Hallo an alle!
Bei Fischgerichten streiten sich ja bekanntlich die Geister und erst recht bei Karpfen.
Meinungen von: "Das ist was für die Kloschüssel", über naja,
"Kann man essen, wenn man Hunger hat,..", bis zu "Delikat" etc. und "Das ist ein Muß".
Es ist alles an Meinungen im "Netz" vertreten.
Gerade in Angelforen gehen die Meinungen stark auseinander.
Aischgründer Karpfen gebacken, wie man es hier in der Region Mittelfranken
in den Monaten mit "R" bekommt, sollte bereits bekannt sein.
Oft ist dieser aber zu fettig, schmeckt irgendwie nach nasser Erde, kein Geschmack usw.
Erwähnen möchte ich aber auch solche gebackenen Karpfen, welche absolut Klasse sind.
Kennt ihr Karpfenchips?- lecker!
Ich selbst kann mich nicht erinnern, jemals einen geräucherten Karpfen bewußt gegessen zu haben. (Vergesslichkeit?)
Ich steh so mehr auf Forelle oder Meeresgetier.
Jetzt aber zum eigentlichen, denn der Text zuvor interessiert eh keine Sau, sorry Fisch.
Ich habe einen Karpfen geräuchert, um mir ein Bilder über den Geschmack zu machen.
Ein Fazit findet man meist am Ende eines Textes, mein Fazit kommt jetzt.
Der Karpfen hat für mich einen ganz neuen Stellenwert bekommen
und in geräucherter Form steht dieser jetzt ganz oben.
Erst dann kommt gebacken, Filets gebraten, gechipst und Karfen "blau" erst ganz zum Schluß.
Die Zeit nach dem Abfischen und dem Räuchern durfte der Karpfen noch etwas in einem kleinem Becken schwimmen. Gefüttert habe ich ihn nicht und er bekam auch keinen Namen.
Wie so etwas ausgehen kann, wissen wir doch alle von der Weihnachtsgans "Auguste".
Mein Rezept:
Nachdem der Karfen ausgenommen wurde und sich dabei herausstellte,
daß es sich dabei um ein Mädchen handelte, wurden Kotletts geschnitten.
Der am Vorabend hergestellte Sud für die Lake bestand aus:
1 Liter Wasser
6 Wacholderbeeren (zerdrückt)
7 Pimentkügelchen (zertrümmert, dann gemahlen)
3 Lorbeerblätter (zerbröselt)
1 große Zwiebel (halbiert und in Scheiben geschnitten)
1 frische Knoblauchzehe (gehackt)
getrocknete Kräuter (Thymian, Oregano)
Das ganze wurde aufgekocht und durfte weitere 20 Minuten köcheln.
Den Sud über Nacht erkalten lassen.
Die Karpfenkotletts kammen dann in eine 2 Liter Gefäß.
Der fertige Sud hatte eine Flüssigkeitmenge von 500ml.
Also wurden noch 1,5 Liter Wasser hinzugefügt.
Dieser Lake von 2 Litern gab ich 140g Salz hinzu (50% Kochsalz, 50% Meersalz).
Also 70g Salz pro Liter Flüssigkeit.
Die Karpfenstücken durften jetzt zum letzten Mal für 12 Stunden schwimmen.
Eventuell hätten auch 8 Stunden gereicht.
Nach dem Bad den Fisch abspülen, etwas trocken tupfen und dann trocknen lassen,
bis er nicht mehr klebt. Das kann dann schon mal dauern.
Dann kamm die Tonne zum Einsatz, die gut vorgeheizt wurde.
Bei einer Temperatur von etwas unter 100°C (fallend) kam der Fisch hinein.
Ich hatte ihn eine Stunde zum Garen drin.
Die zweite Stunde wurde mit Apfelholzstücken der Rauch erzeugt.
Die Temperatur lag jetzt bei rund 70°C.
Nach dem Abkühlen...probieren und genießen.
Wir hatten Kartoffelsalat dazu.
Das gibt es definitiv wieder, aber dann nicht nur mit einem Karpfen.
Gruß Rico & sein Schnauzbiber
Bei Fischgerichten streiten sich ja bekanntlich die Geister und erst recht bei Karpfen.
