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Nesmuk Messer

Hallo coolkeg,
schau doch mal bitte hier: Nesmuk Messer. Da wirst Du fündig!
 
So ein Teil hatte ich neulich beim Herrn Marquard in den Pfoten, Leute da tränt das Hobbykoch Auge.
Der Griff war zwar für die Metzgerspfoten von Stefan gemacht aber es lag trotzdem super in der Hand.
Die Klinge soll angeblich schärfer als jeder Dalmast sein und ewig scharf bleiben.
Die Klingenspitze war mit Diamantstaub besetzt und ist quasi unverwüstlich.

Geil geil geil sag ich da nur.

Aber einen Tausender für ein Messer ist nicht mehr meine Liga.

Grillschlurch
 
Grillschlurch schrieb:
Die Klinge soll angeblich schärfer als jeder Dalmast sein und ewig scharf bleiben.

Sorry, aber ich kann nicht anders. Dieser Satz reizt mich einfach zum Widerspruch. Legenden, Halbwissen und unhaltbare Behauptungen verbinden sich oft zu den wunderlichsten Messerklingen

Damast - und ich gehe mal davon aus, daß wir nicht von indischem Tiegelstahl reden sondern von der Feuerverschweißung zweier unterschiedlicher Stahlsorten - ist kein guter Stahl für eine Schneide. Bei Damast-Küchenmessern bildet der Damast nicht die Schneide. Die Schneide bzw. Schneidlage (bei japanischen Messern) ist im Idealfall ein feinkörniger, harter Monostahl. Kein Damast. Übrigens auch nicht bei den Nesmuk Damastmessern. Die Schneide ist kein Damast. Soll sie auch nicht sein.
Mit diesem Hintergrund ist die Aussage "Schärfer als Damast" absolut wertlos. Äpfel und....

Und "ewig scharf" ist schlicht Unsinn. Kein Werkzeug bleibt ewig scharf.

Trotzdem, schöne Messer. Auch wenn ich beschichtete Klingen für recht unpraktisch halte. Wenn die Ewigkeit dann doch früher als erwartet rum ist sieht das nach dem Schleifen einfach Sch.. aus.

Und dann nochwas. Auf der Nesmuk seite gibt es diesen Text:

Die Klinge von Nesmuk besteht nur aus hochwertigstem, nicht rostfreiem Stahl. Im Vergleich zu rostfreiem Stahl, der mit hohen Anteilen von Chrom legiert ist, weisen nicht rostfreie Stahlsorten eine bis zu 60-mal feinere Struktur auf.


Und das Janus hat dann eine rostfreie Klinge. Ja was denn nu? Erst alles rostfreie verdammen (da gibt es schon feinkörnige Stähle, die nicht vor lauter Chrom nicht mehr scharf werden. Z.B. einige moderne PM Stähle) und dann selber den rstfreien Stahl der Weisen finden.

Viele Grüße,
Gerhard
 
dem ist nichts hinzuzufügen :o


Meine Favoritenseite in Bezug auf "wirklich gute Messer" . . . .

obwohl ich mir noch keines geleistet habe . . .

ich spar schon mal drauf :o

nicht so sehr wegen "teuer" . . . sondern weil einfach einzigartig . .

:weizen: ;)
 
Ganz ehrlich ... ich frag mich nach der Alttagstauglichkeit solcher Messer.
Sammlerstücke und Lieb- gegebenenfalls auch Angegeberei
sind Attribute die ich mit solch einem Teil verbinde.

Die wenige Schnibbel- und Schneidarbeit,
die in einem normal großen Haushalt anfällt,
erledigt auch ein normales, gutes Messer.
Da fällt für die Pflege der exquisiten Messer mehr Zeit an,
als für die eigentliche Arbeit die das Messer verrichten soll.

Meine Meinung.

:prost:
 
hi,

also solltest du meine Vorliebe-Seite meinen . .


JA ---- die sind Alltagtauglich . . das wurde in einigen Berichten in einem Messerforum klar deutlich . .

die sind eigentlich quasi NUR auf sowas getrimmt … im Ernst . .

wenn du nicht meine Seite gemeint hast, - - auch gut . . aber . . ich schwärm davon- echt . .

