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Neue Testbiere eingetroffen

Wo beziehst du diese tollen Biere…
Vieles im Sargasser Getränke Markt, Internet, online bei den Brauereien und dann kommt noch Urlaub dazu, da schau ich mich um und Freunde bringen das eine oder andere mit.
 
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Fuller's Vintage Ale 2018-2025.
Rehbraun, unfiltriert und mit einem schmalen, beständigem Schaumring im Glas. In der Nase süßliche Gebäckaromen, fruchtig mit Pflaume und Zitrus, Gewürznoten , Andeutungen von Hopfen. Im Mund verhalten perlend, voller Körper mit Malz, Biskuit und feiner Süße, Gewürznoten, fein fruchtig mit Dörrobst und Grapefruit, erdig, etwas Pinie, Hopfennoten und Andeutungen von Bitterkeit. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit fein röstigen Malz und Gebäck, dezent süß, fruchtig mit Dörrobst, Pflaume und Grapefruit, ganz fein harzige Hopfenaromen und merkbar bitter. Ein schön gereiftes Ale aus London/Großbritannien mit 8,5%, schmeckt ausgezeichnet. Zwei habe ich noch im Keller, mal schauen wie die sich entwickeln.
 
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Brouwerij Rodenbach Grand Cru.
Rotbraun, unfiltriert und mit einem schmalen, beständigem Schaumring im Glas. In der Nase ein appetitliches Süß-Sauer, fruchtige Elemente, Vanillenoten und Holz. Im Mund erfrischend prickelnd, relativ schlank, etwas Malz, ein feines Süße-Säure-Spiel, fruchtig mit Kirsche und dunklen Beeren, Holzfass, ein Tick Vanille, Andeutungsweise bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, die Säure lässt nach, weiter fruchtig mit dunklen Kirschen, Vanille, Karamell, Holzfass und ausgewogen bitter. Ein Flanders Red Ale, 18 Monate im Holzfass gereift, aus Roeselare/Belgien mit 6,0% und 35 IBU, sehr, sehr lecker.
 
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Omer Vander Ghinste Blond.
Goldgelb, klar und mit einer mächtigen, langlebigen Schaumhaube im Glas. In der Nase, frisch, Zitrus, Hefe. Im Mund kräftig perlend, vollmundig, Malz, zart süß, Hefe, Zitrus, Hopfenaromen, subtil bitter. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Malz und feiner Süße, Zitrus/Limette, Hefe, Hopfenaromen und deutlich bitter. Ein wunderbares Blond aus Bellegem/Belgien mit 8,0% und 40 IBU, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Brouwerij Verstraete Papegaei.
Goldgelb, unfiltriert und mit einer enormen, festen Schaumhaube im Glas. In der Nase fein fruchtig, Hefe, Gewürz. Im Mund erfrischend aufperlend, fein malzig und dezent süß, Andeutungen von Fruchtigkeit, herbe Hefearomen und fein bitter. Im Abgang bleibt es leicht malzig und dezent süß, ein Tick Zitrusfrucht, herbe Hefearomen, Hopfennoten und deutlich bitter. Ein süffiges Blond aus Diksmuide/Belgien mit 8,0%, sehr lecker.
 
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EMMA Biere ohne Bart Salto Orale.
MHD 11.2020.
Tiefschwarz, undurchsichtig und mit einem schmalen, mittelfestem Schaumring im Glas. In der Nase ein schwerer Duft von dunklen Beeren und Kaffee, Schokolade, Süßholzwurzel. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Körper, dunkles Malz mit Röstaromen, dezent süß, Kaffee/Espresso, Schokolade, Süßholzwurzel, Brombeeren ansatzweise mit einem Tick Säure, deutlich bitter. Im langen Abgang bleibt ein adstringierendes Mundgefühl mit dunklen Malz, Röstaromen, es wird trocken, Kaffee/Espresso, Schokolade, Süßholzwurzel, die Beeren schwinden, deutlich bitter. Ein Imperial Stout, gut gereift, aus Freiburg mit 8,6%, schmeckt mir. Vom Alter des Bieres merkt man nichts, lediglich die Aromen haben sich hin zu Brombeeren und Süßholz verschoben. Leider existiert die Brauerei, zumindest nach meinem Wissensstand, nicht mehr.
 
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Keiler Bier GmbH Helles.
Goldgelb, fast klar und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase Getreide, Brot, Treber. Im Mund verhalten aufschäumend, Getreide und Brot mit deutlicher Süße, ein Hauch Zitrus, Hopfen und Bitterkeit nur andeutungsweise dafür ein seltsamer Nebengeschmack den ich nicht genau beschreiben kann. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Brot und Getreide, die Süße lässt nach, Hopfen und Bitterkeit weiter nur andeutungsweise. Ein Helles, zugegebenermaßen knapp vorm MHD war eine Gratiszugabe beim letzten Einkauf, aus Würzburg mit 5,1%, nein, das ist nicht mein Ding.
 
