• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

HORL Rollschleifer Mod & Stand

Servus Phillip,
willkommen in diesem Forum der Süchtigen.:D
Ich beschäftige mich auch gerne mit 3D-Druck und Maschinenbau und bin daher sehr interessiert, wie es dir mit deinem Projekt ergeht.
Bitte halte uns gerne auf dem Laufenden.

Gruß
Rob
Hallo zusammen; Hallo Rob,
das Projekt hat tatsächlich konkrete Formen angenommen. Ich schreibe gerade einen Anleitungsartikel für den Druck & Zusammenbau, und bereite die Dateien final vor, um alle verbleibenden Fehler zu korrigieren. Sobald das fertig ist, werde ich alle Daten + Anleitung auf Thingiverse hochladen und das hier natürlich auch teilen. Hier jedoch schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

Der schematische Aufbau sieht wie folgt aus. Die Rolle (Antrieb, Lila) überträgt die Rollbewegung über die Planetenträger (hellblau) an die Planetenzahnräder (dunkelblau), die die Bewegung im Verhältnis 1:3 an die Abtriebsachse (gelb) weiterleiten. Diese ist durch zwei Kugellager im inneren bzw. äußeren Planetenhalter gelagert. Folgende Explosionsgrafik zeigt die genannten Subbaugruppen:
Screenshot 2022-03-27 143720.png


Die der Aufbau aus den Einzelteilen ist im folgenden Bild zu sehen:
Links
Screenshot 2022-03-28 153345.png


Alle 3D-Druck-Teile wurden im Hinblick auf gute Druckbarkeit mit FDM-Druckern hin entworfen. Durch die doch sehr begrenzten baulichen Abmaße von einigen Geometrien (z. B. der Zahnräder) ist eine 0,3 mm, besser 0,2 mm Düse pflicht. Mich hat das zunächst abgeschreckt, ich hatte vorher noch nie kleiner als 0.4 gedruckt. Aber das ist offenbar tatsächlich sogar auf sehr "billigen" Druckern gut machbar (ich drucke auf einem Ender 3 V2). In der Regel sind keines Supports nötig. An den Stellen, wo doch eine Stützstruktur beim Druck benötigt wird, habe ich "Custtom" Stützstruktur direkt in das 3D-Modell integriert, damit der Druck trotzdem sauber bleibt und die Supports leicht und vor allem Sauber zu entfernen sind (das erkläre ich dann genauer in der Anleitung). Der Aufbau gestaltet sich recht geradlinig und besteht daraus, die Teile mehr oder weniger in der Reihenfolge wie in obiger Grafik in das Grundgehäuse zu stecken (Fügung via Pressfit oder Klebung je nach Drucktoleranz bzw. Bauteil).

Zunächst werden die inneren Planetenträger mit dem inneren Führungslager verbunden, sowie das innere Abtriebslager platziert.
20220401_204528.jpg


Das Ganze wird in das Außengehäuse gepresst. Anschließend werden die Planetenzahnräder montiert und gefettet:
20220402_092920.jpg



So sieht das ganze mit montierter Abtriebsachse aus:
20220401_214928.jpg


Nun wird der äußere Planetenhalter mit dem äußeren Führungslager verpresst. Dieser Schritt sorgt für den Zusammenhalt der ganzen Baugruppe; hier muss also ggf. geklebt werden. Im folgenden Bild fehlt nur noch das äußere Abtriebslager sowie die Antriebsrolle, die auf die vier Gewindeeinsätze geschraubt wird und zusammen mit dem Planetenträger (das schwarze Teil mit den Gewindeeinsätzen) das Abtriebslager umschließt:

20220402_092344.jpg



Finaler Prototyp; rechts mit montierten Schleifscheiben:

20220402_115932.jpg
20220402_100531.jpg


Ich habe den Horl 2 Pro zwar nicht, aber ich habe ihn schon mal ausprobiert, und ich muss sagen von der Laufruhe und vom Spiel her ist der Unterschied geringer als befürchtet. 😜


Klar, das 3D-Druck-Plastik wird nie ganz an eine saubere Metallkonstruktion herankommen, aber dafür muss diese natürlich auch entsprechend genau gefertigt werden. Diese 3D-gedruckte Variante kostet mit allen Materialien 20 € - 40 €, je nachdem wie man rechnet bzw. welche Bauteile man kauft (manche Lager bekommt man z.B. nicht in der benötigten Zahl und dann muss man natürlich mehr kaufen als man braucht. Dasselbe gilt für die Gewindeeinsätze). Das teuerste sind sicherlich die Lager.

