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[Jagd] Der Jagdthread

MännerInnen m/w/d/t/*,

ich kann nur sagen, Augen auf bei der Sitzauswahl.
Halboffene Leiter. Mann sitzt ganz gut, nette Armauflange links und rechts. Und genau da lauert der Feind. Der Eichendemonstrationsspinner. Oder vielmehr seine Hinterlassenschaften aus dem letzten Jahr.
Ich hab von halb 8 bis 10 gesessen, dann Heimfahrt. Unterwegs hat es schon angefangen zu jucken. Dabei hatte ich mich gut eingesrüht. Tja. Eigentlich.

Kuckt ihr hier:

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Das hat innerhalb von 20 Minuten angefangen zu jucken - fragt nicht nach Sonnenschein. Ich will nicht behaupten, daß ich das meinem ärgsten Feind nicht wünsche, aber sonst wirklich niemandem.

Daheim mit heißem Wasser abgespült. Wer mit Histaminen und Allergien unterwegs ist, ist zum Glück gut ausgestattet. Reichlich Cortisonsalbe, also solche, die hilft, nicht das Fenistil-Spielzeug und eine Heuschnupfenpille haben für Ruhe gesorgt. Nachts einmal nachgeschmiert. Heute morgen sehen die Unterarme noch ungefähr so aus, als wäre ich das Sams mit seinen Wunschpunkten, aber kein Vergleich zu vorher. Noch Pille, noch Creme. Ich Geilomat hab mir den Dreck dann auch noch an den Lidrand außen geschafft. Ich hab im Bad am Spiegel gedacht, Karl Dall steht vor mir. Aber auch hier, Wattestäbchen und Creme, das hat nicht wirklich gefunzt, zu zäh, aber Cortisonheuschnupfennasentropfen aufs Wattestäbchen und dann vorsichtig damit abtupfen hat superschnell geholfen. Nicht lustig das. Kann ich euch sagen. Augen auf... Nicht unbedacht auf unbekannte Sitze gehen...
Was waren das für Hinterlassenschaften ?
 
ich hatte schon mal das Vergnügen. Jagdhütte. 1000 Liter Regenwasser. Hütte steht unter einer Eiche. Ich hab im Frühjahr im Revier was gearbeitet, bin nachher an das Wasserfaß zum Hände- Arme waschen. Abertig. Vier Tage. Allerdings hatte ich damals nicht die Medis wie diesmal. Desloratadin und viel anständige Cortisonsalbe und der Spuk war nach 2 Tagen gehalten. Aber echt übel sag ich euch.
 
War heute beim Blattjagdseminar von W&H mit Bertram Graf von Quadt. Sehr zu empfehlen 👍❗

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Vorgestern war Zwergi zum ersten mal mit zum Ansitz...

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Erdsitze haben schon was....
Hat jemand Erfahrungen damit, wie man einen Hund, wenn ausgewaxen, unfallfrei auf einen Sitz bekommt und insbesondere wieder runter....
Hier war das jetzt einfach, quasi ein Erdsitz. In der Dimension eines verkehrsüblichen Buswartehäusjens.....
 
Ich stelle mir das lustig bis nervig vor, dem Hund das "Melden" von tierischem Besuch ab zu gewöhnen. Und auf den Hochsitz wohl nur im Rucksack. Eine Bracke ist da schon was sperrig! :lolaway:
 
Vorgestern war Zwergi zum ersten mal mit zum Ansitz...

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Erdsitze haben schon was....
Hat jemand Erfahrungen damit, wie man einen Hund, wenn ausgewaxen, unfallfrei auf einen Sitz bekommt und insbesondere wieder runter....
Hier war das jetzt einfach, quasi ein Erdsitz. In der Dimension eines verkehrsüblichen Buswartehäusjens.....
Mein Vater hat den Hund grundsätzlich immer im Auto gelassen ... und das war "nur" ein Dackel!
 
