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Neue Testbiere eingetroffen

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Scherdel Bier GmbH Scherdel Hell.

Goldgelb, glanzfein und mit einer feinporigen, beständigen Schaumhaube im Glas. In der Nase Brotaromen gepaart mit einer zarten Hopfennote. Im Antrunk erfrischend prickelnd, schlank, Brot, Getreide und verhaltene Süße, dezent gehopft und kaum bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Zungengefühl mit Brotaromen und kaum Süße, tendenziell wässrig, dezent gehopft und zart bitter. Ein schlankes und zurückhaltendes Helles aus Hof mit 4,9%, es gibt bessere, trinkbar ist es allemal.
 
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Camba Bavaria Helles für Helden.

Goldgelb, weitestgehend klar und mit relativ grobporigen, mittelfesten Schaum im Glas. In der Nase Andeutungen von Brot, Getreide und Limette. Im Antrunk erfrischend prickelnd, schlank, fein würzig, Brotkruste mit kaum vorhandener Süße, ein Tick Limette/Zitrone, Hopfen und Bitterkeit eher unterschwellig. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Zungengefühl mit Brotkruste, es wird trockener, angenehm würzig, Andeutungen von Hopfen und Limette mit einer Spur Bitterkeit. Ein relativ würziges Helles, hier die WM Edition, aus Seeon mit 5,0% und 16 IBU, schmeckt mir.
 
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Ziegenhainer Hausbrauerei Paradiesvogel.

Goldgelb, minimale Trübung und mit eher feinporigen, beständigen Schaum im Glas. In der Nase Malz und frisches Brot. Im Antrunk erfrischend perlend, fein malzig, Brot, zurückhaltende Süße, dezent gehopft und sacht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Brotkruste, malzigen Elementen, der Hopfen wird etwas deutlicher, so auch die Bitterkeit. Ein süffiges Helles aus Jena mit 4,9%, schmeckt sehr gut.
 
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Störtebeker Braumanufaktur United Style Lager.

Ein Collab Brew mit Sierra Nevada.

Goldgelb, klar mit ein paar Schwebstoffen und mittelporigen, beständigen Schaum im Glas. In der Nase herbe Hopfenaromen, etwas Limette und Andeutungen von Himbeere. Im Antrunk verhalten prickelnd, schlank, Malz und Getreide mit feiner Süße, ein Tick Limette, beerige Aromen, etwas Hopfen und zarte Bitterkeit. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malz- und Brotaromen, etwas Süße, dezent Limette und Beeren, leicht bitter. Ein relativ fruchtiges aber flaches Lager aus Stralsund mit 4,7%, haut einen nicht vom Hocker aber durchaus trinkbar.
 
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Sibeeria Brewery Via Carolina.

Ein Collab Brew mit Maisel And Friends.

Blassgolden, weitestgehend klar und mit mittelporigen, stabilen Schaum im Glas. In der Nase hopfig mit harzigen Akzenten, fruchtig mit hellen Trauben, Ananas, Pfirsich und Beerennoten. Im Antrunk erfrischend aufperlend, schlanker Körper, trocken, Hopfenaromen mit harzigen Akzenten,fruchtig mit Ananas und Beerenobst, wenig Pfirsich, deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein adstringierendes Mundgefühl, trocken, fruchtig mit Grapefruitschale, Ananas, Trauben und Pfirsich, Hopfen und Harz lassen nach, knackig bitter. Ein trockenes Cold IPA aus Prag/Tschechien mit 5,7%, erfrischend und wohlschmeckend.
 
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Singha The Original Thai Beer.
Goldgelb, klar mit Schwebeteilchen und einer eher feinporigen, mittelfesten Schaumhaube im Glas. In der Nase schwach malzigen, süßliche Elemente. Im Antrunk verhalten aufschäumend, schlank, seltsam süß (Glukose Fruktose?), etwas Brot, eine gewisse Fruchtnote, Hopfen und Bitterkeit nur unterschwellig. Im Abgang bleibt ein wenig Brot und Malz mit deutlicher Süße, unbestimmte Fruchtnote und zart bitter. Ein flaches Lager aus Bangkok oder Pathum Thani/Thailand mit 5,0%, ein Allerweltbier, gut gegen den Durst, mehr aber auch nicht.
 
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Alpirsbacher Klosterbräu Weizen Hefe Hell.

Maisgelb, hefetrüb und mit einer cremigen, langlebigen Schaumhaube im Glas. In der Nase Banane, etwas Sahne und Gewürznoten. Im Antrunk erfrischend prickelnd angenehmer Malzkörper mit sehr dezenter Süße, Banane, ein Tick Ananas, Gewürznoten, herbe Hefearomen und nur unterschwellig bitter. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Malzaromen und dezenter Süße, Ananas und Banane, Nelke, Hefe und ganz zarte Bitterkeit. Ein süffiges Weizenbier aus Alpirsbach mit 5,4%, schmeckt mir.
 
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Störtebeker Braumanufaktur Wild Coast Ale.

