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„Rind ist Rind“ oder: interessante Ansichten eines Blogs

Auch wenn ich voll dabei bin, dass der Artikel mehr als Fragwürdig ist, einige der Thesen gehe ich mit. Wir witzeln ja nicht ohne Grund darüber, im "teuersten Forum" zu sein. Mit Grillen ist gutes Geld zu verdienen, und nirgends ist Geld einfacher verdient, wenn man ein "normales" Produkt mit gutem Marketing zu einem "Premiumprodukt" aufwertet.
 
Mit Grillen ist gutes Geld zu verdienen, und nirgends ist Geld einfacher verdient, wenn man ein "normales" Produkt mit gutem Marketing zu einem "Premiumprodukt" aufwertet.

Wie bei teurem Wein kaufen viele nur nach dem Etikett und nicht nach dem wahren Inhalt. Von mir aus.

Mich persönlich ärgert vielmehr, wenn Fleisch bei den Discountern zu Spottpreisen verkauft wird. Schweinefleisch kostet nur die Hälfte von der Lila-Kuh-Schokolade? :mad:
 
Wie bei teurem Wein kaufen viele nur nach dem Etikett und nicht nach dem wahren Inhalt. Von mir aus.

Mich persönlich ärgert vielmehr, wenn Fleisch bei den Discountern zu Spottpreisen verkauft wird. Schweinefleisch kostet nur die Hälfte von der Lila-Kuh-Schokolade? :mad:

Weißt du wie aufwändig es ist, diese lila Kühe zu züchten und das die dann auch noch Schokolade aus ihrem Euter geben?


Ne, mal ernsthaft, es ist echt eine Sauerei, was da so beim Discounter im Regal an billig Fleisch liegt. Die Tiere haben in ihrem Leben gelitten und hatten scheiss Bedingungen.
Es ist aber der Verbraucher, der trotzdem da einkauft...
 
moin,

ich nochmal...

Dieser Ken Davis alias Mathias Langer hat in keinster Weisse ein Interesse daran über irgendwas aufzuklären.
Er ist ein Provokateur, der mit seinen nicht belegbaren, falschen und zum Teil lügenhaften Aussagen Aufmerksamkeit erhaschen will,
Klicks generieren will und kritische Kommentare einfach weglöscht in seinem Blog.
Positive Antworten sind zum Grossteil wohl von ihm selbst unter anderen Pseudonymen von ihm geschrieben.
Das gibt zumindest die Recherche im Netz über ihn her.

...Mit Grillen ist gutes Geld zu verdienen, und nirgends ist Geld einfacher verdient, wenn man ein "normales" Produkt mit gutem Marketing zu einem "Premiumprodukt" aufwertet.

Mit Grillen ist derzeit sicher gutes Geld zu verdienen,
allerdings kostet gute Qualität eben auch Geld.

Ein Beispiel ist das Schweinefleisch:

Der Schlachtviehpreis für Schweinefleisch liegt im Schlachthof Bamberg derzeit bei ca. 1,35€ im Durchschnitt.
Das sind hauptsächlich Tiere, die etwa 3 Monate gemästet werden, bevor sie unters Messer kommen.
Ausnahmen sind die Sauen, die allerdings auch den Schnitt nach unten reissen. ;)

Ich habe für mein Schwein, welches ich im November letzen Jahres verarbeitet habe einen entsprechend angemessenen Preis bezahlt.
Das Tier stand 24 Monate auf der Weide.
Rechnen müsst ihr nun selbst. ;)

Abgesehen vom Platz und dem natürlichen Futter was das Tier genossen hat,
hat der Züchter auch nur ein achtel der Schweine verkaufen können wie der Turboschweinzüchter.

Das schlägt sich dementsprechend im Preis nieder.
Für mich ist der Geschmack und der Genuss allerdings auch ein anderer, um nicht zu sagen, unbezahlbar.

Beim Rind verhält es sich ähnlich.

Jungbullen, ein Nebenprodukt aus der Milchviehwirtschaft, werden ähnlich schnell grossgemässtet und weggeschlachtet, da der Nachschub ja schon vor der Tür steht.
Milchkühe müssen nun mal Junge bekommen, nur dann geben sie Milch, und die Hälfte der Jungtiere sind eben männliche Tiere und geben keine Milch.
Daher ist dieses Fleisch auch sehr günstig zu bekommen.

