• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Mittelklasse-Gasgrill mit Pyrolyse

Update:
IMG_7950.jpg

Fertig aufgebaut ist das schon ein ganz schönes "Trumm".

Heute mal erstes Einbrennen und Angrillen. Die Roste wurden gestern 3 Mal im Backofen eingebrannt.

Einbrennen: Zunächst nur die beiden äußeren Brenner auf voller Leistung. Außentemperatur ca. -1 bis 0 Grad.
Nach ca. 15-20 Minuten steigt die Temperatur nicht mehr oder kaum noch.
IMG_7953.jpg

Die Sensoren sind links vorne (2) und hinten Mitte (1).
Für das Garen bei niedriger Temperatur arbeite ich gerne bei ca. 120-130 Grad. Von daher passt das schon mal.

IMG_7954.jpg

Das Deckel-Thermometer ist bis ca. 130 Grad relativ genau. Darüber hinaus kann man es vergessen!

Dann die beiden mittleren Brenner gezündet und alles mal auf volle Power!
Die Temperatur fängt quasi sofort an, rasant zu stiegen. Nach weiteren 15 Minuten steigen die Sensoren im Innenraum aus. 300 Grad überschritten.

IMG_7957.jpg

300 Grad überschritten.

IMG_7961.JPG

Mit dem Infrarot-Thermometer durch das "Scheunentor" (Zwangsbelüftung auf der Rückseite) gepeilt. Die Ablesung ist leider etwas schwierig. Maximal habe ich 330 Grad gesehen.
Das dürfte für normale Grilleinsätze locker genügen.

Jetzt wird es Ernst.
IMG_7985.jpg

Ein Stück Rinderfilet liegt bereit und wartet auf seinen Einsatz.
IMG_7987.jpg

Fehler Nr. 1: ich habe mich nicht getraut und den Grillrost des Sear-Brenners auf die hohe Stufe gestellt. Nächstes Mal direkt unten und volles Rohr! Das Branding ist optimierungsbedürftig.

Nachdem das Fleisch auf allen Seiten scharf angebraten war, habe ich es in Butcher Paper gewickelt und das Kerntemperatur-Thermometer eingestochen.
Dann ab in die Mitte des Grills. Beim Öffnen geht leider viel Temperatur verloren. Ruckzuck waren es nur noch 90 Grad. Mit dem "Wieder-Aufheizen" hat sich der Grill dann etwas Zeit gelassen. Die Kerntemperatur von 52 Grad war erreicht, bevor der Grill wieder die 110 Grad erreicht hatte.
Nach dem Erreichen der 52 Grad habe ich das Fleisch dann noch ca. 7 Minuten ruhen lassen.

Ergebnis: Wundervoll Medium Rare! Auf den Punkt!

Ich habe mir heute noch den Drehspieß bestellt.

BBQ Toro Universal Grillspieß Set, 90 cm, Edelstahl Motor 220V - 240V

Der Motor schafft, laut Werksangaben, bis zu 10 Kg! Damit sollte auch ein größerer Spießbraten kein Problem darstellen. :::Sabber:!:

Ich freue mich auf die nächsten Experimente! Die Temperaturkontrolle ist, bei einem neuen Grill, ja immer eine Herausforderung. Aber das ist letztlich Übungssache.

Die Grill-Saison jedenfalls kann jetzt starten!
 

Anhänge

  • IMG_7969.jpg
    IMG_7969.jpg
    503,7 KB · Aufrufe: 103
Ganz nett, aber die Max Team ist ja wirklich etwas gering .für den Preis aber ok
 
Die maximale Temperatur ist völlig irrelevant. Sie sagt nichts über die Leistung beim Grillen aus. Es gibt sehr viele andere Kriterien die sehr viel wichtiger sind, als die maximal zu erreichende Temperatur.

Aber es gibt ja auch ne Menge Leute, die denken, der Peak Wert einer PV Anlage würde eine eindeutige Aussage über deren Qualität und Effektivität machen...
 
