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Unold Luigi

Hallo allerseits,

im Thread wurde mehrfach geschrieben, dass der Luigi anfänger-tauglich sein soll, also habe ich mir nun auch einen bestellt.

Da ich ein absoluter Anfänger bin, möchte ich mit einem möglichst einfachen, anfängertauglichen Teig starten. Allerdings habe ich vorher noch einige (vermutlich dumme) Fragen.

  1. Das Rezept auf Seite 15 der Bedienungsleitung besagt, 12..14 Stunden Stockgare bei Raumtemperatur und dann noch 10..12 Stunden Stückgare. Bei allen anderen Rezepten über die ich gestolpert bin, werden die Teiglinge erst 4..6 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank geholt. Hat man bei den insgesamt 24 Stunden Raumtemperatur beim Rezept aus der Bedienungsanleitung nicht eine deutlich Übergare?
  2. Kneten: gilt hier "viel hilft viel" oder kann man den Teig auch "überkneten"
  3. Bei den Bierbrauern wird Trockenhefe vor der Verwendung schonend rehydriert. Muss das beim Teig auch gemacht werden, oder wird die einfach nur im Wasser aufgelöst?
  4. Kann man die Teiglinge auch auf Backpapier ausbreiten+belegen?
 
ad 1.) Kommt auf die Hefemenge an. Man kann schon die gesamte Gare bei RT machen, aber muss dann mit der Hefe extrem zurückgehen. Mein Tipp: nicht nur auf Zeit gehen, sondern den Teig beobachten. Man sieht, wenn er in die Übergare geht.

ad 2.) Mit der Maschine kann man den Teig relativ leicht überkneten. Auch wenn die Teigtemperatur 26° überschreitet, bricht das Glutengerüst zusammen, was bei derzeitigen Temperaturen schnell geht. Eher, so wenig wie möglich kneten.

ad 3.) Bei allen Pizzarezepten, die ich kenne, wird sie direkt in Wasser, oder ins Mehr gemengt. Manche testen die Hefe, ob sie sprudelt, was ganz sinnvoll sein kann.

ad 4.) Kann man machen, aber man muss ohne Backpapier einschiessen, was das ganze sinnlos macht. Die 400° hält das Papier nicht aus, verkohlt und wer weiss, was für Chemikalien dabei frei werden. Dann eher Blaubleche zum Belegen verwenden, wenn man sich das Einschiessen nicht zutraut.
 
  1. Nein, zumindest nicht mit dem unteren Ende der angegebenen 0,5g Hefe. Die mißt man am einfachsten geometrisch ab, indem man den Hefewürfel mehrfach (gedanklich) halbiert und das Teilstück immer weiter halbiert. Aus einem Hefewürfel von 42 g (41,6mm x 29,0mm x 30,0mm) erhält man mit 6 Teilvorgängen nacheinander 21, 10,5, 5,25, 2,6, 1,3 und 0,66g
    Hefe.jpg


    Bei 7g Trockenhefe schüttet man den Inhalt vom Tütchen auf einen Spiegel und teilt mit Hilfe einer Kreditkarte das in 7 gleich große Linien zu 1g.

  2. Ja, vor allem wenn man die Maschine mit der Küchenmaschine knetet. Aber die angegebene Zeit von 10 Minuten ist eher unkritisch, wenn der Teig nicht zu warm wird. Hier kann man kaltes Wasser aus dem Kühlschrank nehmen und ist dann auf der sicheren Seite. Wichtig ist daß man nach der Maschine noch kurz mit der Hand weiterknetet und eine schöne Kugel formt.

  3. Bei echter Trockenhefe (ATH) ist es notwendig diese zu reaktivieren, die ist aber hier nicht gebräuchlich. Bei der Trockenhefe aus dem Supermarkt handelt es sich vielmehr um Instant-Trockenhefe (ITH), die direkt ins Mehl gegeben wird. Man kann die aber auch im Wasser auflösen.