Schmutzig-gelb, unfiltriert und mit mittelporigen, beständigen Schaum im Glas. In der Nase angenehm hopfig und fein harzig mit fruchtigen Elementen von Grapefruit und Mango, süße Beeren. Im Antrunk verhalten aufschäumend, feiner Malzkörper mit dezenter Süße, frisch, fruchtig mit Grapefruit, Mango, Andeutungen von Beeren, fein harzige Hopfenaromen und zart bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Gefühl auf der Zunge mit Malzaromen und dezenter Süße, weiter fruchtig mit Mango, Beeren und gelber Melone, Hopfenaromen und leicht bitter. Ein süffiges Hazy Pale Ale aus Stralsund mit 4,5%, schmeckt mir, genau richtig bei diesen Temperaturen.
 
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Ziegenhainer Hausbrauerei Wöllnitzer Weißbier.

MHD 09.2025, 3 Jahre alt.

Altgolden, klar und mit eher feinporigen, unbeständigen Schaum im Glas. In der Nase erfrischend säuerlich mit Anklängen von Früchten. Im Antrunk spitz prickelnd, schlank, erfrischend säuerlich, trocken, Apfel und Cidre, Hefe. Im Abgang bleibt ein adstringierendes Mundgefühl mit wenig Malzaromen, trocken, weiter erfrischend säuerlich, Cidre, Limette und vielleicht ein Tick Pfirsich, Hefenoten. Ein erfrischendes und gut gelagertes , saures Weißbier aus Jena mit 4,8%, erfrischend und wohlschmeckend. Genau richtig für die derzeitigen Temperaturen.

Leider auch das letzte aus meinem Keller.
 
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Scherdel Bier GmbH Schlappenbier 2026.

Altgolden bis Bernsteinfarben, klar und mit eher feinporigen, langlebigen Schaum im Glas. In der Nase ein fein würziger Duft mit Anklängen von Hopfen, Malz und Brotkruste. Im Antrunk erfrischend prickelnd, voller Körper mit feiner Süße, reichlich Malzaromen, Brotkruste, zurückhaltende Hopfenaromen und zart bitter. Im Abgang bleibt Malz und Brotkruste mit deutlicher Süße, angenehm würzig, dezente Hopfenaromatik und merkbar bitter. Ein gefährlich süffiges Starkbier, zum Schlappentag 2026 eingebraut, aus Hof mit 6,5%, schmeckt mir.
 
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Grupo Modelo SA Modelo Negra.

Rotbraun bis Kupferfarben, klar und mit gemischtporigen, mittelfesten Schaum im Glas. In der Nase zuerst leicht schokoladig dann erdig, fruchtige Anklänge. Im Antrunk verhalten prickelnd, schlank, Malz und Karamell mit feiner Süße, etwas Schokolade, Andeutungen von Hopfen und Bitterkeit. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malz und Karamell, Töne von Schokolade, es wird trockener, dezente Hopfennoten kommen auf gepaart mit Andeutungen von Bitterkeit.

Ein etwas wässriges Dunkel aus Mexiko City/Mexiko mit 5,3%, gar nicht mal so übel finde ich.
 
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Gamma Brewing Oort Cloud.

Blassgelb, milchig-trüb und mit fast cremigen, stabilen Schaum im Glas. In der Nase ein satter Hopfenduft mit reichlich fruchtigigen Aromen von Mango, Orange, Grapefruit. Im Antrunk verhalten prickelnd, stabiler Malzkörper mit dezenter Süße, satt fruchtig mit Grapefruit, Ananas, Mango, helle Trauben, zarte Schärfe, Kräuternoten, sacht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl Malzaromen, es wird trockener, Kräuteraromen legen zu, Mango, Grapefruit, Ananas und Trauben lassen nach, Erdbeere blitzt auf, die Bitterkeit wird recht deutlich. Ein Double IPA, mit einem weiten Aromenspektrum, aus Herlev/Dänemark mit gut eingebauten 8,0%, schmeckt ausgezeichnet!
 
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Weltenburger Kloster Sommerbier.

Goldgelb, glanzfein und mit feinporigen, beständigen Schaum im Glas. In der Nase Getreide und Brot mit einem Tick Limette. Im Antrunk erfrischend aufperlend, schlank, Getreide, deutlich süß, ein Hauch Limette, Hopfen und Bitterkeit nur unterschwellig. Im Abgang kommt Brot mit einer zarten Würzigkeit, die Süße lässt nach, ein bisschen Limette, Hopfen deutet sich an, ganz zart bitter. Ein anfänglich etwas süßes Helles aus Weltenburg, gebraut von der Brauerei Bischofshof in Regensburg, mit 4,9%, kann man trinken.
 
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Deca Brouwerij Vleteren 12 Bruin.