Die maximale Temperatur ist völlig irrelevant. Sie sagt nichts über die Leistung beim Grillen aus. Es gibt sehr viele andere Kriterien die sehr viel wichtiger sind, als die maximal zu erreichende Temperatur.

Aber es gibt ja auch ne Menge Leute, die denken, der Peak Wert einer PV Anlage würde eine eindeutige Aussage über deren Qualität und Effektivität machen...
Wenn du jetzt geschrieben hättest das die max. Temperatur für DICH irrelevant ist und es viele andere Kriterien gibt die DIR sehr viel wichtiger sind dann kann man das natürlich so stehen lassen aber das hast du ja nicht so geschrieben und DEINE Meinung ist z.b. nicht MEINE Meinung.

Ich finde es sogar sehr wichtig was für eine max. Temperatur ich erreiche, sowohl oben im Deckel als auch am Grillrost.
Das das nichts mit der Qualität oder auch der Effektivität zu tun hat sehe ich genau so wie du.

Das Thema "Temperatur" kann man halt nicht an eine fixe Zahl festmachen das ist für jeden eine andere Gradzahl.
 
Naja. Da ich es geschrieben habe, ist klar, dass es für mich gilt. Tatsächlich ist es aber auch so, dass mir kein einziger Anwendungsfall einfällt, bei dem die maximale Temperatur am DT irgendeinen Hinweis auf das Gelingen geben würde. Ich habe in meinem Leben sicher über 100 Grills begrillt und dabei waren viele, die sehr sehr heiß werden, die aber auch direkt die Temperatur nachhaltig verlieren, wenn man den Deckel öffnet. Andere Grills haben eine eher mittelmäßige max DT und halten diese sehr gut auch bei geöffnetem Deckel, was natürlich für die meisten Anwendungen sinnvoller ist, als Nr. 1. Diese Beispiele zeigen mir, dass ein Vergleich der max DT auch objektiv nichts taugt. Tatsächlich habe ich sogar sehr viele Grills mit sehr hoher max DT begrillt, die aber eine schlechte Hitzeverteilung oder eben eine starke Abkühlung durch Deckel Öffnen hatten. Das macht den Grill schlecht für die meisten Anwendungen. Am Ende zählt das Ergebnis.

Das bleibt natürlich meine Meinung. Ich lebe noch in einer Welt, die differenziert und klar daherkommt, in der nicht jeder denkt, er wäre der Nabel der Welt und Meinungen wären Tatsachen. Da ist dann klar, dass jeder nur seine Meinung vorträgt. Man muss es nicht dran schreiben.
 
Das Thema "Hitzeverlust bei Deckelöffnung" sehe ich auch kritischer, als die Höchsttemperatur.

Ich habe mal angefangen, den Kingman etwas zu "optimieren".
Werde hier im Forum darüber berichten, wenn ich so weit bin.
 
Naja. Da ich es geschrieben habe, ist klar, dass es für mich gilt. Tatsächlich ist es aber auch so, dass mir kein einziger Anwendungsfall einfällt, bei dem die maximale Temperatur am DT irgendeinen Hinweis auf das Gelingen geben würde.
Ich mache dann und wann mal Pizza auf dem Grill (Pizzastein mit IKEA Deckelhalter hochgesetzt), das klappt bei meinem BK sehr gut.
Als ich noch den Napoleon Rouge 425 hatte funktionierte das mit der Pizza leider überhaupt nicht, auch das Flachgrillen war eine Katastrophe.
Ich halte das mit den Temperaturen so wie fast alle mit der Grillfläche/Brenneranzahl -> "Besser haben als brauchen" :D
 
Das Thema "Hitzeverlust bei Deckelöffnung" sehe ich auch kritischer, als die Höchsttemperatur.