:weizen:
 
Cruiser schrieb:
Die wenige Schnibbel- und Schneidarbeit,
die in einem normal großen Haushalt anfällt,
erledigt auch ein normales, gutes Messer.
Da fällt für die Pflege der exquisiten Messer mehr Zeit an,
als für die eigentliche Arbeit die das Messer verrichten soll.

100% agree :mosh:
Messer sind Verschleiß-Werkzeuge!
 
Nachtrag: Der Stahl des Janus-Messer ist wohl 1.4153.03 , sog. "Niolox". Hat mir zumindest Google ausgespuckt.
 
Cruiser schrieb:
Jedem Narr paßt seine Kappe.
Ich hab auch eine :evil:

scho recht :D

aber deine ist glaub ich produktiver :cool:

gut so . . .
auf jeden fall gfallen mir die wieland-messer ausserordentlich …

:mosh:

:weizen:
 
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Niolox kein rostfreier Stahl.

Und somit stimmt doch auch die Aussage von Nesmuk wieder.

Oder sehe ich das falsch?

:prost:
 
hmm
also ich finds schön von sachen träumen zu können...und diese messer gehören dazu!

aber zur stahldiskusion.....1.4153.03 is doch ein sog. "rostträger" stahl!? :-?

er ist zwar nicht rostfrei (stark chromhaltig) und daher feinkörnig, aber auch kein leicht rostender stahl!
zumindest hab ich das mal in irgend einem materialkundebuch oder so gelesen...wenn ichs finde scan ich den text mal ein!

ach ja..zu damaststahl...durch das verbinden eines sehr spröden und eines recht weichen stahls kann man sich die eigenschaften
beider stähle positiv herausarbeiten....d.h. die gute schneidhaltigkeit eines sehr feinkörnigen und somit spröden
stahls und die elastizität eines weichen stahls!
dies ist z.b. bei schwertern und jagdmessern ein großer vorteil!
ob mans in der küche braucht is geschmackssache aber wenn man schusselig ist
und sein messer andauernd runterschmeisst hilfts evtl ein wenig :lol: !!

gruß
tom
:prost:
 
:cool:

.......sehr schöne Werkzeuge, kann ich mir auch nicht wirklich leisten.

Dass diese Messer richtig toll sind, glaube ich aufs Wort.

Allerdings muss ich Cruiser mit seiner Aussage dass ein gutes Messer für unsere Ansprüche ausreicht bestätigen.

Für meinen Teil nutze ich sehr gerne Japan-Messer mittlerer Qualität ( wohlwissend aus Industrie-Damaststahl ) und normale Koch oder Metzgermesser ( die Guten ) welche im Preis ziemlich im gleichen Niveau liegen.

Ein gutes Dick-Profi-Messer hat den gleichen Preis wie ein Kiwami-Santoku !

Was mich allerdings zur häufigeren Nutzung der japanischen Klingen bewegt ist einfach die bessere Schnitthaltigkeit bei geringfügigem Pflegeaufwand. Der Stahl bei normalen Profimessern ist deutlich weicher und wird beim Umgang mit säurehaltigen Schnittgut viel schneller stumpf......

Das einzige was mich bisher von Keramikklingen abhält ist, dass sie mir einfach etwas zu empfindlich sind......
 
den Antworen von @airbagschorsch und @dodgeman kann ich in allem nur zustimmen . .

benutze in der eignen Küche ja auch sowas . .

aber - wenns mal einen runden gibt oder so .. . .

DANN wär das mal was :sabber:

dem Grundtenor geb ich wie schon gesagt recht,

Damast-, Damaszenerstahl - messer udgl . .ist auf die Schmiedekunst zurückzuführen, bennannt nach der Herkunft bzw der Handeltätigkeit damals . . siehe wickipeter :o

und das hat (leider) mit unbegrenzter Haltbarkeit einer Schneide nicht viel zu tun . . wär schön -- geht zwar mit Nichtbenutzen - aber dann :-?
hast ein Water-Closet und gehst in Wald :lach:

auch nicht das Wahre :cool:


In diesem Sinne erstmal . .

