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Speckendicken

Grobi van Hundsteert

Metzgermeister
Moin Sporties!

Einmal im Jahr findet bei uns traditionell unser Speckendickenessen statt.
Ursprünglich gibts die herzhaft-süßen Speckendicken hier in Ostfriesland zu Silvester und waren wegen der doch deftigen Zutaten eine gute Grundlage für eine ordentliche Silvesterparty.

Ich kenne diese köstlichen Dinger seit meiner Kindheit und liebe es, mir einmal im Jahr damit den Bauch voll zu schlagen. Heel war moies! Bei übermäßigem Konsum kann auch durchschlagender Erfolg ein Ergebnis sein. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf...?
Es gibt meiner Erfahrung nach genau zwei Sorten Mensch in Bezug auf Speckendicken: die einen lieben sie und die anderen verabscheuen sie. Dazwischen habe ich noch nie jemanden getroffen. :v:

Und weil die Dinger für Liebhaber sind, hat es sich eingebürgert, dass wir zwischen Weihnachten und Neujahr unsere Genussexperten zum Speckendickenessen einladen. Vor etwa 15 Jahren angefangen, laden wir Familie, Freunde, Bekannte und Nachbarn ein und backen was das Zeug hält. Beim letzten Mal waren über den Nachmittag bis in den späten Abend insgesamt 58 Menschen hier. Die Leute kommen und gehen so wie es passt und essen ein paar Speckendicken, trinken einen Oll-Joars-Schluck :durst: :trinkbrueder-smilie_text-machmal in mehreren Iterationsschleifen- und haben einfach einen entspannten Nachmittag und Abend. Für die Kids gibts Kinderpunsch, der nach Bedarf für die Großen mit einem Schuss gepimpt werden kann, ein bisschen Feuer in der Brenntonne für Marshmallows, usw.. Ein kleines Großevent, könnte man sagen.

Aufgrund der Großwetterlage haben wir unser Nachbarschaftszelt (4x6m) kurzerhand bei uns aufgestellt, so hatten wir das Gemüffel nicht in der Bude und vor allem blieb die ganze Meute draußen und hat uns nicht die Bude eingerannt. Zeitweise hatten wir zwar Angst, dass uns das Zelt wegfliegt, dank ein paar Gurten ist aber alles auf dem Boden geblieben.

Ich habe grundsätzlich die Aufgabe Bilder an meine Frau delegiert, nun hat sie aber gebacken und ich habe Bier und Schnaps mit den Gästen getrunken :blah::glucker: und regelmäßig die Qualitätskontrolle für die frischen Speckendicken übernommen. Folglich gibt es von dem Event dieses Mal leider keine Bilder.:oops:

Damit brauche ich hier natürlich nicht antreten und pflichtbewusst wie ich bin, habe ich einfach am Silvestertag noch einmal gebacken. Na gut, wir hatten auch noch ein Kilo Speckendickenmehl (eine Mischung aus Roggenmehl und Weizenschrotmehl) übrig... Insgesamt ist das nun auch keine Strafe, schließlich sind wieder eine Hand voll der leckeren Dinger für mich abgefallen und für den Neujahrsrundgang am nächsten Tag hatten wir dann auch gleich noch welche. :D Ich übe das noch mal mit den Bildern...:fahne:

Das spezielle Speckendickenmehl beziehen wir von einer örtlichen Mühle. Wurst und Speck kommen vom MdV, der Rest dann vom Einzelhändler.

Also das Rezept sieht nach meinem Lieblingskochbuch "Ostfriesische Küche im Wandel der Jahreszeiten" von Karin Kramer (und so hat meine Oma das schon gemacht) so aus:

IMG_1363.JPG


Es wird also vermengt ( Göga hat unterstützt, bevor ich dann backen durfte):

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dann gehts mit Speck und Mettwurst...

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...ins vorgeheizte Eisen...

IMG_1349.JPG


dat word watt! :cook:
Sieht komisch aus, muss aber so. All gaud!

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Und wenn er fertig aus dem Eisen geholt wird, dann kann das so aussehen:

IMG_1348.JPG


Jaha! Ich weiß! Das fehlt ne Ecke, dafür quoll es an der anderen Seite raus. Naja, egal. Lecker war er trotzdem!
Die Ausbeute:

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Das war gut! Auf ein Neues zwischen den Jahren!

