Teiglinge habe ich bisher immer nur maximal 7-10 Tage eingefroren und da habe ich die in ganz normale Frischhaltefolie eingewickelt.Alles gut - war ja nur gut gemeint, denn auch gutes Mehl verliert irgendwann die guten Backeigenschaften. Doch 3 Packungen ist ja nicht viel. Einfrieren der Teiglinge überlege ich mir auch. Bin da allerdings noch unentschlossen. Hast du da schon Erfahrungen?
Tipp für die Aufbewahrung: Auer Eimer. Lebensmittelecht, Luftdicht und der Tipp bei (Hobby)Brotbäckern. Alternativ das Mehl (um Feuchtigkeit zu vermeiden) vakuumieren und zwei Tage einfieren. Das sollte auch das meiste abtöten.
Dieses mal will ich sie einen halben Tag in Frischhaltefolie in den Froster geben bis sie hart sind und dann Vakuumieren. Ich erhoffe mir dadurch, dass ich sie deutlich länger eingefroren lassen kann ohne dass sie Gefrierbrand bekommen.
Wenn jemand sich da besser auskennt oder einen guten Tipp fürs Teiglinge einfrieren hat - her damit

Ich war bisher mit den eingefrorenen Teiglingen immer sehr zufrieden. Über Nacht im Kühlschrank und dann bei RT in der Ballenbox nochmal ein paar Stunden gehen lassen.Teig einfrieren funktioniert aus meiner Sicht nur semi. Der verliert gut Triebkraft. Mache ich sehr ungern.
Ich würde dann lieber mit einem schnellen Teig arbeiten, als mit einem gefrorenen. Gestern habe ich um halb 12 Teig gemacht und um 18 Uhr gab's Pizza. Ergebnis war OK bis gut, klar nicht so gut wie 2-3 Tage Teigführung, aber gut aufgegangen und fluffig.
Halber Würfel Hefe auf 2.3 Kilo Mehl. Aus dem Handgelenk. Teigführung bei Zimmertemperatur. 63 Prozent Hydration, 3x S&F.
Das mit dem Einfrieren soll auch nicht die Dauerlösung sein. Ich mache liebend gern den Teig frisch, aber es schadet nie, wenn mal welche parat liegen, die man relativ schnell benutzen kann ohne Aufwand.