Mein Vater hat den Hund grundsätzlich immer im Auto gelassen ... und das war "nur" ein Dackel!
tue ich mit Frau Braun auch so. Ist ja im Grunde nix schlecht dran, ob Hundi daheim im Korb oder im Kofferraum schnarcht, ist ja absolut pimpe. Ist halt die Sache im Sommer, wenn es selbst abends noch zu warm ist. Und iwi finde ich die Idee Hund auf dem Sitz dabei immer noch cool, allerdings vmtl. nicht praktikabel. Muß mit Zwergi funktionieren, solange Zwergi Zwergis ist, 3-4 Stunden daheim allein geht noch nicht.
 
Beim Spazieren gehen, habe ich es schon gesehen, dass der Hund am Fuß des Hochsitzes angeleint wurde und brav unten lag, während der Jäger oben saß.
 
Wutz tot.
Kleinen Settern sind mittelgroße tote Wutzen nicht geheuer.
Der Wettlauf gegen die Mücken.

Reicht das?
Bissi mager. Also von vorne.
Der Zwerg soll ja mit mir zur Jagd. Also - logisch - früh übt sich, was ein Jagdsetter werden will.

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In eigentlich sollte es am Freitag abends rausgehen. Gestrichen, zu warm. Wenn es abends um 8 noch 30 Grad sind, muß ich den kleinen Hund nicht auf einen Hochsitz quälen. Also - neue Planung. Oder in anderen Worten - Planung ersetzt Zufall durch Beliebigkeit.

Der Entschluß war schnell gefaßt, ein paar leckere Sauerkrautsäfte in den erwartungsvollen Jäger einfüllen und versuchen möglichst früh zur Ruhe zu kommen. Sagt sich leicht mit einem Setterzwerg.

Wecker auf halb 4 gestellt. Tiefschlaf findet seit dem Setterzwergeneinzug eh nicht mehr statt, also - egal wo ich müde bin. Zwanzig nach drei, *!PONK!* Zwergensetternase in meinem Gesicht. Übersetzt heißt das, du hast 2 Minuten, Schuhe oder Küchenrolle. Die Entscheidung liegt bei dir, überleg es dir JETZT. Die Schuhe haben gewonnen.

Kurz vor halb 5 auf dem Sitz. Ich hab die beiden schnarchenden Köties im Auto gelassen, natürlich für ausreichend Luft gesorgt.

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Ich sitze auf einen Plateau, um mich rundrum abgeerntete Weizen und Raps-Felder. Mir scheint, der fleißige Bauer zieht beim Raps-Dreschen direkt das Gülle-Faß hinter sich her. Raps. Gülle. Sau. Wir erinnern uns. Ein Jahr ist schnell vorüber, 300 Meter weiter ist der Sitz, an dem ich letztes Jahr mein Rapssau-in-Gülle-Festival hatte.

Ich habe mir geschworen, in Richtung Gülle wird nicht geschossen. Also. Ich sitze und versuche wach zu bleiben. Halte mich mit ein bissi Französischlernäpp auf dem Händi wach und harre so vor mich hin.

Viertel nach fünf oder so war es. Der Blick geht vom Händi aus dem Fenster, es zieht eine Compagnie von 4 oder 5 gleichgroßen Sauen über die Stoppeln. Recht unbekümmert. Händi weggelegt, Waffe war schon so ungefähr in die Richtung aus dem Fenster gelegt (ist nämich für Schlümpfe dieser Sitz). Situation erfassen. Alle gleich groß, stramme ÜL´s habe ich für mich ausgemacht. Keine Zwerge.
Jetzt sollte es schnell gehen. Glücklicherweise bleiben sie stehen, nicht zu eng beieinander, ich bin im Anschlag, weit weg sind die nicht. 30-40 Meter. Bauchlinie zu sehen, ich erkenne einen Dödel, also. Ziel erkannt und angesprochen....
Die furtchtbar altmodische 7x64 (ganz ohne Carbon und Lochschaft) tut mit gewohnter Präzision was sie tun soll. Die Sau geht ins Down, kippt zur Seite, Ruhe. Der Rest der Mannschaft rennt los, bleibt kurz später stehen, repetiert ist. Besser nicht. Hätte zwar gepasst, aber was soll ich mit zwei Sauen und vor allem an einem Sommermorgen - wie ausreichend schnell versorgen? Also - nicht machen.

