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Schweißgerät, aber was?

Es kann ein Glücksgriff sein.
Bedenke:
Mal bist Du der Hund, mal der Baum.
Ich find's gut; wenn das Ding nach langer Arbeit irgendwann fertig ist, lege eine Schweigeminute ein.
Nicolai
 
Ich habe mir für knapp unter 100€ ein altes fast 150kg schweres Industrie Schweißgerät ersteigert.
Das ist mittlerweile mein drittes und wahrscheinlich letztes Schweißgerät. Habe noch kein besseres benutzt. Selbst das in unserer Schlosserei ist nicht so gut.
Also lieber ein gutes gebrauchtes als ein neues schlechtes.
Kann ich so unterschreiben .Habe auch ein gebrauchtes gekauft, da hat mehr von als von irgendwelchen china-dingern. Gilt aber generell für Werkzeuge
 
Vielen Dank für die vielen Tipps. Es stimmt schon, lieber was Vernünftiges oder weiter sparen :-)
Habe jetzt hier auch mit Nachbarn gesprochen, irgendwer hat immer irgendwas. Wahrscheinlich läuft es jetzt auf ein kleines (bis 120 A ) Elektrodenschweißgerät hinaus. Das hab ich bei Bedarf sofort zur Hand und wenn es was größeres wird, hol ich mir ein Gerät in der Nachbarschaft oder fahr mit meinem Zeugs und ner Flasche Bier dahin .
Kleine Invertergeräte sind ja schon für recht schmales Geld zu bekommen.
Gregor
 
Ist ein Röwac kgl 250
Mig/Mag.
Ich war auch ein wenig über das Gewicht erschrocken als ich das Teil abgeholt hatte.

Röwag sind klasse. Wir haben im Betrieb auch fast ausschließlich Röwag KGL 200 (KFZ-Bereich).
Jedes neue Gerät was man kauft wird getrost in die Ecke geschoben und nicht benutzt... :whip:
zum einen schweißen die aber auch wirklich super, zum andern haben die auch schon mehrere „neue“ bzw aktuelle überlebt.
Lieber einmal richtig kaufen als zweimal billig. Und auch an der gebrauchten alten Geräten hast du bestimmt mehr und länger Spaß als an günstigen neuen
 
Die Erkenntnis ist da.
Und wenn Du dir Gutes überlegst, was Du mitbringen kannst, dann bist Du sicher ein gerngesehener Gast in fremden Werkstätten.
Soll heißen :
Mit einer Flasche Bier wirst Du da wohl nicht auskommen.
Grüße Nicolai
Hallo Nicolai, hab gerade ne ganze Kiste Rothaus im Auto die er jetzt einfach mal so bekommt ;-)
 
Vergiss den Spielkram - so was habe ich auch - macht auf Dauer keinen Spaß.

Find das immer wieder interessant...

Ich hab jetzt auch seit Monaten mich mit dem Thema auseinandergesetzt, da ich mir auch ein WIG Schweißgerät zulegen wollte.
Was man in den Bewertungen oder auch z.b in diesem Thread oft liest. "Kauf dir was gescheites, was teures weil...:"
Grundsätzlich ist das ja richtig... aber es kommt halt auch schwer drauf an, was der ein oder andere damit machen will.

Ich zum Beispiel.
Ich hatte jetzt 3 oder 4 Jahre so ein billiges Elektrodenschweißgerät. Damit hab ich in den 3-4 Jahren 2 mal was zusammengebrutzelt.
Jetzt hab ich mir was "besseres" gekauft.. Aber eben immer noch was günstiges (Chinakracher), weil ich einfach nicht sehe, das ich in den kommenden
Jahren deutlich mehr schweißen werde. Und hierfür würde ich mir nie so ein teures Profigerät kaufen (das dann im Keller einstaubt) ,
wie es meist empfohlen wird. Klar ist das besser, klar ist es zuverlässiger, klar kann man damit noch besser schweißen und ärgert sich vielleicht noch weniger.
Aber ist es einem das wert ? Ich werde wohl nie 8h durchschweißen, meine Nähte werden nicht geröntgt oder einer Prüfung unterzogen,
Ich werde wohl nie von dem Zeug das ich irgendwann mal zusammenbrutzel leben können (weil ich es verkaufe).

Mir fällt da immer der der Vergleich zum Auto ein:

Person A: "Leute, ich muss zwei, drei mal im Jahr von A nach B. Jetzt würd ich mir gern einen Hyundai kaufen"
Person B: 'Nein... das geht auf keinen Fall, kauf dir einen Porsche, damit kommst du viel besser von A nach B.
Wenn du dir keinen neuen leisten kannst, dann kauf dir halt einen gebrauchten' ;)

Nix für ungut... is nur meine Meinung und diese muss natürlich niemand teilen. Vielleicht bin ich auch einfach nur geizig :)

Gruß Martin
 
@Brick:

Du hast schon recht, ich habe genauso angefangen - mit meinem Billigheimer habe ich mittlerweile schon etliches zusammen gebrutzelt.
Mit der Zeit steigen aber schon die Ansprüche bzw. was man schweissen will und da macht es mit dem einfachen Elektrodenschweissgerät keinen Sinn mehr.