Viele Grüße aus Ostfriesland
Sven
 
Hallo Grobi van Hundsteert,
schau doch mal bitte hier: Speckendicken. Da wirst Du fündig!
 
Kannst du mal kurz schildern, wie die in etwa schmecken?
Eher deftig „wurstig“ oder eher süß mit deftigem Beigeschmack oder?

Überlege ob dazu vll auch „grobe“ Kartofelsuppe passen könnte?
 
Super gemacht Sven!
Die Dinger lassen sich auch gut über Feuer backen… Ein Tierarzt meines Vertrauens hat ein tolles Eisen dafür.
Inzwischen hab ich sogar auch eins…
PS: für Neujahrskuchen habe ich auch eins 🥴
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Schade, dass ich beim echten Event zeitlich verhindert war - das war sicher großartig. Deine Speckendicken sehen zumindest Super aus und die Beschreibung hört sich supercool an.

Aber wir finden schon noch zusammen und vielleicht probieren wir dann das Eisen am Feuer mal aus.
 
Moin Sporties!

Einmal im Jahr findet bei uns traditionell unser Speckendickenessen statt.
Ursprünglich gibts die herzhaft-süßen Speckendicken hier in Ostfriesland zu Silvester und waren wegen der doch deftigen Zutaten eine gute Grundlage für eine ordentliche Silvesterparty.

Ich kenne diese köstlichen Dinger seit meiner Kindheit und liebe es, mir einmal im Jahr damit den Bauch voll zu schlagen. Heel war moies! Bei übermäßigem Konsum kann auch durchschlagender Erfolg ein Ergebnis sein. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf...?
Es gibt meiner Erfahrung nach genau zwei Sorten Mensch in Bezug auf Speckendicken: die einen lieben sie und die anderen verabscheuen sie. Dazwischen habe ich noch nie jemanden getroffen. :v:

Und weil die Dinger für Liebhaber sind, hat es sich eingebürgert, dass wir zwischen Weihnachten und Neujahr unsere Genussexperten zum Speckendickenessen einladen. Vor etwa 15 Jahren angefangen, laden wir Familie, Freunde, Bekannte und Nachbarn ein und backen was das Zeug hält. Beim letzten Mal waren über den Nachmittag bis in den späten Abend insgesamt 58 Menschen hier. Die Leute kommen und gehen so wie es passt und essen ein paar Speckendicken, trinken einen Oll-Joars-Schluck :durst: :trinkbrueder-smilie_text-machmal in mehreren Iterationsschleifen- und haben einfach einen entspannten Nachmittag und Abend. Für die Kids gibts Kinderpunsch, der nach Bedarf für die Großen mit einem Schuss gepimpt werden kann, ein bisschen Feuer in der Brenntonne für Marshmallows, usw.. Ein kleines Großevent, könnte man sagen.

Aufgrund der Großwetterlage haben wir unser Nachbarschaftszelt (4x6m) kurzerhand bei uns aufgestellt, so hatten wir das Gemüffel nicht in der Bude und vor allem blieb die ganze Meute draußen und hat uns nicht die Bude eingerannt. Zeitweise hatten wir zwar Angst, dass uns das Zelt wegfliegt, dank ein paar Gurten ist aber alles auf dem Boden geblieben.

Ich habe grundsätzlich die Aufgabe Bilder an meine Frau delegiert, nun hat sie aber gebacken und ich habe Bier und Schnaps mit den Gästen getrunken :blah::glucker: und regelmäßig die Qualitätskontrolle für die frischen Speckendicken übernommen. Folglich gibt es von dem Event dieses Mal leider keine Bilder.:oops:

Damit brauche ich hier natürlich nicht antreten und pflichtbewusst wie ich bin, habe ich einfach am Silvestertag noch einmal gebacken. Na gut, wir hatten auch noch ein Kilo Speckendickenmehl (eine Mischung aus Roggenmehl und Weizenschrotmehl) übrig... Insgesamt ist das nun auch keine Strafe, schließlich sind wieder eine Hand voll der leckeren Dinger für mich abgefallen und für den Neujahrsrundgang am nächsten Tag hatten wir dann auch gleich noch welche. :D Ich übe das noch mal mit den Bildern...:fahne:

Das spezielle Speckendickenmehl beziehen wir von einer örtlichen Mühle. Wurst und Speck kommen vom MdV, der Rest dann vom Einzelhändler.

