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Räucherchips selber machen

Danke das du so auf uns Aufpasst.

Wenn man Holz in Scheiben schneiden will, wird man nun aber ums sägen nicht herumkommen. (außer man ist Jedi und hat ein Lichtschwert :-) )

Da ich meinen ganzen Holzvorrat für meinen Bullerjan für den Winter auf der selben Säge schneide wie die Chips, und mit der Säge echt schon viel gesägt habe, denke ich das ich da routiniert genug bin damit mir nix passiert. Das Feuerholz sind auch unförmige Äste und Stämme.

Also für alle die die nicht sonderlich gut geschult im Umgang mit Maschinen sind und kein Gefühl fürs Material bei der Bearbeitung haben kann ich nur raten: Finger Weg von Papas Werkzeug!!

Nix für Ungut

dere und N8

Der GON
 
Gn8
 
Moin Gon
Jeder ist für seine Finger selbst verantwortlich und ich möchte da auch keinem reinreden. Ich habe da nur meine Erfahrungen wiedergegeben und davon habe ich ein paar da ich in meinem ersten Berufsleben Sägewerker gelernt hatte. Solange das Holz gut fixiert ist, kein Problem. Ich stelle grobe Chips mittlerweile mit einem scharfen Beil auf dem Hackklotz her. Ast senkrecht auf den Hackklotz stellen, ca 45° kippen und mit Beil oder Axt ein Stück abspalte, Ast um ca 90° drehen und wieder zuschlagen. Das wiederhole ich so lange, bis die Finger zu dicht an die Schnittstelle kommen. Mir machts Spaß, spart sogar Strom und den Gang in die Muckibude.
Andreas
 
Das ist witzig. Ich hab meine Ausbildung zum Maschinenbauer damals auch in einem Sägewerk gemacht ;-)
Die Arbeitsunfälle die man von daher kennt -- nunja -- reden wir nicht drüber.

Sorry wenn ich das gestern Nacht etwas grob formuliert hab.
Als Meister seines Handwerks lässt man sich eben ungern sagen das man mit Maschinen aufpassen muss, auch wenn man ständig Leute zum Sicherheitstechnisch - richtigen Umgang mit den Maschinen ermahnen sollte und muss.

Vor hacken hab ich Respekt -- Da hab ich mich schonmal verletzt. :o (als Jugendlicher mal aus versehen in den Zeigefinger gehackt)

Was ich eigentlich schreiben wollte ..... hat das schonmal jemand mit einem Gartenhäcksler probiert. Sowas würde doch schöne kleine Gleichmäßige Chips erzeugen.

Grüße

Der GON
 
Moin Gon
Da bin ich wieder
Sorry wenn ich das gestern Nacht etwas grob formuliert hab.
Habe ich nicht als grob empfunden, im Sägewerk wurde eine viel deutlichere Sprache gebraucht! Alles ok.
Gartenhäcksler, zumindest die Hobbygeräte kannst du vergessen, da werden die Teile zu klein und gleichmäßig ist was anderes. Ev. ginge es mit den sogenannten Leisehäcksler, da werden die Äste durch eine Art Zahnradgetriebe abgetrennt. Da werden die Schnitzel einigermaßen gleichmäßig, passen aber nur Äste von 4 - 5 cm rein. Es gibt Profigeräte, die stellen schon Probe Hackschnitzel her und verarbeiten sogar ganze Stämme, aber der Anschaffungspreis!!! Vielleicht hast du ein paar Kumpels, die auch Hackschnitzel brauchen, mit denen man sich so ein Gerät ausleihen kann.
Deine Angst vor Axt und Hackklotz ist verständlich aber eigentlich unbegründet. Wenn die Holzstücke lang genug sind, kommt die Axt nie in die Nähe deiner Finger, vorausgesetzt, du hälst das Stück immer schön schräg ca. 45°. Ich warte schon nervös auf den neuen Hozspalter, soll heute kommen. Mit dem werde ich mal ausprobieren, dünne Scheiben von Ästen abzukneifen. Bin gespannt ob es funzt.
Andreas
 
Ich verstehe immer noch nicht, warum ihr alle Scheiben wollt.:confused:

Ich finde Chips sind zu fein und halten nicht lange, daher bevorzuge ich Chunks.
Mit einer gescheiten Bügelsäge und einem kleinen Beil hat man auch ein Meterstück Buche in 30 Minuten verarbeitet, daher würde ich die Äste auch "einfach" in 5 - 10 cm lange Stücke sägen und falls zu dick die Stücke ein / zwei mal mit dem Beil Spalten. Das sollte man hinbekommen ohne seine Finger zu opfern.


