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Silvercrest SPE 2400 A1

Alles gut - war ja nur gut gemeint, denn auch gutes Mehl verliert irgendwann die guten Backeigenschaften. Doch 3 Packungen ist ja nicht viel. Einfrieren der Teiglinge überlege ich mir auch. Bin da allerdings noch unentschlossen. Hast du da schon Erfahrungen?
Tipp für die Aufbewahrung: Auer Eimer. Lebensmittelecht, Luftdicht und der Tipp bei (Hobby)Brotbäckern. Alternativ das Mehl (um Feuchtigkeit zu vermeiden) vakuumieren und zwei Tage einfieren. Das sollte auch das meiste abtöten.
Teiglinge habe ich bisher immer nur maximal 7-10 Tage eingefroren und da habe ich die in ganz normale Frischhaltefolie eingewickelt.
Dieses mal will ich sie einen halben Tag in Frischhaltefolie in den Froster geben bis sie hart sind und dann Vakuumieren. Ich erhoffe mir dadurch, dass ich sie deutlich länger eingefroren lassen kann ohne dass sie Gefrierbrand bekommen.
Wenn jemand sich da besser auskennt oder einen guten Tipp fürs Teiglinge einfrieren hat - her damit :D

Teig einfrieren funktioniert aus meiner Sicht nur semi. Der verliert gut Triebkraft. Mache ich sehr ungern.
Ich würde dann lieber mit einem schnellen Teig arbeiten, als mit einem gefrorenen. Gestern habe ich um halb 12 Teig gemacht und um 18 Uhr gab's Pizza. Ergebnis war OK bis gut, klar nicht so gut wie 2-3 Tage Teigführung, aber gut aufgegangen und fluffig.
Halber Würfel Hefe auf 2.3 Kilo Mehl. Aus dem Handgelenk. Teigführung bei Zimmertemperatur. 63 Prozent Hydration, 3x S&F.
Ich war bisher mit den eingefrorenen Teiglingen immer sehr zufrieden. Über Nacht im Kühlschrank und dann bei RT in der Ballenbox nochmal ein paar Stunden gehen lassen.
Das mit dem Einfrieren soll auch nicht die Dauerlösung sein. Ich mache liebend gern den Teig frisch, aber es schadet nie, wenn mal welche parat liegen, die man relativ schnell benutzen kann ohne Aufwand. :)
 
Kannst Du sogar in den Lidl Boxen einfrieren, oder Ikea usw. Für das längere Einfrieren, dann gefroren raus und vakuumieren.
 
Die Hefemenge ist ja echt eine Ansage. Ist das wirklich besser, als einen gefrorenen Teig aufzutauen?
Schmecken ist Geschmackssache und wenn ich die pizzaapp hätte, hätte diese mir vermutlich die genaue Menge Hefe aufs kg Mehl bei 6 Std. Gehzeit genannt. Hab ich aber nicht und wir hatten jetzt 2 Tage lecker Pizza.
Lieber so, als Einfrieren. Und pro kg sind es dann ja auch keine 10g, wenn ich mich nicht irre.
Ist aber meine persönliche Meinung.
 
Teiglinge habe ich bisher immer nur maximal 7-10 Tage eingefroren und da habe ich die in ganz normale Frischhaltefolie eingewickelt.
OK, das ist nicht lange.
Wenn man Hefe länger einfriert geht die nur noch bescheiden.
 
