Danke erst einmal für euer positives Feedback!
Ich hatte mir wirklich lange Gedanken gemacht, wie ich die Zuluftführung und -regelung realisieren würde. Der erste Grundgedanke war, dass es eine optimale, gleichmäßig verteilte Luftströmung / Sauerstoffversorgung für den Kohlekorb nur dann geben könnte, wenn diese zentral unterhalb des etwa halbkugelig geformten Kohlekorbes erfolgen würde.
Dazu boten sich 2 Varianten an:
1. Über ein nach oben geführtes 2" Rohr mit Regelklappe, wie es häufig zu sehen ist. Erstens wäre es ein höherer Materialaufwand gewesen (ok, nicht unbedingt in meinem Fall, da ich aus einem Schrottcontainer mehrere 2" Edelstahlrohr-Stücke von 80cm Länge zur Verfügung hatte).
2. Ich empfinde solch ein Rohr als störend und optisch nicht so schön.
3. Habe ich durch solch ein Rohr einen höheren Strömungswiderstand als bei einer direkten Zuluftöffnung am Boden.
4. Ergibt sich so eine einfache Reinigungsmöglichkeit. Man kann etwaige Asche einfach hinausfegen.
Die Querschnittsveränderung der Öffnung durch eine Scheibe ist ja eine häufig genutzte Methode, nur warf sich die Frage auf, wie die Betätigung aussehen sollte. Zunächst hatte ich eine Hebelkonstruktion im Kopf, bis mir schließlich bei der Wartung des Mountainbikes die zündende Idee kam.
Einfacher und flexibler (im wahrsten Sinne des Wortes) als mit einem Zweirad-Bowdenzug ging es wirklich nicht.
Als Betätigungselement dachte ich zunächst auch erst wieder an einen Hebel, bis ich bei der Ideen- und Materialsuche im Keller diesen Türdämpfer (oder wie das Ding auch immer heißt...) beim Durchwühlen in die Finger bekam.
Das war es! Mit wenigen Handgriffen und Änderungen war das Teil montiert und umfunktioniert. Einfachst zu bedienen, mit Skala und Feststeller bzw. einstellbarem Betätigungswiderstand gegen unbeabsichtigtes Verstellen.
Mittlerweile hat es sich schon recht gut eingespielt die richtigen Stellungen auf der Skala für die unterschiedlichen Garraumtemperaturen zu bekommen.
Gruß,
Hanno