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Grillen = Entspannung?

Beefzilla

Grillkönig
10+ Jahre im GSV
Hallo zusammen,

nach der letzten Grillaktionen habe ich mich mal gefragt, wie bei euch das Grillen wohl so abläuft.

Wenn ich nur für uns vier Grille dann geht das meist nur von "Ist der Grill endlich fertig?" in "Ist das Essen fertig?" über. Während die WuKis dann über ihre Würste und Hähnchenteile herfallen liegt meist nebenher noch was auf dem Grill, auf das man ein Auge halten muss.

Haben wir Gäste wetzt man meist auch nur zwischen Küche, Grill und Tisch hin und her, um die Leute am Kauen zu halten, wie wir hier sagen.

Wie läuft das bei euch in aller Regel ab?

Gruß

Marc
 
Mir gehts ähnlich. Liegt aber eventuell auch an 2 anderen Faktoren:
1) fehlt mir ein Thermometer um die Grillrosttemperatur zu messen. So renn ich oft wie'n aufgescheuchtes Huhn zum Grill um die GT zu checken. Ist recht nervig aber die andere Seite der Medaille des Holzkohlegrills.
2) mir fehlt noch ne Menge Erfahrung und man will ja dass es was wird, sodass es gerade bei Erstvergrillungen zu Nervosität kommt

Als ich letztens nur mit einem Kumpel direkt n paar Steaks draufgeworfen und n schönes Pils getrunken hab, war es recht entspannt :-)
 
Bei uns verteilen sich die Gäste eh automatisch um den Grill, da bin ich dann nicht alleine ^^

Ich mache das eigentlich immer ganz entspannt, lasst Euch einfach nicht stressen und aus die Maus. Gegessen wird es, wenn es fertig ist. Bei einem großen Grillevent ist das mit Sicherheit etwas anderes, aber wir machen das doch zum Großteil aus Spaß an der Sache.

Gruß,
Sascha
 
naja wenns inge gibt, die ich schon en paar Mal gemacht habe ist es relativ ruhig, letztens Roastbeef, halbe Stunde vor der zu erwartenden Endzeit noch den AZK angeworfen, Bier getrunken, Gäste begrüst, dann das gute Stück runter vom Grill, eingewickelt ruhen lassen, Grillies nachgefüllt Würste und anderer Kleinkram drauf fertig gemacht, Bier getgrunken und dann alles zusammen serviert.

Die nächste Herausforderung kommt am Mittwoch ... wenns nicht hektisch wird, gibts Fotos ...
 
Naja, man sollte sich numal nicht stressen lassen - und sich nciht wegen seiner Gäste selber unter Druck setzen.

Meist mach ich mir Stress aber selber z.B. indem ich vergesse den Käse für die BurgerPatties rauszulegen o.ä.

Stressfreies WE allen :saufen2::fire:
 
Stress habe ich eigentlich nur noch selten da ich mittlerweile schon eine gewisse Routine habe. Egal was es gibt.

Aber ganz gleich ob 2, 5 oder 20 Personen zu verkösten sind esse ich grundsätzlich zuletzt.
 
Bei mehr als 5 Leuten gibt's bei mir nichts flachgegrilltes - da steh ich sonst die ganze Zeit immer mit dem Rauch in den Augen und verbrenn mir die Pfoten bei den Wendemanövern.

Das indirekt gegrillte Zeug - Grill vorheizen & einpegeln, auflegen, ab und an mal verhätscheln und runter, wenn's fertig ist. Kein großer Stress. Wenn man's oft genug gemacht hat, hat man auch dafür ein Gespür entwickelt.
Deswegen betone ich ja so oft: Keine Experimente mit den Gästen. Man macht sich selber nur unnötig Stress und die Gäste müssen ggf. ewig auf das Essen warten oder kriegen sub-suboptimale Ergebnisse präsentiert. Und beides will ich als guter Gastgeber eben nicht.
 
Flachgrillen artet bei mir leider auch immer in Stress aus und bis ich dann mal verschwitzt und wie ein Waldbrand riechend an den Tisch komm, ist der Rest schon fertig und hat die besten Beilagen weggefressen. Darf mich dann mit mitgebrachten Couscous-, Reis- oder Dosenerbsennudelsalaten herumschlagen.

Ich bin inzwischen dazu übergegangen bei mehr als zwei oder drei Gästen nur noch größere Fleischstücke (läuft also meist auf Ribs oder PP raus - deswegen kommen die Leute ja auch zu mir) indirekt zu machen.

Für etwaige Sonderfälle und Extrawürste stell ich einen Smokey Joe in die Ecke, bei käsefußbleichen Zuchinispalten heißts dann selbst ist die Frau. Nachwuchs gibts hier vor Ort nicht und Eingeschleppter hatte bis dato kein Problem mit dem was es gab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt drauf an, mit wem ich grille.

