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Meine Maronibäume...

1.) Ja, das sind veredelte Sorten, extra auf große, wohlschmeckende Früchte selektiert.

2.) Da gehen die Angaben etwas auseinander. Erste Ernte im Optimalfall ca 3-4 Jahre nach Pflanzung des (dreijährigen) Baumes, größere Mengen (20kg aufwärts je Baum) erst nach ca 10-15 Jahren. Ab 100, 120 Jahren gehen die Erntemengen wieder zurück, aber das wird eher nicht mein Problem sein. ;-)
Das stimmt so nicht. Alte Kastanienbäume kann man zurückschneiden wie alte Olivenbäume ... "Radikalkur" ... Einmal gscheid ausgedünnt tragen die nach einer 3-4 jährigen "beleidigt-Phase" gut Früchte. Das wird bei uns seit Jahrhunderten so gehandhabt.
 
Das stimmt so nicht. Alte Kastanienbäume kann man zurückschneiden wie alte Olivenbäume ... "Radikalkur" ... Einmal gscheid ausgedünnt tragen die nach einer 3-4 jährigen "beleidigt-Phase" gut Früchte. Das wird bei uns seit Jahrhunderten so gehandhabt.

Servus, ich seh' da keinen Widerspruch.
Die alten Maronibäume werde ich(!) keinesfalls zurückschneiden, dafür werde ich vermutlich nicht alt genug. ;-)
 
Der Ertrag geht aber nur zurück wenn sie in etwa 80 J. nicht "ausgelichtet" werden. Schon klar dass das dann nimmer Deine Sorge sein dürfte. ;-)
Und, sie wachsen & tragen besser wenn die Wiese beweidet wird ... ein Umstand den bei uns viele Bauern über lange Zeit nicht bedacht hatten ...

Seit Schaf/Lammfleisch wieder "einen Preis hat" lassen die Leute diese wieder auf die Weiden und die Kastanienbäume danken's ihnen ... Is eine Art "Symbiose".
 
Hallo,

Jungbäume sollten die Anbindung an einem Pfahl nur im UNTEREN Drittel haben, an EINER Stelle und am besten mit Kokosschnur.
So wird das Bäumchen seinen Stamm optimal ausbilden. Anbindung immer wieder überprüfen und bei Bedarf erneuern.

Das Bäumchen muss sich im Wind bewegen können, somit wird das Stammwachstum gefördert.
Es kann sonst sogar zu Sollbruchstellen kommen, wenn der Baum nicht selbst lernt, sich zu stabilisieren.
Er wird automatisch dort Holzzuwachs haben, wo er es braucht.
Dabei den Pfahl in Windrichtung, damit der Pfahl den Baum hält, und nicht der Baum bei Wind gegen den Pfahl gedrückt wird.

Den Jungbaum von April bis September wässern, d.h., Wasserschlauch dran, weiträumig wässern, also den Schlauch umpositionieren während des Wässerungsvorganges.
Wasser laufen lassen, so dass das gesamte Erdreich richtig tief feucht wird. Also längere Zeit, je nach Wasserdruck.
Lieber weniger Druck und längere Zeit, damit das Wasser nicht oberflächlich davonläuft.
Immer wässern, ungeachtet der Wetterlage.
Das ist bei jungbäumen sehr wichtig.

Mit einer Gießkanne kommst du nicht weit.
Das ist dann nur oberflächlich feucht.
Die Wurzeln bilden sich viel schneller in die Tiefe aus, wenn es dort feucht ist.
Die Tiefe brauchen sie später, um stabil zu stehen, und zb Unwetter und Trockenphasen besser zu überstehen.

Eine Baumscheibe ist sehr von Nützen. Das heißt vorsichtig die Grasnabe im Durchmesser von ca 1 m entfernen. Diese klaut dem Bäumchen unnötigerweise Nährstoffe.
Ab und an Komposterde oder Kuhdung auf diese Scheibe ausbringen. Aber bloß keinen Pferdemist. Der ist zu scharf, es sei denn er ist mehrere Jahre abgelagert.

Das sind so meine Gedanken, die mir beim Durchlesen des Themas eingefallen sind.

Ich wünsche dir schmackhafte Früchte und dem Baum ein langes Leben.

Grüße 😉
 
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