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Soßenansatz herstellen

Wie geht das genau?
Das Rausstellen geht gut im Winter (z.b. in den Grill stellen 😉) aber ich mache es so, dass ich eine Schöpfkelle so vorsichtig in die Brühe halte/drücke, dass nur das oben schwimmende Fett in die Kelle läuft. Da dabei natürlich trotzdem auch Brühe rein läuft, was zumindest ich nicht verhindern kann, kommt das Abgeschöpfte dann in einer kleinen Schüssel in den Kühlschrank. Das Fett wird irgendwann hart und kann abgenommen werden, die zurück bleibende Brühe wird dann ganz normal genutzt.
Dadurch muss man nicht die ganzen 1-3 Liter Brühe runter kühlen und natürlich bleibt auch etwas Fett in der Brühe zurück, aber ganz fettfrei soll sie ja (für mich) auch nicht sein.
 
So ungefähr:

29 - Entfetten.jpg
 
Ich liebe die Dinger. Das geht super. Nicht heißer als 140° einfach in den Topf werfen.
Die gute Flüssigkeit bleibt im Topf, das Fett wird aufgezogen.
Mit einer Zange entnehmen und ab in den Restmüll.
An Blackfriday gab es die zu einem unglaublichen Kurs. Sind immer mal wieder in der Aktion.
Danke für den Tipp! Ich halte mal ein Auge darauf.
 
Das Fett im Glas werde ich nicht ganz verwenden. Kann es vor Benutzung einfach entnehmen.
Zudem denke ich, dass der Fettdeckel im Glas die Flüssigkeit luftdicht von der Umgebung abschließt.
VG HSV
 
Eine große Saucenkelle mit Eiswürfeln füllen und in die Sauce tauchen (natürlich nicht bis über den Rand der Kelle)
Das Fett erkaltet daran und kann abgewischt werden.
Dauert aber etwas länger.
 
Das kommt stark drauf an wie weit du vorher reduzierst...

Ich mache das mit Demi-Glace schon seit Ewigkeiten.
Da hat so ein würfelchen doch schon ganz ordentlich Bums.

Mit einem Würfel kommen dann so ca 300ml Fond bei Rum.
Klar, wenn man so stark reduziert, dann ist das durchaus sinnvoll, aber hier, bei der von @HSV gezeigten Brühe handelt es sich ja um 3l Brühe/Fonds und da hat diese Methode recht wenig Sinn. Aber wie gesagt, wenn es ein Konzentrat ist, dann schon.
 
Darf ich mal eine Ernst gemeinte Frage nach der Sinnhaftigkeit stellen?
Ich würde das gerne mal probieren, um es mal gemacht zu haben und mir dann selber eine Meinung zu bilden.
Lohnt der Aufwand wirklich?
Es gibt doch sehr hochwertige Convenience-Produkte.
Ich frage mich, "schmeckt man den Unterschied"?
 
Darf ich mal eine Ernst gemeinte Frage nach der Sinnhaftigkeit stellen?
Ich würde das gerne mal probieren, um es mal gemacht zu haben und mir dann selber eine Meinung zu bilden.
Lohnt der Aufwand wirklich?
Es gibt doch sehr hochwertige Convenience-Produkte.
Ich frage mich, "schmeckt man den Unterschied"?
Also ich habe das schon mehrfach gemacht, mit Rind, Huhn, auch mal Gemüse und auch mit Fisch.
Ich finde, dass es sich bei allen lohnt. Aber klar, es ist Aufwand und wenn du den Fond dann noch einkochst, weil du wenig Platz im Gefrierer hast, dann natürlich noch mal mehr. Bei Rind kommt hinzu, dass es kaum günstiger ist, als die gekauften Fonds (im Angebot), vielleicht sogar teurer (im Vergleich zu Aldi bspw.), dafür hast du dann aber sicher auch die qualitativ hochwertigeren Produkte verwendet.
Ob an den Unterschied am Ende schmeckt ist so eine Sache. Also wenn du den Geruch vergleichst, dann merkt man den Unterschied, finde ich. Ich finde meine riecht besser als die Gekauften und am Ende gibt es zumindest mir ein besseres Gefühl, wenn ich die Konsommé dann konsumiere ;-)

Mein Vorschalg ist daher: Mach es einfach mal und es heißt ja nicht, dass man es dann immer so machen muss. Ich kaufe auch immermal, wenn erhältlich diese Gourmet Fonds bei Aldi, die ich recht gut finde.