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Brouwerij De Halve Maan Brugse Zot Blonde.
Altgolden, minimale Trübung und mit einer imposanten, langlebigen Schaumhaube im Glas. In der Nase fein würzig, fruchtig, Getreide und süsse Akzente. Im Mund erfrischend aufperlend, Malz und Getreide, belgische Hefe, fruchtig mit Banane und Pfirsich/Aprikose, dezent süß fein würzig und sacht bitter. Im Abgang bleibt Malz mit Kandiszucker, belgische Hefe, Gewürznoten, fruchtige Elemente von Pfirsich/Aprikose und deutlicher Bitterkeit. Ein süffiges Blond aus Brügge/Belgien mit 6,0%, sehr, sehr lecker.
 
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Gamma Brewing Stasis.
Zitronengelb, unfiltriert und mit eher feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase Ananas , Grapefruit, Mandarine, fein blumig, Kiefernnoten. Im Mund erfrischend prickelnd, eher schlank, wenig Süße, fruchtig mit Grapefruit, Mandarine und Birne, fein harzige Kiefernnoten, dezent blumige Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl was Lust auf den nächsten Schluck macht, feine Malznote mit sehr zurückhaltender Süße, weiter fruchtig mit Grapefruit und Mandarine, Kiefer und Pinie mit harzigen Akzenten, fein blumig und passend bitter. Ein süffiges Session IPA aus Herlev/Dänemark mit 4,7%, schmeckt mir gut.
 
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Brouwerij Van Viven Master IPA.
Altgolden, fast klar und mit einer mächtigen, stabilen Schaumhaube im Glas. In der Nase Zitrus, Biskuit, feine Süße und ein Tick Phenol. Im Mund erfrischend aufperlend, stabiler Malzkörper mit Gebäck und feiner Süße, fruchtige Elemente von Grapefruit, Pfirsich und Beerenobst, würzig, kräuterige Hopfennoten und deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, weiter fruchtig mit Beerenobst, Pfirsich und Grapefruit, Kräuter- und Hopfenaromen sowie deutlich bitter. Ein ausgewogenes und süffiges IPA aus Sijsele/Belgien mit 7,0% und 50 IBU, schmeckt ausgezeichnet!
 
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Brasserie Piedboeuf Jupiler.
Goldgelb, glasklar und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase leicht blumig-parfümiert, Getreide. Im Mund verhalten aufschäumend, schlank, Brot und Getreide, ziemlich süß, sachte Hopfennote und deutlich bitter. Im Abgang bleibt Brotkruste, nachlassende Süße, der Hopfen tritt deutlicher hervor und auch die Bitterkeit legt zu und setzt sich fest. Ein Pils, mit Mais eingebraut, aus
Jupille-sur-Meuse/Belgien mit 5,2%, kann man trinken. Es ist aber ein eher schwacher Vertreter der belgischen Biere.
 
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Abdij Sint Sixtus Trappist Westvleteren Blond.
Altgolden, unfiltriert und mit einer cremigen, langlebigen Schaumhaube im Glas. In der Nase frisch, fein malzig, ein Hauch Zitrone/Limette, eine Kräuternote. Im Mund kräftig aufschäumend, stabiler Malzkörper mit feiner Süße, Zitrone/Limette, zarte Kräuternote, Nelke, kräftige Hopfenbitterkeit. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malz- und Brotaromen, es wird knochentrocken, Nelke, Kräuter, die fruchtigen Elemente schwinden und die Hopfenbitterkeit legt leicht zu. Ein trockenes Blond aus Westvleteren/Belgien mit 5,8%, schmeckt ausgezeichnet!
 
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Abdij Sint Sixtus Trappist Westvleteren 8.
Dunkelbraun mit roten Reflexen, unfiltriert und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase Hefe, Kandis, Dörrobst, vielleicht etwas Schokolade. Im Mund verhalten aufschäumend, vollmundig, dunkles Malz, zart süß, Schokolade, wenig Dörrobst, herbe Kräuter, Hefe, Kandis Hopfennoten, deutlich bitter. Im langen Abgang bleibt ein belegtes Mundgefühl mit dunklen Malz und Kakaopulver, Süße und Trockenobst in Andeutungen, herbe Kräuter, ab und an meine ich etwas Süssholzwurzel wahrzunehmen, Hefearomen, unreife Walnüsse, eine Röstnote und weiter sehr deutlich bitter. Ein schönes Double aus Westvleteren/Belgien mit 8,0%, schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse. Zum Glück habe ich noch ein paar Flaschen um sie reifen zu lassen.
 
