
Man kann schon aus nem Brustkern eines dt. Jungbullen oder einer Färse ein recht ordentliches Brisket zubereiten.
Wir hatten hier bei mir im Ort an einem Kulturfest Einges davon angeboten, ein paar Gäste aus den USA kamen sogar am 2ten Tag nochmal, nur wegen dem BBQ......
Also so ganz scheine ich da nicht auf dem falschem Weg zu sein.
Zudem hatte ich mehrere Versuche bis ich annähernd zufrieden war.
Leider ist es eben so, auch wenn das Einige hier anders sehen, dass die beste Qualität aus den USA kommt. Natürlich gibt es dabei immer Ausnahmen.....
Mein Bestes Brisket war ein US Hereford FullPacker wet aged. Das hatte ich für eine Pause einer CountryBand zubereitet, der Gitarrist der Band stammt aus Texas und hat mir mehrfach geschrieben, dass dieses BBQ, vor Allem das Brisket, das Beste war was er ausserhalb Texas je bekommen hat ! Natürlich weis ich nicht ob er mir nur den Bauch streicheln wollte, aber mittlerweile kennen wir uns ja schon länger.....
Die besten FullPacker sind Hereford-Angus Mischungen, liegen bei 4 Kg oder etwas drüber und müssen kaum pariert werden.
Die Bristket haben eine andere Struktur bzw. Muskelfaserung, das Fett wird anders eingelagert, das ganze Stück gart anders und hat einen anderen Geschmack als deutsches Fleisch.
Ja, man kann diskutieren warum Fleisch aus den USA.......dann muss man aber auch darüber reden, warum wir Schweinefleisch um den halben Globus schicken, das muss auch nicht sein !
Hier mal ein Bild eines Hereford/Angus Brisket:
Noch ein kleiner Tipp am Rande: Nicht nur die KT zählt ! Warte darauf, dass das Fleisch, bzw. das Fett einen leicht nussigen Duft abgibt....dann ist es fertig !