Aber Rind ist eben nicht gleich Rind.
Rinderrassen, die eher Fleisch liefern, also dahin gehend gezüchtet wurden und vermehrt wieder werden,
die für geschmackvolles Fleisch auch wieder länger im Stall, besser noch auf der Weide stehen dürfen,
müssen letzendlich auch etwas mehr monetären Ertrag bringen,
da auch hier der Züchter weit weniger Vieh auf den Markt bringen kann,
als der Jungbullenbauer, der seine Rinder spätestens nach 1 1/2 Jahren zu Geld machen kann.

Bei der Rinderzucht verhällt es sich ähnlich.
Turbomast hat bisher noch keinen Qualitätsgewinn gebracht.
Zeit, Gene, kleine Herden, Haltungsbedingungen,
d`r Schwoab dät saga: Ha, des koschd... :)
@bbq4you , berichtige mich bitte, wenn ich da falsch liege. :)

Ich habe in den letzten Jahren festgestellt,
dass Rindfleisch aus Betrieben, die Fleischrinder, also spezielle Rassen züchten,
weit mehr Genuss für mich bringt, als alles Jungbullenfleisch, welches ich für kleines Geld kaufen konnte.
Bevorzugt ist für mich Fleisch vom Boeuf de Hohenlohe, also das Hohenloher Weiderind,
das Blond de Aquitaine, welches ganz in meiner Nähe auf der Weide steht,
aber auch Wagyu, Angus, Galloway...
Es gibt es inzwischen wieder, wenn man sich einfach nur danach umschaut und es einem Wert ist.
Mir ist es das wert.


Johh, und manchmal ärgert es mich auch,
wenn das Flank auf einmal das Dreifache kostet wie vor 5 Jahren,
als Grillen noch ne Randsportart war,
aber es immer noch vom gleichen Turbobullen kommt.
Beef Ribs wurden noch als Spund oder Suppenfleisch verkauft und kosteten ein Bruchteil von dem, was heut dafür aufgerufen wird
und das Rind heute, wird dahinter noch nicht besser gehalten.
Ganz zu schweigen vom Schlossknochendeckel...
Das ging immer in die Wurst, heut heisst das Kachelfleisch oder auch Fledermaus und ist einfach dreimal so teuer...
Presa und Money Muscle ist auch so was...
Dank der Grillwettbewerbe und der Medien musste die Preissteigerung kommen. ;)

Aber wer mag denn unseren Metzgern und ihren Beratern bitte ihre Geschäftstüchtigkeit absprechen?!
Ich sag schon lang und immer wieder:
"Auch unsere Metzger können was!"

@Anhalter & @Ruparr , ein Premiumprodukt hat nicht nur was mit Markting zu tun.
Da steckt schon ein wenig mehr dahinter.
Ich hab in diesem Verein auf dem ein oder anderen Treffen schon das ein oder andere Fleisch verkosten dürfen...
Da gibts schon feine, kleine Unterschiede.
Ich hoffe ja, mal auf dem ein oder anderen Treffen eure Bekanntschaft machen zu dürfen. :)



grüssle
 
Aus diesem Bericht könnte man wunderbar eine Büttenrede verfassen :D
:party:

Zitat:
"... deren Gifte zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall und auch Erbrechen führen können..."

Das passiert mir auch, wenn ich nen riesen Pott Knoblauchdip wegnasche und dazu 8 Weizen und 12 Ouzo trinke.
Und da war nix verschimmelt :D

Aja, irgendwas is halt immer...
 
moin,

ich nochmal...

[..]

Ich habe für mein Schwein, welches ich im November letzen Jahres verarbeitet habe einen entsprechend angemessenen Preis bezahlt.
Das Tier stand 24 Monate auf der Weide.
Rechnen müsst ihr nun selbst. ;)


Dann erzähl doch mal was Du bezahlt hast.



Abgesehen vom Platz und dem natürlichen Futter was das Tier genossen hat,
hat der Züchter auch nur ein achtel der Schweine verkaufen können wie der Turboschweinzüchter.

Das schlägt sich dementsprechend im Preis nieder.
Für mich ist der Geschmack und der Genuss allerdings auch ein anderer, um nicht zu sagen, unbezahlbar.

Beim Rind verhält es sich ähnlich.


Natürlich ist es ein Unterschied ob das Vieh schnellstmöglich hochgemästet wird oder ob es Zeit hatte seine Größe zu erreichen und dabei noch Bewegung genießen durfte.

Aber wenn ich für ein Dry-Aged T-Bone Steak vom Black Angus Weidelandrind hier aus der Gegend 35,- € / kg bezahle
und im Vergleich dazu bei Otto-Gourmet für "Deutsches Angus Beef T-Bone Steak Dry-Aged" aus undefinierter Haltungsart 59,- € / kg,
dann ist der Preisunterschied ein reiner Fetischzuschlag aber keineswegs einer besseren Fleischqualität geschuldet.