:weizen:
 
Einfach den WMF Profimesserblock kaufen und gut ist.
Die halten bei uns jetzt schon seit 14 Jahren und dei Messer sind immer noch toll anzusehen.

Gruß Martin
 
Mrhog schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Niolox kein rostfreier Stahl.

Und somit stimmt doch auch die Aussage von Nesmuk wieder.

Oder sehe ich das falsch?

:prost:

Ja, ich glaube das siehst Du falsch. Nesmuk bezeichnet den Stahl als "rostbeständig". Ob es sich bei > 12 % Chrom um rostfrei, rostbeständig oder rostträge handelt ist eine akademische Diskussion. Es ist auf jedenfall kein niedriglegierter Kohlenstoffstahl sondern ein hochlegierter Stahl.

Natürlich ist der Stahl gut für Klingen geeignet, weil er eben nicht die Eigenschaften eines typischen rostfreien Stahls hat. Ich bestreite ja auch nicht, daß es guten, rostfreien/trägen/beständigen Stahl für Messerklingen gibt. Nesmuk bestreitet das. Und widerspricht sich selbst.

Viele Grüße,
Gerhard
 
Wenn man im Messerforum Lars Scheidler oder Nesmuk eingibt, findet man jede Menge....
Und nur sehr wenig davon ist Positiv.
Zusammenfassend: L.Scheidler war mal nen Hobbyschmied wie viele andere auch im Forum der durch seine unglaublich vielfältige Medienwirksamkeit (Allein die Website ist der HAMMER) geschafft hat was sonst nur wenige Hobbyschmiede erreicht haben: Profitabilität...
Das und sein rechtliches Vorgehen gegen alle anderen Schmiede die ein Nesmuk-messer Nesmuk genannt haben hat seinen Ruf im Messer Forum zerstört.
Seine 2000-4000¤ teuren Messer kann jeder Halbwegs begabte Schmied/Messermacher für 300-400¤ nachmachen.
Nur davon leben kann man natürlich nicht.
Nachdem er Jahrelang seine Philosophie Propagiert hat, was seine Mehreren tausend Euro teuren Messer so toll macht (Unter anderem Mehrere Berichte in den einschlägigen "Wissen-Sendungen")
hat er mal ein um die hälfte günstigeres Messer (Industriell) rausgebracht für alle die mit der Marke Nesmuk angeben wollen. Gehen bestimmt weg wie warme semmeln...
 
Die Webseite ist wirklich wunderbar - -

aber die Preise halt auch :o

da ist der Schmied Wieland ja direkt ein Billiger Jakob dazu :D :evil:

:weizen:
 
Bei den Nesmuk ist eine Härte von 60 HRC angegeben. Das können die besseren Messer von Herder auch, aber durch die Dünnschlifftechnik sind die wesentlich schneidfreudiger und mit geringstem Aufwand scharf zu halten.
Ich selbst benutze neben dem Global G2 ein Bunkaboocho aus der Zakuri-Suupaa-Serie von Tosa-Hocho und bin damit bestens zufrieden. Das Bunkaboocho hat damals 150 Euro gekostet und ist jeden einzelnen davon wert. Ich habe es seit rund 10 Jahren und noch nie nachschleifen müssen. Lediglich eine dezente Behandlung der Schneide mit einem Keramit-Wetzstahl von Ikea (den glatten für 15 Euro). Das Messer ist immer noch so scharf dass ein gegen die Schneide geschnippster Rundgummi glaut durchschnitten wird. Das geht nur bei wirklich absolut scharfen Messern und ist viel aussagekräftiger als der Versuch Papier zu schneiden oder zu rasieren, was auch noch mit nicht so ganz scharfen Messern gelingt. Leider gibts die Zakuri-Suupaa-Serie bei Tosa-Hocho nicht mehr. Vielleicht noch auf besondere Anfrage. Der Stahl, der vür die Schneide genommen wir ist auf jeden Fall die absolute Wucht. Mir graust es jetzt schon davor, den mal schleifen zu müssen.
 
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