Generell hat mein Innenleben zwei wesentliche Unterschiede zu dem des Horl: Schrägverzahnung der Zahnräder und drei statt einem Planeten. Beides hilft natürlich sowohl in Bezug auf Spiel als auch Laufruhe. Das gesamte Teil ist auf jeden Fall gut genug, um als Messerschärfer wie der Horl zu fungieren, und ich habe damit tatsächlich auch schon einen ganzen Satz Kochmesser geschärft - das funktioniert tatsächlich gut und geht super schnell (wer hätte das gedacht). Einzig mit der Qualität meiner O-Ringe bin ich noch nicht so zufrieden, die haben verhältnismäßig wenig Reibung und färben ab.

Gruß
Philipp
 
Cooles Projekt.
Kann leider nix in 3d drucken. Würde daher einen Bausatz nehmen wollen wenn es den dann mal gibt...
Der Metal Horl ist mir zu teuer zum testen ob und welchen Einfluss die höhere Drehzahl bzw Geschwindigkeit der Scheiben einen Einfluss auf das schleifergeniss haben. Insbesondere der Phyr oder eine 1000er Diamantscheibe.
 
Cooles Projekt.
Kann leider nix in 3d drucken. Würde daher einen Bausatz nehmen wollen wenn es den dann mal gibt...
Der Metal Horl ist mir zu teuer zum testen ob und welchen Einfluss die höhere Drehzahl bzw Geschwindigkeit der Scheiben einen Einfluss auf das schleifergeniss haben. Insbesondere der Phyr oder eine 1000er Diamantscheibe.

Da bekommen wir sicher etwas organisiert für die Grillfreunde hier, die keinen Drucker haben. Ich werde die Dateien alle veröffentlichen und wenn dann jemand Probleme mit seinem Drucker hat, werde ich auch gerne Hilfestellung leisten und ggf. konstruktive Änderungen umsetzen. Leider werde ich das nicht alleine in Kleinserie umsetzen können, durch den Druck mit der 0,2 mm Düse dauert das Ganze schon ein wenig. Aber vielleicht kann jeder, der einen Drucker hat, einen für jemand anderen mit drucken, dann wird das schon eher was :)

Ich arbeite parallel noch daran, eine Version zu konstruieren, die mit 0,4 mm Düse druckbar ist und funktioniert, sodass der Druck etwas schneller geht und keinen Wechsel der Düse voraussetzt. Dabei muss ich eigentlich nur alles ein wenig umbemaßen, sodass die Kugellager und das Getriebe noch passen. Wahrscheinlich werde ich dann einfach für jedes Bauteil mehrere Varianten erstellen und Testdrucke bereitstellen, sodass man vor dem eigentlichen Druck die Performance des Druckers evaluieren und dann direkt das korrekte Teil drucken kann.

Außerdem baue ich noch an der Version, bei der sich beide Seiten unabhängig voneinander drehen und nicht starr verbunden sind, würde gerne wissen, wie sich das im Schleifverhalten niederschlägt... Hat das hier vielleicht schon mal jemand mit einem Eigenbau (muss ja nicht mit Planetengetriebe sein) umgesetzt?
 
Hallo zusammen,
drucken kann ich. 0,2 mm Düsen sind in der Bestellung.
Frage: Welches Filament? Ich habe zur Zeit sehr günstiges, welches eine nicht so ganz feine Oberfläche ergibt, mit der 0,4 mm Düse.
 
Hallo zusammen,
drucken kann ich. 0,2 mm Düsen sind in der Bestellung.
Frage: Welches Filament? Ich habe zur Zeit sehr günstiges, welches eine nicht so ganz feine Oberfläche ergibt, mit der 0,4 mm Düse.

