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Neue Testbiere eingetroffen

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Einbecker Brauhaus Ainpöckisch 1378.
Bernsteinfarben, unfiltriert und leicht flockig sowie mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase Malz und Getreide, ein Spritzer Zitrone und zarte Hopfentöne. Im Mund leicht aufschäumend dann weich, voller Körper mit Malz und Karamell, sehr dezent süß, eine ordentliche Portion Zitrone, feine Schärfe, Hopfenaromen, Honignoten und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malz- und Brotaromen, es wird trockener, Zitrone, Hefe-und Hopfenaromen, Honignoten und sehr deutlich bitter. Ein äußerst aromatisches Bockbier aus Einbeck mit 6,7%, ungewöhnlich und nicht wirklich rund aber schmackhaft.
 
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Grauballe Bryghus Mosebryg.
Tief dunkelbraun mit weinroten Reflexen, soweit sichtbar klar und mit fast cremigen, beständigem Schaum im Glas. In der Nase dunkles Malz, Kakaopulver, Hopfenaromen. Im Mund angenehm aufschäumend, voller Körper mit Malz, Karamell, Schokolade und Kakaopulver, feine Süße, ein Tick Rauch, Hopfenaromen und dezent bitter. Im langen Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Malzaromen, Karamell, wenig Kakao und Schokolade, dezente Rauchnote, Hopfenaromen und deutlich bitter. Ein Scotch Ale, einzig mit First Gold gehopft, aus Silkeborg/DK mit 5,6% und 32 IBU, schmeckt hervorragend. Da freue ich mich gleich noch mehr auf den Urlaub!
 
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Brauerei Rittmayer Craftmayer Hopfen Märzen.
Goldgelb, leicht trüb und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase Hopfen, Zitrus, ein Hauch Erdbeere. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Körper, fein malzig-karamellig, dezent süß, Getreide, fruchtig mit Zitrus und Erdbeere, Hopfenaromen leicht grasig und verhalten bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit Malzsüsse, Getreide, Erdbeere, Orange und Grapefruit, Hopfenaromen und merkbarer Bitterkeit. Ein süffiges Märzen, hopfig interpretiert, aus Hallerndorf mit 5,5%, sehr lecker.
 
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Bryggeriet Frejdahl Gudmund.
Bernsteinfarben, unfiltriert und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase fein süß, Weißwein und Stachelbeere. Im Mund angenehm aufperlend, voller Körper, fein malzig, sehr zurückhaltende Süße, ein Tick Säure, typische Aromen belgischer Hefe, Honignoten, fein fruchtig mit Stachelbeere (?) und Zitrus, zarte Hopfentöne und leicht bitter. Im langen Abgang bleibt ein cremiges Gefühl am Gaumen, wenig Malz, es wird trocken mit Akzenten von Weißwein, sanfte tropische Fruchtigkeit, die Hefearomen schwinden dafür lugt ab und an der Alkohol hervor, wenig Honig und Hopfen mit einer deutlichen Bitterkeit. Ein starkes Double Saison aus Assens/Dänemark mit 7,0%, sehr lecker und die Urlaubsvorfreude steigernd.
 
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Brauerei Wagner Kupferstich Rotbier.
Leuchtend Kupferfarben, glasklar und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase Malz und Brotkruste mit einem hopfigen Akzent. Im Mund verhalten aufschäumend, eher schlank, Malz und leicht angebranntes Karamell, kaum Süße, fein gehopft und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit Malz-, Karamell- und Brotaromen, es wird trockener, der Hopfen breitet sich aus und bringt auch eine gewisse Bitterkeit ins Spiel. Ein kerniges Rotbier aus Merkendorf mit 4,9%, schmeckt mir.
 
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Camba Bavaria Braumeister Edition Nr 63 Bärliner Sour.
Blassgelb, minimal trüb und mit mächtiger, cremiger und langlebiger Schaumhaube im Glas. In der Nase erfrischend säuerlich, fruchtig mit Erdbeere und ein leicht herber Unterton. Im Mund erfrischend aufperlend, sehr schlank, Andeutungen von Säure, zarte Fruchtnoten von Erdbeere und tropischen Früchten, holzig-herbe Aromen. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit tropisch-fruchtigen Akzenten, herb-holzige Hefearomen und ab und an meint man Bitterkeit zu erkennen. Ein schlankes Sour mit wenig bis keiner Säure aus Seeon mit Hitzetauglichen 3,3%, gut gegen den Durst aber Sauerbier geht meiner Meinung nach anders.
 
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Baisinger Biermanufaktur Keller Teufel.
Goldgelb, unfiltriert und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein feinherber Duft mit Hopfenaromen. Im Mund leicht prickelnd, schlank, Brot- und Getreidearomen, ein zarter kurzer Zitruston, Andeutungen von Süsse, kratzige Hopfennoten und sperrig bitter wie von Bittermandel. Im Abgang bleibt ein wenig Getreide und ein Hauch Malzsüsse, Zitronennoten, weiter kratziger Hopfen und die unangenehme Bitterkeit greift um sich. Ein Kellerpils aus Rottenburg mit 4,8%, das ist so gar nicht mein Ding. Ich trinke das nicht zu Ende.
 
