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Test-Bild testet Online Fleischversender

[QUOTE="below, post: 2748199, member: 68884. Aber zumindest was ich aus den IT bezogenen Tests der Computerbild gewohnt bin sind die Tests auf unterstem Niveau.[/QUOTE]
Kann das für Stiftung Warentest und Öko Test leider auch bestätigen. Wer gut schmiert, der gut fährt...
 
Solange sich Testmagazine über Werbeanzeigen der Hersteller finanzieren lässt sich die Liste nahezu endlos erweitern.

Zurück zum Thema: wenn sich die Ergebnisse bestätigen sollten wäre es natürlich eine riesengroße Sauerei.

Vielleicht sollte man die Shops einfach mal auf den Test aufmerksam machen und eine Stellungnahme abwarten.
 
Puh, jetzt wird es hannebüchen.
Nur zur Info: Click&Grill, der Testsieger, ist ein kleines Familienunternehmen. Quasi noch der Metzger am Ort.
Schulte (Gourmetfleisch) hat einen Umsatz von über 100 Millionen.
Ich glaube daher kaum, dass Click&Grill dem Springer Verlag einen finanziellen Anreiz bieten könnte...

Aber anscheinend gehöre ich hier zu der Minderheit, die das Ergebnis schon erschrocken hat. Gerade zu Premiumpreisen erwarte ich auch Premiumqualität, welche ich bedenkenlos verzehren kann.

In einer Sache stimme ich allerdings zu: Ein Quervergleich mit dem Fleisch des Schlachters um der Ecke wäre interessant.
 
Mein Kommentar war auf die üblichen Testmagazine bezogen. Nicht im speziellen auf den Test hier. Das bezog sich eher auf die Aussage von "Da Flo". Daher schrieb ich auch drunter: Zürück zum Thema
 
Es scheint zwischenzeitlich üblich zu sein, den der etwas aufdeckt zu diskreditieren. Die unsägliche Sauerei, kontaminierte Produkte zu verkaufen, wird zur Nebensache und nicht mehr erwähnt. Befremdlich.

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Manchmal sind die Organisationen nicht am aufdecken um etwas aufzudecken sondern um jemanden zu schaden.
Deshalb muss man es auch hinterfragen.(Natürlich aber auch das aufgedeckte :-D)
 
<i>Ein Verlag kauft Fleisch bei verschiedenen Onlinehändlern und lässt es bei einem qualifizierten Labor testen. Das alles nur mit dem Ziel, einen oder mehrere ausgewählte Händler zu beschädigen. Eine Verschwörung der Presse gegen einzelne Betriebe und den Bürger. Erinnert mich an manche Demonstrationen in den neuen Bundesländern.</i>

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<i>Ein Verlag kauft Fleisch bei verschiedenen Onlinehändlern und lässt es bei einem qualifizierten Labor testen. Das alles nur mit dem Ziel, einen oder mehrere ausgewählte Händler zu beschädigen. Eine Verschwörung der Presse gegen einzelne Betriebe und den Bürger. Erinnert mich an manche Demonstrationen in den neuen Bundesländern.</i>

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1.Woher weißt du das es ein qualifiziertes Labor war?
2. Will ich den Test nicht schlecht reden nur ist der verlinkte Artikel für´n A****h.

Ich werde mir den ausführlichen Bericht durchlesen und anschließend Berichten.
 
Wäre es einen Artikel wert, wenn raus kommt, das alle gut sind und sie die Shops nur in Produkt und Preis unterscheiden? Man könnnte ja auch Schulte (Metro) und Schulte (Gourmetfleisch) vergleichen und feststellen, das es sich bei beiden Produkten um Fleisch handelt und das Gourmetfleisch restlos überteuert ist, was aber so nicht stimmt, da es sich eben um unterschiedliche Produkte handelt. Ein ordentlicher Test wäre für mich: Gleiches Produkt (!!) (z.B. Fleckvieh Filet) in ausreichender Probenzahl (!!) unter gleichen Bedingungen untersuchen.
 
Ganz gleich der Duskussionen um Warnwerte, DGHM, HACCP, Verlage oder sonstwas.

Teures "Gourmetfleisch" zu kaufen um es dann sicherheitshalber gut durchzugaren, weil es bedenklich an den Belastungsgrenzwerten kratzt ist meiner Meinung nach widersinnig.