Noch dazu ist das von Otto für 59,- €/kg TK-Ware, während das hiesige für 35,- € / kg Frischware ist bei der ich nicht auf Gedeih und Verderb dem ausgeliefert bin was der Versender gerade meint loswerden zu müssen, sondern kann mir die Stücke, die ich möchte aussuchen oder nach Wunsch schneiden lassen.

Viele Grüße
Onkelchen
 
Natürlich steckt in solchen Pamphlets oft ein Körnchen Wahrheit, das ändert allerdings nichts daran, daß der Blog reine Rattenfängerei ist.

Daß der ganze Grill- und BBQ-Markt grad boomt, wissen wir hier doch allesamt. Und daß heutzutage das Marketing wichtiger ist als das Produkt dahinter ist leider auch schon Tatsache. Wen wundert's also, daß ein paar w/findige Köpfe versuchen daraus maximalen Profit zu schlagen?
 
Für mich sieht es so aus, als ob der Kollege einfach einen Stein ins Wasser wirft und daruaf wartet wie viele Wellen es gibt.
Und wie nicht anders zu erwarten, bleibt ein kräftiges Schaukeln in der Badewanne nicht aus
 
Dann erzähl doch mal was Du bezahlt hast.






Natürlich ist es ein Unterschied ob das Vieh schnellstmöglich hochgemästet wird oder ob es Zeit hatte seine Größe zu erreichen und dabei noch Bewegung genießen durfte.

Aber wenn ich für ein Dry-Aged T-Bone Steak vom Black Angus Weidelandrind hier aus der Gegend 35,- € / kg bezahle
und im Vergleich dazu bei Otto-Gourmet für "Deutsches Angus Beef T-Bone Steak Dry-Aged" aus undefinierter Haltungsart 59,- € / kg,
dann ist der Preisunterschied ein reiner Fetischzuschlag aber keineswegs einer besseren Fleischqualität geschuldet.

Noch dazu ist das von Otto für 59,- €/kg TK-Ware, während das hiesige für 35,- € / kg Frischware ist bei der ich nicht auf Gedeih und Verderb dem ausgeliefert bin was der Versender gerade meint loswerden zu müssen, sondern kann mir die Stücke, die ich möchte aussuchen oder nach Wunsch schneiden lassen.

Viele Grüße
Onkelchen


Otto-Gourmet hat ohne weiteres gutes Fleisch, doch zu Apothekenpreisen. Habe mehrfach dort (normales Fleisch) bestellt, die Qualität war gut, doch Begeisterung wollte nicht aufkommen..
 
Rind ist Rind.....

Leider nein, dass weiß hier sicherlich jeder. Doch wo gutes Fleisch kaufen, besser gefragt, wo gibt es gutes Fleisch zu bezahlbaren Preisen? Ich brauche kein handmassiertes japanisches Stück Kuh zu einem Kilopreis von dem manche Familie einen guten Monat leben muss. Ich möchte aber auch kein jämmerliches Stück Fleisch vom Discounter.
Komischerweise muss ich immer wieder feststellen, dass es bei unseren Nachbarn, z.B. In Frankreich oder den Niederlanden sogar im Supermarkt gutes Fleisch zu bezahlbaren Preisen gibt. Provokant gefragt, landet in den Supermärkten hierzulande nur der Müll den die anderen nicht mögen?

Ich bin sehr oft in den Niederlanden. Hier gibt es sogar bei Lidl und Aldi besseres Fleisch, als bei manchen Edel-Supermarkt in Deutschland. Auch gibt es hier noch viele kleine Schlachter, die eine in Deutschland ungewohnte Qualität anbieten. Nur ein Name sei hier erwähnt, der Schlachter Lindemann in dem kleinen Ort Weerselo nah der Deutschen Grenze. Ein Kilo gut abgehangenes Tomakawk-Steak in Top-Qualität etwa 25,00€. Ansonsten ist das Fleisch etwas teuerer als im Supermarkt, dafür aber um Klassen besser.
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Das mit den Schimmelpilzen und dem Dry Age ist leider nicht ganz falsch.
Wer sich mit Lebensmitteln auskennt der weiß das Schimmelsporen sich überall um uns herumbefinden.
Du hast nunmal keine garantie das sich im Fleisch nicht auch nen giftiger Pilz mit einnisten kann.
Es gibt dahingehend auch keine Lebensmittelkontrollen um das zu kontrollieren.
Es ist somit also absolut nicht abwegig was er sagt.
Normalerweise werden Produkte die Schimmeln sollen mit nem Edelschimmel behandelt der eben nicht giftig ist.
Jener verdrängt normalerweise den schlechten Schimmel. Das ist bei Dry Age Produkten nicht der Fall.
Das wird meistens einfach nur hängen gelassen, da is es sogar sehr warscheinlich das sich dort nen giftiger Pilz einnisten kann.

