (minimal gröber wie Kaffeedauerfilter)
Vorteil, ich gieße das heiße Fett bereits um (so bei 100°), das filtert sich fix durch und ich kann die Küche gleich fertig machen.

Ein wenig stört mich das Aroma oxidierenden Fetts bereits nach dem ersten Mal, ich bin da mit meiner Nase evtl. sehr empfindlich und deshalb frage ich.
Was dem Durchschnitt gefällt kann ja nicht falsch sein...
8 Wochen, 14 Wochen, 25 Wochen?

Mein Öl ist 105 Tage alt, wurde Ende Februar das letzte und erste Mal benutzt.
Ja, geschmacklich alles noch sehr gut. Geruch des heißen Öls OK

Fotos:
Milchkanne 4.2l (Beeketal BMK-7), 160µ Filtergaze (da habe ich 3qm Zuhause :woot:), Jehova um den nicht ganz luftdicht schließenden Deckel noch etwas dichter zu machen.

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Grundwassergefährdung.
Ranziger Geruch auf dem Kompost.
Fäulnisbildung.
Das hängt sicher stark von den Mengenverhältnissen ab.
Ein Liter auf einen richtig großen Komposthaufen: wird sicher problemlos abgebaut.
Zehn Liter in so einen 80x80-Komposter: das könnte zu Problemen führen.

Grundwassergefährdung durch organisches Öl halte ich für sehr unwahrscheinlich, es sei denn du kippst es literweise direkt neben die Entnahmestelle. Oder ohne den Weg über einen funktionierenden Kompost.

Die Klopapier- oder Dieselmotor-Lösung halte ich persönlich aber für sinnvoller.

Vielleicht kann man ja auch Grillanzünder damit herstellen?
 
Ehrlich? Zersetzt sich das gut? Bleibt das nicht "schmierig" beim späteren Durchsieben?
Sag doch bitte mal was zu Deinen Erfahrungen.
Du, ich habe einen Kompost in der Gartenecke, der ist 2.50 m breit und 5-6 m lang sowie gut 1.2 m hoch. Da wird eigentlich alles entsorgt - auch tote Tiere werden da mal beigerodet :)
Wenn ich da mal etwas Pflanzenerde brauche, grabe ich mir ein Loch und nehme mir was ich brauche. Gesiebt hab ich da noch nie was. Wenn der mal voll sein sollte, also der Kompost, fahre ich den Humus auf der Wiese breit.
Ich kippe da auch wirklich nicht oft Öl drauf, weil meistens Tränke ich Klorollen damit. Vielleicht 3-4 Liter im Jahr.
Ich hab mal spaßeshalber in einem Gartenforum gegoogelt und da stand, das Öl wird von Mikroorganismen abgebaut. Aber wie lange das dauert kann ich nicht sagen.
 
Du, ich habe einen Kompost in der Gartenecke, der ist 2.50 m breit und 5-6 m lang sowie gut 1.2 m hoch. Da wird eigentlich alles entsorgt - auch tote Tiere werden da mal beigerodet :)
Wenn ich da mal etwas Pflanzenerde brauche, grabe ich mir ein Loch und nehme mir was ich brauche. Gesiebt hab ich da noch nie was. Wenn der mal voll sein sollte, also der Kompost, fahre ich den Humus auf der Wiese breit.
Ich kippe da auch wirklich nicht oft Öl drauf, weil meistens Tränke ich Klorollen damit. Vielleicht 3-4 Liter im Jahr.
Ich hab mal spaßeshalber in einem Gartenforum gegoogelt und da stand, das Öl wird von Mikroorganismen abgebaut. Aber wie lange das dauert kann ich nicht sagen.
Dann stimmt das Mengenverhältnis ja wie oben schon erwähnt. Da fällt ein Liter Frittieröl nicht auf. Danke für die Erklärung.
Bei meinem 1m x 1m x 1m Komposter will ich ja über 2 Jahre Mutterboden für Topfpflanzen gewinnen. Da wäre das der falsche Ansatz.
 
Man muss es ja nicht auf den Kompost kippen, der würde unter zu viel Öl ersticken und die Bodenlebewesen verrecken auch.
Mal abgesehen vom Geruch der Ratten anlockt und den ganzen Aufwand den man betreiben müsste, um den Kompost ausreichend zu "beatmen"

Loch graben auf dem Grundstück, Öl reinkippen und versichern lassen, oben Deckel oder Grassode drauf.
Auf dem Weg nach unten freuen sich Mikroorganismen und haben mal richtig was zum verstoffwechseln.

Ich kippe meine 3l 2-3x/Jahr in die Tonne, da freut sich die Müllverbrennungsanlage, denen fehlt es seit der ganzen Sortierung eh an Brandlast :)
 
wo kriegt man die, bitte?
....bei Herstellern von Sieben und Filtern (die haben haufenweise Abschnitte liegen)
beissermetall.de z.B. oder bei Amazon
https://www.amazon.de/s?k=mesh+240+edelstahl&__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&ref=nb_sb_noss
oder Ebay
https://www.ebay.de/itm/144045039859
oder Aliexpress (mit guten Beispielen z.B. 100 mesh / 150micron)
https://de.aliexpress.com/item/33057492476.html

Einige filtern mit 10-20µ, das dauert dann etwas und geht auch nur im heissen Zustand und setzt sich schnell zu.
Reinigen geht hier kaum noch, da ist wegschmeißen angesagt aber geht ja bei den Preisen.

Ich habe nie geschaut was empfohlen wird, meins finde ich fast zu grob, da geht z.B. Mehltrübung noch etwas durch.
Evtl. 80-120µ probieren
 
Es müsste doch eigentlich auch möglich sein das hart gewordene Fett über die Bio Tonne zu entsorgen, oder?

Ich kann jetzt aber nicht für andere Bundesländer sprechen, bei uns hier in Mittelfranken gibt es sie und ich bin dankbar dafür 😀
 
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