Hi Rooster,
Ich habe meinen Prototypen in PLA gedruckt, und ich habe auch die Erfahrung gemacht dass das für solche Konstruktionen gut funktioniert. Ich drucke aktuell auch mit einem sehr günstigen PLA (diesem hier) und habe damit gute Erfahrungen. Einigermaßen gute Oberfläche ist bei dem Zusammenbau hier natürlich wichtig, um zB die Planetenhalter in die Kugellager pressen zu können (bei unsauberer Oberfläche könnte man zwar den Durchmesser reduzieren, aber dann besteht die Gefahr dass das ganze nicht mehr zentrisch läuft).
Viele Grüße
Philipp
 
Hallo,

kleines Update: .stl's und Bauanleitung sind nun unter Thingiverse hochgeladen.
Da sind aber sicherlich noch einige Fehler drin; außerdem will ich noch Testkörper erstellen, damit mal testen kann ob es funktioniert, bevor man 30h lang druckt und es dann doch nicht passt. Dazu bin ich aber noch nicht gekommen; also mit Vorsicht genießen. ;)
Die hochgeladenen Dateien sind die, die ich mit der 0.2er Düse gedruckt habe. Damit sollte es also gehen prinzipiell gehen.

[Edit]
- Printables.com-Link ( iMho Übersichtlicher): https://www.printables.com/de/model/212006-rolling-knife-sharpener-with-inbuilt-planetary-gear
- Ich habe die STEP-Files hinzugefügt; für diejenigen, die damit etwas anfangen können.
Viele Grüße
Philipp
 
Moin @Pidrittel,
überprüfe doch bitte nochmal Deine Bestelllinks. Bei mir passt da das ein oder Andere nicht über ein.
Schrauben DIN? Inox ist klar.
Muttern DIN?
Leider kann ich Dir noch keine PN senden. Dir fehlen noch 10 Beiträge dazu.
 
Moin @Pidrittel,
überprüfe doch bitte nochmal Deine Bestelllinks. Bei mir passt da das ein oder Andere nicht über ein.
Schrauben DIN? Inox ist klar.
Muttern DIN?
Leider kann ich Dir noch keine PN senden. Dir fehlen noch 10 Beiträge dazu.

Hallo Axel,
ja, schaut so aus, als wäre da etwas durcheinander gekommen bei einem Kugellager, sorry! Ich schaue nochmal drüber. Solange: Die eigentlichen Links sind egal, schaut im Zweifel in die Anleitung nach den Maßen. Die sind immer in der Form Innendurchmesser x Außendurchmesser x Breite und das ist im Wesentlichen auch das Wichtige. Ich bin jetzt auch kein Kugellagerexperte, es gibt da natürlich viele verschiedene Typen. Diese Kugellager haben wenig Anforderungen, ich habe immer einfache Rillenkugellager verwendet, das wichtigste ist, dass sie einigermaßen Reibungsfrei laufen. Bei gedichteten Lagern kann man aber auch einfach die Dichtung herausnehmen, damit sie besser laufen.
Bei den Schrauben ist eigentlich auch egal, was man nimmt, irgendwelche Stahl- oder Edelstahlschrauben mit den genannten Maßen. Hier ist nur wichtig, dass es Senkkopfschrauben sind, weil das natürlich sonst nicht zu den gedruckten Teilen passt. Man könnte aber auch einfach die Konstruktion ändern, sodass man Linsenkopf oder Zylinderkopfschrauben nehmen kann. Die Gewindeangaben beziehen sich immer auch ISO-metrische Standardgewinde. Bei den Gewindeeinsätzen (die meinst du mit Muttern?) verwende ich die verlinkten von Ruthex, die haben auch ISO-metrische Gewinde.

[Edit]: Es scheint so, als würden unter den Amazon-Links neue Produkte zugeordnet. Wenn der Link heute richtig ist, stimmt er morgen vielleicht nicht mehr. Ich werde die Links ggf. vorerst herausnehmen müssen. Die Kugellager-Maße stehen in der Anleitung, ggf. müssen die Lager dann woanders erworben werden... Ich werde mich mal umsehen, wo man solche Lager ständig im Sortiment findet.

[Edit 2]::fleig: Ich habe die Links nun korrigiert, da war echt einiges im Argen.. Amazon scheint da kurzfristig zu sein.. :thumbdown:
Danke nochmal @Rooster für die Hinweise!