Das ist wie mit unseren Grillgeräten - man will mehr ...
 
Wie schon oben erwähnt, sind gebrauchte Schweißgeräte handelbare Ware.
Also auch ein Einstiegsgerät technisch und optisch pflegen, so daß man beim Umhandeln was in die Suppe zu krümeln hat.
Nicolai
 
Wenn man ein wenig Zeit mit bringt, dann zahlt man für ein gutes gebrauchtes weniger als für einen neuen Chinakracher.
Ich habe Jahre lang mit ein Elektra Beckum 230V 140A geschweißt. Das Gerät ist denke ich ein top Einsteiger Gerät.
 
Ich hab jetzt seit sieben oder acht Jahren ein China-WIG-Schweißgerät von LCD-Vision, nennt sich ITIG 160P und wird inzwischen scheinbar nicht mehr gebaut. Der Nachfolger dürfte das INV 160 DC sein. Damit kann ich von 0,8mm bis 6mm schweißen, das reicht mir für den Hausgebrauch völlig.

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Ein Profi bekommt das sicher noch besser hin, aber ich finde, für eine Naht mit einem 300€-Chinagerät geht das in Ordnung.
 

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So ist es, und genau wie @Brick es so gut beschrieben hat, wir tasten uns langsam in die Profiliga vor.
Ich war auch lange mit meinem Lavasteingrill voll zufrieden (mein Sohn der ihn nun hat ist es immer noch ).
Als gelernter Schreiner habe ich natürlich einen "vernünftigen" Maschinenpark. Habe auch schon mit einer einfachen Gaslötlampe Kupferrohre für die Belüftung meiner Feuerstelle in der Kota verlötet,
Das die Metallverbindungen die über verschrauben oder vernieten hinausgehen, kann ich mir zur Zeit noch nicht wirklich vorstellen. Und für die zur Zeit anstehenden kleinen Gewerke reicht ein einfaches Schweißgerät vollkommen aus.
Sollten irgendwann die Wünsche und Fähigkeiten wachsen, was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern ;-)
zur Zeit einfach auf kleiner Flamme
Gregor
 
Ohje.. jetzt is es passiert.. ich hab mir noch ein Schweißgerät ersteigert :)
jetzt brauch ich euren Rat, welches der beiden würdet ihr behalten:
Das von LCD-Vision (INV-160P DC) LINK (NP: 280€)
oder das Vector Welding (SWIM 2300) LINK (NP: 330€)

Das INV-160 hab ich schon getestet (Elektrode) find ich ganz gut.. hat vieles was ich brauchen kann an Einstellungen.
Mein Gott.. es würde mir sicher reichen.
Das SWIM 2300 kann halt eigentlich alles (bis auf ALU) was man technisch von so einem Gerät erwarten kann/soll.
Vorteil zum SWIM 2300 sind sicher schon mal die 200A. Gerade bei Elektrode kann das INV-160 sogar nur max 125A
(auch wenn ich glaub das mir das reichen würde)

Diese Schweißzeiten sind beim SWIM jetzt aber nicht soooo toll.. bei 200A nur 40%.. wobei ich ja das jetzt nicht beruflich
mache... ich hab Zeit.. ich denk nicht das ich viel schweißen werde .. schon gar nicht bei 200A

Rein von den technischen Daten würde ich doch sehr zum SWIM tendieren (noch nicht getestet, kommt wohl erst kommendes
Jahr) .. Das INV-160 ist halt technisch einfacher, da kann evlt. auch weniger kaputt gehen. Das SWIM hat dafür 5 Jahre Garantie.

Also.. was meint ihr ??

Ich will jetzt bitte keine Kommentare â la "Chinagerät", "billig", "kauft zweimal", "kauf dir was gescheites", "bla bla"
das hatten wir ja weiter oben schon geklärt.

Ach ja.. je nach Entscheidung hätte ich ein Schweißgerät zu verkaufen :)
Denk das landet dann hier aber noch mal in den Kleinanzeigen..

Gruß Martin
 
Diese Schweißzeiten sind beim SWIM jetzt aber nicht soooo toll.. bei 200A nur 40%

Naja, und wie oft brauchst du eine höhere Einschaltdauer in der Praxis? Du ziehst eine Naht, dann wirst du das Werkstück eh neu positionieren, währenddessen evtl sogar den Helm abnehmen, vielleicht kurz die Nadel anschleifen, Masseklemme wo anders hin, mal die Naht angeschaut - da hast du immer eine kurze Unterbrechung. Die wenigstens haben eine automatische Vorrichtung zuhause, die das Werkstück dreht, damit sie eine Stunde ohne Abzusetzen ununterbrochen durchschweißen können.
 
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