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Klosterbrauerei Machern Hell.
Blassgelb, unfiltriert und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase etwas Banane, Sahne, Hefe, fein würzig. Im Mund fast schon weich aufschäumend, vollmundig mit feinen Malznoten und dezenter Süße, fruchtige Bananenelemente, sahnig und fein würzig, Hefearomen und Andeutungsweise bitter. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl, leicht würzig mit Brotkruste, Banane und Sahne sind verschwunden dafür kommt eine zarte Hopfennote mit einer feinen Bitterkeit. Ein helles Kellerbier, blind hätte ich auf ein Weizenbier getippt, aus Bernkastel-Kues (gebraut in Darmstadt) mit 5,2%, schmeckt hervorragend!
 
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Camba Bavaria Braumeister Edition Nr 64 Summer Kiss.
Maisgelb, unfiltriert und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase Hefe, etwas Weißwein und Zitrus. Im Mund verhalten prickelnd, schlank und trocken, holzig-herbe Hefearomen, etwas Zitrus und Weißwein, verhalten bitter. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit herb-holzigen Hefearomen, weiter trocken, wenig Zitrus, Weißwein wird etwas deutlicher, begleitet von einer zarten Bitterkeit. Ein schlankes, trockenes Saison aus Seeon mit 4,8% und 22 IBU, schmeckt mir.
 
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Thisted Bryghus Økologisk IPA.
Ockerfarben, unfiltriert und mit mittelporigem, stabilem Schaum im Glas. In der Nase fein fruchtig mit Orange und Zitrus, zarte, dezent harzige Hopfenaromen. Im Mund frisch, verhalten prickelnd, fester Malzkörper mit dezenter Süße, fruchtge Akzente Zitrus, Grapefruit und Orange, leicht harzig, Hopfenaromen und deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, Zitrus, Orange, Grapefruit, harzige Akzente, leicht scharfe Hopfenaromen und weiter deutlich bitter. Ein schönes IPA aus Thisted/Dänemark mit 5,8%, schmeckt mir.
 
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La Brasserie du Bout du Monde Terenez Brune.
Tief dunkelbraun, undurchsichtig und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase dunkle Beeren, Schokolade und Kakao. Im Mund angenehm aufperlend, mittlerer Körper, dunkles Malz, kaum süß, dunkle Beeren mit schwarzen Johannisbeeren, Schokolade, Kakao, etwas Lakritz und Kaffee, Hopfen und Bitterkeit nur unterschwellig. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit dezenter Malzsüsse, weiter geröstetes Malz, Kaffee und Lakritz, die Fruchtnoten schwinden, etwas Kakao, Hopfen und Bitterkeit halten sich bedeckt. Ein vielschichtiges dunkles Bier aus Le Faou/Frankreich mit 7,5% und 25 IBU, sehr, sehr gut.
 
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Klosterbrauerei Machern Dunkel.
Rotbraun bis Kupferfarben, naturtrüb und mit eher feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase anfänglich leicht erdig,dunkles Malz, feine Süße, etwas Pflaume, Schokolade, untermalt mit einer zarten Hopfennote. Im Mund erfrischend aufschäumend, Malz leicht angeröstet, Karamell, dezente Süße, Schokolade, ein unterschwelliger Hopfentöne, zart bitter. Im langen Abgang bleibt in erster Linie Vollmilchschokolade mit malzigen und karamelligen Elementen, Kakao, Hopfen unterschwellig und ganz zart bitter. Ein vorzügliches Dunkel aus Bernkastel-Kues mit 5,5%, schmeckt ausgezeichnet!
 
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Bad Santa 2022 IPA XMS SPCL.
Bernsteinfarben, unfiltriert und mit mächtiger, stabiler Schaumhaube im Glas. In der Nase fruchtig mit schwarzen Johannisbeeren und einer ganz feinen Hopfennote. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Körper, fein malzig und süß, fruchtig mit Pink Grapefruit, dezent gehopft und deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit Grapefruit und schwarzen Johannisbeeren, fein harzige Hopfenaromen und knackig bitter. Ein unauffälliges IPA von der Brauerei Raschhofer aus Altheim/Österreich mit 5,6%, nicht übel. Ich weiß, es ist etwas aus der Zeit gefallen aber es stand die Tage für kleines Geld verloren in der Ecke, da hatte ich Mitleid.
 
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Altenmünster Brauer Maibock Hell.
Altgolden, glasklar und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase nur feine Noten von Hopfen, Malz und Süße. Im Mund verhalten aufschäumend, voller, schwerer Körper, kräftig würzig, dezent malzig und süß, nussig mit Bittermandel, Hopfenaromen, eine leichte Alkoholnote und deutlich bitter. Im Abgang bleibt es kräftig würzig mit Malz- und Brotaromen, die Süße schwindet, Hopfenaromen, leicht alkoholisch und weiter deutlich bitter. Ein ziemlich mächtiger Maibock aus Marktoberdorf mit 7,5%, nicht übel, schmeckt.
 
