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Messer bei Aldi Süd

Frag aber vorher, ob er's auch macht. Ich finde ja schon, dass sich das lohnt, weil der Damast rein optisch ganz gut aussieht. Mit nem schönen Griff und möglicherweise etwas korrigiertem Anschliff, kann das ein schönes Messer werden.
 
Servus Leute,

ich war grad in der Mittagspause mal drin und hab mir das Messer angeschaut.

Die Farbe vom Holz ist etwas dünkler als im Prospekt. Schaut mMm sogar noch schöner aus als das helle Holz. Die Maserung war eigentlich auch recht schön.

Der Übergang Holz/Metall war bei den meisten auch recht sauber verarbeitet.

Im Großen und ganzen gabs eigentlich gar nichts zu beanstanden. Die Form vom Griff ist nach wie vor Geschmackssache.

Ich fand das Messer selber um einiges schöner als es im Prospekt rüberkommt.

Gruss Baschdi
 
Messer bei Aldi

Hab mir das auch gestern angesehen und gekauft, weil Göga das Zwilling- Kochmesser im Sommer hat fallen lassen und die Spitze abgebrochen ist.
Griff sicherheitshalber mit Leinöl abgerieben, Schliff ist "europäisch", kann man ja noch verbessern. Handhabung ausgewogen, Klingenrücken ist gratig, kein Prob., da mal drüber zu putzen...
Für 30 Ocken darf man keine Wunder erwarten. Mal schaun, wie es auf Dauer schneidet...

Jürgen
 
"Schliff ist "europäisch"" Und das heißt genau? Mit Wate? Zweiseitig geschliffen? Zu dick hinter der Wate? Berichte bitte bei Gelegenheit, wie es schneidet.
 
Hab mir den Schliff gerade unter der Stereolupe mit 40facher Vergrößerung angesehen: beidseitig symmetrisch geschliffen, deutliche Schleifriefen quer zur Schneide, Winkel zwischen den Waten ca. 60°. Direkt darüber ist die Klinge ca. 0,2mm dick, am Rücken 2mm. Tangentialer Schnitt an einer Tomate mißlungen, wegen zu großem Schneidenwinkel, 1mm-Scheiben sind aber machbar. Die Mittellage scheint ordentlich gehärtet, die Klinge vom Victorinox-Taschenmesser kann da nicht ankratzen, im Damast-Bereich schon. (Mikrohärteprüfer hab ich grad keinen zur Hand:pfeif:)
Der Griff hat an der Unterseite ein paar Sägespuren, nicht fühlbar, aber sichtbar.
Für den Preis kann ich nicht meckern und mit ner Behandlung mit diversen Steinen wird das Schneidergebnis noch zu verbessern sein.

Jürgen
 
"deutliche Schleifriefen quer zur Schneide" Auf der Wate ist das normal. Die Sekundärphase wird selten mit ganz feinen Steinen abgezogen. Dadurch ergibt sich eine leicht reißende, bissige Schärfe. "Direkt darüber ist die Klinge ca. 0,2mm dick" 0,20 wäre sehr gut, fast nagelgängig, 0,28 wäre gut.
"mit ner Behandlung mit diversen Steinen wird das Schneidergebnis noch zu verbessern sein." Das denke ich auch.
 
Ich kann mich ja wirklich nicht als Messerprofi bezeichnen , eher als Noob was dies betrifft. Dennoch habe ich mir das Messer gekauft. Eigentlich liegt das ganz gut in der Hand. Das es etwas zu rund im Griff ist kann ich aber bestätigen. Nun habe ich aber auch keine elfengleiche Hände, sondern eher die Marke Klodeckel. Beim ersten Schnitttest hatte ich ein positives Gefühl, habe aber auch nicht den Vergleich zu einem hochpreisigem Messer. Ich gebe zu das mich die Optik gereizt hat. Auch wir Männer dürfen manchmal schwach werden. Meine Frau braucht ja auch nicht 120 Poloshirts und hat sie trotzdem. Was mich noch interessiert. Wie pflege ich den Holzgriff?
Und dann noch eine Frage. Habe ein Messer wo der Griff kaputt ist. Das Messer selbst ist aber noch gut und es schneidet auch sehr gut. Griff schon mal einer
erneuert?
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Holzgriff ab und an einölen, Leinöl ist nicht das Schlechteste. NIE in die Spülmaschine!!!!!!!!!!!
Zum Griff erneuern wär mal ein Bild nützlich...
Jürgen
 
Foto mach ich wenn die Akkus wieder voll sind. Spülmaschine sowieso nicht, das habe ich bei meinen anderen Messern leider meist getan. Jetzt sind die Griffe rissig. Kann man ja noch nutzen, aber der Basteltrieb kommt wieder hoch. Bin mir nur noch nicht schlüssig wie das mit den Bolzen in den Griffen geht. Schönes Griffholz hab ich schon in der Bucht gesichtet.
 
Steht irgendwo welches Holz das ist?
Zur Holzpflege kannst du Leinöl nehmen. Bei Lidl für 1,09€. Die Dichte des Holzes bestimmt wieviel Öl aufgenommen werden kann.
Zum Schutz gegen Feuchtigkeit kann man Parafin(Teelichte), Bienenwachs, oder Leinöl benutzen. Ich nehme dazu einen möglichst großen Topf (damit das Wasser lange heiß bleibt), bringe Wasser zum Kochen, schalte den Herd ab. Jetzt nimmt man einen Gefrierbeutel gibt 4 Teelichte oder entsprechend viel Bienenwachs oder Leinöl hinein und den Griff. Das Messer schaut oben raus. Den Gefrierbeutel wickelt man um den Griff und stellt das ganze ins heiße Wasser (Gefrierbeutel trennt Wasser und Öl/Wachs). Das heiße Wasser macht Öl oder Wachs dünnflüssig, sodass es besser und tiefer eindringen kann. Außerdem braucht man wenig Öl oder Wachs, weil das Wasser das Öl an den Griff drückt. Das ganze lässt man stehen bis das Wasser lauwarm ist.