Also das Rezept sieht nach meinem Lieblingskochbuch "Ostfriesische Küche im Wandel der Jahreszeiten" von Karin Kramer (und so hat meine Oma das schon gemacht) so aus:

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Es wird also vermengt (Göga hat unterstützt, bevor ich dann backen durfte):

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dann gehts mit Speck und Mettwurst...

Anhang anzeigen 3311347

...ins vorgeheizte Eisen...

Anhang anzeigen 3311348

dat word watt! :cook:
Sieht komisch aus, muss aber so. All gaud!

Anhang anzeigen 3311349

Und wenn er fertig aus dem Eisen geholt wird, dann kann das so aussehen:

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Jaha! Ich weiß! Das fehlt ne Ecke, dafür quoll es an der anderen Seite raus. Naja, egal. Lecker war er trotzdem!
Die Ausbeute:

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Das war gut! Auf ein Neues zwischen den Jahren!

Viele Grüße aus Ostfriesland
Sven

Die Dinger vermisse ich wirklich!

Hier in der Gegend wird man schon für verrückt erklärt wenn man Speck im Pfannkuchen brät und ein Spiegelei draufhaut oder Kartoffeln oder Frikadellen mit Apfelmus isst....
 
Moin Sven,

prima gemacht - Traditionen müssen gepflegt werden.
Nach dem Rezept von Karin Kramer backen wir unsere Speckendicken auch, allerdings nicht im Eisen, sondern in der Pfanne.

So ein Riesen-Event wie bei euch ist das bei uns nicht, aber am ersten Samstag im neuen Jahr - also bald - gibt es die bei uns.


Gruß aus Leer

Martin
 
@Grobi van Hundsteert und @Ganse,

Ich habe nächsten Samstag ein paar Gäste, alles Friesen aber eher die Fraktion Wagy und Trüffel.
Zum Einstand hier in Friesland würden die sicher große Augen machen, kommen die „Speckdicken“ als Vorspeise auf den Teller.
Hab hier grad ein Waffeleisen rumliegen gesehen, deshalb die Frage:
Würde das mit dem Teil funktionieren?
Ich würde die frisch am Tisch zubereiten.

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@Grobi van Hundsteert und @Ganse,

Ich habe nächsten Samstag ein paar Gäste, alles Friesen aber eher die Fraktion Wagy und Trüffel.
Zum Einstand hier in Friesland würden die sicher große Augen machen, kommen die „Speckdicken“ als Vorspeise auf den Teller.
Hab hier grad ein Waffeleisen rumliegen gesehen, deshalb die Frage:
Würde das mit dem Teil funktionieren?
Ich würde die frisch am Tisch zubereiten.

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Uwe hast Du einen Einsatz für Herzwaffeln oder Belgische?
Speckendicken bleiben in der Mitte eigentlich weich ohne außen zu stark durchgebacken zu werden (vllt hast Du sie in Amelith probiert und in Erinnerung?). Das kann ich mir in der Sandwichform schwierig vorstellen…

Aber vielleicht ist der Ansatz von @emmeff Martin in der Pfanne passend? Da weiß ich aber nicht wie’s geht… 🤷🏼‍♂️
 
Es gibt meiner Erfahrung nach genau zwei Sorten Mensch in Bezug auf Speckendicken: die einen lieben sie und die anderen verabscheuen sie. Dazwischen habe ich noch nie jemanden getroffen. :v:

Das liest sich für mich extrem lecker... Ich glaube ich wäre in Kategorie 1 zu finden... :D :thumb2: :mosh: :sabber:

Ich habe auf jeden Fall mal ein Bookmark gesetzt, das muss bei Gelegenheit ausprobiert werden!