Teiglinge habe ich bisher immer nur maximal 7-10 Tage eingefroren und da habe ich die in ganz normale Frischhaltefolie eingewickelt.
Dieses mal will ich sie einen halben Tag in Frischhaltefolie in den Froster geben bis sie hart sind und dann Vakuumieren. Ich erhoffe mir dadurch, dass ich sie deutlich länger eingefroren lassen kann ohne dass sie Gefrierbrand bekommen.
Wenn jemand sich da besser auskennt oder einen guten Tipp fürs Teiglinge einfrieren hat - her damit :D
Ich friere einen Großteil meiner Teiglinge seit Jahren ein.
Da ich mit meiner Maschine immer mehr mache als ich gerade benötige.
In der ersten Zeitg habe ich die Teiglinge in einer runden Ballenbox über Nacht eingefroren und sie danach dann, als entsprechend runde Teiglinge vakuumiert.
Inzwischen verwende ich die Ikea 365+ Behälter, die haben etwas mehr Größe, nämlich 750 ml.
Damit bekommt man locker 300 Gramm Teiglinge unter.
In diesen Behältern mache ich meine Stückgare im Kühlschrank, meist 48 Stunden.
Die Teiglinge, die nicht gebacken werden, kommen in dem luftdicht verschlossenen Ikea Behälter in den Froster.
Der eingefrorene Teigling hat also seine komplette Gare vor dem Einfrieren abgeschlossen.
Ein vakuumieren ist meiner Meinung so nicht mehr nötig.
Zumindest konnte ich zwischen beiden Einfrierarten keinen Unterschied zwischen den Teiglingen nach dem langsamen Auftauen über Nacht im Kühlschrank feststellen (z.B. Thema Gefrierbrand).
Einen geschmacklichen und konsistenten Unterschied zwischen dem eingefrorenen und dem frischen Teigling konnte ich bisher auch nicht feststellen.
Auch verliert der gefrorene Teigling bei mir seine Triebkraft nicht.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann für seine geplanten Teiglinge zum Einfrieren ja die Hefemenge leicht erhöhen.
Ich mache das nicht.
Ich denke es macht auch keinen Unterschied ob der Teigling eine Woche oder ein halbes Jahr eingefroren war.
Ich habe schon Teiglinge aufgetaut die 4 Monate im Froster lagen und die haben immer noch wie meine Frischen geschmeckt.
Hefe geht beim einfrieren nicht kaputt, sie lässt sich sogar sehr gut lange ohne Triebverlust lagern.
Meine Caputo Trockenhefedose liegt seit über 2 Jahren im Gefrierfach und die Triebkraft ist immer noch einwandfrei.
Ich teste sie natürlich ab und an mit warmen Zuckerwasser.
Auch Frischhefe lässt sich prima in kleinen Portionen in Alufolie abgepackt sehr lange einfrieren.
 
Danke für den ausführlichen Bericht.
Ich bin mir da immer so unsicher, ob ich vor oder nach der Stückgare einfriere. Ich habe die Teiglinge bisher immer VOR der Stückgare eingefroren.
Jetzt habe ich hier in diesem Forum schon öfters gelesen, dass die Leute erst nach der Stückgare einfrieren. Aber entsteht dann beim Auftauen keine Übergare? Bzw. Was sind die Vor-oder Nachteile?

Danke für den Tipp mit den Ikeaboxen, die schaue ich mir gleich mal an.

Die Auer Eimer von Mirko@home sind auch sehr Interessant fürs Mehl und wandern bestimmt demnächst in meine Küche.
 
Die Auer Eimer von Mirko@home sind auch sehr Interessant fürs Mehl und wandern bestimmt demnächst in meine Küche.
Genau die verwende ich für mein Mehl! ☺️
Jetzt habe ich hier in diesem Forum schon öfters gelesen, dass die Leute erst nach der Stückgare einfrieren. Aber entsteht dann beim Auftauen keine Übergare? Bzw. Was sind die Vor-oder Nachteile?
Die Teiglinge die nach der Stückgare eingefroren wurden, verhalten sich exakt so wie Teiglinge, die diesselbe Zeit im Kühlschrank garen konnten.
Die gefrorenen Teiglinge werden ja, wenn mans optimal machen will, langsam übernacht im Kühlschrank aufgetaut.
In dieser Auftauphase passiert mit den Teiglingen gartechnisch absolut nichts.
Vor dem Backen werden sie wie die frischen Teiglinge 2 oder 3 Stunden aus dem Kühlschrank genommen.
Du würdest zwischen diesen Teiglingen beim anschließenden Ausbreiten keinen Unterschied bemerken.
Der große Vorteil eines Einfrierens des Teiglings, wenn er schon fertig ist, ist einfach, dass man sofort nach dem Auftauen loslegen kann und nicht noch warten muß, bis er auch seine Stückkgare erreicht hat.
Das ist doch der Sinn dahinter, dass man sofort einen Teigling zum backen hat und nicht großartig vorplanen muß.
Man kann den gefrorenen Teigling auch direkt aus dem Froster nehmen, dann ist e, je nach Temperatur in 3 bis 5 Stunden aufgetaut und kann ausgebreitet weden.
Wenns noch schneller gehen soll, Teigling in ein Wasserbad legen.
Ich empfehle aber das langsame Auftauen, des Geschmacks wegen.
 
Bin bisher auch sehr zufrieden mit dem Ofen. Das einzige was mir aufgefallen ist, ist das auf der rechten Seite ziemlich viel Rauch beim backen entweicht, als würde die Tür etwas undicht sein. Habt ihr bei euren ein ähnliches Problem?
 
Bin bisher auch sehr zufrieden mit dem Ofen. Das einzige was mir aufgefallen ist, ist das auf der rechten Seite ziemlich viel Rauch beim backen entweicht, als würde die Tür etwas undicht sein. Habt ihr bei euren ein ähnliches Problem?
Rauch sollte ein anderes Problem sein, das des Bäckers. Dampf? Irgendwo muss das Zeug ja hin.....
 
