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Neue Testbiere eingetroffen

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Perlenzauber Maibock.
Goldgelb, glasklar und mit mittelporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ganz zart malzig-süss mit einer feinen Hopfennote, ein Tick Rauch/Phenol. Im Mund leicht aufschäumend, malzig und passend süß, feine Hopfenaromatik, auch hier eine rauchige Note aber sehr dezent und leicht bitter. Im Abgang bleibt es fein malzig-süss mit schönen Hopfenaromen und deutlicher werdender Bitterkeit. Ein gelungener Maibock, diesmal von der Brauerei Ried aus Österreich mit 6,5%, schmeckt mir.
 
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Barnimer Brauhaus IPA.
Bernsteinfarben mit orangen Reflexen, minimal trüb und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase fruchtig und hopfig mit feinen, malzig-süssen Noten, Mandarine, Grapefruit. Im Mund verhalten prickelnd, stabiler Malzkörper mit leichter Süße, fruchtig mit Mandarine, pink Grapefruit, etwas Harz und Pinie, eine ordentliche Portion Hopfen und deutlich bitter. Im langen Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit fruchtigen Aromen von Mandarine, Grapefruit und etwas Limette, fein harzig, Hopfen und knackige Bitterkeit. Ein sehr schönes IPA aus Hohenfinow mit 5,4%, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Staffelberg Bräu Mai Bock.
Goldgelb, glanzfein und mit feinporigem, stabiler Schaumkrone im Glas. In der Nase ein feiner, malzig-süsser Duft. Im Mund verhalten aufschäumend dann weich, malzig und nur wenig süß, Brotnoten, würzig, wenig Karamell und Honig, ein unbestimmt fruchtiger Unterton, Hopfennoten sowie ganz sanft bitter. Im Abgang bleibt es würzig mit Malz und feiner Süße, Brot und etwas Honig, die Hopfenaromen werden deutlicher und auch die Bitterkeit legt zu. Ein sehr süffiges Maibock aus Bad Staffelstein mit sehr gut eingebauten 7,0%, schmeckt ausgezeichnet!
 
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Privatbrauerei Ernst Barre Maibock.
Goldgelb, glasklar und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase malzig/brotig und fein süß mit einer schönen Hopfennote. Im Mund weich aufschäumend, würzig, malzig und leicht süß, Waldhonig, fein herbe Hopfenaromen, zart bitter. Im Abgang bleibt es malzig-süss, etwas Brotrinde, Waldhonig wird deutlicher und auch Hopfen und Bitterkeit legen zu. Ein weicher Maibock aus Lübbecke mit 6,9%, schmeckt mir.
 
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Trzech Kumpli Browar Lotny Misty.
Blassgelb, unfiltriert und mit gemischtporigen, relativ festem Schaum im Glas. In der Nase wunderbare Zitrusaromen, Mango und Stachelbeere. Im Mund kaum schäumend, voller Körper mit Malz Noten und geringer Süsse, schöner Fruchtkorb mit Grapefruit, Mango, Mandarine und Stachelbeere, deutliche Hopfenaromen und dezent bitter. Im langen Abgang bleibt es fein malzig-süss mit fruchtigen Akzenten, ein Hauch fruchtiger Weißwein wie Grauer Burgunder, deutliche Hopfenaromen und merklich bitter. Ein NEIPA inspiriertes IPA aus Tarnów/Polen mit 5,5%, schmeckt ausgezeichnet
 
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Birra Peroni Gran Riserva Doppio Malto.
Altgolden, glanzfein und mit gemischtporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase Malz, eine Spur Rauch, Brot und Hopfen. Im Mund leicht aufschäumend dann weich, fein herb, voller Malzkörper mit wenig Süße, ein paar Rostaromen, etwas Mandelaroma, leicht alkoholisch, Hopfenaromen und fein bitter. Im Abgang bleibt es malzig und leicht süß mit einer zarten Röstnote, angenehme Hopfenaromatik und relativ kräftige, etwas kantige Bitterkeit. Ein feinherber Bock mit Ecken und Kanten aus Rom/Italien mit 6,6%, nicht der große Wurf aber gut trinkbar. Danke fürs mitbringen Timo.
 