Eine Frage: Was ist "Speckendickenmehl"...? Ich vermute mal ganz stark dass ich DAS hier in der Gegend nirgends finde... Da gibt es doch bestimmt eine "Ersatzlösung"...? Ansonsten muss ich wohl wenn ich das nächste Mal in Emden bin die Augen danach aufhalten... :-)
 
Uwe hast Du einen Einsatz für Herzwaffeln oder Belgische?
Speckendicken bleiben in der Mitte eigentlich weich ohne außen zu stark durchgebacken zu werden (vllt hast Du sie in Amelith probiert und in Erinnerung?). Das kann ich mir in der Sandwichform schwierig vorstellen…

Aber vielleicht ist der Ansatz von @emmeff Martin in der Pfanne passend? Da weiß ich aber nicht wie’s geht… 🤷🏼‍♂️
Sind LEIDER an mir vorbeigegangen, hab die nicht probiert :cry:

Ich war etwas am stöbern und habe dieses Teil hier entdeckt, vielleicht lässt sich mit der Pfannkuchenplatte (zweite von unten)
etwas bewerkstelligen.

Moin Uwe,

ich glaube eher nicht.
Wenn die Zubereitung in der Pfanne (so machen wir das und viele andere auch) eine Alternative ist, kann ich gerne das Rezept einstellen.


Gruß aus Ostfriesland

Martin
Oder aber der Martin hilft mit der Pfanne und seinem Rezept. :hmmmm:
Würde mich sehr freuen zu probieren, was Generationen schon vor mir in die Tat umgesetzt haben :thumb2:

Uwe gibt sich nicht damit zufrieden, Friese werden zu wollen. Nein, jetzt will er gleich richtiger Ossi werden...?.. ;-)
Du alter "Krekelsack" hast schon bemerkt, dass ich bei "Friesen" zu oft das Wort "Ostfriese" verwende. :domina:
Wenn Du aus dem Harz kommst, ist da oben links auf der D-Karte für mich alles Ostfriesland.
Ich muss halt noch lernen, wo ich denn wirklich wohne :rotfll:

Aber weißt Du was geil ist:
- wenn Du Silvester die Schiffshörner durch die ganze Stadt hörst
- wenn halb eins, der noch unbekannte Nachbar vor der Tür steht und Dich zu seiner Feierrunde einlädt

Bisher scheine ich hier nichts verkehrt gemacht zu haben, wobei für OT's Hessen wohl weit aus zentraler gelegen hätte :cry:
 
Zufällig sehe ich grade, dass Martina und Moritz (der eigentlich Bernd heißt laut meiner Chefin) sich auch grad an Speckendicken versuchen. Wie authentisch das wird kann ich nicht sagen, so lange darf ich es nicht am Stück gucken....
 
Wow, bin ja waschechter Ostfriese, aber die Dinger sind an mir vorbeigegangen, da muss ich mal
meine Oma fragen, ob sie die kennt.

Eala Frya Fresena!
 
Schöne Tradition und zweimal ist besser, als einmal :thumb2:
Danke, so sehe ich das auch! :v:
Kannst du mal kurz schildern, wie die in etwa schmecken?
Eher deftig „wurstig“ oder eher süß mit deftigem Beigeschmack oder?

Überlege ob dazu vll auch „grobe“ Kartofelsuppe passen könnte?
Den Geschmack zu beschrieben ist nicht so ganz einfach. Der Teig ist eher süß durch den Sirup, wobei man Kardamom und Anis gut raus schmeckt. Das Herzhafte kommt durch Speck und Mettwurst. Das ist schon interessant, aber eben auch nichts für jedermann. Für mich ist das an dem Tag der Ersatz für (alle) Mahlzeiten. Da ist alles drin, was man braucht. :D

Passt ganz sicher. In meiner Heimat gibt's Kartoffelsuppe zu süßen Faschingsgebäcken (Scherben).
Ne Kartoffelsuppe kriege ich dazu gerade nicht in mein Hirn. :roll: Käme aber auf nen Versuch an.
Die Dinger lassen sich auch gut über Feuer backen…
Das glaube ich dir! Gesehen habe ich das auch schon mal und hier in der Nachbarschaft macht das auch jemand, aber selber machen wir das eigentlich immer in nem klassischen Waffeleisen.
Inzwischen hab ich sogar auch eins…
Da war wieder dieses Thema mit dem teuersten Verein der Welt, oder? Ich muss wahrscheinlich demnächst anbauen, wenn ich das ganze Zeug hier tatsächlich anschaffe, wo mich dieses Forum immer mit anfixt... :lach:
PS: für Neujahrskuchen habe ich auch eins 🥴
Da üben wir noch mit. Rullekes (Neujahrskuchen) waren bisher ein Fail bei uns. Also essen tun wir die gern, aber nachdem uns mal bummelig 180 am Stück schluff geworden sind, sind wir mittel motiviert. Wir haben verschiedene mögliche Fehlerquellen ausgemacht, aber dieses Mal konnten wir uns nicht aufraffen. Vielleicht brauchen wir eins mit dem Ostfrieslandwappen, das könnte uns noch mal ans Eisen locken. :hmmmm:
Schade, dass ich beim echten Event zeitlich verhindert war - das war sicher großartig. Deine Speckendicken sehen zumindest Super aus und die Beschreibung hört sich supercool an.

