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Sind Malt-Drinker hier?

Mehr als eine Flasche ist immer anzuraten - du bekommst im Moment jeden „Rotz“ zumindest mit wenig Verlust wieder unter die Leute.
Ich mach das zwar nur bei UAs, wo ich sicher bin, dass ich sie nicht nachkaufen kann, aber auch wenn die „Trinkpulle“ leer ist, bleibt ja auch nur noch eine übrig - entweder ist sie soo gut, dass du nicht mehr verkaufen willst, oder wird sooo teuer, dass du nicht trinken willst (und auf noch höhere Preise wartest - also auch sinnlos rumsteht) oder beides - immer ein Dilemma!

Deshalb versuche ich mich dazu durchzuringen - nur eine Buddel oder ein nachkaufbares Sample zu bekommen - und wenns dann der „Kracherwhisky“ ist, folgt daraus grosszügig Vorrat erwerben.

Und ansonsten - wirds immer „anständige„ Abfüllungen geben, die man auch bekommt. - Momentan eben keinen Springbank - aber das ändert sich wieder - dann wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben, die es dann halt auch nicht ausreichend verfügbar gibt.

Zurücklehnen - Foto der Flasche machen - und in Zukunft dran erinnern, dass früher alles besser war...:muhahaha:

Ich hab in letzter Zeit einiges altes Zeuch getrunken - da war auch nicht alles Gold, das wird oft ein wenig verklärt gesehen...
 
Heute Lieblingsfach
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Slainte
 
Die Frage ist immer was ist dir persönlich die Flasche wert und kannst du aktuelle Wertsteigerungen für dich ausblenden.
Wenn der Whisky unter deinen Lieblings-Whisky zählt dann halt immer trinken, weil den Geschmack bekommste mit Geld nicht mehr hin.
Wenn du irgendwas im Schrank auf Verdacht stehen hast und der Preis geht durch die Decke, dann verkaufen.
Und wenn du an seltene Abfüllungen rankommst die auf jeden Fall steigen werden, kann man die auch mit beiden Optionen einfach mal mitnehmen.
Und dann kann man immer noch entscheiden ob saufen oder verkaufen.
Ich hatte mal eine Flasche Glenmorangie Sonnalta PX und nachdem der Preis sich verfünfacht hat war mir der das nicht mehr Wert zu trinken, ich hatte mir vorher noch ein Sample besorgt und lecker war der. Aber nicht für 350 - 400 € lecker, also verkauft. Ist halt immer eine Bauchsache und manchmal liegt man auch falsch aber es gibt soviel Whisky auf dem Markt da findet sich immer was,was einem schmeckt und bezahlbar ist.
Danke, so werde ich es machen. Hole mir den Glenallachie und freue mich, dass ich ihn habe. Dann sehen wir weiter.... :ola:
 
Frage an die Profis ......

Ist es tatsächlich so, dass man von interessanten Flaschen immer 3 kaufen soll ?
Trinken, sammeln, tauschen ?
Das kann ja, unter Umständen, ganz schön schwierig sein.


Das kann man eine Zeit lang machen, aber irgendwann geht auch der Platz aus... ;)

In meiner Hochzeit hatte ich über 700 Flaschen. Du verlierst nicht nur den Platz, sondern
auch den Überblick. Jetzt sind es ca. 450 und das ist immer noch viel. Vieles getrunken,
aber auch manches verscheuert. Und wenn man immer wieder auffüllt, wird es auch nicht
weniger...

Den angesprochenen Sonnalta bzw. die ganze Private Cask Serie von Glenmorangie habe
ich, die werde ich niemals trinken. Die werde ich irgendwann verkaufen, weil sie mir auch
nicht viel bedeuten. Im Gegensatz zur Golfplatz Links Serie von Bruichladdich. Die werde
ich noch lang behalten und mich dran erfreuen. Und irgendwann trinke ich die auch.

Oder die Essener-Hof-Serie von Kaspar. Die habe ich alle. Teils doppelt, dann aber zum
Trinken. Aber da muss schon viel passieren, dass die Serie geht. Da gibt es Flaschen, die
sind auf 50 limitiert und dann gab es auch nur für 25 oder 30 von diesen 50 Sonderverpackungen,
die ich auch habe.

Und klar habe ich auch ganze Kartons von limitierten Sonderabfüllungen gekauft, wie z.B. die
Devils-Punch-Bowl oder die Illicit-Stills-Serie von Arran. Zum richtigen Zeitpunkt eine verkauft,
dann hatte man eine kostenlos zum Trinken.

Andere Serien habe ich begonnen, aber irgendwann den Sinn darin nicht mehr gesehen. Die
werden auch irgendwann getrunken oder geteilt.

Vieles habe ich noch stehen, nur um sie irgendwann zu trinken. Von Glendronach z.B. viele
Einzelfassabfüllunten, aber auch noch den alten Parliament oder den Platinum, der eigentlich
für Südafrika gedacht war, aber dann fälschlicherweise hier gelandet ist. Sehr teuer mittlerweile,
aber auch sehr süffig. Da kommt keine GlendronachAbfüllung dieser Zeit dran.

Aber ich kaufe generell meist Einzelfassabfüllungen von UAs. Die sind nicht ganz so abgehoben
teuer und meist lecker. Und wenn eine richtig gut ist, dann kommt noch eine für später in die
Reserve.

Und nein - die meisten Flaschen habe ich nicht mehr zuhause... ;)

:prost:
 
Ich trinke ja gerne Whisky habe aber keine Ahnung davon. Woher bekommt man denn die Info welcher gut ist oder an Wert steigen kann?
Wenn man die Informationen auf den bekannten Online Shops liest ist es ja klar das die Whisky Marken sich selber loben. Ich glaube das ist echt eine Welt für sich.
 