Gruß
Philipp
 
Hallo Philipp,
danke fürs Ändern.
Der Lagerspezialist bin ich. ;)
2RS sind zwei schleifende / berührende (Gummi)Dichtungen am Rillenkugellager. 2RZ sind zwei nicht berührende (Gummi)Dichtungen. ZZ sind zwei Blechscheiben. Diese Lager sind alle befettet. Es gibt auch Kombinationen, oder nur einseitig ausgeführt z.B. Z. Diese Varianten sind aber schwieriger zu bekommen.
Am leichtesten dreht sich ZZ, dann 2RZ, am schwersten dreht 2RS.
Lager ohne Nachsatz sind unbefettet. Selber fetten! Diese Lager sind hier weniger geeignet, das Fett saut dann überall hin.
Kugellager DIN => DIN 625
Senkschrauben mit Kreuzschlitz (Ph) => DIN 965
 
Hey Axel,
Wo warst du, also ich das Ding gezeichnet habe..? :D Danke, das sind super Infos, die ich mit viel nachlesen bestimmt auch irgendwann mal kapiert hätte, aber da ist so ein Fachmann immer sehr hilfreich um einem durch den Nomenklaturjungel zu leiten.. :D

Ich denke, die innen liegenden Lager können ruhig ungefettet oder offen befettet sein, da "saut" das Fett ja höchstens in das Planetengeriebe, das wär ja gar nicht so verkehrt. Ob so ein Lager Schaden nimmt, wenn es bei so einer geringen Belastung wie hier ohne fett genutzt wird, weiß ich nicht.. kannst du das sagen?

Beim äußeren großen Kugellager könnte es natürlich hilfreich sein, wenn das Lager abgedichtet ist, damit kein Schleifstaub hineingelangen kann.

Für mein innenliegendes Lager hatte ich dann vmtl. ein zz-Lager verwendet, dieses hatte mir auch am besten gefallen. Ich denke, das würde ich bei diesem Aufbau dann präferieren. Gibt es eine gute Beschaffungsquelle für Kugellager, die du empfehlen kannst?
Falls du da was findest, bei dem die Links nicht nach 2 Tagen wieder weg sind, würde ich in der Beschreibung bei Printables/Thingiverse vielleicht auf diese wechseln.. :)

[Edit] Danke für die Nennung der Normen; da ich Schrauben immer einfach aus meinem Schraubenkästchen nehme, und für mich eigentlich idR nur die Länge und das Gewinde interessant sind, hätte ich jetzt auch gar nicht spezifizieren können, was genau das für Schrauben sind. Ich schätze, bei solchen Anleitungen ist aber Genauigkeit nicht verkehrt, vielleicht schaue ich mir das noch einmal genauer an und füge entsprechende Infos noch hinzu. :)

Viele Grüße
Philipp
 
Hallo Philipp,
Ich denke, die innen liegenden Lager können ruhig ungefettet oder offen befettet sein, da "saut" das Fett ja höchstens in das Planetengeriebe, das wär ja gar nicht so verkehrt. Ob so ein Lager Schaden nimmt, wenn es bei so einer geringen Belastung wie hier ohne fett genutzt wird, weiß ich nicht.. kannst du das sagen?
Wie verträgt sich das Fett mit dem PLA? Oder andersherum? Also mindesten ZZ. 2RZ kennt Amazon scheinbar weniger.
Ach ja, 6806 heißt bei anderen Herstellern 61806, sonst ist alles gleich. Diese Lager kommen alle aus der Türkei oder Fernost, nur nicht aus dem Westen.
Gibt es eine gute Beschaffungsquelle für Kugellager, die du empfehlen kannst?
Ganz viele, aber die meisten haben auch einen Vertrag mit meinem alten Arbeitgeber, aber auch mit FAG, SKF und NSK oder so. Und die Verkaufen meines Wissens nicht über iNet. Von den Preisen ist Amazon ganz OK.
Meines Erachtens sollte eine genaue Typbezeichnung ausreichen, um das gewünschte Produkt zu finden.
Ich gehe mal davon aus, dass Du da nicht gesponsert wirst. ;)
 
"üblichen" Schmierstoffen, wie Silikon- oder PTFE-Fetten
Sind für Lager weniger geeignet, weil zu flüchtig.
Keine Ahnung.gif

Ach ja, ganz ohne geht gar nicht. Es ist immer ein Rostschutz im Lager verbaut, der durch Lagerfett ersetzt werden muss. Von daher ist ein ZZ Lager die einfachste Alternative.
 