Aber wir finden schon noch zusammen und vielleicht probieren wir dann das Eisen am Feuer mal aus.
Ja, wirklich schade, dass du nicht konntest. Mit den Schlagworten: Pelletfackel von @pjotr hast du mir übrigens erfolgreich einen Floh ins Ohr gesetzt. Ich kannte die Dinger nicht. Jetzt brauche ich sowas! :o
Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn wir das mal hin kriegen uns zu treffen! Da fallen uns mit Sicherheit ein paar Aktionen ein, die man starten kann!
Ich fürchte sogar, die Liste könnte lang werden...
Die Dinger vermisse ich wirklich!

Hier in der Gegend wird man schon für verrückt erklärt wenn man Speck im Pfannkuchen brät und ein Spiegelei draufhaut oder Kartoffeln oder Frikadellen mit Apfelmus isst....
Kann ich mir gut vorstellen. Ich würde die Dinger auch vermissen, Nils. Einmal im Jahr ist das ein absolutes Muss!
Wobei ich gerade mit mir ringe, wie ich "Frikadellen mit Apfelmus" finde... Also Kartoffelpüree mit Apfelmus ist mir aus Himmel und Erde bekannt und finde ich super lecker. Wahlweise gibts da ein Wiener Würstchen oder eine Frikadelle dazu, diese werden aber standesgemäß in Senf getunkt. :D
Traditionen müssen gepflegt werden.
So sehe ich das auch, Martin!
Nach dem Rezept von Karin Kramer backen wir unsere Speckendicken auch, allerdings nicht im Eisen, sondern in der Pfanne.
Ist das dann nicht das selbe Rezept wie oben von mir? Wir machen die immer im Waffeleisen. In der Pfanne sind die ja oft noch mächtiger, weil die in Fett ausgebacken werden.
So ein Riesen-Event wie bei euch ist das bei uns nicht, aber am ersten Samstag im neuen Jahr - also bald - gibt es die bei uns.
Dann wünsche ich dir jetzt schon mal viel Spaß beim Pflegen eurer Traditionen! :-)
um Einstand hier in Friesland würden die sicher große Augen machen, kommen die „Speckdicken“ als Vorspeise auf den Teller.
Hab hier grad ein Waffeleisen rumliegen gesehen, deshalb die Frage:
Würde das mit dem Teil funktionieren?
Uwe hast Du einen Einsatz für Herzwaffeln oder Belgische?
Speckendicken bleiben in der Mitte eigentlich weich ohne außen zu stark durchgebacken zu werden (vllt hast Du sie in Amelith probiert und in Erinnerung?). Das kann ich mir in der Sandwichform schwierig vorstellen…
Ich bin da bei Andreas. Entweder in einem Waffeleisen für Herzwaffeln (ein originales Speckendickeneisen, die es in der Tat auch gibt, habe ich leider nicht), in einem für belgische Waffeln oder eben direkt in der Pfanne. Also für diese Art von Pilotversuch würde ich wahrscheinlich wirklich auf die Pfannenvariante zurückgreifen.
Aber vielleicht ist der Ansatz von @emmeff Martin in der Pfanne passend? Da weiß ich aber nicht wie’s geht… 🤷🏼‍♂️
Das ist gar nicht so schwer. Ne Suppenkelle von dem Teil in eine Pfanne mit heißem Fett. Dann mit einem Bratenfreund o.ä. platt drücken, bis das Ding so bummelig 5-8mm dick ist. Und dann hurtig die Mettwurstscheiben und durchwachsenen Bauchspeck rein drücken, bevor die ausgebacken sind. Benötigt wahrscheinlich ein paar Übungsspeckendicken, aber das geht auch. Würde die dann auf nem Küchenkrepp oder so abtropfen lassen und möglichst noch warm servieren.
Wenn die Zubereitung in der Pfanne (so machen wir das und viele andere auch) eine Alternative ist, kann ich gerne das Rezept einstellen.
Habe ich das richtig beschrieben @emmeff ? Oder hast du da noch Tricks auf Lager?
Eine Frage: Was ist "Speckendickenmehl"...? Ich vermute mal ganz stark dass ich DAS hier in der Gegend nirgends finde... Da gibt es doch bestimmt eine "Ersatzlösung"...? Ansonsten muss ich wohl wenn ich das nächste Mal in Emden bin die Augen danach aufhalten... :-)
Das klassische Speckendickenmehl ist etwa zu gleichen Teilen aus Roggenmehl und Weizenschrotmehl. Hier kann man das beispielsweise an Mühlen oder auch in vielen Supermärkten kaufen. Allerdings ist das nur saisonal im Angebot. Das gibts meist kurz vor Weihnachten bis Neujahr. Vielleicht gibt es hier und da noch einen Restbestand, aber meist ist das nicht mehr verfügbar. Müsste aber mal schauen, ob irgendwo noch so ein einsames Kilo im Regal ist. :-)
Sind LEIDER an mir vorbeigegangen, hab die nicht probiert :cry:
Aber kennen tust du sie?
Würde mich sehr freuen zu probieren, was Generationen schon vor mir in die Tat umgesetzt haben :thumb2:
Ist in jeder Hinsicht ein Erlebnis. Je nach Menge, Fettgehalt und dem was es da so an Getränken dazu gibt, hat man manchmal auch länger was davon... :muhahaha:
Du alter "Krekelsack" hast schon bemerkt, dass ich bei "Friesen" zu oft das Wort "Ostfriese" verwende. :domina:
Wenn Du aus dem Harz kommst, ist da oben links auf der D-Karte für mich alles Ostfriesland.
Ich muss halt noch lernen, wo ich denn wirklich wohne :rotfll:
Ganz dünnes Eis... Da sind wir hier ein wenig eigen was die Grenzen angeht. Wohl wie überall gibts auch hier gesunden Lokalpatriotismus. :rotfll:
Aber weißt Du was geil ist:
- wenn Du Silvester die Schiffshörner durch die ganze Stadt hörst
- wenn halb eins, der noch unbekannte Nachbar vor der Tür steht und Dich zu seiner Feierrunde einlädt
und
- dass man hier rund um die Uhr "Moin" sagt,
- immer Zeit für n Köppken Tee und nen Klönschnack hat,
- und noch vieles mehr...
Zufällig sehe ich grade, dass Martina und Moritz (der eigentlich Bernd heißt laut meiner Chefin) sich auch grad an Speckendicken versuchen. Wie authentisch das wird kann ich nicht sagen, so lange darf ich es nicht am Stück gucken....
:rotfll:
ich darf es nicht sehen. Vielleicht sind die doch nicht so prall geworden, oder die mögen die einfach nicht...
Bildschirmfoto 2024-01-04 um 13.57.54.jpg