Für dein Messer mit dem alten Griff, wäre Fotos gut. Wenn das Messer einen durchgehenden Erl hat, brauchst du zwei Schalen mit ca. 8-10mm Dicke. Nieten gibt's bei Dictum. Das sind aber eigentlich zu viele. Die brauchst du im Leben nicht. Alternativ geht auch ein voller Messingstab mit 6-7mm vom Baumarkt. Holznieten/bolzen/stifte gehen aber auch (ein runder Stab). Holz hat sogar den Vorteil, dass du mit Holzleim arbeiten kannst. Möglicherweise musst du den Erl auf den Durchmesser der verwendeten Bolzen aufbohren. Soweit erstmal.
 
So, Akkus wieder voll. Gleich mal ein paar Fotos gemacht.
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Ok, das ist etwas komplizierter. War da ein Plastikgriff dran?
1. Da du den Nippel an der Zwinge schlecht aus dem Holz feilen kannst, würde ich den Nippel wegfeilen und einen rechten Winkel dort herstellen, damit die Schale sauber an der Zwinge anschließt. Die Nippel hinten am Griff kannst du wegflexen.
2. Den Bauch am Griff könntest du ein wenig verringern, wenn gewünscht und wenn du schon dabei bist, würde ich persönlich auch den Bart wegflexen.
3. Die drei mittigen Löcher kannst du als Nietenlöcher verwenden. Wenn du Holzstifte und Holzkleber verwendest, musst du sie auf ca. 6mm aufbohren. Wenn du Epoxy benutzt, kannst du die Stifte (2 reichen) auch nicht ganz durchgehen lassen. Die Schalen also nur halb durchbohren, dann sieht man die Stifte auf der Außenseite nicht.
4. Wenn du fertige Schalen kaufst schaue, ob die Länge ausreicht. Schalenstücke sind oft nur 12cm lang. So weit.
 
Ja, war ein Kunststoffgriff dran. Den habe ich eben abgemacht. Die Nippel hab ich mir such schon so gedacht. Ich werde die drei Nieten wieder so setzen wie vorher auch schon. Aufbohren muss ich noch. Was ist denn der Bart? Hab sowas im Gesicht, denke aber mal ich muss mich nicht rasieren um den Griff machen zu können:).
Harz habe ich schon. Holz noch nicht da. Ist wie du schon gesagt hast 12 cm lang. So lang ist aber der Griff nicht. Das sind so ca.11.5 cm. Werde mal ein paar Bilder machen wie es dann weiter geht. Aber erst morgen.
 
Der Bart ist auch unter dem Namen Kropf oder Fingerschutz geläufig. Gemeint ist der verdickte, hintere, senkrechte Abschluss der Klinge, der beim Nachschärfen immer
mächtig auf die Nerven geht, weil dort unten immer ein Stück Fehlschärfe bleibt. Wenn man das nicht akzeptiert und meint bis an die Verdickung ranschleifen zu müssen, macht man es meist nur schlimmer und schleift Riefen und Dellen rein. Jeder der das schonmal gemacht hat, weiß was ich meine.
 
1. Also das mit dem "Fingerschutz" halte ich eh für eine Marketingerfindung. Wieso die Verdickung die Finger schützen sollte ist mir überhaupt nicht einleuchtend. Es gibt zig Messer, die ohne Fingerschutz verkauft werden und keiner hat bisher deswegen einen Finger verloren. Wenn dann ist überhaupt nur die rechtwinkelige Ecke ein Problem, wo die Schneide anfängt und nur wenn der Messermacher oder Hersteller es nicht eh schon entschärft hat. Wenn nicht, lässt sich das mit einer herkömmlichen Nagelfeile, die jeder im Haus hat, entschärfen. Das muss noch nicht mal rund sein, sondern nur die Schärfe entschärft/stumpf. Wenn du das ernst meinen würdest dürftest du keines deiner Messer verkaufen. Denn welches hat schon einen Kropf/Bart?
2. Breitet sich die problematische Hitze nur mm weit aus. Wenn also etwas weich wird, dann nur die letzten 2 mm, die man ehe mit der Nagelfeile stumpf macht, um die spitze Ecke zu entschärfen. Außerdem muss man sowieso noch mit der Feile drüber, um den Schnitt zu versäubern. Wer will kann's natürlich auch mit der Eisensäge probieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Will jetzt nicht einen eigenständigen Thread eröffnen und führe jetzt einfach mal hier weiter was ich gemacht habe. Den Bart lasse ich jetzt mal an der Klinge dran weil er mich bis dato nicht behindert hat. Ich weiß halt nicht wie das Ergebnis aussehen würde wenn ich es wegschleifen. Dazu habe ich nicht die nötigen Mittel.
Aber die Pöpis oder wie sie auch immer heissen mögen habe ich schon mal weggemacht. Die behindern nur mein arbeiten.
Holz noch nicht da. Ist ein kpl. Klotz welchen ich mittig teilen muss. Noch keine Ahnung wie ich das am besten mache. Soll ja gerade sein.
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Da hilft am besten eine Bandsäge oder Dekupiersäge zum Teilen des Blocks, damit kannst du dann auf den Hälften auch gleich grob die Form des Erls übernehmen
 
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