Die Bühne ist leer, das Auto steht in die andere Richtung. Ich packe zügig zusammen und mach mich auf den Weg zum Auto. Alles trocken, Acker abgeerntet, ich kann wunderbar bis an die Sau fahren. Kofferraum auf, Frau Braun macht einen Satz und ist bei der Sau. Wirft derselben einen verächtlichen Blick zu, rümpft die Nase und verschwindet zum Pinkeln hinder der nächsten Strohrolle.

Ich setze Zwergi auf den Boden, wir gehen zur Sau, todesmutig. Drei Schitte davor bleibt er wie angewurzelt stehen, knurrt die Sau ganz furchterregend an, dreht sich rum, versteckt sich hinter mir.

Jetzt mußte es schnell gehen, Mücken und so. Inklusive Rückfahrt von einer halben Stunde war die Sau um kurz vor 7 in der Kühlung.

45 Kilo. Viel schwerer sollte die Sau nicht sein, wenn mann alleine unterwegs ist.
Halb acht waren wir am Fischweiher, eine große Runde incl. Labradorwasserbespaßung, um halb neun kam der Fischerhüttenwirt. Den Rest könnt ihr euch jetzt denken.

Aber - an Schlaf war im späteren Verlauf auch nicht zu denken. Wechselseitig hat es *!PONK!* gemacht oder Mutter rief an. Die steht mit ihren 85 Jahren ein bissi auf Kriegsfuß mit der Fernbedienung von ihrem neuen Fernseher.
 
Wutz tot.
Kleinen Settern sind mittelgroße tote Wutzen nicht geheuer.
Der Wettlauf gegen die Mücken.

Reicht das?
Bissi mager. Also von vorne.
Der Zwerg soll ja mit mir zur Jagd. Also - logisch - früh übt sich, was ein Jagdsetter werden will.

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In eigentlich sollte es am Freitag abends rausgehen. Gestrichen, zu warm. Wenn es abends um 8 noch 30 Grad sind, muß ich den kleinen Hund nicht auf einen Hochsitz quälen. Also - neue Planung. Oder in anderen Worten - Planung ersetzt Zufall durch Beliebigkeit.

Der Entschluß war schnell gefaßt, ein paar leckere Sauerkrautsäfte einfällen und versuchen möglichst früh zur Ruhe zu kommen. Sagt sich leicht mit einem Setterzwerg.

Wecker auf halb 4 gestellt. Tiefschlaf findet seit dem Setterzwergeneinzug eh nicht mehr statt, also - egal wo ich müde bin. Zwanzig nach drei, *!PONK!* Zwergensetternase in meinem Gesicht. Übersetzt heißt das, du hast 2 Minuten, Schuhe oder Küchenrolle. Die Entscheidung liegt bei dir. Die Schuhe haben gewonnen.

Kurz vor halb 5 auf dem Sitz. Ich hab die beiden schnarchenden Köties im Auto gelassen, natürlich für ausreichend Luft gesorgt.

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Ich sitze auf einen Plateau, um mich rundrum abgeerntete Weizen und Raps-Felder. Mir scheint, der fleißige Bauer zieht beim Raps-Dreschen direkt das Gülle-Faß hinter sich her. Raps. Gülle. Sau. Wir erinnern uns. Ein Jahr ist schnell vorüber, 300 Meter weiter ist der Sitz, an dem ich letztes Jahr mein Rapssau-in-Gülle-Festival hatte.

