Chinaski
Militanter Veganer
Hallo @tAyooma
Das beste mir bekannte Nakiri in der Preisklasse bis 200€ im Hinblick auf die Klingengeometrie (heißt für mich Ausgewogenheit der Eigenschaften "Schneidfreudigkeit", "Schnittgutfreisetzung/Foodrelease" und Ausprägung der Klingenverjüngung in Richtung Messerspitze = "Taper") ist das Wakui V2 Nakiri aus dem Japan-Messer-Shop. Wenn das Messer tatsächlich ab Dezember wieder erhältlich ist, lohnt sich das Warten.
Beim Wakui sind sowohl Schneidlage als auch Außenlagen nicht rostfrei und werden mit fortschreitendem Gebrauch eine Patina ausbilden. Das ist ein unaufhaltsamer Prozess, der dem Messer nicht schadet sondern einen natürlichen Korrosionsschutz darstellt. Du solltest das Messer nicht feucht liegen lassen sondern nach Gebrauch direkt abspülen und abtrocknen. Wenn du es länger nicht benutzt, reicht ein dünner Ölfilm, den du mit einem Lappen auf die gesamte Klinge aufbringst. Wenn dir das alles zuwider ist, nimm lieber Abstand von einem "rostenden Messer".
Als rostfreie Alternative würde ich dir in deinem Budgetrahmen zu einem Kai Shun Classic oder Premier Nakiri raten. Die Messer sind schneidfreudig dünn ausgeschliffen und sauber verarbeitet.
Das beste mir bekannte Nakiri in der Preisklasse bis 200€ im Hinblick auf die Klingengeometrie (heißt für mich Ausgewogenheit der Eigenschaften "Schneidfreudigkeit", "Schnittgutfreisetzung/Foodrelease" und Ausprägung der Klingenverjüngung in Richtung Messerspitze = "Taper") ist das Wakui V2 Nakiri aus dem Japan-Messer-Shop. Wenn das Messer tatsächlich ab Dezember wieder erhältlich ist, lohnt sich das Warten.
Beim Wakui sind sowohl Schneidlage als auch Außenlagen nicht rostfrei und werden mit fortschreitendem Gebrauch eine Patina ausbilden. Das ist ein unaufhaltsamer Prozess, der dem Messer nicht schadet sondern einen natürlichen Korrosionsschutz darstellt. Du solltest das Messer nicht feucht liegen lassen sondern nach Gebrauch direkt abspülen und abtrocknen. Wenn du es länger nicht benutzt, reicht ein dünner Ölfilm, den du mit einem Lappen auf die gesamte Klinge aufbringst. Wenn dir das alles zuwider ist, nimm lieber Abstand von einem "rostenden Messer".
Als rostfreie Alternative würde ich dir in deinem Budgetrahmen zu einem Kai Shun Classic oder Premier Nakiri raten. Die Messer sind schneidfreudig dünn ausgeschliffen und sauber verarbeitet.
Da beide genannten Messer an der Schneide eine geringe Materialstärke aufweist, lässt es sich mit den weniger abrasiven Keramikscheiben des Horl2 scharfhalten. Die Scheiben sind ohnehin eine sinnvolle Ergänzung zu den recht abrasiven Diamantscheiben.Ich merke schon, dass ich mit einem Horl2 beim Nakiri nicht weiter komme.
Ein gepastetes Abziehleder verrundet dir auf Dauer die Schneide, da diese beim Abziehen in das nachgebende Leder "eintaucht" und so ein konvexer Schliff mit erhöhtem Schneidenwinkel erzeugt wird. Beim nächsten "richtigen" Schärfen muss dann unverhältnismäßig viel Material abgetragen werden, um eine neue Schneidfase aufzubauen und die entstandene Parabel-Form wieder zur V-Fase zu schleifen. Das ist grade bei so dünn ausgeschliffenen Geometrien nicht Sinn der Sache und wenig materialschonend. Du möchtest den "leichten Schnitt" ja möglichst lange erhalten.Wäre der 4er Abziehknüppel von Schmiedeglut mit Diamantseite und 3 Lederseiten mit Paste eine Lösung?
Da man sowohl Wa- als auch Yo-Griffe in der Regel im Pinchgrip – also mit den Fingern überwiegend an der Klinge – greift, sehe ich bei keiner der beiden Konstruktionen einen objektiven ergonomischen Vor- oder Nachteil sondern eher persönliche Vorlieben als ausschlaggebend.Japanische Griffe sehen oft sehr schön aus, sind aber ergonomisch oft nicht der Hit!
Was vielleicht auch an den unterschiedlichen Schitttechniken in den verschiedenen Ländern liegen kann.
Inwiefern ist ein Laser schnitthaltiger als ein stabil geschliffenes Messer? Die Schnitthaltigkeit steht doch nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Klingengeometrie.Wenn du mehr Wert auf ausgeprägte Schneidfreude legst, dann bist du mit einem Messer mit schlanker Geometrie (Laser) gut bedient. Letzteres ist zwar schnitthaltiger
Hochgehärtete japanische Stähle mit 63 HRC aufwärts sind sehr spröde. Beim wetzen wird punktueller Druck auf den dünnsten Bereich der Klinge ausgeübt. Die Gefahr, auf diese Weise Ausbrüche zu erzeugen oder die Schneide so zu beschädigen, dass sie beim Kontakt mit dem Brett Ausbrüche bekommt, ist nicht gering. Daher würde ich davon abraten, diese Messer zu wetzen.Ab einer Härte von 63 Rockwell kommst du mit einem normalen Wetzstahl nicht mehr weit, nur die Dickorons haben eine Härte von 65 und können damit noch solch hoch gehärtete Messer scharf halten.

