• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Kleine Hefe Mengen

cripo

Grillkönig
5+ Jahre im GSV
Supporter
Hallo Pizzabäcker,
was ich mich beim Pizza und Brot backen schon immer gefragt habe:

bei langer Teigführung braucht man ja nur sehr kleine Mengen Hefe. Im privaten Haushalt wird ja auch nicht täglich gebacken oder Pizza produziert.

Kaufen kann man Hefe bei uns nur in Würfen zu 42g.

Das ist für's backen, wo 42g/500g Mehl gilt ja ok.

Aber wie macht ihr das bei Brot und Pizza?

Angebrochene Hefe sollte nach 10-14 Tagen verbraucht werden.

Beim Pizzateig mit Vorteig habe ich z.B. 2-9g/kg Mehl.

Selbst be dieseni 2-9g/kg Teig käme man bei 1kg Pizzateig/Woche nicht auf den 42g Würfel pro 14 Tage.

Und wenn ich das nun nicht täglich machen möchte.

Hefe einfrieren scheint auch nicht die Lösung zu sein.

Wie macht ihr das?

cripo
 
Hefe ist jetzt nicht die kostenintensivste Zutat.

Reste werden entsorgt, auch wenn es doof ist Lebensmittel wegzuwerfen.
 
Ok, könnte sein, mit langsamen Auftauen mit etwas Wasser oder Milch geht das aber schon.

Oder einfach Trockenhefe benutzen. ;)
 
Ahso, naja für mich hat sich die Frage eh noch nie gestellt, weil mit dem Brotbacken sowieso nix übrig bleibt :-)
 
Servus,

wir lösen das auf drei Arten:

1. Übrige Hefe verbackt meine Frau in Kuchen oder Hefegebäck
2. ich ignoriere das MHD, solange die Hefe noch gut aussieht. Faktisch hatte ich noch nie ein Problem, dass die Hefe nicht funktioniert hätte.
3. Entsorgen.

Denke, das entsorgen ist vertretbar, auch wenn es ein Lebensmittel ist. Wenn man Sauerteige führt, müssen diese auch aufgefrischt werden und dort fällt auch oft genug übriger ST an - wenn nicht gebacken wird, muss man diesen auch entsorgen (kommt bei uns auf den Kompost).
 
Servus,
Ich benutze, bis auf das erste Mal nach Öffnen des Würfels, ausschließlich gefrorene Hefe und hatte noch nie ein Problem damit.
Eine Alternative wäre, wie oben schon erwähnt, Trockenhefe. Die hält allerdings auch nicht ewig nach Öffnen eines Päckchens.
Ich zerteile die Hefe in kleine Würfel und frier sie dann ein. Das sieht dann so aus...

20191220_182950.jpg
 
Aber wie macht ihr das bei Brot und Pizza?
Um die Meinungsvielfalt zu erhöhen: Ich verwende seit Jahren überhaupt keine Industriehefe, sondern ausschließlich Sauerteig(e) und Hefewässer. Damit umgehe ich das Problem...

Macht das nicht die Hefebakterien kaputt? :hmmmm:
Industriehefe enthält so gut wie keine Bakterien, sondern nur Hefen. Das macht einen himmelhohen Unterschied, beim Backen und noch viel mehr beim Brauen.

Beim Einfrieren sterben die meisten ziemlich schnell ab, sogar bei knapp über 0°C überleben sie nicht lange (wie ich an meinem Weihnachtsbrot aus Bierhefe kürzlich feststellen mußte). :(

Aber im Prinzip reicht eine einzige überlebende Zelle um eine neue Population zu erzeugen.
 
Ich nehme für Pizza und mal nen poolish oder so einfach Trockenhefe.
 
wie Driftwood schneide ich die Hefewürfel in kleine Stücke und friere sie ein. Die benötigte Menge gefroren in die warme Mlch/Wasser usw. geben. Ich gebe die Hefe mit der Flüssigkeit in meinen Thermomix, lasse die Hefe dort auftauen und dann erwärme ich alles auf 37 GradC. Danach wie gewohnt den Hefeteig machen.
Das mache ich seit Jahren so und es funktioniert immer .
LG und einen schönen Sonntag an alle
 
Ich benutze, bis auf das erste Mal nach Öffnen des Würfels, ausschließlich gefrorene Hefe und hatte noch nie ein Problem damit.
So mache ich das auch, und Probleme gab es bisher keine.
Ich backe überwiegend 1kg-Brote nach Lutz Geißler, da wird ja meistens 0,4 oder 0,5g Hefe benötigt.
Ich wiege dafür Kügelchen von 0,2 und 0,3g ab, friere die einzeln auf einem Backpapier vor. Dann kommen die in eine Dose, und ich kann sie einzeln entnehmen, wie ich sie brauche.

Aber das Vorgehen von @DarkRoast mit dem Hefewasser klingt auch interessant, da muss ich mich mal dazu informieren.


Gruß aus Ostfriesland

Martin
 
Vielen Dank an alle für die Anregungen und Tipps.

Werde es wohl zunächst weiter nach @nollipa machen und wenn es zu 3. kommt mein schlechtes Gewissen damit beruhigen.

Einfrieren versuche ich evtl. auch noch einmal. Und Hefewasser muss ebenfalls getestet werden.

Einen schönen Sonntag noch allen,
cripo
 
Brösel meine frische Hefe in kleine Stücke und friere sie ein. Wird dann nach Bedarf entnommen und verbacken. Funktioniert seit Jahren ohne Probleme.

Gruß

Frank
 
Auf 500 Gr. Mehl passt ein Tütchen Trockenhefe. und 1/4 TL Zucker damit die Hefe was zu futtern ah. 2 geschrichen TL Salz und ein EL Olifenöl.

Der Fernsehkoch mit den schmutzigen Fingernägeln sagt Trockenhefe oder frische Hefe macht keinen Unterschied. Zucker und Salz müssen drin sein. Zucker ist Futter für die Hefe und Salz mach den Teig geschmeidig.
 
Zurück
Oben Unten