Hallo Grill- und Bastelfreunde!

Ich bin ebenso wie Philipp durch Ron's Video auf eure Basteleien gestoßen und möchte euch meinen Rollenschleifer vorstellen, den ich vor ein paar Monaten gebaut habe.
Zuerst muss ich euch für eure Werke mal meinen großen Respekt aussprechen, vor allem Ron's Handwerkskunst finde ich echt klasse.
Mich hat der Horl 2 richtig begeistert, und beim Pro brach das große "haben wollen" aus, jedoch war mir der Preis dann doch zu heftig. Motiviert durch die Bastelei von Dirk alias Highnoooon hab ich mit dem Projekt begonnen und auch die Schleifteller selber gebaut. Mein Rollenschleifer besteht hauptsächlich aus 3D gedruckten Teilen, ein paar Kugellagern und Wellen aus 7075'er Aluminium. Das Getriebe hat nur 2 Planeten und läuft rund und geschmeidig, obwohl alles mit Standard 0,4er Düse und 0,2mm Schichtabstand aus PLA gedruckt wurde. Da war ich auch überrascht.

Rollenschleifer RS.jpg
Rollenschleifer RS Teile.jpg


Horl Scheiben passen auch auf meinen Schleifer.

IMG_1459.jpg


IMG_1460.jpg


Die Silikon O-Ringe haben sich bewährt, schnöde Gummi O-Ringe hatten zu wenig Griff und hinterließen Spuren auf dem Tisch. Beim Messerhalter hab ich einfach ein Stück TheraBand angeklebt, darunter Magnete einer alten Festplatte. Hält auch super und rutscht nicht.
Die Schleifscheiben sind eigentlich Schleifplatten von "Ali..." und haben die Körnung 400 u. 3000.

Ich bin recht zufrieden mit meinem Werk, das Ding hält bis jetzt ganz gut! Sollten die Zahnräder mal durch sein, druck ich mir neue. :)

Schöne Grüße aus Österreich,
Roland
 
Servus Roland,
absolut schöne und professionelle Arbeit. Ist da auch eine Drehmaschine im Haus?
Da ich auch einen Drucker besitze würde ich fragen, ob man die CAD-Daten vielleicht bekommen könnte.
Wäre super, aber ich verstehe auch, wenn du sie nicht weitergibst.
Macht einen Haufen Arbeit, sowas zu konstruieren.
Grüße aus der Oberpfalz
Robert
 
Hammer Roland! Super interessant einen zweiten Ansatz zu sehen! Ich wäre wie mein Vorredner auch sehr an den CAD-Dateien interessiert, um mein und dein Projekt zu vergleichen.

Eine Anmerkung vielleicht, ich könnte mir vorstellen dass deine Kostruktion noch ein Stück ruhiger läuft wenn du Helix-Zahnräder verwendest. Beim 3-D Druck haben die ja auch keine Nachteile (oo, höchstens das zusätzliche axiale Moment).

Wäre Mal interessant zu vergleichen ob das was bringt, ich hab's bei mir nicht getestet sondern einfach verwendet.

Sanke fürs teilen :)
Gruß Philipp
PS: deine drucke sehen ja auch super smooth aus, was hast du für einen Drucker? Und was für eine Übersetzung hat dein modell? Auch genau 3:1 wie das Original? :)
 
Ist da auch eine Drehmaschine im Haus?
Hallo Robert, ja habs mit einer kleinen Emco Unimat 3 gedreht. Die Wellen haben einen Durchmesser von 5 bzw. 10mm. Die Wellen bekommt man in passendem Durchmesser, mit der Drehbank funktionieren halt die zentrierten Bohrungen der Hauptwelle perfekt und man kann das Wellenende schön plan abdrehen, damit die Sleifscheibe dann nicht eiert.
Da ich auch einen Drucker besitze würde ich fragen, ob man die CAD-Daten vielleicht bekommen könnte.
Grundsätzlich war es nicht geplant das Projekt zu veröffentlichen, eine Doku zu schreiben wär mir dann zu viel Aufwand. Außerdem ist ein Nachbau immer etwas für Tüftler, da jeder Drucker ein wenig anders druckt und ich bei Toleranzen immer das berücksichtige, was mein Prusa i3 MK3 kann. Hab den nicht speziell kalibriert.

