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Mythos Dünnblechsmoker?

ich habe hier nicht einen Farmer / Joe´s und Co mit einem 130€ Chinaprodukt vergleichen wollen!
Mir ging es um den Einfluss der Wandung. Z.B. Ein Farmer FG40 aus 2mm und einen mit 5+mm.
Dementsprechend gehe ich von gleicher Haptik und Qualität aus.

Mir ist auch klar, dass ein 24" mit großer GK Klappe nicht in 2mm ausgeführt werden kann, da einfach die Stabilität bei der Größe nicht mehr gegeben wäre.

Auch wenn ich gerade dicke Wandungen in Frage stelle, heißt das nicht, dass ich einen 130€ Smoker für gut befinde. Dessen Verarbeitung / Roste ... sind DAS Geld meiner Meinung nach nicht wert, aber das ist ein anderes Thema, was ich mit der Frage bzüglich Wandstärke nicht vermischen will.
 
MMn ist der größte Vorteil der dicken Bleche die Temperaturträgheit. Wenn man das Feuer mal aus den Augen verliert, kühlen die 6mm Monster nicht gleich aus. Ebenso bedingt auch ein kurzzeitiges heftigeres Feuer nicht sofort einen GT Anstieg von 30 Grad.
Somit ist der Nachteil auch der Vorteil: was lange zum Aufheizen braucht, braucht auch lange zum Abkühlen!
 
MMn ist der größte Vorteil der dicken Bleche die Temperaturträgheit. Wenn man das Feuer mal aus den Augen verliert, kühlen die 6mm Monster !nicht gleich aus....
Seh ich ähnlich, wobei ich dazusagen würde, wenn die Flammen ausgehen und nur noch Glut da ist...

Ebenso bedingt auch ein kurzzeitiges heftigeres Feuer nicht sofort einen GT Anstieg von 30 Grad...
Das schon, aber wenn du ein heftiges Feuer hättest, ist die heiße Luft dennoch am Grillgut und das wird leiden...es dauert nur seht lange bis der Smoker dann wieder die gewünschte Temp angenommen hat. Somit sehe ich die Aussage nicht wirklich als Vorteil an.

In Summe schlagen wir aber bei L&S in die selbe Kerbe:
Je besser man heizt, desto weniger mm sind nötig.

Bei -20°C und Wind würde die Aussage eigentlich genauso sein, aber aufgrund der höheren Heiztemperatur kommen andere Effekte (Verzeihen / Ausglühen... ) ins Spiel, die sich negativ auswirken werden.
 
Ich habe keine persönliche Erfahrung mit Coladosensmokern, nur mit "richtigen", aber ich würde mal behaupten, der Post vom Thomas bringts auf den Punkt.

Edit: sollte ich vielleicht näher ausführen: mir geht gerne mal das Feuer aus, weil ich mit meinen Gästen rumlaber und Bier trinke. Kurz neu anfeuern und nach ein paar Minuten habe ich die 120° wieder. Andersrum ist es genauso: wenns mal etwas mehr brennt reicht im allgemeinen ein kurzes Lüften der Feuerbox und die Temperatur ist wieder da, wo sie sein soll.
Daß ein "großer" Smoker ähnlich viel Aufmerksamkeit verlangt wie ein "kleiner" ist allerdings schon eine Tatsache, zumindest bei reiner Holzfeuerung.
 
Das mit der Wasserschale in der SFB klingt interessant, hatte ich noch gar nicht in Betracht gezogen :hmmmm:

Wie macht ihr das? Über dem Feuer die Schale?
 
Guck mal in einen beliebigen Smokerbeitrag vom Dodge...
 
Ein interessante Beiträge mit guten Argumenten.

Imho ist das jedoch ein in der Vergangenheit von
Interessengruppen getriebenes politisches Thema.
Die hier schon länger aktiv sind werden sich erinnern.

:anstoޥn:

.
 