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Camba Bavaria und Omnipollo Free Lunch.
Tiefschwarz und ölig mit einem feinen Schaumring im Glas. In der Nase jede Menge Schokolade, etwas Vanille, Kakao, Kuchen/Kekse. Im Mund praktisch nicht schäumend, dickflüssig/ölig vollmundig ist untertrieben, malzig mit einer feinen Röstnote, dezent süß, Espresso, Kakaomilch, Schokolade, Vanille und Gebäck, eine feine Alkoholnote und ein Hauch von Bitterkeit. Im langen Abgang bleibt ein samtiges Mundgefühl mit Malz und feinen Röstaromen, dezent süß, Kaffee und Espresso, Schokolade,Vanille und Schokoladenkuchen, etwas Alkohol und ganz fein bitter. Ein Imperial Stout, eingebraut mit Vanille, Kakao und Brezeln, aus Sundbyberg/Schweden mit 11,0%, ich bin begeistert. Nicht zum Nachtisch sondern als Nachtisch!
 
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Feldschlößchen AG Maibock.
Goldgelb, glasklar und mit eher feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase würzig, Hopfen- und Brotaromen. Im Mund verhalten aufschäumend, vollmundig, malzig und leicht süß, würzig, Brot, deutliche Hopfennote und leicht bitter. Im Abgang bleibt es malzig und leicht süß mit Brotrinde, einer Hopfennote und kräftiger werdender, aber unangenehmer Bitterkeit. Ein Maibock mit seltsamer Bitterkeit aus Dresden mit 7,2%, nein, dass ist nicht mein Ding.
 
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Schlossbrauerei Rheder Husarentrunk.
Altgolden, glanzfein und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase fein würzig, Honignoten, dezent fruchtig. Im Mund verhalten aufschäumend, vollmundig, malzig fein süß, würzig, zarte Fruchtnote, Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt es würzig, malzig und leicht süß mit Frucht- und Hopfennoten, herben Honig und einer passenden Bitterkeit. Ein schöner Maibock aus Brakel-Rheder mit 6,7%, schmeckt mir.
 
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Brasserie Du Mont Blanc La Cristal IPA.
Goldgelb, fast klar und mit gemischtporigem, stabilem Schaum im Glas. In der Nase zitrusfruchtig, Hopfen- und Malzaromen. Im Mund leicht prickelnd, schlanker Körper mit wenig Malz und Süße, Zitrusfrüchte mit Orange, Mandarine, Limette, eine gute Portion Hopfen mit floralen Akzenten und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein frisches Mundgefühl mit Malz, Brotrinde und feiner Süße, dezent fruchtig mit Mandarine und Limette, schöne Hopfenaromen und harmonisch bitter. Ein eher leichtes IPA aus La Motte-Servolex/ Frankreich mit 30 IBU und 4,7%, süffig und schmackhaft.
 
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Camba Bavaria Braumeister Edition Nr 48 Schnabulierer.
Blassgelb, unfiltriert und mit gemischtporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase der typische Duft belgischer Hefe umrandet von einem zarten Birnenduft. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Körper mit Malz und feiner Süße, belgische Hefe, fein fruchtig mit Weißweinnoten, manchmal etwas Alkohol und zart bitter. Im langen Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit herben Hefearomen, etwas fruchtigen Weißwein, leicht wärmenden Alkohol und leicht deutlicher werdender Bitterkeit. Kommt der Bodensatz mit ins Glas ist reife Birne mit im Spiel und die Hefe wird kräftiger. Ein leckeres Belgien Ale aus Seeon mit 7,2%, schmeckt mir.
 
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Maltgarden Delayed Spaceship.
Maisgelb, milchig-trüb und mit mächtiger, grobporiger Schaumhaube im Glas. In der Nase ein fruchtig-süsser Obstkorb mit reichlich Mandarine und Orange. Im Mund kurz prickelnd, voller Malzkörper mit dezenter Süße, tropisch-fruchtig mit Orange, Grapefruit und Ananas, ganz fein harzig, Hopfenaromen und eine Andeutung von Bitterkeit. Im langen Abgang bleibt es fein malzig und dezent süß, weiter tropische Früchte mit Grapefruit, Ananas und einem Hauch Kokos, eine Spur Harz, Hopfenaromen und merkbar bitter. Ein sehr schönes DDH Hazy Double IPA aus Kolobrzeg/Polen mit 7,7%, sehr lecker.
 