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Abdij Sint Sixtus Trappist Westvleteren 12.
Dunkelbraun mit roten Reflexen, naturtrüb und mit mittelporigem, nicht allzu beständigem Schaum im Glas. In der Nase dunkles Malz, Kakaopulver, nussig, Karamell, Gebäck. Im Mund kräftig aufperlend, voller Körper mit dunklem Malz und angenehmer Süße, Kakaopulver, etwas Süßholzwurzel, Karamell, Trockenobst mit Rosinen, etwas Banane, Biskuit, fein nussig, ab und an blitzt der Alkohol auf, Hefearomen und zart bitter. Im langen Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit dunklem Malz und zarter Süße, etwas Milchkaffee, Süßholzwurzel, Biskuit, Trockenobst mit Rosinen, Pflaumen und etwas Banane, nussige Elemente, Andeutungen von Cognac, Hefearomen, sacht bitter. Ein komplexes Quadrupel aus Westvleteren/Belgien mit 10,2% und 38 IBU, schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse!
 
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Keiler Bier GmbH Kellerbier.
Bernsteinfarben, naturtrüb und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase fein würzige Noten begleitet von Hopfen und Malz. Im Mund verhalten aufschäumend, sehr schlank, Karamell und Brotkruste, sehr feine Süße, dezent würzig, Hopfennoten und leicht bitter. Im kurzen Abgang bleibt etwas Malzsüsse mit Brotkruste und Karamell, dezent würzig, feine Hopfennote und merkbar bitter. Ein recht flaches Kellerbier aus Würzburg mit 5,2%, durchaus trinkbar brauche ich aber nicht wieder.
 
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Camba Bavaria Braumeister Edition Nr 84 Rhinegold.
Altgolden, naturtrüb und mit eher feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase dezenter Duft nach Malz und Brot gepaart mit feiner Süße und fruchtigen Akzenten. Im erfrischend aufperlend, stabiler Körper mit feiner Süße, angenehm würzig, fruchtige Akzente und fein bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malz- und Brotaromen, fein kernig und würzig, dezent süß, weiter leicht fruchtig und deutlich bitter. Eine gelungene Interpretation eines Wiess, mit Roggenmalz eingebraut aus Seeon mit 6,0% und 30 IBU, schmeckt sehr gut.
 
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Brouwerij De Halve Maan Brugse Zot Dubbel.
Mahaghonifarben, soweit erkennbar klar und mit einer mächtigen, langlebigen Schaumhaube im Glas. In der Nase Malzig, Birne, ein Tick Phenol, grasige Hopfenaromen. Im Mund erfrischend aufperlend, stabiler Malzkörper mit feiner Süße, Karamell, Schokolade, Andeutungen von Birne, Biskuit zarte Hopfennote und dezent bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, Kakao, Karamell, ein Hauch Erdbeere, ein wenig Röstaroma, Hopfennoten und einer ausgewogenen Bitterkeit. Ein gefährlich süffiges Dubbel aus Brügge/Belgien mit 7,5% und 27 IBU, absolut lecker!
 
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Brewery Lindemans Gueuze.
MHD 11.2022.
Orange-Bernsteinfarben, fast klar und mit eher feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase Apfelwein und Birne, etwas Süße, Säure, Holzfass. Im Mund erfrischend aufperlend, schlank, Apfelwein/Cidre, Birne und Pfirsich, ein schönes Süße-Säure-Spiel, Eichenholz, Hefearomen und kaum bitter. Im langen Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Apfelwein und Cidre, zart süß, Fruchtigkeit und Säure lassen nach, herbe Hefearomen, Eichenholz, Sherry(?) und Andeutungen von Bitterkeit. Eine wunderbare Gueuze aus Sint-Pieters-Leeuw/Belgien mit 5,0%, sehr erfrischend und schmackhaft.
 
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Carlow Brewing Company O'Hara's Double IPA.
Bernsteinfarben, leicht trüb und mit feinporigem, beständigem Schaumring im Glas. In der Nase Malz und Hopfen mit feiner Süße. Im Mund weich aufperlend, voller Körper mit Malzaromen und feiner Süße, Karamell, nicht näher zu benennende Zitrus- und Tropenfrüchte, fein harzige Hopfenaromen und deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, leicht harzig, die Fruchtigkeit lässt etwas nach, der Hopfen wirkt leicht blumig und weiter knackig bitter. Ein weiches Double IPA aus Bagenalstown/Irland mit 7,5% und 44 IBU, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Störtebeker Braumanufaktur Nordik Porter.
MHD 10.2018.
Tiefschwarz und mit einer gemischtporigem, langlebigen Schaumkrone im Glas. In der Nase Kaffee und dunkles Malz, etwas Süße, Süssholzwurzel, Schokolade. Im Mund verhalten perlend, voller Körper mit Tendenz zu ölig, dunkles Malz mit passender Süße, Espresso, Schokolade, Süssholzwurzel, ein Tick Pfeffer, Trockenpflaumen und Andeutungen von Bitterkeit. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Aromen von dunklen Malz, fein süß, Röstnoten, Schokolade, Kaffee/Espresso, getrocknete dunkle Beeren und merkbar bitter. Ein wuchtiges, gut gereiftes Bier, basierend auf dem Stark-Bier und nach der Eisbock-Methode hergestellt, aus Stralsund mit 9,1%, schmeckt ausgezeichnet. Die Reifung hat dem Bier gut getan.
 
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