Ein interessante Beiträge mit guten Argumenten.

Imho ist das jedoch ein in der Vergangenheit von
Interessengruppen getriebenes politisches Thema.
Die hier schon länger aktiv sind werden sich erinnern.

:anstoޥn:

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Hallo,

Interessensgruppen sind Händler? Ich werf mal da ein, wenn eine Dünnblechgerät 130 € inkl. Märchensteuer im Verkauf kostet, also netto 110 € was verdient der Arbeiter in China, was der Händler? Vom stinkenden Schiffstransport und Materialkosten ganz zu schweigen. Die Chinamänner bauen die ostdeutschen Stahlwerke ab, weil die in DTL nicht mehr den Umweltstandards entsprechen, bauen die in China wieder auf und kochen munter Dünnblech weiter. Was bleibt denn da? Da zahl ich lieger das dreifache für einen ordenlichen Smoker aus den neuen EU-Ländern und hab was gscheites. Oder bastel mir einen UDS von der Müllkippe. Und wenn man das nicht kann, hat man sicher einen Freund der helfen kann. Und wenn man keine Freunde hat, braucht man nicht grillen.

Scheiß Billigpolitik. Sorry für den Ausdruck.
 
Also es ist ja so....

Wenn die Verarbeitung beider Varianten gleich sein soll entfällt der Bärenanteil des Preises auf die Arbeitsstunden.

Der Unterschied beim Material für einen standart Smoker liegt bei ca 500 € für dünnes Blech und ca 1000€ bei Dickes.

Der Arbeitseinsatz ist bei beiden Stärken gleich.

Nun gibt es ja wie in den obigen Beiträgen einige Vorteile für dickes Blech.

Wenn ich nun schon so viel Geld für einen ordentlich verarbeiten Smoker ausgebe, dann sind mir die 500€ Materialkostenunterschied auch egal, wenn ich dadurch die kleinen Vorteile wie oben beschrieben habe.
 
Hallo,

....Ich werf mal da ein, wenn eine Dünnblechgerät 130 € inkl. Märchensteuer im Verkauf kostet, also netto 110 € was verdient der Arbeiter in China, was der Händler? Vom stinkenden Schiffstransport und Materialkosten ganz zu schweigen. Die Chinamänner bauen die ostdeutschen Stahlwerke ab, weil die in DTL nicht mehr den Umweltstandards entsprechen, bauen die in China wieder auf und kochen munter Dünnblech weiter.
....
Scheiß Billigpolitik...
Wie schon geschrieben, geht es hier nicht um China vs. EU sonderm Dünn gegen Dick!
Siehe auch:
...
Auch wenn ich gerade dicke Wandungen in Frage stelle, heißt das nicht, dass ich einen 130€ Smoker für gut befinde. Dessen Verarbeitung / Roste ... sind DAS Geld meiner Meinung nach nicht wert, aber das ist ein anderes Thema, was ich mit der Frage bzüglich Wandstärke nicht vermischen will.
 
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@Smoker-Schorschi : Zur Frage Wasserschale in der SFB
 

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Moin allerseits,
mit dünn gegen dick vom gleichen Hersteller kann ich nicht dienen, als dünne Version kommt hier ein Landmann bei mir zum Einsatz, der, nachdem ich ihn endlich "im Griff" hatte, auch wirklich tolle Ergebnisse geliefert hat. Aber nur bei gutem Wetter... Wir hier im hohen Norden haben davon leider nicht so viel, jede 6/8/10 Stunden Planung war immer eine Zitterpartie, ein heftiger Regenschauer - und die Temperatur war schlagartig im Keller. Der blanke Neid packte mich immer, wenn unser befreundeter Zahnarzt ebenfalls 2 Straßen weiter im Einsatz war (nicht in der Praxis, sondern an seinem joe's). Beides 16" Geräte - bei mir brach Hektik und die Verschiebung der Verkostung aus, bei ihm wurde lächelnd ein Glas gefüllt und im Wintergarten beim Smoken zugeschaut.

