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Sind Malt-Drinker hier?

Hallo,

hier mal eine Frage in die Runde. Habe neulich den normalen Laphroaig probiert und möchte nun bei nem Kumpel was mitbestellen. Der normale hat mir schon sehr gut gefallen, nun ist mein Blick auch auf den Quarter Cask und den Triple Wood gefallen. Welchen von denen würdet ihr am ehesten empfehlen?

Von dem Quarter Cask halte ich nicht viel, da wird versucht, mit viel Holz mangelnde Qualität bzw. fehlende Reife zu übertünchen. Den Triple Wood kenne ich noch nicht.

Mein Favorit war der 15-jährige. Den gibt es leider nicht mehr, der wurde durch einen 18-jährigen ersetzt. Wenn überhaupt, würde ich zu dem tendieren.
 
Also im Grunde ist es so:

Was qualitativ nicht für den 10-jährigen reicht, wird nochmal in Quarter-Casks nachgereift.

Ist das Ergebnis dann gut, wirds als QC verkauft.
Reicht's immer noch nicht, wird nochmal nachgereift und dann als Triple Wood verkauft.

Den QC finde ich eigentlich gar nicht schlecht. Preis/Leistung passt.
Der TW schmeckt mir aber überhaupt nicht. Hier übertreibt es Laphroaig imho mit der Nachreifung.

Empfehlen würde ich von den derzeit verfügbaren Abfüllungen der Destille aber eher den 10-jährigen in Faßstärke oder den 18-jährigen.


//edit wegen typo
 
Zuletzt bearbeitet:
O.K., der 15 jährige war absolut top. Ist er bei mir zum Glück noch.

ABER: Der QC ist kein schlechter Whisky. Ich würde ihn dem TW allerdings tatsächlich vorziehen. Probier den QC, schlecht ist der nicht.

Viele Grüße,
Gerhard
 
Die letzten beiden posts kann ich nur unterstreichen. Genau meine Meinung!
 
Zum reinfinden gabs erstmal den 10-jährigen, der gefällt mir auch wirklich sehr gut. In der Richtung wird weiterprobiert.

Da Whisky noch Neuland ist haben wir uns erstmal ein paar Standards besorgt um einen groben Überblick zu bekommen, ist natürlich alles noch im Enstehen begriffen. Spass machts aber auf alle Fälle :anstoßen:

Testsubjekte des letzen Wochenendes:

IMG_1313.jpg
 

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Schöne Sammlung, aber der Makers Mark passt mal gar nicht in die Reihe rein... :D

Zum Testen und Reinschnuppern in das Thema Malts bieten sich auch immer die 0,2 liter Sets an (nicht mit 0,02 Pröbchen verwechseln).
Diageo hat zb. die Classic Malt Sets strong und gentle (rot und grün) rausgebracht, die gerade für Anfänger nen guten Überblick über die Regionen bieten.
Die größe reicht um sich einen Eindruck zu verschaffen, ohne gleich eine Großflasche kaufen zu müssen.
 
Hallo,

der Makers Mark ist gut. Allerdings keine andere Liga sondern eine komplett andere Sportart. Ich trinke gerne guten Bourbon oder Tennessee, ist meiner Meinung nach halt ein ganz anderes Getränk.

Und den Singleton kann man imho knicken.

Viele Grüße,
Gerhard
 
Den Balvenie fanden wir auch sehr gut.

Mein Favorit bisher ist aber glaube ich der Highland Park, obwohl der Laphroaig nah dran ist :vino:

Wieder ein neues (und teures) Hobby gefunden :)
 
Der Singleton war der Fehlkauf des Jahres.


Japp, kann ich bestätigen.

Den Makers Mark mag meine Frau. Ich trink schon mal was mit aber ist halt was ganz andres als ein Single Malt. Aber immer noch besser wie Four Roses oder Jim Beam.
 
Bin seit kurzem auch dabei habe mir Proben. Je 100 ml abfüllen lassen

Scotch Speyside single Malt Whisky Aultmore 15y
Scotch Speyside single Malt Whisky Longmorn 16y
Scotch Speyside single Malt Whisky Glenburgie 18y
Scotch Highland single Malt Whisky Blair Athol 25y
 
Bin seit kurzem auch dabei habe mir Proben. Je 100 ml abfüllen lassen

Scotch Speyside single Malt Whisky Aultmore 15y
Scotch Speyside single Malt Whisky Longmorn 16y
Scotch Speyside single Malt Whisky Glenburgie 18y
Scotch Highland single Malt Whisky Blair Athol 25y

Bei “Vom Fass“ ?
Eher nicht so der burner...

Ab und zu erwischen die zwar mal ne gute Abfüllung, aber die muss man dann “frisch“ mitnehmen.
Wenn das Zeug erstmal Wochen und Monate in grossen Glasballons mit massenhaft Sauerstoff (meistens sogar nur mit Zewa abgedeckt) über einer großen Flüssigkeitsoberfläche im Laden lag, ist da geschmacklich meist nicht mehr allzuviel zu holen.


Zudem sollte man sich die Frage stellen, wie gut das Material sein kann das “Vom Fass“ da bekommt, wenn selbst große, gute und etablierte schottische UA's wie z.b. Signatory derartige Probleme haben an hochwertigen Stoff zu kommen, dass sie reihenweise eigene Destillerien kaufen/gründen müssen, um zukünftig überhaupt überlebensfähig zu bleiben. Die meisten Brennereien haben nichts mehr an unabhängige abzugeben, da die volle Kapazität für die eigenen Abfüllungen gebraucht wird.
Oder hat mal jemand in den letzten Jahren unabhängige Abfüllungen von Lagavulin, Ardbeg, Macallan, Highland Park und Co. gesehen?
Wenn man Glück hat findet man ab und zu nochmal alte Restbestände für horrende Preise...
 
Oder hat mal jemand in den letzten Jahren unabhängige Abfüllungen von Lagavulin, Ardbeg, Macallan, Highland Park und Co. gesehen?
Wenn man Glück hat findet man ab und zu nochmal alte Restbestände für horrende Preise.


Vom Ardbeg ud Highland Park gibt es einige Abfüllungen !!
Es gibt noch Unabhänige die sehr guten Stoff ranbekommen.

lg aus Gera
Thomas
 
Kennt eigentlich jemand Kilchoman?

Es gibt ja seit ein paar Jahren eine neue Brennerei auf Islay. Kilchoman.

Die bieten bisher maximal 5 Jahre alte Abfüllungen an. Aber selbst der 3(!) jährige ist bereits extrem ambitioniert bepreist. In plain english: Sau teuer für so einen jungen Whisky.

Wer hat den denn schonmal getrunken? Kann der was? Ist der Preis gerechtfertigt?

Viele Grüße,
Gerhard
 
Kennt eigentlich jemand Kilchoman?

Den hatten wir beim letzten Tasting am Start

KILCHOMAN 100 % Islay, 2nd Edition mit 50% - "over 3 years" first and refill bourbon casks.

Sah am Anfang furchtbar durchsichtig aus, gerade eine leichte Färbung zu erkennen, aber dann große Überraschung : Der schmeckte richtig gut - und das nicht nur mir. Nicht zu torfig/phenolig, natürlich etwas schärfer aber ich würde sagen, der hat einige ältere Ausgaben an dem Tag geschlagen. Preis waren 59,- € aufgerufen.

Gruß
jaergn
 
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