Aber ich lade euch gerne die Files zu eurer persönlichen Verwendung hoch. :)
Welches Dateiformat wird benötigt? Kann alle Exportvarianten von Inventor anbieten.

Eine Anmerkung vielleicht, ich könnte mir vorstellen dass deine Kostruktion noch ein Stück ruhiger läuft wenn du Helix-Zahnräder verwendest. Beim 3-D Druck haben die ja auch keine Nachteile (oo, höchstens das zusätzliche axiale Moment).
Hallo Philipp!
Ja, das würd mich schon interessieren. Da ich weder Profikonstrukteur oder Ingenieur bin, sondern mir alles selber erarbeitet habe, bin ich leider eine Niete was Zahnradkonstruktion angeht. Hab mit der Funktion in Inventor ein wenig gespielt, bis etwas vernünftiges rauskam.
PS: deine drucke sehen ja auch super smooth aus, was hast du für einen Drucker? Und was für eine Übersetzung hat dein modell? Auch genau 3:1 wie das Original?
Ich verwende einen Prusa i3 MK3 mit Standardeinstellungen, Filament ist Prusament PLA Galaxy Black. Die Übersetzung war 1:3 geplant, mangels Ingenieurswissens wurde es dann ca. 1:3,4. Hab sogar ziemlich lange recherchiert, aber leider keine für mich brauchbaren Tools gefunden um es besser zu machen. Hab aber darauf geachtet, dass das verwendete Modul nicht zu klein und gut druckbar ist. Bei 3D gedruckten Teilen sind sowieso andere Toleranzen sinnvoll, als bei maschinell gefertigten Zahnrädern. Leichtgängigkeit und Spiel passen aber sehr gut.

Das positive ist, dass man durch tauschen der Zahnräder sehr flexibel ist bezüglich Übersetzung und Zahnradform.

Welches Fileformat benötigst du?

Schöne Grüße,
Roland
 
Hey Roland,

Da merkt man dann auf jeden Fall, was so ein Prusa besser kann als ein Ender. :)

Da ich auch inventor benutze ist für mich auch .ipt bzw. .iam in Ordnung, ansonsten am liebsten ein .step von der assembly. :)

Werde Mal Versuchen deine Variante nachzubauen :)

Gruß Philipp
 
Da merkt man dann auf jeden Fall, was so ein Prusa besser kann als ein Ender. :)
Da ich auch inventor benutze ist für mich auch .ipt bzw. .iam in Ordnung, ansonsten am liebsten ein .step von der assembly. :)
Werde Mal Versuchen deine Variante nachzubauen :)
Ich glaub gar nicht, dass der Prusa besser druckt, das Galaxy Black von Prusa ist ein extrem dankbares Filament, das gut vertuscht! :)

Hier findest du das IPT File. Quick und sehr dirty gemacht (ein Abend). Wie gesagt, ich bin kein Profi. Bauteile und "Assembly" sind eine Zeichnung und es sind alle wichtigen Objekte separat als Volumenkörper ein- und ausblendbar, die man dann für den Druck einzeln exportieren kann.

Die Welle hat eine Bohrung, in der zwei 3mm Wurmschrauben als Mitnehmer vom Sonnenrad dienen.

Ausgehend vom 3D Drucker und dessen Maßhaltigkeit, leitet sich die Länge der Hauptwelle ab und damit auch die Länge der beiden Spacer, die nur für die Zentrierung des Antriebs sorgen, damit der Luftspalt zwischen Schleifscheiben und Antriebsräder auf beiden Seiten gleich groß ist. Da muss man ein wenig heumprobieren, es sollte aber kein Druck auf die Lager der Hauptwelle ausgeübt werden, sonst leben die Lager nicht lange. Das ist auch ein Schwachpunkt der Konstruktion, hier könnte man größere Lager verwenden. Die 52mm Lager habe ich ausgewaschen und leicht geölt, sonst läuft alles schwergängig. An Schrauben kannst du verwenden was du findest, du wirst dich auskennen. :)

Schöne Grüße,
Roland
 
Zurück
Oben Unten