Auf Deutsch: Pfanne jeweils nur hauchdünn einölen, auch mal auf den Kopf, schräg stellen, drehen. Dadurch wird die Hitzeverteilung gleichmäßiger, das Öl kann gleichmäßiger verrauchen. Das Ganze 5-6 mal und es passt.
Ich habe bisher Pfannen und Woks immer erstmal trocken erhitzt und dann mit einem Tuch hauchdünn mit Öl eingerieben.
Klappt wunderbar.
Bei der Grillplatte erschien mir das wegen der langsamen Aufheizung nicht so gut möglich, daher habe ich es nach der Anleitung für Grillplatten gemacht also ähnlich wie Pfannendoc beschreibt.
Die kalte Platte hauchdünn eingeölt ... gemäß Anleitung die geölte Platte sogar mit einem zweiten Papiertuch alles Öl wieder abgerieben sodaß sie praktisch wieder trocken erschien.
So war wirklich die dünnstmögliche Ölschicht drauf.
Dann aufgeheizt bis es ganz leicht anfing zu rauchen, dann wieder abkühlen lassen.
Beim zweiten Durchgang wieder - einölen, trocken reiben aufheizen (diesmal 50° wärmer), abkühlen lassen.
Beim 4. Durchgang war ich dann auf Maximaltemperatur. Man konnte - bedingt durch das extrem dünne Einölen - immer noch die Öberflächenstruktur der geschliffenen Platte durch die eingebrannte Schicht sehen.
Der Vorgang ist im Grunde nur eine Verfeinerung von Pfannendocs Vorgehensweise, gab ein perfektes Ergebnis und ist - da immer die kalte Platte eingeölt wird - auch für Ungeübte extrem zuverlässig machbar.
Ich werde es bei den nächsten Pfannen und Woks ebenfalls so probieren.
Viele Grüße
Onkelchen