Auch mit den Preisen hat er zum Teil recht.
Zwar ist seine Rechnung mit dem Rindfleischpreis absolut falsch.
Dennoch sind grade die Online Händler jene die den Kunden massiv verarschen mit ihren überteuerten Preisen.
Niemals würde ich mein Fleisch über so nen Händler beziehen. Du kannst doch überhaupt nicht nachvollziehen
was du da wirklich bekommen hast.

Rind ist Rind.....

Komischerweise muss ich immer wieder feststellen, dass es bei unseren Nachbarn, z.B. In Frankreich oder den Niederlanden sogar im Supermarkt gutes Fleisch zu bezahlbaren Preisen gibt. Provokant gefragt, landet in den Supermärkten hierzulande nur der Müll den die anderen nicht mögen?

Ich bin sehr oft in den Niederlanden. Hier gibt es sogar bei Lidl und Aldi besseres Fleisch, als bei manchen Edel-Supermarkt in Deutschland. Auch gibt es hier noch viele kleine Schlachter, die eine in Deutschland ungewohnte Qualität anbieten. Nur ein Name sei hier erwähnt, der Schlachter Lindemann in dem kleinen Ort Weerselo nah der Deutschen Grenze. Ein Kilo gut abgehangenes Tomakawk-Steak in Top-Qualität etwa 25,00€. Ansonsten ist das Fleisch etwas teuerer als im Supermarkt, dafür aber um Klassen besser.Anhang anzeigen 1757065

Auch das is falsch zumindestens beim Schweinefleisch.
Der größte Teil des Schweinefleisches z.b. wird in Deutschland durch die Firma Tönnies gestellt.
Sofern du nicht bei nem Metzger kaufst der selber schlachtet, geht das Fleisch was du in den Händen hälst meistens erst durch 5-6 Zwischenhändler
bevor du es auf dem Teller hast. Sowohl die großen Einzelhändler als auch die Metzger die nicht selber schlachten beziehen meistens
ihr Fleisch im Grunde von Tönnies nur halt über andere Zwischenhändler.
Der Einzelhandel selbst hat den Vorteil dadurch das sie solche enorme Mengen abnehmen,das sie Druck auf den Lieferanten ausüben können
und somit für sich die besten Schweine absahnen können.
Es ist somit absolut Falsch das bei unseren Einzelhandelriesen nur Müll landet.
Ich hab selber mal im Einzelhandel gearbeitet und grade das Schweinefleisch hatte immer ne sehr ordentliche Qualität.
 
Bei dem Schreiberling ist der Aluhut verrutscht. Die Illuminati werden ihn schon finden und seinen Blog löschen.
 
Auch das is falsch zumindestens beim Schweinefleisch.
Der größte Teil des Schweinefleisches z.b. wird in Deutschland durch die Firma Tönnies gestellt.
Sofern du nicht bei nem Metzger kaufst der selber schlachtet, geht das Fleisch was du in den Händen hälst meistens erst durch 5-6 Zwischenhändler
bevor du es auf dem Teller hast. Sowohl die großen Einzelhändler als auch die Metzger die nicht selber schlachten beziehen meistens
ihr Fleisch im Grunde von Tönnies nur halt über andere Zwischenhändler.
Der Einzelhandel selbst hat den Vorteil dadurch das sie solche enorme Mengen abnehmen,das sie Druck auf den Lieferanten ausüben können
und somit für sich die besten Schweine absahnen können.
Es ist somit absolut Falsch das bei unseren Einzelhandelriesen nur Müll landet.
Ich hab selber mal im Einzelhandel gearbeitet und grade das Schweinefleisch hatte immer ne sehr ordentliche Qualität.