Wenn man bedenkt, dass der Gründer einer der großen Gourmetfleischversender bis dato keine Ahnung von Fleich, Fleischhygiene, Fleischverwendung usw. hatte sondern ein reiner Marketingmensch war, der in klassischer Vertrieblermanier einfach nur einen Markt sah in dem er sich eine goldene Nase verdienen kann indem er den potentiellen Kunden nur genügend vormacht und so einen Bedarf schafft, der eigentlich gar nicht da ist ...
Schicki-Micki aufgemacht, einpaar reizvolle Sätze geschrieben und das Fleich ungewöhnlich teuer gemacht, dann kommen schon genügend Leute, die glauben etwas besonderes, etwas außergewöhnliches gefunden zu haben.
Ziel des Vertriebsmenschen ist es immer solche Kunden zu generieren, denn es sind die, die genug Geld haben um außergewöhnliche Preise zu bezahlen auf der verzweifelten Suche nach etwas außergewöhnlichem.

Oder kurz gesagt:
Der normale Handwerksmetzger verkauft seine Produkte nach Aufwand und gängigem Marktwert.

Der Vertriebler schafft eine Illusion, festigt sie mit außergewöhnlich hohen Preisen und filtert dadurch die hochpreisverliebten Kunden heraus die bereit sind, für diese Illusion viel Geld auszugeben und dies anderen Menschen gegenüber auch noch wehement zu vertreten.
In einem Emotionsmarkt wie Lebens- und Genussmitteln ist das für den Vertriebsmenschen die perfekte Konstellation.

Während der Handwerksmetzger zu seinem Produkt und seiner Leistung steht, ist dem Vertriebsmenschen das Produkt piepegal.
Der Handwerksmetzger nimmt Warnwerte als Anlass zur Fehlersuche und zur Verbesserung seiner Leistung bzw. der Qualität seiner Ware.
Der Vetriebsmensch nimmt Warnwerte und legt sie in einem Ordner ab, solange er irgendwie argumentieren kann, dass das alles doch noch unterhalb absoluter Grenzwerte sei.

Mein Vetrauen in "Gourmetfleischversender" war noch nie hoch, der Blick in die beschriebenen Details bestätigt meistens dass es mehr um Bedarfsweckung und Preismaximierung als um ein gutes Produkt geht.

Daher würde ich das Ergebnis des Tests zwar etwas genauer studieren und hinterfragen, aber keineswegs als unglaubwürdig abtun.

Dafür bestätigt es zu sehr das sonstige Auftreten der "Gourmetfleisch"-Händler.

Alleine der Begriff ist schon sehr interessant.
Ein richtiger Gourmet schaut sich vorher an was er kauft, er sucht es gezielt aus, schaut es sich an, riecht daran und nimmt gezielt die Stücke die ihm perfekt zusagen. Jedes einzeln.
Ein richtiger Gourmet bestellt niemals Fleisch blind im Internet nur weil es besonders teuer ist und die Homepage schick aufgemacht ist.

Ich wähle da lieber den Mittelweg zwischen Discounter und "Gourmetfleischversand", nämlich den klassischen Metzger um die Ecke oder auch mal den Weideland-Angus Direktvermarkter in der Region zu dem ich noch mit ruhigem Gewissen hinfahren kann und dies mit anderen Erledigungen in seiner Ortschaft verbinde.

Das Testergebnis untermauert, daß ich damit wohl nicht ganz falsch liege.

Viele Grüße
Onkelchen
 
Zumindest ist der Test dem durchgefallenen Shop bekannt und wird derzeit untersucht. Vielleicht hört man ja noch mal ein offizielles Statement dazu.
 
1.Woher weißt du das es ein qualifiziertes Labor war?
2. Will ich den Test nicht schlecht reden nur ist der verlinkte Artikel für´n A****h.

Ich werde mir den ausführlichen Bericht durchlesen und anschließend Berichten.


Weil ich das Labor, die Untersuchungen und den Testbericht kenne.
Es ist immer gut sich vor dem Einstieg in eine Diskussion sachkundig zu machen.

.
 
Was soll ich sagen. Hoffnungslos überteuert und dann auch noch keimverseucht. Besonders eintäuschend fand ich den Ludwig, gerade hier hätte ich dass nicht erwartet. Gourmetfleisch ist der Hammer. Meiner Meinung nach krass unverschämt überteuert und dann auch noch mangelhaftes Testergebnis. Keimversuchte Ware versenden ist echt das letzte. Setzen sechs ...

Lustig finde ich die Diskussion über Labor und Sachlichkeit. Wird der eigene Götze beschmutzt kann es sich nur um Schiebung handeln. Na dann, ich wünsche allen Versandkäufern guten Appetit, kaufe aber weiterhin in Metro, HH & Selgos. Günstig, gute Auswahl und nicht keimverseucht
 
@bbq4you : Kannst / darfst Du da weitere Informationen geben?
@Querrippe : Bisher hat niemand hier davon gesprochen, selbst bei den genannten einzukaufen.
 