Ich habe mal angefangen, den Kingman etwas zu "optimieren".
Werde hier im Forum darüber berichten, wenn ich so weit bin.
Ich denke das dein Sportgerät schon sehr viel bietet für das "kleine" Geld was du bezahlt hast.
Der Grill hat eine Sizzel und relativ gute Roste, das bei dem Grill eher weniger Edelstahl verbaut wurde ist wohl nicht verwunderlich.
Hauptsache du bist zufrieden mit dem Teilchen.
 
das bei dem Grill eher weniger Edelstahl verbaut wurde ist wohl nicht verwunderlich.
Ohne Edelstahl kann ich leben. Mal sehen, wie lange das gute Stück hält, bevor es den Rost kriegt.
Wenn ich meine bessere Hälfte bis dahin, durch kulinarische Genüsse, davon überzeugen kann, dass es eine gute Investition ist, steht evtl. auch ein größeres Budget zur Verfügung. :wurst:
Hauptsache du bist zufrieden mit dem Teilchen.
Das werde ich wissen, wenn ich mit meinen Modifikationen fertig bin. :grin:
Bis jetzt sieht es so aus, als wenn der Kingman alles kann, was ich brauche.
Wie Du schon sagtest: gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis.

Ich werde auf jeden Fall berichten.
 
Das Branding ist optimierungsbedürftig.
Schönes Gerät, wünsche Dir viel Spass damit. :thumb2: Tipp - Wenn Du das nächste Mal ein mageres Stück Lamm oder Rind auf die Sizzle packst, pinsle es einfach hauchdünn mit z.B. etwas Erdnussoel ein und wende fleissig, gibt eine wunderbare Hülle.
 
Wenn Du das nächste Mal ein mageres Stück Lamm oder Rind auf die Sizzle packst, pinsle es einfach hauchdünn mit z.B. etwas Erdnussoel ein und wende fleissig, gibt eine wunderbare Hülle.
Danke für den Hinweis!
Wird getestet! Bin schon sehr gespannt.
Muss nur erst mal Erdnussöl beschaffen.
 
@BigSmoke
Mich würde mal interessieren, wie du deine Ausgangsfrage in Bezug auf den gekauften Grill inzwischen beantwortest?

Bekommst du ihn mit Pyrolyse sauber - zumindest den Grillrost?

Ich stehe nämlich vor einer ganz ähnlichen Frage, zumindest ab und zu will ich durchaus mit Pyrolyse reinigen und frage mich, ob dafür ein 1000 € - Grill nötig ist.
 
Pyrolyse ist keine Preisfrage.
Man bekommt auch für wenig Geld einen Grill, der am Rost heiss genug wird, damit Pyrolyse stattfindet. Der wird dann aber aufgrund der minderwertigen Materialien nicht sehr lange halten, da hohe Temperaturen das Material ordentlich belasten.

Allgemein halte ich das Thema Pyrolyse für überbewertet. Ich mach das vielleicht 2-3 mal im Jahr. Hat man seine Temperaturen im Griff, klebt selten was am Rost, was sich nicht mit ein zwei Zügen einer guten Grillbürste wieder weg geht.
 
Das Thema Reinigung war bei mir der Grund auf einen Kohlegrill umzusteigen.
 
Ich hab auch nen Chinakracher Edelstahl Gasgrill mit Edelstahlrosten umgerüstet, den ich nur ausbrenne und kurz abbürste und einmal in Jahr die Fettwanne reinige. Einfacher geht nicht. Darum kauf ich mir auch keinen neuen, bin top zufrieden.
 
Ich hab auch nen Chinakracher Edelstahl Gasgrill mit Edelstahlrosten umgerüstet, den ich nur ausbrenne und kurz abbürste und einmal in Jahr die Fettwanne reinige. Einfacher geht nicht. Darum kauf ich mir auch keinen neuen, bin top zufrieden.
Ein Grill egal welchen Herstellers wird immer ein Gebrauchsgegenstand bleiben.
Halbwegs sauber halten (wegen Fettbrandgefahr) und benutzen.😉
 
Zurück
Oben Unten