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Mähsportverein [Sammelthread]

Ich säe ihn an... :)

P.S.: Die Gundelrebe würde mir mehr Sorgen machen...

Ansäen (Wolf Premium Rasen) war diese Saison erfolglos. Daher werde ich kommende wohl einmal umgraben müssen.

Gundelrebe habe ich leider überall. Selbst rausstechen ist bisher nicht erfolgreich gewesen. Allerdings sind auch alle angrenzenden Rasenflächen betroffen. Hast du hier Tipps außer totalherbizid?
 
Arangieren mit der Gundelrebe währe noch ein Tip. Gleichzeitig kannst du diese alte Heilpflanze auch für verschiedene Gerichte gebrauchen ;-)
 
Kräuterbutter-Brotaufstrich
Wildkräutersalat
Gründonnerstagsuppe

Dies sind drei Gerichte in denen Gundelrebe zum Teil einen wichtigen Beitrag dazu trägt.
 
@Pitmaster Dann darfst Du aber nicht mehr mulchen, du hechselst damit deinen ganzen Kräutergarten kaputt :-D :anstoޥn:
 
Gundelrebe habe ich leider überall. Selbst rausstechen ist bisher nicht erfolgreich gewesen. Allerdings sind auch alle angrenzenden Rasenflächen betroffen. Hast du hier Tipps außer totalherbizid?

Das war meine erste Wortmeldung zum Thema Mulchen:
Ich habe zwar keinen Rasen, aber einiges an Wiesenfläche. Und ich habe seit wir hier vor drei Jahren eingezogen sind immer gemulcht. Seit heuer habe ich - offenbar bedingt durch Überdüngung durch das Mulchen - einen überhöhten Anteil an Bodenkriechern wie Gundelrebe, etc. Durch ihr niedriges Wachstum erwischt man sie beim Mähen nur kaum und dadurch können sie sich immer stärker ausbreiten. Und man wird sie nur schwer wieder los.

Rausstechen bzw. -reißen hat auch bei mir keinen Erfolg gezeigt...

Rezept habe ich keines, was ich vor ein paar Wochen versucht habe, ist ein Teilstück meiner Wiese kurz zu mähen, anschließend zu vertikutieren und dann die ausufernden Geflechte der Bodenkriecher auszureißen. Anschließend etwas Klee und Gras gesät. Jetzt habe ich wieder eine schöne Wiese mit ausgeprägter Artenvielfalt mit kaum Bodenkriechern. Ob's langfristig hilft weiß ich noch nicht...
 
Gundelrebe ist stellenweise so stark das da nichts anderes mehr wächst. Hab da teilweise mit dem rechen im kreuzverfahren die Ausläufer nach oben befördert und dann alles bis zum Ursprung hin verfolgt und ausgestochen. Dann Rasen Samen gestreut und Erde drüber. Rasen kam gut ist aber mittlerweile schon wieder verdrängt worden. Also wenn das einer ein Mittel gegen hat dann her damit.
 
...meine Erfahrung: Die Wiese kurz zu schneiden, um damit vermeintliche flachkriechende Unkräuter zu bekämpfen, halte ich für keine gute Idee. Dadurch erhalten sie mehr Licht, ist kontraproduktiv.
Ich mähe seit über 20 Jahren nur mit einem Mulchmäher, einmal im Frühjahr wird der Rasen gedüngt.
Schnitthöhen temperaturabhängig, je heißer, desto länger lasse ich die Halme, der Boden wird mehr beschattet, weniger Feuchtigkeit verdunstet.
Einzelne Unkräuter werden teilweise manuell entfernt, falls nötig. Ich komme damit gut klar.

Gruß
pfannendoc
 
...meine Erfahrung: Die Wiese kurz zu schneiden, um damit vermeintliche flachkriechende Unkräuter zu bekämpfen, halte ich für keine gute Idee. Dadurch erhalten sie mehr Licht, ist kontraproduktiv.
Ich mähe seit über 20 Jahren nur mit einem Mulchmäher, einmal im Frühjahr wird der Rasen gedüngt.
Schnitthöhen temperaturabhängig, je heißer, desto länger lasse ich die Halme, der Boden wird mehr beschattet, weniger Feuchtigkeit verdunstet.
Einzelne Unkräuter werden teilweise manuell entfernt, falls nötig. Ich komme damit gut klar.

Gruß
pfannendoc

Mit welcher Höhe arbeitest du ungefähr?
 
