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Neue Testbiere eingetroffen

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Steenbrugge Belgian Abbey Beer Blond-Blonde.
Gebraut von der Brouwerij Palm.
Altgolden, leicht trüb und mit feinporigem, langlebigen Schaum im Glas. In der Nase malzig und fein süß, fruchtige Hefearomen mit Apfel und Birne, Gewürznoten. Im Mund erfrischend aufperlend, relativ schlank , malzig und dezent süß, Brot, Gewürz- und Kräuteraromen, dezent fruchtig mit Apfel und Birne, Andeutungen von Bitterkeit. Im Abgang bleibt ein wenig Malz, Brot und feine Süße, fruchtige Hefearomen mit Apfel und Birne, Kräuteraromen, etwas Nelke, ein Tick Zimt und leicht zunehmende Bitterkeit. Ein eher zurückhaltender Vertreter des belgischen Blonde aus Belgien mit 6,5%. Früher mal ein Abtei Bier von den Mönchen im heutigen Stadtgebiet von Brügge selbst gebraut, heute eine Marke der Brouwerij Palm. Durchaus trinkbar aber das geht auch besser.
 
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Staatsbrauerei Weihenstephan Weihenstephaner Korbinian.
Dunkelbraun mit roten Reflexen und einer fast cremigen, langlebigen Schaumhaube im Glas. In der Nase dunkles Malz, Trockenfrüchte, krosse Brotkruste. Im Mund verhalten aufschäumend dann weich, voller Körper mit dunklem Malz und passender Süße, Trockenobst mit Rosinen, Pflaumen und Feige, Schokolade, Brotkruste leicht angebrannt, kaum bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit dunklem Malz und Röstnoten, angenehm süss, Schokolade, Trockenobst mit Pflaumen und Feigen, Brotkruste und zart bitter. Ein vollmundiger Doppelbock aus Freising mit 7,4% und 16 IBU, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Batzen Bräu 1870 Barley Wine.
2019 im Brauhaus gekauft, MHD 06.27.
Kupferfarben, sichtbare Schwebstoffe und mit einem nicht nennenswerten, grobporigem aber haltbarem Schaumring im Glas. In der Nase alter Sherry, Trockenobst, Rosinen. Im Mund praktisch nicht perlend, vollmundig, dunkles Malz, wenig Süße, Trockenobst mit Pflaume und Rosine, Bittermandel, alter Sherry, krosse Brotkruste, ein Tick Schokolade, leicht bitter. Im Abgang bleibt ein raues Mundgefühl mit Malzaromen und zurückhaltender Süße, alter Sherry, eine Alkoholnote blitzt auf, Trockenobst , etwas Schokolade, ein Hauch Schärfe, sehr krosse Brotkruste, deutlich bitter. Ein komplexes Barley Wine aus Bozen/Italien mit 10,9%, sehr lecker.
 
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Maisel & Friends Bockville.
Blassgelb, unfiltriert und mit einem schmalen mittelfestem Schaumring im Glas. In der Nase tropische Früchte mit Mango sowie Noten von Pfirsich/Aprikose, Hopfenaromen. Im Mund erfrischend prickelnd, stabiler Körper mit wenig Malz und zarter Süße, tropische Früchte mit Mango und wenig Pink Grapefruit, Pfirsich/Aprikose, Hefe- und Hopfenaromen und sanft bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit feiner Malzsüsse, weiter fruchtig mit Mango, Pink Grapefruit, Pfirsich/Aprikose, ein Hauch Schärfe kommt auf, Hopfennoten und dezent bitter. Ein sehr fruchtiges Imperial India Pale Lager aus Bayreuth mit 7,3%, süffig und wohlschmeckend.
 
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Privatbrauerei Zehendner Mönchsambacher Maibock.
Bernsteinfarben, naturtrüb und mit feinporigem, langlebigen Schaum im Glas. In der Nase Toffee, Kräuter, Honig. Im Mund verhalten aufschäumend, vollmundig, Brotkruste und feine Süße, herbe Kräuter, Honignoten, etwas Hopfen, deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Brotkruste, Toffee und feiner Süße, weiter herb-kräuterig, wenig Honig, Hopfennoten und deutlich bitter. Ein herber Maibock aus Mönchsambach mit 6,5%, schmeckt mir.
 
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St Laurentius Fruit Fusion Factory.
Ein Collab Brew mit Sofia Electric Brewing.
Tiefrot, milchig-trüb und mit einem schmalen, kurzlebigen Schaumrand im Glas. In der Nase ein säuerlich-fruchtiger Duft nach Himbeeren. Im Mund erfrischend prickelnd, schlank, angenehm sauer mit einem Tick Süße als Gegenspieler, herrlich fruchtig mit Himbeeren und Kirsche, Andeutungen von Hefe. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl, die Säuerlichkeit lässt nach, ein Tick Süße, fruchtig mit Himbeeren und etwas deutlicher werdender Kirsche, Hefenoten. Ein erfrischendes Bier im Stil einer Berliner Weisse aus Bülach/Schweiz, gebraut in Sofia/Bulgarien, mit 4,0%, schmeckt mir.
 