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Camba Bavaria und Cielito Lindo Beer Garden.
Ein Collab Brew.
Blassgelb, minimal trüb und mit gemischtporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase zarte Nuancen von Trauben und Weißweinschorle. Im Mund kaum schäumend, schlank und fein fruchtig Stachelbeere und Weintrauben, dezent malzig und süß, Hopfen eher unterschwellig und merkbar bitter. Im doch recht langen Abgang bleibt ein wenig Malz mit sehr dezenter Süße, weiter fruchtig mit Weintraube und Stachelbeere, Hopfennoten und deutlich bitter. Ein New Zealand Lager aus Seeon in Collaboration mit Cielito Lindo mit leichten 4,5% und 25 IBU, sehr lecker.
 
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Sauer und Hartwig GmbH Urstrom.
Bernsteinfarben, naturtrüb und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase fein fruchtig mit Erdbeere (?) und zarte Getreidenoten. Im Mund verhalten und weich aufschäumend, fein malzig und süß, Brotnoten, fein fruchtig aber unbestimmt, dezent herbe Hopfennoten und leicht bitter. Im Abgang bleibt es malzig-brotig mit leichter Süße, beerige Noten, Hopfentöne und leichten Bitterkeit. Ein Export aus Dollerup mit 5,5%, schmeckt mir.
 
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Ziegenhainer Hausbrauerei Ziegenhainer Weißbier.
Goldgelb, unfiltriert und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase zart säuerlich, eine fruchtige Note begleitet von Hefe- und Malzelementen. Im Mund spritzig prickelnd, schlank, angenehm und erfrischend säuerlich mit einer Andeutung von Süße als Gegenspieler, etwas Malz und Hefe, eine feine fruchtige Note mit Zitrone/Limette, Hopfen und Bitterkeit nur unterschwellig. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit etwas Malzsüsse und leicht nachlassender Säuerlichkeit, fein fruchtig, die Hefe wird deutlicher und bringt sahnige und holzige Elemente mit, Hopfen und Bitterkeit praktisch nicht vorhanden. Ein erfrischendes Weißbier, traditionell in der Gegend um Jena so säuerlich gebraut, aus Jena-Ziegenhain mit leichten 3,7%, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Ziegenhainer Hausbrauerei Lichtenhainer Weißbier.
Ein Collab Brew mit Freigeist Bierkultur.
Blassgelb, unfiltriert und mit cremigen, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein feiner Duft von Rauch und Phenol unterlegt von zarter Säure. Im Mund verhalten prickelnd, schlank dabei auch kernig, angenehm säuerlich, eine ganz dezente aber unbestimmte Fruchtigkeit, fein rauchig, dann kommt ein Tick Süße und eine gewisse Malzigkeit mit Andeutungen von Bitterkeit. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit rauchigen Elementen, weiter fein säuerlich, etwas Malzsüsse, leicht sahnige Hefearomen, dezente fruchtige Elemente die manchmal an Beeren erinnern garniert mit sehr zarter Bitterkeit die vermutlich nicht vom Hopfen stammt. Ein sehr leckeres Weißbier, angenehm säuerlich und rauchig, aus Jena-Ziegenhain mit 5,0%, schmeckt hervorragend!
 
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Ziegenhainer Hausbrauerei Ziegenhainer Weißbier Eiche.
Hell Bernsteinfarben, unfiltriert und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase ein holziger Duft dazu ganz zart fruchtig. Im Mund erfrischend prickelnd, schlank, holzige Noten, fein säuerlich, Andeutungen von Stachelbeere (?), ich meine etwas Süße zu erkennen, Hefearomen. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit filigraner Säure und ein wenig Malzsüsse als Gegenspieler, leicht sahnige Hefearomen, ein fruchtiges Element meldet sich ab und an, alles untermalt von Eichenholz und am Schluss kommt eine Bitterkeit die ich noch nicht kannte, vermutlich vom Eichenholz. Ein saures Weißbier, mit getoasteten Eichenholzchips gestopft (wenn ich mich recht entsinne), aus Jena-Ziegenhain mit leichten 3,8%, schmeckt hervorragend!
 
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Ziegenhainer Hausbrauerei Wöllnitzer Weißbier.
Blassgelb, unfiltriert und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase angenehm säuerlich mit einer Note von Apfelessig. Im Mund spritzig und sofort eine Breitseite Säure die sich aber angenehm darstellt, trocken, ich meine Zitrone wahrzunehmen. Im Abgang bleibt ein adstringierendes Mundgefühl mit einer schönen Säure, ein winziger Hauch Malzsüsse, Hefenoten mit holzigen Elementen. Ein wunderbar saures Weißbier aus Jena-Ziegenhain mit 4,8% wenn man Sauerbiere mag ist es Klasse! Mir schmeckt es.
 
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