Pitmaster,
ehrlich? Noch nie nachgemessen. Versuche, es mal anders zu erklären. Mein Mulcher hat 5 Stufen, von 1 bis 5, niedrig bis hoch. Stufe 1 never, Stufe 2 vor Jahren, vor dem vertikutieren. Was ich aber schon seit mehreren Jahren nicht mehr maschinell mache. Im Sommer Stufe 3 oder 4, je nach Witterung, zu erwartendem Niederschlag in den nächsten Tagen. Es wird halt im Laufe der Jahre mähtechnisch auch zu einer Gefühlssache.
Es wurde hier ja schon vieles diskutiert. Für mich persönlich kommt nur ein Mulch - Benzinmäher in Frage, damit arbeite ich seit vielen Jahren völlig problemlos. Gefühlt brauche ich dadurch auch weniger Dünger...vor Jahren habe ich mal irgendwo gelesen, dass ein Drittel der Düngergaben in der Natur durch Gewitter entstehen. Ob das stimmt, keine Ahnung.

Edit:http://www.chemieunterricht.de/dc2/wasser/w-gewitt.htm
 
Mein Mulcher hat 5 Stufen, von 1 bis 5, niedrig bis hoch. Stufe 1 never, Stufe 2 vor Jahren, vor dem vertikutieren. Was ich aber schon seit mehreren Jahren nicht mehr maschinell mache. Im Sommer Stufe 3 oder 4, je nach Witterung, zu erwartendem Niederschlag in den nächsten Tagen.

Danke. Das reicht schon.

Was für ein Fabrikat ist dein Mulchmäher?
 
Habe 2. Einen Toro, Baujahr ca. 1992 und einen No Name. Beides eigentlich Kombimäher, die Grasfangsäcke waren nicht einmal in Benutzung. Ich brauche das nicht. Aber...alles relativ, abhängig von der Größe der Rasenfläche, den Mähgewohnheiten.
 
Das mit den Toro funktioniert recht gut, das Schnittgut wird schön klein und vergeht zügig in der Grasnarbe. Je nach Region/ Boden benötigt man dann auch nur eine Startdüngung im Frühjahr um nach dem Winter eine gesunde Farbe zu bekommen. Hier im Gäu ( Böblingen) sind die Böden so gut, dass ich vom Nährstoffangebot gar keine Düngung bräuchte- wenn man das Schnittgut mulcht bringt man einen Teil der Nährstoffe auf dem Weg wieder mit ein.
Ich habe fast 8 Jahre 7 Sportplätze betreut und die komplette Jahrespflege betrieben und auch alle zwei Jahre entsprechende Bodenanalysen beauftragt und danach meine Düngungen abgestimmt. Die von den Düngemittel Herstellern vorgeschlagenen Mengen sind oft viel zu hoch und der größte Teil wird einfach ausgewaschen und landet im Grundwasser. Meine Plätze hatten weder Mangelerscheinungen noch Kahlstellen- wenn die Vereine regelmäßig und richtig gewässert haben! Der Faktor Wasser ist hier bei uns auch auf stark beanspruchten Flächen wichtiger wie der Dünger... wer sich ausgiebig belesen möchte, der sollte sich mal die Seite www. rasengesellschaft.de zu Gemüte führen. Haben sehr gute Downloads zur Jahrespflege etc.
Ich selbst mähe bzw. mulche meine durch Kinder strapazierte Rasenfläche daheim immer dann, wenn ich Zeit hab und es von der Höhe her notwendig ist. Die Wildkräuter im Rasen dürfen gerne bleiben, da ich keine Monokultur brauche- ich arrangier mich mit Gänseblümchen, Gundermann und Co. Macht den Garten etwas freundlicher und entspannt das ganze :-)
Ob jetzt mit Spindel, Mulcher oder Fangkorb gemäht wird ist in meinen Augen fast egal- es zählt beim Rasen die Gesamtheit der Faktoren Boden (Durchlässigkeit, Sauerstoffgehalt, Nährstoffhaltevermögen/ -Angebot), Wasser und ganz klar die Nutzung. Warum rentiert sich ein Kunstrasenplatz erst ab 40 h intensiver Nutzung/ Woche?!? Welcher Hausgarten kommt in diese Bereiche? Kann mir niemand erzählen, dass er seinen Garten dermassen üppig nutzt :-P alles was drunter ist bekommt man durch richtige, abgestimmte Pflege in den Griff
Grüßle Klaus
 
@pfannendoc
Du hast geschrieben, dass du schlechte Erfahrung mit zu viel Licht im Bezug auf das Unkraut hast.

Viele Seiten schreiben aber gerade, dass der regelmäßige Rückschnitt die Unkräuter zurückdrängt, da diese den regelmäßigen Schnitt nicht vertragen.

Wäre echt interessant, was dem Unkraut mehr zusetzt. Hoher Rasen (Schatten) oder regelmäßiger Schnitt
 
Du hast geschrieben, dass du schlechte Erfahrung mit zu viel Licht im Bezug auf das Unkraut hast.

Pitmaster, diese Aussage bezog sich auf flach kriechende Unkräuter, siehe weiter oben.
Durch höhere Grashalme bekommen diese weniger Licht.
 
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