  4. Kann man machen. Allerdings ist das Papier meist nur bis 230°C beständig und wird bei 400°C schwarz und verbrennt. Man könnte allerdings für die ersten Versuche das Backpapier kreisrund ausschneiden, die Pizza belegen und anbacken, und wenn der Teig angezogen hat das Papier abmachen und ohne fertigbacken. Durch die Feuchtigkeit im Pizzaboden bleibt das Papier so ausreichend gekühlt.
Gerade bei längerer Teigführung ist die Umgebungstemperatur relevant. Hier empfiehlt sich die PizzApp mit der man entsprechend den Temperaturen die Zutaten für die Pizza leicht ausrechnen kann. Die berücksichtigt auch die mengenmäßigen Unterschiede zwischen Frischhefe (FH) und Instant-Trockenhefe(ITH) und die Gare im Kühlschrank.
 
Vielen Dank erst einmal für die Antworten

ad 1.) Kommt auf die Hefemenge an. Man kann schon die gesamte Gare bei RT machen, aber muss dann mit der Hefe extrem zurückgehen. Mein Tipp: nicht nur auf Zeit gehen, sondern den Teig beobachten. Man sieht, wenn er in die Übergare geht.
Bei der Hefemenge würde mich genau das in der Bedinenungsanleitung abgedruckte Rezept interessieren, da genau dieses Rezept am Anfang des Threads mehrfach als sehr anfänger-tauglich klassifiziert wurde.

Beobachten ist halt schlecht, wenn man zum Zeitpunkt T backen will. Man setzt ja dann zum Zeitpunkt T abzüglich Dauer t an. Wenn es eine Übergare gibt, dann trifft man den Zeitpunkt T ja nicht mehr.


ad 2.) Mit der Maschine kann man den Teig relativ leicht überkneten. Auch wenn die Teigtemperatur 26° überschreitet, bricht das Glutengerüst zusammen, was bei derzeitigen Temperaturen schnell geht. Eher, so wenig wie möglich kneten.
Wenn die Temperatur 20°C zu übersteigen droht, hätte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn den Teig krz in den Kühlschrank und danach weiterkneten?


ad 3.) Bei allen Pizzarezepten, die ich kenne, wird sie direkt in Wasser, oder ins Mehr gemengt. Manche testen die Hefe, ob sie sprudelt, was ganz sinnvoll sein kann.
Bei Bier ist es ja auch ein wenig kritischer. Dort ist durch die lange Gärdauer sehr wichtig, dass die Hefe sehr zügig anfängt zu arbeiten um eine Infektion zu vermeiden. Deswegen muss dort auch alles sehr gründlich desinfiziert werden. Vermutlich mache ich mir da aber zu viele Gedanken...


ad 4.) Kann man machen, aber man muss ohne Backpapier einschiessen, was das ganze sinnlos macht. Die 400° hält das Papier nicht aus, verkohlt und wer weiss, was für Chemikalien dabei frei werden. Dann eher Blaubleche zum Belegen verwenden, wenn man sich das Einschiessen nicht zutraut.
Einschiessen ohne Papier, das ist klar. Habe halt den Fehler begangen, alle verfügbaren Holzbrettchen zu ölen, so dass ich jetzt keines mehr habe zum Belegen.

Auf der Schaufel (gelocht, eloxiert) belegen wird vermutlich in die Hose gehen, weil der Teig sich in die Löcher eindrücken könnte?
 
Auf der Schaufel (gelocht, eloxiert) belegen wird vermutlich in die Hose gehen, weil der Teig sich in die Löcher eindrücken könnte?
Habe ich auch schon gemacht, vor allem bei Platzproblemen. Man muss halt genug Semola drunterpacken und das dann vor dem Einschiessen abschütteln. Gibt in einer normalen Küche halt eine kleine Sauerei. Und wenn man merkt, sie klebt auf dem Schieber, nicht versuchen, mit Gewalt in den Ofen zu bringen, sondern ein wenig hochheben und Semola drunter. Nicht, dass mir das nicht schon passiert wäre. ;)
 
Bei echter Trockenhefe (ATH) ist es notwendig diese zu reaktivieren, die ist aber hier nicht gebräuchlich. Bei der Trockenhefe aus dem Supermarkt handelt es sich vielmehr um Instant-Trockenhefe (ITH), die direkt ins Mehl gegeben wird. Man kann die aber auch im Wasser auflösen.
Also ich habe die Caputo Lievito bestellt mit dem Hintergedanken, dass Trockenhefe nicht so schnell verdirbt wie Frischhefe. Ist das eine ITH?