Ich kann also berichten: Dick macht glücklich :-)

Und Montag kommt mein joe's Chuckwagon, dann muss sich die Chinamaschine als Anfeuerungshilfe beweisen.

Gruß,
Helge
 
Ein Dünnblechsmoker funktioniert ziemlich gut als Pelletsmoker. Das System hat wenig Puffer wird aber aktiv geregelt.

Ein Holz befeuerter Smoker läuft meiner Meinung nach besser wenn er dickwandiger ist. Mein Reverse mit 6,8 mm Wandstärke und 12mm Reverseplatte verträgt es auch wenn man sich mal verquatscht hat und das Feuer aus gegangen ist. Am Anfang über die Zieltemperatur aufheizen, auf die gewünschte Temperatur abfallen lassen und dann tut sich nicht mehr viel. Sehr stabile Tempperatur.

Als vergleich habe ich einen WSM. Der war dagegen extrem "wetterfühlig".

Viele Grüße,
Gerhard
 
Ich habe einen Maßgefertigten mit 3,5mm 22 Zoll Smoker.
In der SFB habe ich dank Aschelade und 30mm Betonstahlfeuerrost u. Herdplatte gottseidank etwas mehr Eisen verbaut.
Wenn die Buchse einmal ordentlich aufgeheizt ist vergeht ihm auch der nervöse Thermometer, und er lässt sich ordentlich regeln.
Allerdings würde ich beim nächsten mal auch auf 5-6 mm Materialstärke gehen da sich mehr Eisenvolumen insbesondere bei Long Jobs einfach entspannter regeln lässt.
Wobei das bei mir wahrscheinlich keinen Unterschied machen würde, da ich ohnehin ständig mit einem Bierchen an der Zuluft Klappe sitze und jedes °C sofort nachregle.:durst:

Letztendlich muss jeder selber seine Goldene Mitte finden.
In diesem Sinne :saufen2:
 
da ich ohnehin ständig [...] jedes °C sofort nachregle
Ich denke das machen viele und ich habe das auch jahrelang gemacht. Das ist aber überhaupt nicht notwendig. 10 Grad hoch oder runter ist (hehe) piepegal. Eine gewisse Grundentspanntheit ist eigentlich am besten. Zuviel Reglerei macht die Sache nur noch aufwendiger. So zumindest meine Erfahrung. Und bei den Dosen mach sich die Temperaturschwankung einfach schneller in Form von Thermometersperenzien bemerkbar.
 
Sicher auch ein klein wenig wie bei allen Hobbys oder wie beim Auto, ein wenig Statussymbol.
Na klar haben die Vorteile, doch ist es mir das Wert so viel Geld auszugeben???
Zumal ich ja auch noch andere Hobby´s und komme mit meiner 3mm Chinabüchse bestens klar und die sieht nach einer Saison und mit etwas Pflege noch aus wie neu!
So etwas lohnt sich evtl. Leute die das Ding mehrmals die Woche nutzen.
Und wenn die der Meinung sind, das mit so einer Chinabüchse keine guten Ergebnisse zu erzielen sind, diehaben keine Ahnung und sollten mal zum Essen zu mir kommen!
 
Hallo zusammen,

hab mir in den vergangenen Tagen recht viel Gedanken gemacht, wie die Erfahrungen zu begründen sind....

Thema Pelletsmoker wurde ja schon beschrieben: eine el. Steuerung misst die Temperatur und regelt selbstständig nach.

Aber zum Thema dünn vs. dick...
Ich kenn mich mit der Wärmespeicherung und Leitfähigkeit nicht sooo gut aus, aber meine Vermutung ist folgende:
Durch äußere Einflüsse wie Wind / Regen usw. wird der (im Verhältnis zur Kugel) sehr großen Oberfläche viel Energie entzogen.
wenn diese Energie größer ist, als die im Metall gespeicherte Energie fällt die Temperatur des Metalls auch auf der Garkammerinnenseite ab.
Je dicker das Metall nun ist, desto größer die gespeicherte Energie.
Die Wärmeleitung durch x mm dickes Metall wird den Prozess noch verzögern, wie stark weiß ich aber nicht.