. Na dann, ich wünsche allen Versandkäufern guten Appetit, kaufe aber weiterhin in Metro, HH & Selgos. Günstig, gute Auswahl und nicht keimverseucht
Naja, Gourmetfleisch ist Schulte und zumindest die Metro Regensburg hat auch Schulte... Nachdem aber Metro und Co nicht getestet wurden kann man sicher sein (!?), das da nichts keimbelastet ist. Ist so wie damals mit der BSE-Beprobung: Nein, BSE gibt's bei uns nicht, wird aber auch nicht drauf untersucht...
 
Nur in wenigen Ländern gab es kein BSE, US Beef gehört beispielsweise nicht dazu.

Ich kaufe in der Metro meist ganze Stücke, also nicht die abgepackten Kleinverpackungen. Die sind nicht von Schulte oder wem auch immer verpackt worden, sondern vom Schlachthof vor Ort im Herkunftsland.
 
Weil ich das Labor, die Untersuchungen und den Testbericht kenne.
Es ist immer gut sich vor dem Einstieg in eine Diskussion sachkundig zu machen.

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Darf man Fragen woher du den Testbericht und das Labor kennst?:hmmmm:

Was soll ich sagen. Hoffnungslos überteuert und dann auch noch keimverseucht. Besonders eintäuschend fand ich den Ludwig, gerade hier hätte ich dass nicht erwartet. Gourmetfleisch ist der Hammer. Meiner Meinung nach krass unverschämt überteuert und dann auch noch mangelhaftes Testergebnis. Keimversuchte Ware versenden ist echt das letzte. Setzen sechs ...

Lustig finde ich die Diskussion über Labor und Sachlichkeit. Wird der eigene Götze beschmutzt kann es sich nur um Schiebung handeln. Na dann, ich wünsche allen Versandkäufern guten Appetit, kaufe aber weiterhin in Metro, HH & Selgos. Günstig, gute Auswahl und nicht keimverseucht
Naja ich habe bisher noch nie Fleisch bestellt und bin trotzdem skeptisch.
Wie schon gesagt würde mich ein Vergleich zu den anderen Fleischzulieferern Interessieren. Das erinnert mich ein wenig an VW und dem Abgasskandal. Erst war nur ein schuldiger und jetzt sind wohl doch mehrere Autohersteller mit von der Partie.
 
Wobei man dann erst recht nicht sagen kann, mit wie viel Hygieneempfinden dort gearbeitet wird. Die meisten Schlachthöfe in Südamerika sind top, keine Frage, aber der Faktor Mensch spielt die größte Rolle. Auch wenn ich HACCP Vorschriften habe ist es nicht zwangsläufig auch so, das die entsprechend umgesetzt werden. Da muss man nur mal zum örtlichen Metzger schaun (leider!), wieviele gelernte (!!) Fachverkäuferinnen (!!) Geld und Lebensmittel ohne Handwäsche berühren. Meiner Frau wurde beispielsweise mit (menschlichem!) Blut kontaminierter Aufschnitt verkauft und die Verkäuferin (Chefin selbst, die sich zuvor in den Finger geschnitten hatte) verstand nicht, warum sie das Blut nicht einfach abwaschen kann. Ich selbst habe leider keinen MmV, da die Metzgereien bei uns ab Ort nicht so arbeiten, wie ich mir das wünschen würde. Bei Fleisch direkt vom Schlachthof hat man zumindest eine Trennung zwischen Verkauf und Geldkontakt und dem Lebensmittel. So. Das musste ich leider loswerden, auch wenn s a bisserl off Topic geworden ist. Ach ja, ich möchte den Beruf der Fachverkäuferin nicht verunglimpfen und auch nicht pauschalisieren, es handelt sich lediglich um persönliche Erfahrungen. :prost:
VG
Flo
 
Und wieder Öl ins Feuer meines Glaubens, niemals etwas bei einem Online-Fleischversender zu kaufen.
Fleisch einkaufen hat für mich immer noch was mit Sehen und Fühlen zu tun.....
 
Was mich halt einfach ärgert sind die tollen Versprechungen von Top Quali und die meiner Meinung nach völlig überteuerten Preise in Kombination mit den Ergebnissen des Testberichts.

Klar, auch im Herkunftsland kann mal was daneben gehen davor ist man nie 100 % geschützt.
 
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