Meinungen von: "Das ist was für die Kloschüssel", über naja,
"Kann man essen, wenn man Hunger hat,..", bis zu "Delikat" etc. und "Das ist ein Muß".
Es ist alles an Meinungen im "Netz" vertreten.
Gerade in Angelforen gehen die Meinungen stark auseinander.
Aischgründer Karpfen gebacken, wie man es hier in der Region Mittelfranken
in den Monaten mit "R" bekommt, sollte bereits bekannt sein.
Oft ist dieser aber zu fettig, schmeckt irgendwie nach nasser Erde, kein Geschmack usw.
Erwähnen möchte ich aber auch solche gebackenen Karpfen, welche absolut Klasse sind.
Kennt ihr Karpfenchips?- lecker!
Ich selbst kann mich nicht erinnern, jemals einen geräucherten Karpfen bewußt gegessen zu haben. (Vergesslichkeit?)
Ich steh so mehr auf Forelle oder Meeresgetier.
Jetzt aber zum eigentlichen, denn der Text zuvor interessiert eh keine Sau, sorry Fisch.
Ich habe einen Karpfen geräuchert, um mir ein Bilder über den Geschmack zu machen.
Ein Fazit findet man meist am Ende eines Textes, mein Fazit kommt jetzt.
Der Karpfen hat für mich einen ganz neuen Stellenwert bekommen
und in geräucherter Form steht dieser jetzt ganz oben.
Erst dann kommt gebacken, Filets gebraten, gechipst und Karfen "blau" erst ganz zum Schluß.
Die Zeit nach dem Abfischen und dem Räuchern durfte der Karpfen noch etwas in einem kleinem Becken schwimmen. Gefüttert habe ich ihn nicht und er bekam auch keinen Namen.
Wie so etwas ausgehen kann, wissen wir doch alle von der Weihnachtsgans "Auguste".
Mein Rezept:
Nachdem der Karfen ausgenommen wurde und sich dabei herausstellte,
daß es sich dabei um ein Mädchen handelte, wurden Kotletts geschnitten.
Der am Vorabend hergestellte Sud für die Lake bestand aus:
1 Liter Wasser
6 Wacholderbeeren (zerdrückt)
7 Pimentkügelchen (zertrümmert, dann gemahlen)
3 Lorbeerblätter (zerbröselt)
1 große Zwiebel (halbiert und in Scheiben geschnitten)
1 frische Knoblauchzehe (gehackt)
getrocknete Kräuter (Thymian, Oregano)
Das ganze wurde aufgekocht und durfte weitere 20 Minuten köcheln.
Den Sud über Nacht erkalten lassen.
Die Karpfenkotletts kammen dann in eine 2 Liter Gefäß.
Der fertige Sud hatte eine Flüssigkeitmenge von 500ml.
Also wurden noch 1,5 Liter Wasser hinzugefügt.
Dieser Lake von 2 Litern gab ich 140g Salz hinzu (50% Kochsalz, 50% Meersalz).
Also 70g Salz pro Liter Flüssigkeit.
Die Karpfenstücken durften jetzt zum letzten Mal für 12 Stunden schwimmen.
Eventuell hätten auch 8 Stunden gereicht.
Nach dem Bad den Fisch abspülen, etwas trocken tupfen und dann trocknen lassen,
bis er nicht mehr klebt. Das kann dann schon mal dauern.
Dann kamm die Tonne zum Einsatz, die gut vorgeheizt wurde.
Bei einer Temperatur von etwas unter 100°C (fallend) kam der Fisch hinein.
Ich hatte ihn eine Stunde zum Garen drin.
Die zweite Stunde wurde mit Apfelholzstücken der Rauch erzeugt.
Die Temperatur lag jetzt bei rund 70°C.
Nach dem Abkühlen...probieren und genießen.
Wir hatten Kartoffelsalat dazu.
Das gibt es definitiv wieder, aber dann nicht nur mit einem Karpfen.
Gruß Rico & sein Schnauzbiber
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Da hätt ich auch gerne probiert! Sieht richtig lecker aus! Als Jäger kann ich das Catch and release eh nicht verstehen, ich würd alles essen 



. Kann aber eins sagen => Karpfen geräuchert geht immer.