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Brauhaus Zum Alten Dessauer Weizen.
Bernsteinfarben, hefetrüb und mit cremigen, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase frisch, fein würzig, fruchtige Bananennoten, dezent malzig und süß. Im Mund erfrischend aufschäumend malzige Nuancen mit feiner Süße, Bananen- und Hefenoten, Gewürzaromen und zart bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremigen Gaumengefühl mit Malznoten und dezenter Süße, etwas Banane, die Gewürz- und Nelkenaromen werden kräftiger und auch die Bitterkeit legt leicht zu. Ein klassisches, süffiges Hefeweizen, was aus dem Fass noch besser schmeckt, aus Dessau mit 4,8%, schmeckt mir.
 
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Bürgerliches Brauhaus Saalfeld Maibock.
Bernsteinfarben, klar und mit mittelporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase würzig, fein nussig mit einer zart malzig-süssen Note. Im Mund verhalten aufschäumend vollmundig, würzig, malzig und deutlich süß, Brotrinde, kräftige Hopfenaromen und merkbar bitter. Im Abgang bleibt es malzig-süss mit einer Mandelnote, Hopfen und weiter deutlich bitter. Ein süßer und hopfiger Maibock aus Saalfeld mit 6,5%, etwas unrund aber trinkbar.
 
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Birra Dolomiti Rossa.
Orange-braun bis Kupferfarben, glasklar und mit gemischtporigem, stabilem Schaum im Glas. In der Nase Malz, Karamell und Beerennoten. Im Mund leicht prickelnd, mittlerer Malzkörper mit zarter Süße, Karamell, Beerenobst, sanfte Röstaromen, zurückhaltend gehopft und nur dezent bitter. Im Abgang bleibt es malzig und dezent süß, leicht angebranntes Karamell rückt in den Vordergrund, ein paar fruchtige Beerennoten und nur leicht bitter. Ein wunderbares Bier aus Pedavena/Italien mit 6,7%, schmeckt mir sehr gut.
 
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Leineweber Kellerbier.
Blassgelb mit einem grünlichen Stich, naturtrüb und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase frisch, leicht fruchtig mit Kokos und Limette. Im Mund verhalten aufschäumend, schlank, fein malzig und kaum süß, Brot und Getreide, eine zarte Limettennote, Hopfenaromen und deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit Malz und Brotaromen, etwas Limette im Hintergrund, schön gehopft und kräftige Bitterkeit. Ein zurückhaltend carbonisiertes Kellerbier Pilsener Brauart aus Bielefeld mit 4,8%, sehr gut, da könnte ich mich dran gewöhnen. Danke Timo.
 
Kann man dir für ne review eigentlich auch selbstgebraute zuschicken?
Natürlich, sehr gern sogar. Hab das schon öfter gemacht für ambitionierte Hobbybrauer. Kannst du im Thread weiter oben nachlesen.
 
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Browar Recraft + Rockmill Double Vision.
Maisgelb, unfiltriert und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase Hefe, Zitrusfruchtig mit Orange und Mandarine, etwas Curry und ab und an ein ganz dezenter, rauchiger Unterton. im Mund fein aufperlend, voller Malzkörper mit feiner Süße, fein fruchtig mit Zitrus und Weintrauben, Hopfenaromen die manchmal etwas pfeffrig wirken und eine leichte Bitterkeit. Im Abgang bleibt es fein malzig-süss mit Hefearomen, Zitrusfruchtig, etwas Weintraube, Hopfenaromen und dezent ansteigender Bitterkeit. Ein NEIPA, mit mehreren polnischen und einem neuseeländischen Hopfen gebraut, aus Świetochlowice/Polen mit 7,2%, schmeckt mir.
Euch allen einen wunderschönen Tag des Bieres noch.
 
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