Einweihung des LeRond
Nachdem auch die Außenküche einige Fortschritte gemacht hat - das Dach der Terrasse ist mittlerweile gedeckt und die Grundmauern der Küche sind gesetzt - war am Sonntag Einweihung des Holzbackofens.
Nach einem schönen Spaziergang zur Sommeralm, die wieder zehn Tage den Berg zum Beben bringt, habe ich um 13:00 Uhr mit dem Einbrennen des Ofens begonnen. Der Ofen hat ersmal einen provisorischen Platz gefunden, bis die Küche fertig ist. Das Einbrennen des Ofens muss genau nach Vorschrift gemacht werden, damit die Farbe sich richtig mit dem Ofen verbindet und keine Blasen und Abplatzer entstehen können. Also erstmal ein kleines Feuer angezündet und den Ofen bei ca. 140 bis 150 Grad für drei Stunden brennen lassen.
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Während des Einbrennvorganges wird die Farbe des Ofens immer matter. Das bedeutet, daß diese sich mit dem Metall verbindet. Ich habe den Ofen über die gesamten drei Stunden beobachtet. Nach zwei Stunden Einbrenndauer habe ich die Temperatur dann auf ca. 300 Grad erhöht und diese dann noch ne Stunde gehalten. Alles glatt gelaufen - und so sah der Ofen dann eingebrannt aus.
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Jetzt stand die Behandlung mit Firnis auf dem Programm. Bevor der Ofen an seinem endgültigen Standort eingemauert wird, muss er bei den nächsten sech bis acht Brennvorgängen mit dem speziellen Firnisöl behandelt werden, damit er vor Korrosion geschützt wird.
Zur Einweihung des Ofens mit Flammkuchenbacken hatten sich die Kinder schon angesagt. Die Vorfreude war auch sehr groß. Ich hatte da so meine Bedenken, da es ja die Premiere war und bei anderen auch schon der ein- oder andere Flammkuchen dem Feuergott serviert wurde, bie endlich essbare Objekte aus dem Ofen rauskamen....
Wie immer hatte Carmen bei unseren Grillevents den ganzen Nachmittag mit den Vorbereitungen der Zutaten verbracht. Und wie immer wurde auch wieder so viel vorbereitet, daß man eine komplette Kompanie ausgehungerter Soldaten damit satt bekommen könnte....
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Philip hatte die Ehre des ersten Flammkuchens. Da sich die Kinder des Öfteren in den saarländischen Flammkuchenhäusern sättigen, haben sie schon viel Erfahrung und sind daher bei der Belegung des Flammkuchens sehr kreativ.
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... und ab in den Ofen !!! Nach der Lektüre diverser Beiträge im Grillsportforum zum Flammkuchenbacken habe ich dann auch unseren ersten Flammkuchen folgendermaßen gebacken:
- ca. 90 Sekunden backen, bis die ersten Blasen im Teig sichtbar sind und sich am hinteren Ende ein brauner Rand bildet. Die Ofentüre des Feuerraumes bleibt geschlossen, die Tür des Backraumes geöffnet.
- nach 90 Sekunden drehe ich den Flammkuchen um 180 Grad, da erfahrungsgemäß im hinteren Bereich des Ofens eine ca. 50 Grad höhere Temperatur herrscht als im Bereich der Türen. Damit ein gleichmäßiges Backergebnis erzielt wird, die Drehung um 180 Grad
- Nach ca. 60 Sekunden öffne ich die untere Tür. Dadurch erhält das Feuer mehr Sauerstoff, die Flammen schlagen über die Seitenwände in den Backraum und Überbacken daduch den Flammkuchen.
Der erste Flammkuchen ist geglückt. Philip ist sichtlich zufrieden. Also gehts auch so weiter. Die Tipps der Grillsportler sind was wert ! Natürlich hat Philip seinen Flammkuchen an alle verteilt. Einhellige Meinung aller: Besser als im Flammkuchenhaus - Papa ist zufrieden
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Weiter ging es dann mit diversen Belagvariationen - traditionell, mediterran, süß, scharf - allesamt schmeckten die Teile sehr gut. Kein einziger Flammkuchen des Abends, und es waren insgesamt 15 Stück, musste dem Flammengott geopfert werden... Der Kauf des Ofens hat sich gelohnt. zum Abschluss genehmigte ich mir dann aber auch noch ein schönes, kühles Weissbier
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Jetzt geht's erstmal für 10 Tage zur Erholung an den Gardasee. 4 Sterne Hotel in der Panorama-Suite. Was will man mehr. Und auch dort gibt es Grillabende. Ich werde berichten ....