Vieles habe ich noch stehen, nur um sie irgendwann zu trinken. Von Glendronach z.B. viele
Einzelfassabfüllunten, aber auch noch den alten Parliament oder den Platinum, der eigentlich
für Südafrika gedacht war, aber dann fälschlicherweise hier gelandet ist.
An den Platinum wollte ich auch mal ran.
Leider zu spät mitbekommen. 😢
Ich dachte immer die hatten nach Südafrika noch eine Charge für Deutschland abgefüllt.
Aber der Drops ist jetzt eh gelutscht.
 
Ich trinke ja gerne Whisky habe aber keine Ahnung davon. Woher bekommt man denn die Info welcher gut ist oder an Wert steigen kann?
Wenn man die Informationen auf den bekannten Online Shops liest ist es ja klar das die Whisky Marken sich selber loben. Ich glaube das ist echt eine Welt für sich.
Naja, "gut" ist halt subjektiv. In den einschlägigen Whisky-Foren kann man sich Anhaltspunkte holen, und dann muss man viel Probieren, aber das macht ja Spaß :clap2: .

Slainte Markus
 
Ich trinke ja gerne Whisky habe aber keine Ahnung davon. Woher bekommt man denn die Info welcher gut ist oder an Wert steigen kann?
Wenn man die Informationen auf den bekannten Online Shops liest ist es ja klar das die Whisky Marken sich selber loben. Ich glaube das ist echt eine Welt für sich.

Ich kann nur warnen, ohne jede Ahnung auf den Whisky-Investment-Hype
aufzuspringen.

Erstens ist die Phase, wo wirklich Gewinne gemacht werden konnten, ohnehin
vorbei und zweitens muss man schon gehörig tief in der Materie bewandert
sein.

Wie bei jedem Hype kommt irgendwann der Zeitpunkt, wann die Blase platzt.

Das baldige Platzen der Blase sehe ich zwar nicht, aber der andere schon seit einiger
Zeit eingetretene Nachteil ist ja, dass viele Distillerien Quantität statt Qualität
produzieren. Um Kohle zu machen haben die Großen, wie Diageo oder LVMH,
unheimlich viele Brennereien aufgekauft, um dann in großen Mengen minder-
wertigen Schrott zu produzieren, um die immer weiter wachsende Nachfrage
zu bedienen. Dies geschieht über das zu frühe Abfüllen von Whiskies, die viel
besser noch ein wenig länger in den Fässern verbracht hätten, über das Panschen
mit zuviel Wasser, die Verwendung von minderwertigen Fässern, das Blenden
und das Vatten und das folgende Anbieten als NAS-Abfüllungen. Oder das völlige
Verlassen von allen Traditionen und das immer perverser werdende Finishen
In völlig ungeeigneten Fässern, um was Besonderes zu sein.

Anstatt „Schuster, bleib bei Deinen Leisten“ muss immer was Neues erfunden
werden die Traditionen und damit vor allem der jeder Distille eigene Brauerei-
Charakter wird völlig vernachlässigt.

Wie schön sind doch Abfüllungen in ex-Bourbon-Fässern, also die ganz normale
Reifeprozedur von Single Malt Whiskies.

Was dabei rauskommt, schmeckt man dann im Glas. Der Glendronach 15 Revival
war lange nicht zu bekommen, weil die alles vertickt haben, was da war und
jetzt ist die Abfüllung nur noch ein Schatten seiner selbst.

MacAllan war eine der besten Distillen, mit dem 18er-Jahrgangs-Sherry eine
Bank. Das reichte nicht, und so wurden immer neue Kreationen erfunden. Jetzt
ist MacAllan auf dem absteigenden Ast, bedient aber noch die ganzen Asiaten
und lebt damit weiter. Ich werde nicht vergessen, wie ich in Singapur in der Bar
neben dem wasserspeienden Löwen saß und an drei Tischen um mich herum
mit jeweils 5-6 Juppies je eine Flasche MacAllan 12 bestellt und über den Klee
gelobt wurde. Wenn die jemals einen „guten“ MacAllan von früher hätten probieren
können... Aber das ist ja der Grund, warum es die nicht mehr gibt.

Aber so ist ja jeder Produktlebenszyklus und in ein paar Jahren ist Whisky genau
so in der Versenkung verschwunden, wie andere Produkte, die früher gehypt wurden.

Vielleicht wird dann wieder Qualität gebrannt, bis der Hype erneut losgeht. So wie
bei Gin, der jahrelang nur von der Queen getrunken wurde oder auch Wermut und
vor allem Rum, von dem niemand jahrzehntelang was wissen wollte und was jetzt
wieder völlig in ist.

That´s life.

:prost:
 
Bei dem ganzen dummen Gesabbel habe ich Durst bekommen...

Ist zwar nichts für einen schnöden Donnerstag, aber wohin soll man es mitnehmen...

Cheers!

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Vanille pur, exotische Früchte, Ananas, Schokolade, Zimt. Reife Beeren. Am Gaumen Melone?

Und irgendwie etwas Rauch im Nachklang. Mittellanger Abgang. Da schmecken 46 % noch sehr
gut und viel besser, als heutzutage. Vor 10 Jahren oder früher wäre ich kein Fassstärkejünger
geworden...

:prost:
 
Ein Whiskyfreund, an dessen Flaschenteilungen ich sehr gerne
teilnehme, benutzt diese Fläschchen immer.

:prost:
 
Hm, Cotswolds - möchte ich so etwas probieren 🤣
 
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