Kann man machen. Allerdings ist das Papier meist nur bis 230°C beständig und wird bei 400°C schwarz und verbrennt.
Der Plan war, auf dem Papier nur belegen (weil kein Holzbrett verfügbar). Einschiessen dann ohne Ppaier

Gerade bei längerer Teigführung ist die Umgebungstemperatur relevant. Hier empfiehlt sich die PizzApp mit der man entsprechend den Temperaturen die Zutaten für die Pizza leicht ausrechnen kann. Die berücksichtigt auch die mengenmäßigen Unterschiede zwischen Frischhefe (FH) und Instant-Trockenhefe(ITH) und die Gare im Kühlschrank.
Kann es sein, dass bei der PizzApp die Zeiten in umgekehrter Reihenfolge angegeben sind? Es kommt doch zuerst die Gare im Kühlschrank und danach die bei Raumtemperatur?
 
Bei der Hefemenge würde mich genau das in der Bedinenungsanleitung abgedruckte Rezept interessieren, da genau dieses Rezept am Anfang des Threads mehrfach als sehr anfänger-tauglich klassifiziert wurde.
Die Bedienungsanleitung mit dem abgedruckten Rezept läßt sich direkt auf der Unold-Luigi Produktseite downloaden.
Das Originalrezept ist so ausgelegt daß es bei normalen Temperaturen immer funktionieren sollte. Im Hochsommer bei aktuell 32°C im Schatten ist es bestimmt nicht verkehrt den Teig für die Stückgare in einen kalten Kellerraum (optimal 16-17°) zu geben. Und lieber immer wieder mal kontrollieren wie sich der Teig entwickelt: Wenn die Pizzaballen früher als geplant fertig werden, dann bremst man den Hefetrieb im Kühlschrank.

Einschiessen ohne Papier, das ist klar. Habe halt den Fehler begangen, alle verfügbaren Holzbrettchen zu ölen, so dass ich jetzt keines mehr habe zum Belegen.
Ob das Holzbrettchen geölt ist spielt zum Belegen der Pizza keine große Rolle.

Auf der Schaufel (gelocht, eloxiert) belegen wird vermutlich in die Hose gehen, weil der Teig sich in die Löcher eindrücken könnte?
Nein, und das machen viele andere auch so. Nur je länger der rohe Teig auf der Schaufel liegt um so mehr haftet der an. Daher sollte der Kontakt mit der Schaufel möglichst kurz sein.

Also ich habe die Caputo Lievito bestellt mit dem Hintergedanken, dass Trockenhefe nicht so schnell verdirbt wie Frischhefe. Ist das eine ITH?
Ich habe keine Ahnung was sich genau dahinter verbirgt. Allerdings ist dieses Produkt bei kleinen Mengen eher suboptimal da nach dem Öffnen die Hefe Feuchtigkeit zieht und dann nur noch begrenzt haltbar ist. Besser wäre es die kleinen üblichen 7g Hefetütchen zu benutzen und auch die noch geschlossenen Tütchän in einer Tupperbox im Froster zu lagern um die Haltbarkeit zu verlängern. Ich verwende für die angebrochene Hefe ein Reagenzglas in dem mal eine Vanilleschote verpackt war. Der Hohlraum vom Plastikverschluß faßt dabei zufällig genau 1g Hefe, so daß man die damit prima entnehmen und portionieren kann.

Der Plan war, auf dem Papier nur belegen (weil kein Holzbrett verfügbar). Einschiessen dann ohne Ppaier
Dazu braucht es weder Holzbretter noch Papier. Man belegt die Pizza gewöhnlich direkt auf der Arbeitsfläche wo man den Teig ausgezogen hat, nachdem man grob das Mehl beiseite geschoben hat. Von dort nimmt man die mit dem Pizzaschieber auf, zieht die auf die finale Größe auf und schießt die dann zügig ein.

