• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Sind Malt-Drinker hier?

zoellner-30721-albums-whisky-picture17387-ba.jpg


Danke dir!
 
Ich glaube ich habe es schonmal wo geschrieben, dass mir derzeit der



Glengoyne Burnfoot

Glengoyne Burnfoot - Glengoyne von Whisky - Fox.


sehr gut schmeckt.
Wenn ich mich richtig erinnere ist das zwar ein Blend, aber er könnte geschmacklich auch
sehr gut in die etwas Sherry lastige Abteilung gehen, wobei er nicht mörder süß ist.

Ich trinke ihn derzeit sehr sehr gern.
 
Ist notiert. Der Kollege vom Whiskystore kommt ja geradezu ins Schwärmen. Wie äußert sich denn ein "medizinisches" Aroma - steht dies für den Torfgeschmack?

Beim ersten Mal: erinnert ein wenig an eine Chlorvergiftung. Schwimmbad-Geruch. Einer der ungewöhnlichsten, eigentständigsten Malts überhaupt. Man liebt ihn, oder man hasst ihn. Und nach der zweiten Verkostung liebt man ihn immer noch, liebt ihn noch mehr, oder hasst ihn noch mehr.

Für mich gehört er zu den wichtigsten "Eckpfeilern". Die Nase ist sehr extrem, obwohl er für einen Charakterkopf relativ mild zu trinken ist. Man muss diesen Whisky zumindest mal probiert haben; vergessen wird man ihn niemals (im Guten oder im Bösen). Einer der wenigen Malts, von denen ich mir zutraue, sie selbst im verwirrtesten Zustand am Geruch zu erkennen.

Wenn ich auf die einsame Insel 3 Flaschen mitnehmen dürfte, wäre der Laphroaig dabei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim ersten Mal: erinnert ein wenig an eine Chlorvergiftung. Schwimmbad-Geruch. Einer der ungewöhnlichsten, eigentständigsten Malts überhaupt. Man liebt ihn, oder man hasst ihn. Und nach der zweiten Verkostung liebt man ihn immer noch, liebt ihn noch mehr, oder hasst ihn noch mehr.

Gestern Abend habe ich eine Flasche Laphroaig Quarter Cask ("QC") erworben, heute Abend wird der getestet, freue mich schon drauf. :sonne:

Der QC wird vom Aroma her bei TWS etwas anders beschrieben als der Laphroaig 10 (glühende Torfasche vs. medizinisch), würde aber erwarten das der Kerngeschmack der Marke auch hier zu finden ist. Die Geschmacksbewertung ist, mit einer leichten Abweichung bei der Süße, fast identisch. Im Supermarkt hatten sie halt "nur" den QC. Des weiteren ist bestellt und sollte bald eintreffen:

Talisker 10
Talisker 18
Ardbeg Corryvreckan
Coal Ila 18

Damit sollte dann fürs erste mal ein Grundbestand da sein. Beim Talisker 18 und Coal Ila 18 habe ich mich von der Einteilung als "Spitzenwhisky" zum Kauf verführen lassen. Mal sehen ob das eine Fehlentscheidung war, den Speymalt hatte ich damals (hab nachgeschaut, war 2007 und sogar bei TWS) auch aufgrund dieser Klassifizierung gekauft.

Edit sagt: Der Corryvrecken - im Video bei TWS wird er mit Wasser verdünnt, da er über 50% Alkohol hat - wie macht Ihr das, auch verdünnen oder pur? :sonne:
 
Zuletzt bearbeitet:
Gestern Abend habe ich eine Flasche Laphroaig Quarter Cask ("QC") erworben, heute Abend wird der getestet, freue mich schon drauf. :sonne:

Der gefällt mir persönlich nicht so gut. Da habe ich den Eindruck, mal will fehlende Qualität und fehlendes Alter durch reichlich Holzaromen ausgleichen.

Des weiteren ist bestellt und sollte bald eintreffen:

Talisker 10
Talisker 18
Ardbeg Corryvreckan
Coal Ila 18

Der Talisker 18 schmeckt mir sehr gut, ebenso die Distillers Edition von Talisker.
Den Coal Ila 18 habe ich leider noch nicht verkosten dürfen aber auch hier ist die Distillers Edition eine Sünde wert. Da verschmilzt die Süße der Moscatel-Fässer aufs Vortrefflichste mit dem extrem medizinischen Charakter des Coal Ila.

Edit sagt: Der Corryvrecken - im Video bei TWS wird er mit Wasser verdünnt, da er über 50% Alkohol hat - wie macht Ihr das, auch verdünnen oder pur? :sonne:

Das ist eine Geschmacks- bzw. Glaubensfrage. Einige Tropfen aus der Pipette bis zu einem "Schwapp" Wasser wird bisweilen empfohlen. Ich habe bisher keine Geschmacksverbesserung durch Zugabe von Wasser erlebt. Ich mag solche Whiskys in ihrer vollen Stärke.
 