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Schlossbrauerei Reckendorf Reckendorfer Helle Freude.

Hellgolden, glanzfein und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase Brot, Getreide, etwas Hopfen und eine zitrale Note. Im Mund verhalten aufschäumend, eher schlank, Brot und deutlich süß, etwas Zitrone, dezente Hopfennote und zart bitter. Im Abgang bleibt Brot und Getreide und etwas nachlassender Süße, Zitrone, feine Hopfennote und dezent ansteigende Bitterkeit. Ein solides, wenn auch etwas süßes Helles aus Reckendorf mit 5,2%, schmeckt mir.
 
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Aufsesser Brauerei Aufsesser Sondersud Märzen.
Bernsteinfarben, leichte Trübung und mit mittelporigem, stabilem Schaum im Glas. In der Nase malzig, Brot, Honig, Hopfennote und süße Elemente. Im Mund erfrischend aufperlend, leicht kernig, fein süße Malzaromen, Brotkruste, Hopfenaromen und merkbar bitter. Im Abgang bleibt es kernig mit Malzsüsse, Brotkruste, Hopfennoten und deutlicher Bitterkeit. Ein kräftiges Märzen aus Aufsess mit 5,6%, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Black Forest Brewing Cuckoo.
Bernstein- bis Hell Kupferfarben, naturtrüb und mit feinporigem, langlebigen Schaum im Glas. In der Nase Hopfenaromen, eine Zitrus Note sowie Andeutungen von Holunder. Im Mund kräftig aufschäumend, voller Körper, malzig mit einem Süße-Säure-Spiel, herb fruchtig mit Zitrus und Grapefruit, später noch Holunder, zarte Hopfennote und dezent bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, die Säure schwindet, fruchtig mit Grapefruit, Maracuja und Mango, Holunder, ganz dezent harzig, Hopfennoten und leicht bitter. Ein DDH East Coast IPA, mit Holundersaft und -blütenextrakt eingebraut, aus Hornberg mit 6,0% und 27 IBU. Eigentlich ganz nett aber die Säure finde ich unpassend.
 
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St Laurentius Pup Art.
Ein Collab Brew mit Pretty Decent Beer Co.
Zitronengelb, milchig-trüb und mit einem schmalen, mittelporigem Schaumring im Glas. In der Nase ein tropischer Obstkorb mit Orange und Grapefruit, Hopfenaromen und Pinie. Im Mund spitz prickelnd, ganz zart süss, etwas Alkohol, Hefe, fruchtig mit Grapefruit, Orange, Aprikose und Limette, harzige Piniennoten, Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein belegtes Mundgefühl mit zarter Malzsüsse, fruchtig mit Grapefruit, Orange und Limette, Hefe, harzige Akzente, Hopfenaromen und deutlich bitter. Ein dryhopped NEIPA aus Bülach/Schweiz mit 7,0%, schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse!
 
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Brauerei Kundmüller Weiherer Keller Märzen.

Maisgelb, naturtrüb und mit eher feinporigem, nicht allzu beständigem Schaum im Glas. In der Nase kurz erdig dann malzig-süss mit einem unbestimmt fruchtigen Ton. Im Mund verhalten aufschäumend stabiler Malzkörper mit markanter Süße, kernig, Brotkruste, blumige Hopfenaromen, etwas Citrus , Hefe, eine Alkoholnote und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit Malzaromen und abnehmender Süße, Brotkruste, etwas Alkohol, Citrus und Hefe, Hopfenaromen und deutlicher Bitterkeit.

Ein weiches Keller Märzen aus Viereth-Trunstadt mit 5,6%, schmackhaft aber nicht wirklich überzeugend.
 
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Fanø Bryghus Whisky & Rye.
Tiefschwarz, undurchsichtig und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase Kaffee, Schokolade, Lakritz, Whisky, eine Beerennote. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Körper mit Tendenz zu ölig, leicht pfeffrig, dunkles Malz, deutlich süß, Whisky, Holz, dunkle Beeren, Espresso und dunkle Schokolade dezent, Lakritz, etwas Alkohol . Im langen Abgang bleibt dunkles Malz, die Süße lässt nach, dunkle Schokolade, Espresso, Lakritz, Holz, dunkle Beeren und Whisky der lange nachhallt. Ein hervorragendes Barrel Aged Imperial Porter, 6 Monate in Stauning Rye Whiskey Fässern gereift, von Fanø/Dänemark mit 12% und 40 IBU schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse. Letzten Sommer gekauft wäre es noch bis 2030 haltbar. Muss ich schauen ob ich noch was nachkaufen kann.
 
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Vereinsbrauerei Apolda Rotes Luder.
Rotbraun bis Kupferfarben, klar und mit eher feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase Malz mit einer Andeutung von Phenol. Im Mund verhalten aufschäumend, schlank, malzig und fein süß, Karamell, Anflüge von Rauch, Hopfen zurückhaltend und fein bitter. Im Abgang bleibt es malzig mit feiner Süße, Karamell, eine Spur Hopfen und ausgewogen bitter. Ein Red Lager, vom Azubi gebraut, aus Apolda mit 4,4%, schmeckt mir.
 
