So Finale und letzter Akt:
Erst mal zur Probe auf der Kistenkante liegen
Platz nehmen in der unteren Reihe
Ein kleines Feuerschen, wir haben genug Zeit
Die Neugierde war groß und gesprüht wurde dabei auch
Temperatur erst mal klein halten wir haben ja Zeit
Immer mal wieder mit dem Blumensprüher Lake verspritzt
Die Temperatur unverändert auf ca. 105 Grad
Langsam wurde es Zeit etwas mehr Gas zu geben, aber wir haben ja Zeit und die Gäste sind auch noch nicht da.
So nach geraumer Zeit, einigemale wurde die Lage verändert und das Schweinderl wieder mit Lake besprüht, besprüht und besprüht
Fertig zum Anrichten, mittlerwiele wurde es dunkel und der vorgesehene Scheinwerfer wollte, inspieriert vom den vielen Blitzen der Kameras, auch mal so richtig aufblitzen. Was er auch tat. Finster
Bis Scheinwerferersatz eintraf musste mit einer "Funze" von Taschenlampe weitergemacht werden.
Das war zwar unangenehm aber änderte nichts mehr am Ergebnis.
Abschließend die Daten:
3,5 Tage einmariniert.
Keine Kunstgriffe verwendet.
Ca. 5 Stunden bei ca. 100-105 Grad.
ca. 2 Stunden bei 120-130 Grad
ca. 1 Stunde bei bis 160 Grad.
Ergibt 9 Stunden Bratzeit - aber wir haben ja Zeit
KT lag ziemlich einheitlich bei 76-78 Grad
Mit Folie abgedeckt wurden nur die Ohren und die Schnaunze.
Da ich immer etwas "kreativ" bei der Würze bin und mich selten an Vorgaben halte, dachte ich diesesmal etwas anders.
Diesesmal wurde *penibel* mit meinem Rezept gearbeitet - um ev. Rezeptfehler auf die Schliche zu kommen.
Es gab keine.
ENDE
Ps.: Die Gäste waren begeistert und ich wieder mal bestätigt, dass es zwar keine Kunst ist, die Kistenbraterei, jedoch eine Berufung und Fingerspitzengefühl.