Der gefällt mir persönlich nicht so gut. Da habe ich den Eindruck, mal will fehlende Qualität und fehlendes Alter durch reichlich Holzaromen ausgleichen.

Das ist sicher so. Ich finde aber es gelingt ganz gut. Ich denke daß in den meisten Fällen der Grund für´s Finishen entweder an mangelnder Qualität oder vermutlich inzwischen hauptsächlich an "toten" Fässern liegt.

Sind wir doch mal ehrlich. Wo sollen die ganzen tollen first fill Sherry und Bourbon-Fässer alle her kommen? Wer trinkt denn noch Sherry? Und der Fino den man zum Kochen nimmt bringt uns nicht weiter.

Ich persönlich glaube ja daß da einige Brennereien inzwischen den Sherry samt Faß kaufen und das Zeug dann irgendwo verklappen :evil:

Viele Grüße,
Gerhard
 
Sind wir doch mal ehrlich. Wo sollen die ganzen tollen first fill Sherry und Bourbon-Fässer alle her kommen? Wer trinkt denn noch Sherry?

Da hast du leider recht. Sherry-Fässer für die Whisky-Herstellung sind rar und entsprechend sehr teuer geworden.
 
AW: Sind Malt-Drinker hier?

Mittlerweile besitzen doch viele Whisky Firmen auch die entsprechenden Bodegas, um den Nachschub an Holz sicherzustellen.

Was sich aber mit Sicherheit verändern wird:
Das Zeug, das wir heute trinken lag in Sherryfässern aus vorwiegend europäischer Eiche.
Mittlerweile sind aber ein großer Teil der Sherryfässer auch aus schnellwachsender Weißeiche gefertigt (wie die Bourbonfässer).

Das wird sich dann mit Zeitverzögerung natürlich auch auf unseren Whisky auswirken.

Vermutlich werden die zartbitteren Holzaromen also zukünftig etwas milder ausfallen.
 
Der QC wird vom Aroma her bei TWS etwas anders beschrieben als der Laphroaig 10 (glühende Torfasche vs. medizinisch), würde aber erwarten das der Kerngeschmack der Marke auch hier zu finden ist.

Ich kenne diese Abfüllung nicht, aber nicht in jedem Fall haben die Abfüllungen einer Marke die gleichen (oder auch nur vergleichbaren) Eigenschaften. Habe schon Glenfiddichs probiert, die mit der Standardproduktion rein gar nichts zu tun hatten.

Bei aller Whisky-Romantik: praktisch alle Distillen gehören wenigen Großkonzernen. Der Trend, möglichst viele "exklusive" Malts zu produzieren, versaut den Grundcharakter manch "großer" Malts. In den Supermärkten fluten diverse Special Editions, in verschiedensten Faßsorten "aufgemotzte" Malts und ähnliche Marketing-Gags die Regale. Meine Erklärung dafür: Liebhaber sollen möglichst viele Sorten kaufen, Menschen, die den ursprünglichen Malt nicht mögen, sollen durch die gezielten Charakteränderungen zum Kunden gemacht werden.

Vielleicht bin ich ein spießiger Geizkragen; die stinknormalen Standardabfüllungen sind mir in 8 von 10 Fällen lieber. Die besonderen Abfüllungen sind nicht unbedingt schlecht; aber erstens gibt es sie nicht ein Leben lang (sowas wird nie ein Lieblingswhisy, weil es ihn oft in 2,3 Jahren nicht mehr gibt), zweitens sind sie sehr häufig überteuert.
 
So, wie angekündigt wurde gestern Abend der Laphroaig QC getestet. War ungefähr so, wie wenn man in ein Möbelgeschäft kommt und die Couch, die man schon immer wollte schon schon aus der Entfernung da stehen sieht. Schön kräftig und rauchig, einfach gut. Hatte aber erwartet noch einmal einen deutlichen Unterschied zum Ardbeg 10 zu finden, das war aber so nicht gegeben, die beiden waren sich schon ziemlich ähnlich finde ich. Wobei ich den Laphroaig zum Anfang hin sogar als "milder" empfunden habe als den Ardbeg. Für einen kurzen Moment hat mich der Geschmack des QC an eine Zahnarztpraxis erinnert. Scheint aber so das das rauchige Zeug wohl mein Ding ist, denn schmecken tun mir beide. :sonne:

Ich kenne diese Abfüllung nicht, aber nicht in jedem Fall haben die Abfüllungen einer Marke die gleichen (oder auch nur vergleichbaren) Eigenschaften.

Um dem abschließend auf den Grund zu gehen werde ich mir auch noch den Laphroaig 10 besorgen. Kann ja nicht sein das da ggf. noch der Tempel der Genüsse wartet und die Fahrkarte nicht gelöst wird. Dann ist aber fürs erste mal Schluß mit der Bestandserweiterung! :sonne:
 

Anhänge

  • L.JPG
    L.JPG
    102,8 KB · Aufrufe: 164
Zuletzt bearbeitet:
lecker thema da bin ich auch dabei ;) ...

ein malt geht immer ;)
 
So, wie angekündigt wurde gestern Abend der Laphroaig QC getestet. ... Schön kräftig und rauchig, einfach gut. Hatte aber erwartet noch einmal einen deutlichen Unterschied zum Ardbeg 10 zu finden, das war aber so nicht gegeben, die beiden waren sich schon ziemlich ähnlich finde ich.