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Brasserie Lefebvre Floreffe Prima Melior.
Tief Mahaghonifarben, blickdicht und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase dunkles Malz, eingelegte Beeren, eine zarte Gewürznote. Im Mund kräftig aufschäumend dann weich, dunkles Malz mit feiner Süße, Gewürznoten mit Anis, Süßholzwurzel und anfänglich einer Spur Pfeffer, dunkle Früchte mit Pflaume und Rosine, etwas Schokolade und fein bitter. Im langen Abgang bleibt dunkles Malz mit feiner Süße, Vanille, Anis, Süssholzwurzel, Schokolade, eingelegte Früchte mit Pflaumen und Rosinen, eingefangen von einer subtilen Bitterkeit. Ein vielschichtiges und komplexes Ale aus Quenast/Belgien mit 8,0%, schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse.
 
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Privatbrauerei Zehendner Mönchsambacher Hefe Weizen.
Ockerfarben, hefetrüb und mit eher feinporigem, schnell schwindenden Schaum im Glas. In der Nase ein schwacher Duft nach Hefe, Nelke und leicht säuerlichen Fruchtnoten. Im Mund sehr kräftig aufschäumend, kurz säuerlich, Akzente von Hefe, Banane und Gewürz, leicht bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse, holzige Hefearomen, ein Tick Banane, sehr deutliche Gewürzaromen, merkbar bitter. Ein unharmonisches Hefe Weizen aus Mönchsambach mit 5,5%, das ist so gar nicht mein Fall.
 
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St Laurentius New Zealand Haze.
Zitronengelb, milchig-trüb und mit eher feinporigem, langlebigen Schaum im Glas. In der Nase herrlich fruchtig mit Zitrus, Steinobst, Mango, Beerenobst und Hopfenaromen. Im Mund erfrischend prickelnd, stabiler Malzkörper mit zarter Süße, fruchtig mit Zitrus, pink Grapefruit und Limette, Pfirsich/Aprikose, Mango und Ananas , Hopfenaromen, ab und an blitzt Basilikum auf, leicht bitter. Im langen Abgang bleibt es leicht malzig-süss mit Ananas, Grapefruit, Pfirsich/Aprikose, Mango und Limette, fein kräuterig, Hopfenaromen und angenehm bitter. Ein fruchtig -frisches DDH Extra Pale Ale aus Bülach/Schweiz mit 5,6%, extrem lecker!
 
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Würzburger Hofbräu Kiliani Festbier.
Bernsteinfarben, Glasklar und mit einer mittelporigen und nur halbwegs stabilen Schaumhaube im Glas. In der Nase nur ein Hauch Malz gepaart mit wenigen Hopfennoten. Im Mund verhalten aufschäumend, fein malzig und süß mit dezenter Hopfennote und zart bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, Brotkruste, einer Hopfennote und zarter Bitterkeit. Ein recht schwaches Märzen aus Würzburg mit 5,9%, trinkbar und süffig aber ich brauche es nicht wieder.
 
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Brouwerij De Halve Maan Straffe Hendrik 9°.
Goldgelb, minimale Trübung und mit einer mächtigen, langlebigen Schaumhaube im Glas. In der Nase Malz, Hefe, ein fruchtiger Unterton. Im Mund kräftig aufschäumend, stabiler Körper, malzig und kaum süß, Gewürzaromen mit Koriander und wenig Pfeffer, eine gewisse Fruchtigkeit, etwas Alkohol, Hopfenaromen und deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit Malzaromen, es wird trockener, Hefe- und Gewürzaromen, Hopfennoten, die Fruchtigkeit bleibt und die Bitterkeit legt noch etwas zu. Ein klasse Tripel aus Brügge/Belgien mit 9,0% und 35 IBU, schmeckt hervorragend!
 
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Eschenbacher Privatbrauerei Lager.
Goldgelb, glanzfein und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase Brot und Hopfen. Im Mund weich schäumend, nicht ganz schlank, malzig-süsse Akzente, Brotkruste, Hopfennoten und dezent bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse, Brotkruste, eine leichte Würzigkeit kommt auf, Hopfennoten und leicht bitter. Ein weiches und süffiges Lager ohne Ecken und Kanten aus Eltmann mit 5,3%, schmeckt mir.
 
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Brouwerij van Viven Original Blond.
Goldgelb, minimale Trübung und mit einer imposanten, langlebigen Schaumhaube im Glas. In der Nase Kräuter, Hefe, Karamell. Im Mund spritzig aufperlend, Brot und Malz mit dezenter Süße, herbe Hefearomen, Kräuter, fein bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malz- und Brotaromen, Zitrus blitzt kurz auf, herbe Hefearomen, Kräuter und merkbar bitter. Ein schönes Blond aus Sijsele/Belgien mit 6,1%, schmeckt mir.
 
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