Kann es sein, dass bei der PizzApp die Zeiten in umgekehrter Reihenfolge angegeben sind? Es kommt doch zuerst die Gare im Kühlschrank und danach die bei Raumtemperatur?
Das macht zwar bestimmt einen Unterschied, würde das aber nicht so eng sehen.
 
Die Bedienungsanleitung mit dem abgedruckten Rezept läßt sich direkt auf der Unold-Luigi Produktseite downloaden.
Die habe ich ja. Mich hat nur die doch (im Vergleich zu anderen Rezepten) lange Gare von insgesamt 24 Stunden bei Raumtemperatur stutzig gemacht. Angegeben sind dabei 0,5 .. 1g Frischhefe auf 500g Mehl

Ich habe keine Ahnung was sich genau dahinter verbirgt.
Laut Beschreibung: Bierhefe mit sehr hoher Aktivität. Dosierung 1/3 im Vergleich zu Frischhefe. Begriffe wie "Instant" finde ich da nicht.

Allerdings ist dieses Produkt bei kleinen Mengen eher kontraproduktiv da nach dem Öffnen die Hefe Feuchtigkeit zieht und dann nur noch begrenzt haltbar ist.
Hmm, ja.. Das leuchtet ein. Und wenn ich da lese: "Bierhefe", da hätte ich sogar noch Flüssige S-04 im Kühlschrank vom letzten Brautag. Steht allerdings auch schon seit mehr als 2 Jahren herum, ob die noch gut ist...
 
Laut Beschreibung: Bierhefe mit sehr hoher Aktivität. Dosierung 1/3 im Vergleich zu Frischhefe. Begriffe wie "Instant" finde ich da nicht.
Die Übersetzung Bierhefe ist Umgangssprachlich etwas unscharf, denn damit meint man Hefen die zur Bierherstellung geeignet sind, während man Hefen die man zum Backen nimmt hierzulande als Backhefe oder Bäckerhefe bezeichnet. Ich gehe aufgrund von https://www.gustini.de/lievito-secco-attivo-100gr.html aus daß es eine gewöhnliche ITH ist und würde die wie dort genannt im Vergleich 1/2 dosieren.

Hmm, ja.. Das leuchtet ein. Und wenn ich da lese: "Bierhefe", da hätte ich sogar noch Flüssige S-04 im Kühlschrank vom letzten Brautag. Steht allerdings auch schon seit mehr als 2 Jahren herum, ob die noch gut ist...
Bekanntlich eignet sich echte Bierhefe auch zum Brot- und Pizzabacken und liefert würzige Aromen. Speziell mit der Hefe aus einem naturtrüben und nicht pasteurisierten Weißbier / Hefeweizen läßt sich da wunderbar arbeiten wenn gerade keine Hefe zur Hand ist, während Bäckerhefe im Bier bekanntlich denkbar ungeeignet ist.
 
Dazu braucht es weder Holzbretter noch Papier. Man belegt die Pizza gewöhnlich direkt auf der Arbeitsfläche wo man den Teig ausgezogen hat, nachdem man grob das Mehl beiseite geschoben hat. Von dort nimmt man die mit dem Pizzaschieber auf, zieht die auf die finale Größe auf und schießt die dann zügig ein.
Wenn ich in der Küche ausbrreite+belege, dann muss ich durch die ganze Wonung auf die Terrasse zu Luigi tragen. Da hätte ich Bedenken, dass auf dem Weg der Teig an der Schaufel kleben bleiben könnte. Wie gesagt: keinerlei Erfahrung.

Deswegen der Gedanke, auf dem (nicht wirklich lebensmittelauglichen) Terrassentisch auszubreiten und belegen. Das Papier wegen der Lebensmitteltauglichkeit.
 
Wenn ich in der Küche ausbrreite+belege, dann muss ich durch die ganze Wonung auf die Terrasse zu Luigi tragen. Da hätte ich Bedenken, dass auf dem Weg der Teig an der Schaufel kleben bleiben könnte. Wie gesagt: keinerlei Erfahrung.

