...Ausgangszustand:
Was habe ich gemacht? Vollwaschmittel, Edelstahldingsbums, Grundreinigung, zeitnah getrocknet, sonst kann es Flugrost geben. Warum Vollwaschmittel, nicht Spüli oder so? Zig Tests gemacht, ist effektiver als z.B. Spüli, Soda usw. Hautschonend wären z.B. Einweghandschuhe.
Solltet ihr einen Neuwok haben..macht es auch so, das Vorleben eines Korrossionsschutzes ist manchmal nicht sooo genau definierbar, Stichwort Altöl. Egal ob Eisenpfannen, Woks. Sofort anlassfärben ohne Entfernung des Korrossionsschutzes ist nicht so meins...Mann weiß nie...
Eine Runde Anlassfarben, Hintergrundinfos dazu findet ihr z.B. hier:
https://www.powerboxer.de/oberflaechenkunde/478-anlassfarben
Handwarm abkühlen lassen, ohne Handschutz sinnvoll, hauchdünn einölen, habe Sonnenblumenöl genommen, ist am günstigsten. Leinöl geht auch, aber hat auch Nachteile. Riecht beim erhitzen leicht fischig, die Nachbarn freuts. Da es zu den stark trocknenden Ölen zählt, eine harte Schicht bildet..Mann muss schon wissen, wie er das macht...
Foto nach 1. Runde, hauchstdünn eingerieben, alles was an sichtbaren Ölspuren existiert, mit einem Zewa und Handschutz ausreiben, der Forenhandschuh Uvex Top grade lässt grüssen.
Wenn das Öl verraucht ist, runter vom Brenner, handwarm abkühlen lassen. In der Zeit könnt ihr eure Wiese mähen, die Frau küssen, Babys wickeln, Essen vorbereiten, egal. Klar, Mann kann das auch mit permanenter Brennerhitze machen, ist Geschmacksache, auch eine Zeitfrage, Glaubensfrage. Außerdem ist es eine Frage der Zwischenbiere. Stichwort 'artgerechte Haltung' ... in der Zeit müsst ihr nicht staubsaugen, bügeln usw.
Da die Hände beim einbrennen leicht schmutzig werden können, klebe ich den Holzgriff grundsätzlich vorher mit Malerkrepp ab, rückstandsfrei zu entfernen, die Hitze erreicht den Griff nicht.
...und passt auf, wenn ihr Leinöl verwendet, hochentzündlich. In einem geschlossen Behälter, einer Plastiktüte entsorgen, sonnst kann sowas passieren:
...Hilfsmittel sind situationsabhängig erlaubt:
Fotos nach ein paar Einbrennrunden, immer wieder hauchstdünn eingerieben, komplett, außer Holzgriff. Schaut, dass ihr die Hitze nicht übertreibt, sonst pyrolysiert es euch die 'Patina'. Wenn das Öl raucht, passt es hitzetechnisch.
Abschließend das Kreppband am Griff entfernt, zeitversetzt 2 mal hauchdünn mit Leinöl eingerieben, fertig. Die Übergänge Pfannenkörper-Griff brenne ich teilweise mit ein, wirkt authentischer.
Leute, kauft euch einen KB5, einen Drachen, egal. Die Mädels werden euch dafür lieben...immer mehr oder wieder neu.
...es gibt viele Wege, die nach Rom führen, manche sind halt römer...
Ich habs so wie oben gemacht, Erfahrungen nach 2-3 eingebrannten Eisenpfannen, Woks.

Es ist ein erster Schritt, um die Teile einsatzbereit zu machen. Eine vermeintliche Patina ist mal besser, mal schlechter, Preise für die Schönheitskönigin sind albern, muss rennen und fertig. Stärke, Eiweiß sind Antargonisten...
Ansonsten nutzen, nutzen, nutzen. Einbrennen ist in meinen Augen, nach meiner Erfahrung nix anderes als eine zeitverkürzte Vorwegnahme häufigen Gebrauchs.
Da ich öfter gefragt werde: Tubenvideos habe ich nicht, bei mir ist es eher ' so isses' als 'wünsch dir was'...irgendwelch geartete 'Verlängerungen' sind nicht mein Ding...
Danke fürs reinschauen. Vielleicht gabs ja noch Tipps, die ihr bisher nicht kanntet, wenn nicht auch gut.
Das war mein aktueller Wissensstand, time will tell, mehr habe ich aktuell nicht auf Lager...die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung...sorry, die letzten beiden Bilder sind unlöschbar.