:lach:
Wow, bin ja waschechter Ostfriese, aber die Dinger sind an mir vorbeigegangen, da muss ich mal
meine Oma fragen, ob sie die kennt.
Ich treffe immer mal wieder echte Urostfriesen, die noch nie davon gehört haben. Mir völlig schleierhaft, wie das kann...
Eala Frya Fresena!
Lever dood as Slaav! :D

Gruß
Sven
 

Anhänge

Ist das dann nicht das selbe Rezept wie oben von mir? Wir machen die immer im Waffeleisen. In der Pfanne sind die ja oft noch mächtiger, weil die in Fett ausgebacken werden.
Ja, Rezept ist das gleiche, nur aus einem anderen Buch (Ostfriesland kocht; Karin Kramer). Wobei wir auf die 2-3 EL Zucker verzichten. Die Süße aus dem Sirup reicht uns.
Habe ich das richtig beschrieben @emmeff ? Oder hast du da noch Tricks auf Lager?
Ja, fast, aber wir machen statt einem Riesenpfannkuchen jeweils 3 kleine. Und wenn da noch zusätzliche Tricks wären, sind die von Angela. Ich habe die Speckendicken noch nie selbst gemacht.
Unser Rezept habe ich in Beitrag 17 angehängt.


Grüße aus Leer nach Vö-kö-fehn

Martin
 
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