Sind die WuKis da, dann gibt es meist was fixes flachgegrilltes, das geht auf dem GA so fix, da gerate ich nicht in Stress. Bin ich mit GöFreu allein, dann wird es eh nicht stressig.

Sind Freunde da, dann gibt es Bacon Bomb, Lollies, Feta in Jehova - also Sachen die auch mal ne Weile allein klarkommen. Da meine Leute inzwischen wissen das Grillen ein Teil des Abends ist und nicht die Nahrungsaufnahme im Mittelpunkt steht, haben sich die Sprüche alá "Wann ist die Wurst fertig?" erledigt. Alles Erziehungssache. :bdsm:
 
Ich halt es wie QBorg: "Keine Experimente"

Klar, Vorbereiten ist Arbeit.Egal ob Ribs, Armadillo Eggs, Wings, etc.

Aber wenn ich das scheue, lade ich mir eben niemanden ein und seh zu, dass wir selbst irgendwo unterkommen :pfeif:

Und wenn Du indirekt mit Deckel-zu grillst und dann nacher (wenns unbedingt erforderlich ist) für die Kinder noch einen Satz Würschtle machst, kannst auch gemütlich mit allen mitessen.

Wenn man nur direkte Flachgrill-Sachen macht, dann trifft einen eben das Los des Grillers. Aber wenn genügend Kerle dabei sind (Lass mich mal...) dann sitz ich das gemütlich aus und lass die Gäste grillen... :lach:

VG
Axolis
 
Ich versuch da immer entspannt zu sein, außer wenn ich wieder etwas ausprobiere .
Da ist man doch schon etwas aufgeregt, bin ja auch noch ziemlich im Anfangsstadium.
Aber das wird erst mal im kleinen Familienkreis probiert, bevor ich es im großen Rahmen mache.
Fragen kommen zum Glück keine mehr, nur wenn ich den Deckel hebe, kommen alle und wollen schauen. :pfeif:
In der großen Runde wird's fast immer gesellig :trinkbrüder: , da ist's egal ob das Grillen ne Stunde länger dauert oder nicht

Und ich esse auch immer grundsätzlich als letzter.
 
Entschleunigen ihr müsst.

Vorbereitung ist mal das wichtigste. Ich sag immer grillen ist wie fondue oder raclette. Da gehts auch ohne hektik.

Wir hauen immer die vorspeise aufn grill, dann wird diese gegessen.
Und dann gehts weiter mit der hauptspeise. Wir sind ja nicht bei mc dingens.

Je nach dem wie alt die kids sind auf besuch gibts das kids menü so wie se hungrig sind. Aber der rest ist ja mal vorgesättigt mit der vorspeise.

Und ja es bietet sich an bei mehr als 6 pers of low and slow umzuschalten beim hauptgang. Vorausgesetzt die hardware ist vorhanden. Aber mehr als 6 pers mit einer kugel wöllt ich pers nicht machen.

Wer zununs zum grillen kommt, der weiß es ist nicht in 1 stunde rum.

Planung, übung und vorbereitung entschleunigt ungemein beim grillen. Früher war das auch immer stressig. Aber heute völlig relaxt.


Mit fleischigen grüßen
Firefrog
 
Also testen tu ich nur im kleinen Rahmen -5 Personen ohne WuKis
Wenn es größer wird bis 30 Personen o.ä., dann geht nichts über einstudierten Standard.
Den ich dann mit viel Bier Entspannung durchziehen kann.
Und ich esse generell als letztes da bei mir die Gäste immer Vorrang haben.
 
Flachgrillen artet bei mir leider auch immer in Stress aus und bis ich dann mal verschwitzt und wie ein Waldbrand riechend an den Tisch komm, ist der Rest schon fertig und hat die besten Beilagen weggefressen. Darf mich dann mit mitgebrachten Couscous-, Reis- oder Dosenerbsennudelsalaten herumschlagen.

Ich bin inzwischen dazu übergegangen bei mehr als zwei oder drei Gästen nur noch größere Fleischstücke (läuft also meist auf Ribs oder PP raus - deswegen kommen die Leute ja auch zu mir) indirekt zu machen.

Für etwaige Sonderfälle und Extrawürste stell ich einen Smokey Joe in die Ecke, bei käsefußbleichen Zuchinispalten heißts dann selbst ist die Frau. Nachwuchs gibts hier vor Ort nicht und Eingeschleppter hatte bis dato kein Problem mit dem was es gab.
also Du grillst Du bist der WICHTIGSTE Mann auf dem Grundstück wenn das Deine Gäste begriffen haben haste keinen Stress
 
Planung ist alles.

Je nach Anzahl der Gäste fange ich schon ein/zwei Wochen vorher an.