Ich habe gerade auf Instagram eine Werbung für den Silvercrest Ofen mit Andre Agassi gesehen, Sachen gibt's.

agassi.webp
 
Teig einfrieren funktioniert aus meiner Sicht nur semi. Der verliert gut Triebkraft. Mache ich sehr ungern.
Ich würde dann lieber mit einem schnellen Teig arbeiten, als mit einem gefrorenen. Gestern habe ich um halb 12 Teig gemacht und um 18 Uhr gab's Pizza. Ergebnis war OK bis gut, klar nicht so gut wie 2-3 Tage Teigführung, aber gut aufgegangen und fluffig.
Halber Würfel Hefe auf 2.3 Kilo Mehl. Aus dem Handgelenk. Teigführung bei Zimmertemperatur. 63 Prozent Hydration, 3x S&F.
Wie seht ihr das mit den "Schnell-Teigen" und dem Aroma? Ich hab jetzt mehrfach gesehen, dass Wasser dann einfach durch Bier (Hefe oder Pils) z.T. ersetzt oder ergänzt wurde, um den Teig dann wenigstens ein bisschen Aroma anzugewinnen.

Habt ihr das mal getestet?
 
Rauch sollte ein anderes Problem sein, das des Bäckers. Dampf? Irgendwo muss das Zeug ja hin.....
Gut, etwas Rauch wird so oder so sein, weil das Leoparding entsteht, aber sollte bei geschlossener Klappe der Rauch oder Dampf seitlich aus der Klappe austreten? Weiß nicht ob das im Sinne des Empfinders ist oder nicht doch eher ein Defekt.
 
Hast Du Erfahrungen, ab wann das kippt? Hefe und Sauerteig friert man ja als Brotbäcker auch gerne mal länger ein. Das kommt meist recht schnell wieder hoch.
ICH hab keine Erfahrung mit EINFRIEREN von Teig/Hefe, aber mit WILDHEFE und selbst gemachter "TROCKENHefe" (suche/siehe ggf. alte Beiträge von mir) ...von daher vermute ich mal schwer, dass die Hefe nur richtig wiederbelebt werden muss, bis sie wieder volle Triebstärke hat
 
Die Teiglinge die nach der Stückgare eingefroren wurden, verhalten sich exakt so wie Teiglinge, die diesselbe Zeit im Kühlschrank garen konnten.
Die gefrorenen Teiglinge werden ja, wenn mans optimal machen will, langsam übernacht im Kühlschrank aufgetaut.
hattest du nach dem gleichen prinzip auch schon TK-pizzen eingefroren? sollte ja ein annehmbares ergebnis heraus kommen.
 
Ja, hab ich auch gerade festgestellt....
Ofen vorgeheizt, mitsamt Biscotto vom Luigi. Nach 20 Minuten piepst der Ofen, wäre fertig. Nun ja, so knappe 410°C hab ich da in der Mitte gemessen. Wobei man sagen muss, mit einem IR Thermometer schräg auf den Stein zielen verfälscht gerne, aber egal, ich messe ja immer schräg.
So, da war doch was, Leistungsmess Steckdose wollte ich doch da zwischen stöpseln, Ofen fix aus, Stecker raus, Zwischenstecker rein, Ofen wieder an. Kein Automatisches Gebläse geht an, nix, als ob der Ofen kalt gewesen wäre. Also wieder Start gedrückt und wieder 20 Minuten vorgeheizt.. machte dann so um die 490°C in der Mitte. Und ich hatte schon die Unterhitze auf kleinstmögliche Einstellung gestellt, die Oberhitze blieb die 20 Minuten komplett an, ok hatte ja auch 450°C gestellt, tiefer hab ich es nicht probiert.

Aber genug geschwafelt; Pizza kann der Ofen. Der 3cm dicke Luigi Biscotto macht natürlich das Einschießen nicht leichter, aber es geht.
Apizz hat leider noch nicht geliefert....

2x Pizza Thunfisch, wie immer ...
Einen Teigling hab ich noch, der durfte zurück in den Kühlschrank, wahrscheinlich mache ich Donnerstag nochmal eine.

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Teig 63% Hydration, Molini Pizzut Costa Amalfi Mehl, 24 Stunden Teig. ~ 10 Stunden im Kühlschrank bei 5°C, der rest draussen bei 20°C und steigend, heute nachmittag nochmal für 1,5 Stunden in den Kühlschrank, bevor die Dosen platzen 🤣


Stephan
 
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