Ob nun das Metall bei Holzfeuer die Temperatur konstanter hält, sollte ein kleineren Einfluss haben, da die zu erwarteten Temperaturunterschiede kleiner sein dürften.
Außen sagen wir mal mit etwas Wind bei 20°C sollten es entsprechend ca. 90K Unterschied sein, innen jedoch +- 40K von daher würde ich aktuell sagen ....

Der Myhtos, ein dickeres Blech hält besser die Temperatur:

Myhtos BESTÄTIGT!

Was nicht heißen soll, dass man nicht in einem Smoker mit dünnem Blech keine guten / gleichwertigen Ergebnisse erziehlen kann. Es wird halt nur deutlich aufwendiger die Temperatur konstant zu halten.
 
Hallo,

Das ist ein Wärmedurchgang durch eine einschichtige Wand. Wobei die Wand (Metall) selbst noch viel Wärme aufnehmen kann.
Die Wärmeübergänge innen>>Wand und Wand>>außen sind auch beschreibbar.
Etwas schwieriger sind Windeffekte zu rechnen die die Abkühlung beschleunigen.

1. Wärmeübergang Luft Metall
2. Wärmeleitung und Wärmekapazität Metall
3. Und wieder Wärmeübergang. Metall Luft.

Pauschal hat ein Smoker mit der 4 fachen Wandstärke (6mm vs. 1,5mm) die vierfache Wärmekapazität. Die Wärmübergänge sind die Wärmeleitung sind gleich.

Wärme und Kälte (Kälte gibt es physikalisch eigentlich nicht; nur weniger Wärme) wollen sich immer ausgleichen.

Das bedeutet: Wird die Luft innen heißer (höheres Feuer) dauert es länger bis das dicke Metall sich auf einem höheren Temperaturniveau wieder stabilisiert hat. Ist somit träger. Klar. Kann also länger der Luft Energie entziehen.

Aber im Umkehrschluss bedeutet das sofort:

Wird die Luft innen kälter (kleineres Feuer) gibt das Metall sogar nach innen wieder Wärme ab. Je mehr Metall unterwegs ist, desto anhaltender ist dieser Effekt. Ist ausgleichender. Klar.

Und: Nimmt der Wind außen mal zu, dauert es länger, bis das Metall ausgekühlt ist und innen die Temperatur der Luft mit fällt.

Ist kein Mythos. Reine Physik.

Grüße

Christian
 
...
Das bedeutet: Wird die Luft innen heißer (höheres Feuer) dauert es länger bis das dicke Metall sich auf einem höheren Temperaturniveau wieder stabilisiert hat. Ist somit träger. Klar. Kann also länger der Luft Energie entziehen.
...
Da der Wärmeübergang bei den relativ geringen Temperaturunterschieden nicht sehr schnell gehen dürfte, ändert das meiner Meinung nach nichts daran, dass dein Fleisch deshalb trotzdem den höheren Temperaturen ausgesetzt ist.

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Wird die Luft innen kälter (kleineres Feuer) gibt das Metall sogar nach innen wieder Wärme ab. Je mehr Metall unterwegs ist, desto anhaltender ist dieser Effekt. Ist ausgleichender. Klar.
Da dieser Temperaturunterschied sehr gering ist, würde ich den Effekt fast vernachlässigen. Wichtiger ist bei dem Effekt wohl, dass keine Kälte von außen kommt, sprich dein zweiten Punkt.
...
...dauert es länger, bis das Metall ausgekühlt ist und innen die Temperatur der Luft mit fällt.

Ansonsten volle Zustimmung!
 
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