Ich habe mir geschworen, in Richtung Gülle wird nicht geschossen. Also. Ich sitze und versuche wach zu bleiben. Halte mich mit ein bissi Französischlernäpp auf dem Händi wach und harre so vor mich hin.

Viertel nach fünf oder so war es. Der Blick geht vom Händi aus dem Fenster, es zieht eine Compagnie von 4 oder 5 gleichgroßen Sauen über die Stoppeln. Recht unbekümmert. Händi weggelegt, Waffe war schon so ungefähr in die Richtung aus dem Fenster gelegt (ist nämich für Schlümpfe dieser Sitz). Situation erfassen. Alle gleich groß, stramme ÜL´s habe ich für mich ausgemacht. Keine Zwerge.
Jetzt sollte es schnell gehen. Glücklicherweise bleiben sie stehen, nicht zu eng beieinander, ich bin im Anschlag, weit weg sind die nicht. 30-40 Meter. Bauchlinie zu sehen, ich erkenne einen Dödel, also. Ziel erkannt und angesprochen....
Die furtchtbar altmodische 7x64 (ganz ohne Carbon und Lochschaft) tut mit gewohnter Präzision was sie tun soll. Die Sau geht ins Down, kippt zur Seite, Ruhe. Der Rest der Mannschaft rennt los, bleibt kurz später stehen, repetiert ist. Besser nicht. Hätte zwar gepasst, aber was soll ich mit zwei Sauen und vor allem an einem Sommermorgen - wie ausreichend schnell versorgen? Also - nicht machen.

Die Bühne ist leer, das Auto steht in die andere Richtung. Ich packe zügig zusammen und mach mich auf den Weg zum Auto. Alles trocken, Acker abgeerntet, ich kann wunderbar bis an die Sau fahren. Kofferraum auf, Brau Braun macht einen Satz und ist bei der Sau. Wirft derselben einen verächtlichen Blick zu, rümpft die Nase und verschwindet zum Pinkeln hinder der nächsten Strohrolle.

Ich setze Zwergi auf den Boden, wir gehen zur Sau, todesmutig. Drei Schitte davor bleibt er wie angewurzelt steh, knurrt die Sau ganz furchterregend an, dreht sich rum, versteckt sich hinter mir.

Jetzt mußte es schnell gehen, Mücken und so. Inklusive Rückfahrt von einer halben Stunde war die Sau um kurz vor 7 in der Kühlung.

45 Kilo. Viel schwerer sollte die Sau nicht sein, wenn mann alleine unterwegs ist.
Halb acht waren wir am Fischweiher, eine große Runde incl. Labradorwasserbespaßung, um halb neun kam der Fischerhüttenwirt. Den Rest könnt ihr euch jetzt denken.

Aber - an Schlaf war im späteren Verlauf auch nicht zu denken. Wechselseitig hat es *!PONK!* gemacht oder Mutter rief an. Die steht mit ihren 85 Jahren ein bissi auf Kriegsfuß mit der Fernbedienung von ihrem neuen Fernseher.
Einfach nur toll
 

Kerle - mach´s doch nicht so kompliziert. Nimm vorher ein paar Sauerkrautsäfte. Viel hilft viel, mehr hilft besser.

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Und dann gehste einfach hin und schießt auf die mittlere von den drei Zielscheiben. Mach ich auch immer so. Immer auf den mittleren Bock oder die mittlere von den drei Sauen. Genau in die Mitte. Egal womit. Drei Scheiben, Drilling, genug Sauerkrautsäfte. Das paßt.
 
Gestern war ein größerer Tag für den Setterzwerg. Der erste Rehkontakt.
Leider kann ich das Video hier nicht ohne Umwege einfügen, alles andere ist mir zuviel Akt.
Auf jeden Fall hat Frau Braun ihm gezeigt, was man so mit toten Rehen macht. Zuerst am Hals nehmen, ein bissi schütteln und dann intensivst berüsseln.
Da war die Freude und der Spaß doch deutlich größer alzwie bei der Sau letztens.....

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