Gruß

Raphael
 
Wie verhält sich das mit großen Brocken wenn du L&S Geschichten machst?
Ich habe keine Erfahrungswerte mit größeren Holzstücken und seh hier die Gefahr das mir die Temperatur nach oben abhaut.
Ich hab schon gesehen das man große Stücke gut mit in den Smokenator mischen kann.
Ausprobiert hab ich das allerdings bis jetzt noch nicht.
Deshalb die Scheiben bzw. Hackschnitzel ....

Wenn es mit großen Teilen genausogut funktionieren würde, teste ich das gerne mal aus.
Wäre ja auch viel weniger Arbeit.
 
Wie gesagt, ich verwende NUR diese Stücke. Egal ob ich sie im Gasgrill auf den Brenner lege oder im UDS auf die Breckies. Auch hier bleibt die Temperatur zwischen 100 und 120°.

Gruß
Raphael
 
Werd ich probieren. Danke
 
Ich habe mal Äste vom Kirschbaum mit der Kreissäge in passende Stücken geschnitten. Das ging problemlos.

Und solange der Ast noch lang genug ist, sind auch die Finger weit genug vom Sägeblatt entfernt (ich habe meine Finger anschließend extra nachgezählt)...

Aber natürlich, Herr Calenberger - wenn man mit dem Beil arbeitet, verbraucht man schon vorab einige der Kalorien, die man mit dem Essen dann zu sich nimmt. Das scheint sinnvoll zu sein... :essen!:
 
Ich hab gestern zum ersten Mal gesmoked, mit selbstgehacktem Kirschholz. Es gab Fischfilet. Es war wirklich maximum rauchig. Gesmoked wurde mit meinem Kugelgril, der Eierlegenden Wollmilchsau unter den Grills bei 200° oder 250, so genau weiss ich es nicht mehr. Geschmeckt hats, aber es war noch etwas ungewohnt.
 
Heut hab ich Apfel gesägt:

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Mich würde mal interessieren: Kann man das Apfelholz mit Apfelsaft oder soetwas wässern? Denn den Geruch von Holz, da gibts für mich keinen großen Unterschied.
 
Mich würde mal interessieren: Kann man das Apfelholz mit Apfelsaft oder soetwas wässern? Denn den Geruch von Holz, da gibts für mich keinen großen Unterschied.

Nehm den Apfelsaft lieber zum 'ins PP spritzen'. Das Wässern an sich ist meiner Meinung nach sowieso überbewertet.
Zu den Hölzern:

Die Unterschiede sind schon extrem - und man schmeckt sie natürlich auch. Besorg dir mal Hickory (Nussholz) Buche und irgendwein Obstholz (Kirsche, Apfel etc)
Dann machste mal nen Versuch. Nimm in etwa die gleiche Menge Chips o. Chunks und räuchere 3 Steaks .... dann probierste das mal.

Du Wirst feststellen das nicht nur die Stärke des Rauchgeschmackes variiert sondern daß sich der Rauchgeschmack an sich stark unterscheidet.

P.S. Nicht mit TUJA räuchern
 
Muss ich mal meine Oma fragen, die hat ja so einiges, auch Holz.
 
Habe einen Teil unserer gefällten Kirschbäume in ca. 20 cm lange Stücke "zersägt". Naja, eigentlich hab ich die Kettensäge aus Mangel an Übung vergewaltigt.
Also habe ich ca 20 cm lange Klötze die zu Sprissele klein gehackt wurden ind dabei die Rinde abgemacht.
Nach der Arbeit hab ich nachgezählt. Alle Finger, Arme und Füsse dran. Hatte keinerlei Arbeitsschutz an.
Gelobe Besserung, den nächsten Kettensägenlehrgang werde ich besuchen.
Bei uns wird nur noch mit Kirsche gesmokt und mit Buche geräuchert. Der Hickorygeschmack ist uns zu dominant.
 
Nussbaum hat keiner, Apfel haben wir anscheinend selbst, allerdings unter mehreren Schubkarren Brennholz.
Jetzt smoke ich wieder mit Kirsche, hab ne Bratwurst vergessen und 2 mal Rippchen garen vor sich hin.
 
Könnte man auch Holz vom Holzapfelbaum nutzen? Das gibt es bei uns in Massen...

Will am Wochenende ein PP im Ei machen
 
Was ist ein Holzapfelbaum? Traditionell sind Apfelbäume, zumindest in Bärlin und Umgebung, aus Holz. Und ja, es gibt ja auch Chips vom Apfelbaum käuflich zu erwerben.....


Gruß Daniel
 
Das sind hier spezielle Äpfel, aus denen Viez gemacht wird. Die sind Sauer wie die Hölle...

Geht mir halt speziell um diese Art Baum, da von diesen Bäumen häufig abgebrochene Äste auf dem Boden liegen...
 
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