Und ich scheue mich nicht zu fragen ob die Gäste mitbringen möchten. Die meisten bringen Salat mit. Also erspare ich mir schon mal das Salat zubereiten. Wichtig ist dabei allerdings zu fragen welchen Salat sie machen. Das wird dann auf der Gästeliste vermerkt. Damit nicht drei Gurkensalate und fünf Nudelsalate mitgebracht werden.

Das Essen festlegen und nur Grillgerichte nehmen von denen man sicher ist daß sie gelingen. Keine Experimente. Flachgegrilltes eher als Vorspeise nehmen. Und PP oder Brisket nur wenn man rechtzeitig anfangen kann und ein gutes Zeitpolster hat. Wobei die Beiden problemlos sind, da sie mindestens eine Stunde in der Wärmebox bleiben sollen. Ansonsten Sachen wie Jamaican Jerk Pork, Bacon Bomb, Ribs, Braten usw. denn die können vor sich hingrillen während die Gäste kommen und es die Vorspeise gibt.


Die nächste Liste ist die Zutatenliste. Genau aufschreiben was man braucht und auch im Schrank nachschauen ob es auch tatsächlich vorhanden ist. Nach dem Motto: "Ich war mir sicher, daß noch Knoblauchknollen im Schrank waren" und das 1 Stunde vor eintreffen der Gäste. Einkaufen und abhaken.

Am Vortag möglichst viel fertigstellen. Würzmischungen, Saucen und So. Damit man am Tag X sich nur noch auf die Zubereitung der Grillsachen konzentrieren kann.

Ganz wichtig: Die Zeiteinteilung so wählen daß man in Ruhe die Gäste empfangen kann und noch ein oder zwei Bier/Prosecco mit ihnen trinken kann.
Danach mit der Vorspeise anfangen und wenn sie erst einmal etwas im Magen haben ist alles im grünen Bereich.

Außer es sind Kinder dabei. Wenn die Hunger haben am Besten sofort mit Würstchen anfangen.

Und den Tag genießen.
 
Bei Gästen grille ich nurnoch indirekt irgendwelche braten. .. erstens brauche ich hier nurnoch mein grill an machen Fleisch drauf und fertig. ... während das Fleisch grillt bin ich für die Gäste da. .. wenn das Fleisch gut ist können wir alle zusammen essen. ...
Zweitens ist der wow-Effekt Viel größer wenn die Gäste sich Wie Kleine Kinder sich freuen und fragen wie es unter den Deckel aussieht. ....
 
Ich habe noch nie für mehr als acht Personen gegrillt, daher kann ich nicht mitreden, wenn es um Verköstigungen von 20, 30 Leuten geht.
Grillen ist für mich Entspannung, weil ich es gerne tue.
Mich ärgert es höchstens einmal, wenn was nicht so gelingt, wie es gelingen sollte. Aber ansonsten kenne ich keine Hektik beim Grillen.

Wenn meine Kinder zu Besuch kommen, versuch ich immer etwas zu grillen, was sie noch nicht kennen. Da plan ich im voraus und organisiere auch rechtzeitig.

Ich kann zwar noch nicht sagen: Ich kann grillen, aber ich kann zu Recht sagen,
ich grille mit Spaß und Vergnügen.

:weizen:
 
Ich sehe da auch so wie meine Vorredner: Übung macht den Meister und eine gute Vorbereitung ist das wichtigste.
Und wenn man dann noch Sachen macht, bei denen man sich sicher fühlt, dann wirds auch ruhiger. Zuletzt gabs bei uns in größerer Runde als Vorspeise Gyrosspieße und Krautsalat und danach dann ne BaconBomb. Das ließ sich super vorbereiten und als die Gäste da waren musste ich nurnoch n bischen die Spieße drehen und dann halt die BaconBomb aufschneiden... nahezu stressfrei.

Klar, Flachgrillen, die Sachen die auf den ersten Blick einfach ausschauen, wie mal schnell n paar Würste grillen, da hatte ich Anfangs auch Stress mit... wenn erstmal eine Wurst schwarz ist, dann sieht es bei den andern auch nicht anders aus, die stecken sich scheinbar an. :fire:
Fängt man dann noch an, etwas dunkles abzukratzen und lässt die anderen aus dem Auge, dann breitet sich die schwarze Pest aus wie ein Lauffeuer. :bash:

Aber auch das bekommt man in den Griff. Selbst auf dem kleinsten Kohlegrill richte ich mir durch unterschiedliche Kohlemenge verschiedene Temperaturzonen ein... Bei größeren Grillaktionen ganze Grills mit unterschiedlichen Temperaturen. Dieser kleine Trick hat mir mehr bei der Entschleunigung geholfen als man denkt.
 
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