Um dem abschließend auf den Grund zu gehen werde ich mir auch noch den Laphroaig 10 besorgen.

Genau meine Worte. Wenn Dir der Ardbeg Ten schmeckt magst Du auch den Laphroig QC. Jetzt wird´s aber Zeit geschmacklich etwas in die Breite zu gehen. Der Laphroig 10 ist schonmal eine gute Idee. Muß den auch mal wieder trinken. Hatte zwar den 15er und den 18er sowie QC, PX und Triple Wood in letzter Zeit aber den 10er habe ich schon ewig nicht mehr getrunken.

Viele Grüße,
Gerhard
 
Hach ist das schön wie subjektiv doch die Geschmäcker sind.
Den Ardbeg 10 kann ich nur trinken wenn ich was abartig mächtiges gegessen habe, ansonsten geht der bei mir überhaupt nicht.

Den QC hingegen finde ich sowohl in der Nase als auch vom Geschmack ausgewogender
und nicht ganz so heftig wie den Ardbeg.

Ist doch immer wieder interessant zu hören/lesen wie ein und das selbe Produkt unterschiedlich wahrgenommen wird.
 
Hach ist das schön wie subjektiv doch die Geschmäcker sind.
Den Ardbeg 10 kann ich nur trinken wenn ich was abartig mächtiges gegessen habe, ansonsten geht der bei mir überhaupt nicht.

Schön, dass Du das ansprichst. Der "stinknormale" Talisker (10 Jahre?) gehört zu den höchstbewerteten Malts - quer durch alle Bücher, Portale, Foren - und das seit vielen Jahren.

Ich könnte stundenlang am Talisker riechen (er hat eine grandiose Nase), aber wenn ich ihn trinke, muss ich kapitulieren. Dabei würde ich diesen Whisky jedem empfehlen, weil er eben dieses sensationelle Aroma hat. Aber ich vertrage ihn halt nicht.

So alle 4-5 Jahre probiere ich den Talisker wieder und hoffe, mich mit ihm anfreunden zu können. Weil er halt das beste Malt-Geruchserlebnis ist, das ich mir vorstellen kann. Nur beim Trinken stellt es mir die Ohren auf, und das ist jammerschade.
 
AW: Sind Malt-Drinker hier?

Schön, dass Du das ansprichst. Der "stinknormale" Talisker (10 Jahre?) gehört zu den höchstbewerteten Malts - quer durch alle Bücher, Portale, Foren - und das seit vielen Jahren.

Ich könnte stundenlang am Talisker riechen (er hat eine grandiose Nase), aber wenn ich ihn trinke, muss ich kapitulieren. Dabei würde ich diesen Whisky jedem empfehlen, weil er eben dieses sensationelle Aroma hat. Aber ich vertrage ihn halt nicht.

So alle 4-5 Jahre probiere ich den Talisker wieder und hoffe, mich mit ihm anfreunden zu können. Weil er halt das beste Malt-Geruchserlebnis ist, das ich mir vorstellen kann. Nur beim Trinken stellt es mir die Ohren auf, und das ist jammerschade.

Schonmal den 18-jährigen probiert?
Der ist etwas "gezähmter" und runder als der 10yo.
 
Ja, ich habe den schon probiert. Aber der hat im Geruch nicht annähernd die "Power" des 10jährigen. Der Talisker ist mein kleines "Problemkind", weil ich genau weiß, wie gut er ist, ihn aber (noch?) nicht wirklich genießen kann.

Und das schreibt einer, dessen Lieblingsmalt der Lagavulin 16 ist...

Vielleicht dauert es einfach noch ein paar Jahre, bis der Talisker 10 und ich Freunde werden. Ich würde es mir wünschen.
 
... Januar ist bei mit zwar traditionell "alkfreier Monat", aber ich werfe mal meinen bereits langjährigen Liebling ins Rennen:

Macallan 12 Jahre Fine Oak


Ansonsten finde ich auf den 10-jährigen Talisker stets eine gute Wahl.
 
Ich habe gerade den Talisker getrunken und weiß, was Ihr meint. Ich komme
mit dieser Schärfe aber gut zurecht, ich mag sie. Wobei ich auch die Nase mehr
mag als den Mund.

: der ist nicht schlecht, aber leider kein Macallan mehr.

:prost:
 
Der Fine Oak ist doch nur gräuslich.
Früher waren die MacAllen ja okay, aber der Fine Oak geht ja gar nicht.
Dann lieber nen Glen Grant...
















.... 10 Jahre




... Oder ein schöner richtig Alter...
 
Zurück
Oben Unten