Ja und nein. Das das Fleisch aus den Supermärkten zum Großteil über dem Clemens seine Klinge gesprungen sein wird ist nicht wegzudiskutieren. Bei Metzgereien muss man allerdings differenzieren. Hier gibt es immer mehr echte Handwerker die Lösungen gefunden haben und weiter finden. Eine relativ beliebte ist die ganz klassische Aufgabenteilung, die kochen nicht mehr ihr eigenes, sehr teures, Süppchen sondern verteilen die Aufgaben untereinander und kontrollieren bzw. beziehen die Ware untereinander. So kommen sie bei der Herstellung auf eine höhere Menge und können günstiger produzieren. Das zieht sich komplett durch alle Produktbereiche und Teils auch bis zur Schaffung von Schlachtmöglichkeiten. Natürlich kommt man damit nicht an die Discounterpreise ran, dennoch kann man bezahl- und vor allem vertretbare Preise anbieten.

Das die Supermärkte ihre Machtposition nutzen um die beste Qualität zu bekommen halte ich für ein Gerücht. Da geht's um Profitmaximierung. Man legt einen Standard fest und solange der stimmt drückt man den Preis. Man bewegt sich da zwangsläufig am unteren Ende der "ordentliche Qualität"-Skala und muss sich immer vor Augen halten: Auch wenn das Fleisch am Ende vom allg. Empfinden in Ordnung ist - das Tier hat dennoch gelitten. aber hier zieht jeder eine individuelle Linie die auch völlig in Ordnung ist.
In Niedersachsen kann man beispielsweise Galloway-Fleisch, 14 Tage gereift, aus extensiver Weidehaltung bekommen bei dem die Rinder quasi auf der Weide im Herdenverbund durch den Weideschuss getötet werden. Jede Form von Stress aus Separierung, Transport und Schlachtung im Schlachthof fällt damit weg. Preislich liegt man dort 10 EUR/Kg über Supermarkt.
Vermarktet wird direkt, der Mehrpreis kommt also direkt dem Züchter zu Gute. Wie gesagt, die individuelle Grenze ist variabel und nicht zuletzt vom Geldbeutel des Einzelnen abhängig.
 
Die Metzger hier in der Umgebung kaufen ihr Fleisch ganz traditionell beim Schlachthof. Sind auch derer zwei in der Nähe, das ist sicher nicht überall so. Die produzieren auch alles selbst mit der Folge, dass es nicht immer alles gibt. Und das ist auch gut so. Allerdings rede ich da nur von den beiden Metzgern, die ich regelmäßig selbst aufsuche, bei anderen könnte das anders sein.
 
Die Metzger hier in der Umgebung kaufen ihr Fleisch ganz traditionell beim Schlachthof. Sind auch derer zwei in der Nähe, das ist sicher nicht überall so. Die produzieren auch alles selbst mit der Folge, dass es nicht immer alles gibt. Und das ist auch gut so. Allerdings rede ich da nur von den beiden Metzgern, die ich regelmäßig selbst aufsuche, bei anderen könnte das anders sein.

Schwarze Schafe gibt es überall. Es gibt die ganz klassischen Metzger die ihre Ware beim Schlachthof zukaufen, es gibt solche die dem Trend folgen und das Steak mit Namen ansprechen können und es gibt eben auch solche die zur Metro fahren. Da hilfts nur den Leuten auf den Zahn zu fühlen.
.
 
Es gibt die ganz klassischen Metzger die ihre Ware beim Schlachthof zukaufen ...
.


Ähm ...
die ganz klassischen Metzger wären diejenigen, die selber schlachten.

Dann gibt es die, die in den Schlachthof fahren und dort schlachten
und dann die, die "ihre" Tiere im Schlachthof schachten lassen, und genau "ihre" Tiere wieder zurück bekommen
und dann die, die ein Tier hinbringen, ein gleiches - aber nicht unbedingt das selbe - wieder bekommen
und dann die, die einfach nur im Schlachthof fertig geschlachtete Tiere kaufen.

Die Bandbreite ist ziemlich breit und bei letzteren weiß man als Kunde icht, ob es sich evtl. um die gleiche Tier- und Schlachtquelle handelt, wie beim Metro-Fleisch.

Viele Grüße
Onkelchen
 
die ganz klassischen Metzger wären diejenigen, die selber schlachten

Stimmt, hab mich falsch ausgedrückt. Metzger die selber schlachten sind aber durch versch. Faktoren im laufe der letzten Jahrzehnte so krass dezimiert worden das sie heute schon wieder eher der hippe alternative Teil des Handwerks sind. Richtiger wäre gewesen das es sich dabei um die verbreitetste, nicht klassischste, Variante handelt.

und dann die, die ein Tier hinbringen, ein gleiches - aber nicht unbedingt das selbe - wieder bekommen

Sowas gibt's tatsächlich? Das erschließt sich mir weder ökologisch noch ökonomisch. Welchen Mehrwert hat ein Metzger bei so einem Geschäft?!
 
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