Deswegen der Gedanke, auf dem (nicht wirklich lebensmittelauglichen) Terrassentisch auszubreiten und belegen. Das Papier wegen der Lebensmitteltauglichkeit.
  1. Die Wege in deiner Wohnung sind sicherlich nicht so groß daß die Pizza 5 Minuten Zeit hätte um an der Schaufel anzukleben.
  2. Es empfiehlt sich die Wege kutz zu halten, damit man schon mal die nächste Pizza vorbereiten kann, während die andere auf Sicht backt. Also ggf. Ofen in die Küche.
  3. Da der Teig zum Zusammenziehen neigt, raubt Backpapier einem den letzten Nerv.
  4. Scheiß auf die Lebensmitteltauglichkeit vom Terrassentisch. Was in 10 Jahren harter UV-Strahlung durch die Sonne nicht ausgedünstet ist, und beim Putzen nicht von der Oberfläche abgeht, geht auch nicht ab wenn da mal eine Pizza für 5 Minuten aufliegt.
  5. Oft hat man eine Silikon-Backmatte für die Weihnachtsbäckerei, welche sich ebenso für herzhafte ⌀26-30cm Hefeplätzchen mit Tomaten-Käse-Basilikom Topping eignet.
 
Ich würde mir einfach ein Backbrett aus Holz kaufen und darauf die Pizza direkt beim Ofen ausbreiten. Das kann man gut reinigen und kostet nicht die Welt. Mit der Pizza auf der Schaufel, von der das Semola rieselt, durch die Wohnung gehen, wäre mir zu reinigungsintensiv.
 
Das beste für den Sparstrumpf wäre keine Aktionsflyer zu schauen und eine Arbeit wo man nicht täglich bei Metro vorbei fährt in der früh.
Jetzt ist einer weniger im Regal...
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... mal gucken ob es eine gute Ergänzung ist zum Raptor als Verfechter von Holzofenpizza,
bei richtig schlechtem Wetter mit viel Wind wäre es geplant den Luigi zu verwenden.
 
Das beste für den Sparstrumpf wäre keine Aktionsflyer zu schauen und eine Arbeit wo man nicht täglich bei Metro vorbei fährt in der früh.
Jetzt ist einer weniger im Regal...
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... mal gucken ob es eine gute Ergänzung ist zum Raptor als Verfechter von Holzofenpizza,
bei richtig schlechtem Wetter mit viel Wind wäre es geplant den Luigi zu verwenden.
Gegen den Raptor kann er wohl nicht anstinken, aber als günstiges Backup sollte es schon passen! 😄🙌🔥
 
Gegen den Raptor kann er wohl nicht anstinken, aber als günstiges Backup sollte es schon passen! 😄🙌🔥
Ich erwarte mir nicht zu viel von dem günstigen Ofen, ist ja nur als Backup angedacht richtig.
Heute mal laufen gelassen und 404° am Stein mit dem neapolitanischen Programm.
Grundsätzlich kann mir der Verbrauch eh egal sein da ich genug PV am Dach habe,
aber werde auch ein Messgerät vorschalten um zu gucken, was der effektive Stromverbrauch ist bei einer Session mit 6 Ballen.
Wird irgendwie komisch sein beim ersten Mal, wann man nichts zu tun hat mit Holz nachlegen und drehen der Pizza mit dem Peel.
 
So habe mir jetzt ein Strommessgerät geholt und vorgeschaltet.... 1700 Watt zieht er.
Egal was ich einstelle, oben 20 grad unten 400 grad es passt nicht.
Dadurch schmecken die Pizzen auch eher so semi. Die brauchen halt von unten hohe Hitze und nicht von oben .
Gerade 3 Gemacht, oben fast schwarz unten kaum durch. Das war mit den anderen Öfen die ich hatte viel besser. Obwohl die schon nicht gut waren aufgrund verarbeitung etc
Was soll ich machen ?
Ungelogen, hätte ich den Teig aufm Backblech in Backofen geschoben wäre das Ergebnis besser
 
Bist du dir sicher, dass du unten mehr Temperatur eingestellt hast als oben?
Die Tasten sind bei meinem "falschrum" angeordnet, oben die Unterhitze und unten die Oberhitze.

Ich hatte auch noch nie ein Problem mit zu hellem Böden und verbranntem Belag. Bei mir genau andersherum.
 
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