Selbstgemacht ist nicht immer günstiger, manchmal nicht besser, aber halt immer selbstgemachter.
 
Ich denke, man sollte sich nicht fragen "Lohnt sich das?" im Sinne von Geld, sondern überlegen "Möchte ich die Arbeit investieren und weiß dafür, wo die Ausgangsprodukte herkommen?".

Wer sagt mir, dass auch bei hochwertige(re)n Fertigfonds zum Beispiel die Tiere, aus deren Knochen der Ansatz ist, ein ordentliches Leben hatten? Bei dem Bauern, bei dem ich die Knochen holen kann, kann ich die Kuh auf der Weide noch vorher kraulen.
Und genauso ist das doch beim Gemüse. Da kann ich mir aussuchen, welche Qualität das hat und welchen Ursprung.
 
Das Rausstellen geht gut im Winter (z.b. in den Grill stellen 😉) aber ich mache es so, dass ich eine Schöpfkelle so vorsichtig in die Brühe halte/drücke, dass nur das oben schwimmende Fett in die Kelle läuft. Da dabei natürlich trotzdem auch Brühe rein läuft, was zumindest ich nicht verhindern kann, kommt das Abgeschöpfte dann in einer kleinen Schüssel in den Kühlschrank. Das Fett wird irgendwann hart und kann abgenommen werden, die zurück bleibende Brühe wird dann ganz normal genutzt.
Dadurch muss man nicht die ganzen 1-3 Liter Brühe runter kühlen und natürlich bleibt auch etwas Fett in der Brühe zurück, aber ganz fettfrei soll sie ja (für mich) auch nicht sein.

So mach ich das bei unseren Bratensoßen auch. Ich nehme einen Esslöffel dazu, dann verwischt man tatsächlich nur das Öl ..... dauert recht lange, ist aber recht präzise ....
 
Mein Vorschalg ist daher: Mach es einfach mal und es heißt ja nicht, dass man es dann immer so machen muss. Ich kaufe auch immermal, wenn erhältlich diese Gourmet Fonds bei Aldi, die ich recht gut finde.
Ich komme leider extrem selten zum Aldi, aber ich nehme das gerne mal als Tipp mit! Danke Dir!
Wenn ich mal dazu komme, das selbst zu testen, werde ich berichten.
Selbstgemacht ist nicht immer günstiger, manchmal nicht besser, aber halt immer selbstgemachter.
So viel ist schon mal sicher. Soll ja auch nicht günstiger sein... zumindest war das nicht der Grund, aus dem ich es probieren will.
Mir geht es tatsächlich darum, ob ich den Geschmack eines gekauften Produktes erreichen oder gar toppen kann.
Wer sagt mir, dass auch bei hochwertige(re)n Fertigfonds zum Beispiel die Tiere, aus deren Knochen der Ansatz ist, ein ordentliches Leben hatten?
DAS ist in der Tat noch ein gutes Argument.
Ich bemühe mich, meinen Fleischbedarf weitgehend beim MdV zu decken. Der kennt seine Bauern und deren Vieh hier in der Gegend auch noch persönlich.
Aber ich muss auch zugeben, dass ich durchaus mal ein schönes Stück Fleisch beim örtlichen EDEKA, an der Fleischtheke mitnehme, wenn mich etwas anspricht. Wobei ich einräume, dass da auch überwiegend regionale Produkte angeboten werden. Außer man braucht etwas, das es explizit hier nicht gibt. Wir sind hier noch weitgehend auf dem Land und nicht in der Großstadt.
 
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