Was ist an einer wissenschaftlich nachgewiesenen Methylquecksilberbelastung mit Risiko zur Grenzwertüberschreitung denn bitte ideologisch?
Dass sich jemand angesprochen fühlt und mit "Wissenschaft als rhetorisches Totschlagargument" kommt.
(Und das ganz besonders wo ich mich in keinster Weise auf das Quecksilber bezogen habe.

)
Komm, sing mir das Lied vom Waldsterben.
Wissenschaftlich bewiesen, Weg ins Parlament, Öffner der Brieftaschen - und heut umgedeutet in "der Wald erneuert sich". (Und das auch noch von der selben Mischpoke.

)
Oder reden wir drüber wo der Sinn ist den bereits toten Beifang ins Meer zu schmeißen statt ihn zu nutzen?
Brauchts nicht? Nö, ist halt so. Den Grundsätzen müssen Opfergaben dargebracht werden.
So wie die Füchse, die man versucht klein zu halten, damit die kläglichen Überreste an Bodenbrütern, die die Wohlstands-Landwirtschaft noch nicht plattgewalzt hat, nicht vom Überbestand an Beutegreifern ganz verschwinden.
Reden wir halt von den Füchslein bei denen man billiger wegkommt wenn man sie wegschmeißt als dass man sie der Verwertung zuführt. Weil für Ideologen nur Plastik-Pelz sinnvolle Verwertung (von Erdöl) ist.
Alles gaaanz anders. Hat nix miteinander zu tun.
Übrigens: Die Giftmasche ham wir hier auch.
Wildfleisch ist sooooo bleibelastet dass man dem teutonischen Jäger die Munition verbieten muss.
Grenzwerte wollen wir aber nicht. (sonst würd der Salat aus den Regalen müssen) Und außerdem wollen wir nur dem Jägerlein ans Beinchen.
Drum verbieten wir dem deutschen Jägerlein was, und haben unseren Ideologen-Sieg.
Da wir keine Grenzwerte wollen bleiben dann auch die 60 % von dem was der angeblich "einzig wichtige" Verbraucher auf dem Teller hat unangetastet. Die sind nämlich Importware und sollen keinerlei Regulierung unterliegen.
Hauptsache die Giftmasche hat ihren politischen Inlandszweck erfüllt.
