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So, nach langen nur lesen und Inspirationen hier auch mal mein Spanferkel-Grill
Der Grill selbst, der Deckel, die Türen sowie wie die Tropfwanne sind komplett aus Edelstahl.
Der Motor wird ins Gestell eingehängt, Keilriemen übergelegt und durch leichtes verschieben des Motors nach hinten gespannt. Der Motor ist federnd gelagert, die Federkraft ist so gewählt, dass der Primär-Keilriemen korrekt gespannt ist.
Der Motor selbst läuft auf 230V kann aber auch auf 380V angeschlossen werden. Stufenlos in rechts-links-Lauf einstellbar.
Das bisher schwerste Ferkel hatte 52 kg! Dabei wird es dann mit der Länge des Ferkels langsam problematisch. Dem Motor, selbst im 230V Modus, scheint das nichts auszumachen.
Von dem schweren Vieh gibts leider keine Fotos, da war dann zu allem Überfluss auch noch Woodstock-Wetter.
Im angelegtem Album gibt es dann die verschiedenen gegrillten Ferkel.
Darunter ein Wildschwein aus dem sehr nahen Wald. Vom Jäger erworben sind die Wildschweine komplett ausgenommen, aus der Jacke helfen und spritzen ist dann Eigenleistung bzw. das Spritzen wurde vom befreundeten Fleischer übernommen.
Geheizt wird mit Kohle und Briketts. Ab und an auch Buchenholz.
Die Brennkammer steht senkrecht hinter dem Spiess und besteht aus massiven Stahl. Passend dafür habe ich mir eine Schüttrutsche zum Einfüllen der Kohle/Briketts vom Bekannten lasern lassen. Wird oben auf die Öffnung der Brennkammer gestellt und man schüttet das Brenngut einfach rein. Geht perfekt. Nichts geht daneben, keine Schaufel oder ähnliches wird benötigt.
Auf den ersten Fotos sieht man das erste und bisher leider einzige Wildschwein direkt aus dem angrenzenden Wald. Ansonsten halt verschiedene "normale" Spanferkel.
Das Wildschwein hatte knapp 34 kg, trotzdem so gut wie keine Schwarte. Vom Geschmack her super, die Schwarte fehlt hat etwas. Gespritzt wurde es natürlich auch.
Interssant fand ich doch, wie verschieden z.B. die Kopfform und Bezahnung vom Wildschwein zum Hausschwein ist. Extrem spitz zulaufende Schnauze beim Wildschwein.
Da kann man vielleicht erahnen, wie die Viecher so manchen Sportplatz umpflügen.
Auf den beiden letzten Fotos, das nicht weniger wichtige Utensil. The Big Orange...
Morgen Mittag wird ein weiteres Spanferkel geholt, morgen Abend gespiesst und Samstag gehts in aller Frühe ans Grillen.
Das Ferkel hängt seit Dienstag gespritzt in der Kühlung beim Fleischer des Vertrauens...
Meiner ist etwas einfacher gestaltet als der vom macinally freilich alles selber gebaut. Hatte nur zwei Bilder im Netz gesehen und dann einfach, vor 10 Jahren mal mit nem Kollegen losgelegt.
Feuer von hinten. Dach drüber und befüllen von hinten. Asche ist leider bei der Schwarte immer ein Thema.
Antrieb ist seit 10 Jahren und 15 Schweinen ein Trabant Scheibenwischer Motor mit einer 1:11 Übersetzung via Fahrradkette und Ritzel. Alle auch so bis 40kg.. sonst wirds mit der Länge eng.
Unsere Alternative zum grossen Orangenen
Aber @macinally , ich habe jetzt dann in drei Wochen das erste Wildschwein auf dem Spies.
Da diese ja ohne "Haut" sind... habe Angst das mir das auf dem Spiuess zerfällt... ist die Angst unbegründet?
Weil wenn ich die noormale Haussau nach 10h betrachte ist die wunderbar durch und fällt formlich vom Knochen, wird dann nur noch von der Schwarte gehalten.
Hallo frauhansen,
sehr schöner Grill. Feines Schweinchen.
Beim Wildschwein braucht man auch keine Bedenken haben. Es war bei mir zumindest eher etwas fester im Fleisch. Da hat nichts bei den Umdrehungen geschlagen. Binde allerdings die Vorder-und Hinterläufe jeweils an den Spiess.
Wichtig. Häufiger als beim Hausschwein von außen einpinseln. Ist halt der so gut wie fehlenden Schwarte geschuldet. Nutze dafür ausschliesslich verflüssigtes Pflanzenfett. Das günstige "Biskin" vom Discounter ist vollkommen ausreichend. Bitte unbedingt auch das Wildschwein spritzen.
PS: Die gekühlten Getränke liegen doch nicht etwas im Planschbecken des Kindes? Wieviel Eis ist denn da drin?
Wünsche viel Spass, gutes gelingen und guten Hunger.
Anbei noch einige Bilder vom Ferkel am letzten Samstag.
Knappe 30 kg. Natürlich gespritzt. Von innen ausgiebig mit Magic Dust eingerieben und vernäht. Von außen wie schon genannt, regelmäßig mit flüssigen Pflanzenfett bestrichen.
Habe bei den ersten Gehversuchen auch oft mit verschiedensten Gewürzen und Marinaden hantiert. Imho absolut unnötig und auch teuer. Gewürze von außen verbrennen eh nur und die Schwarte wird dadurch schwarz und nicht wirklich lecker. Bin mit Magic Dust absolut zufrieden. 2,5 kg für 15€. Damit bekommt man einige Ferkel und auch anderes Fleisch lecker gewürzt.
Kurz vor "Schluss" dann die Umdrehungen auf kleinste Stufe, nochmal richtig Hitze und die Schwarte schöööön ploppen lassen...
Wow sind ein paar schöne Grill`s dabei und auch Schweinchen.Top gemacht ! Habe vor Jahren auch mal einen Gebaut aber Grille nur 1-2 mal im Jahr die restliche Zeit ist der Grill meistens ausgeliehen