Dunkelbraun mit roten Reflexen, unfiltriert und mit mittelporigen, beständigen Schaum im Glas. In der Nase dunkles Malz, Karamell, Honig, Portwein, Süssholzwurzel, dunkle Beeren. Im Antrunk enorm aufschäumend, voller Körper mit dunklen Malz, Gebäck, Honig, dunkle Beeren, wenig Holzfass, Portwein, feine Süsse. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, Karamell, Honig, dunkle Beeren, etwas Schokolade, Holzfass, Portwein, dunkle Beeren, Spuren von Süssholzwurzel, ein Hauch Bitterkeit. Ein DARK Strong Ale, in Portwein Fässern gereift, aus Woesten-Vleteren/Belgien mit mächtigen aber sehr gut eingebauten 12,0%, schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse!
 
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Weldebräu Braumanufaktur Kurpfalz Bräu Pils.

Beim öffnen der Flasche schäumt es erst einmal kräftig aus dem Flaschenhals.

Goldgelb, klar und mit feinporigen, kurzlebigen Schaum im Glas. In der Nase Getreide und verhaltene Hopfentöne. Im Antrunk nur noch wenig prickelnd, ist wohl alles beim gushing drauf gegangen, deshalb auch Schal, Getreide mit seltsamer Süße, Hopfennoten und zart bitter. Im Abgang bleibt ein unangenehm belegtes Mundgefühl mit Malzaromen und deutlicher Süße, dezent gehopft und zart bitter. Ein Pils aus Plankstadt-Schwetzingen mit 4,8%, eine Bewertung spare ich mir der Geschmack und Eindruck ist durch das Gushing verfälscht.
 
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Gamma Brewing Organic Maibock.

Maisgelb, unfiltriert und mit gemischtporigen, festen Schaum im Glas. In der Nase süßliche Malzaromen unterlegt mit Honig und feiner Frucht. Im Antrunk verhalten prickelnd, relativ schlank wenig Malz und dezent süß, frisch, etwas Honig, eine Fruchtnote die ich nicht spezifizieren kann, Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malz, Brot und wenig Honig, es wird leicht herber, immer noch eine gewisse Fruchtnote, Hopfenaromen und leicht ansteigende Bitterkeit. Ein Maibock, auf Bio Basis, aus Herlev/Dänemark mit 6,0%, schmeckt mir.
 
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Gamma Brewing To Doink.

Ein Collab Brew mit To Øl.

Rotbraun bis Kupferfarben, unfiltriert und mit eher feinporigen, langlebigen Schaum im Glas.
In der Nase herbe Malzaromen mit fruchtigen Noten von Zitrus, frisches Brot. Im Antrunk verhalten prickelnd, malzig mit einer zarten Röstnote, kaum süß, wenig Karamell, fruchtige Akzente von Zitrus, Beerenobst, Kräuternoten, feine Hopfennoten und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein raues Mundgefühl mit dunklen Malz, Biskuit und Karamell, ein zarter Röstton, tendenziell trocken, fein fruchtige Zitrusaromen, , kräuterige Hopfenaromen und deutlich bitter. Ein Red IPA aus Herlev/Dänemark mit 6,0%, schmeckt mir.
 
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Brauerei Kuchlbauer Helles Bier.

Goldgelb, klar mit feinen Schwebeteilchen und gemischtporigen, mittelfesten Schaum im Glas. In der Nase zart würzige Noten begleitet von einem Tick Limette. Im Antrunk erfrischend prickelnd, schlank, Brot und Getreide, dezent süß, fein würzig, etwas Limette, dezent gehopft und kaum bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit Brot und Getreide, wenig Süße, ein Hauch Limette und Hopfen, kaum bitter. Ein süffiges Helles aus Abensberg mit 5,2%, schmeckt mir.
 
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Gamma Brewing Goofy.

Dunkelbraun mit roten Reflexen, vermutlich unfiltriert und mit cremigen, langlebigen Schaum im Glas. In der Nase dunkles Malz und Kakao mit einer Andeutung von Zitrus. Im Antrunk erfrischend aufperlend, relativ schlank dunkles Malz und einer guten Portion Röstaromen, trocken, dunkle Schokolade und Kakao, ein Tick Zitrus für die Frische, leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit dunklen Malz und Röstaromen, Tendenz zu Knochentrocken, dunkle Schokolade und Kakao mit etwas Zitrus und doch recht deutlich bitter.

Ein Brown Ale, mit Hafer- und Weizenmalz eingebraut, aus Herlev/Dänemark mit 4,5%, schmeckt hervorragend.
 
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Ratsherrn Brauerei GmbH Ratsherrn Pilsener.

Goldgelb, klar und mit eher feinporigen, beständigen Schaum im Glas. In der Nase sehr zurückhaltend nur Andeutungen von Hopfen und Getreide. Im Antrunk erfrischend aufperlend, Malz, Brot und Getreide, kaum süß, Hopfenaromen und deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein ungewöhnliches cremiges Zungengefühl mit Brotkruste und Getreide, unterschwelliger Süße, Hopfenaromen und einer kräftigen Bitterkeit. Ein kräftiges Pils aus Hamburg mit 4,9%, ich bin nicht wirklich ein Pils-Liebhaber aber dieses schmeckt mir.
 
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