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US-Fleisch

Klar, bei uns leben alle Mastrinder so. Mich hat nur der Begriff Freilandhaltung gestört, denn im prinzip ist das keine, sondern eben eine Boxenhaltung unter freiem Himmel.
dass Mais gefüffert wird oder ?
Nö auch unsere Mastrinder werden nur mit Maissilage ( das ist die ganze gehäckselte Maispflanze ) und Soja gemästet
 
Eines noch: Mir hat das Rind, und zwar jedes einzelne Stück, das ich während unseres USA-Urlaubs gegessen habe, verdammt gut geschmeckt. ;)
Und für wen die Lieferwege ein Problem sind: Gilt das für Euch auch für Bananen, Orangen und sonstiges unsaisonale Gemüse? ;)
 
Ich esse US Fleisch am liebsten. Der Geschmack ist unvergleichlich. Zumindest hab ich noch kein vergleichbares Fleisch aus anderen Ländern bekommen. Ich war auch schon im Süden der USA. Die Viecher stehen in ewig weiten Steppen oder Wüsten rum. Sicherlich gibt es auch andere. Das Fleisch welches bei uns importiert wird ist 0815 Fleisch. Jetzt vergleiche ich das mal mit 0815 Rind welches man bei unseren Metzgern bekommt. Da kannst du machen was Du willst. Ein Steak wird zu 50% zäh auch wenn du es immer gleich zubereitest. Geschmack hat es garnicht. Ob die Rindviecher hier Hormone oder Medikament bekommen weiß ich nicht. Mein Schwiegervater züchtet Schweine. Sein Medikamentenschrank ist prall gefüllt und wird sehr fleißig benutzt. Warum soll das bei Rindern anders sein. Bei uns stehen sie immer im Stall werden gefüttert und geschlachtet betriebswirtschaftlich sinnvoll. Da frag ich mich ob da nicht das eine oder andere Viech mit einem amerikanische Rind tauschen will.

Ich denke bei uns sind die Fleischerzeuger kein bisserl besser als die da drüben.

Bevor jetzt ein Aufschrei kommt möchte ich noch betonen das ich sehr wohl Fleisch aus der Region kaufen würde wenn es denn gute Qualität geben würde. Aber unsere Metzger verkaufen sowas nicht. Ich würde auch gern den Preis dafür bezahlen.

Es gilt wie immer: Das ist nur meine Ansicht der Dinge. Jeder darf das gern anders sehen.

Gruß Dingo
 
Und für wen die Lieferwege ein Problem sind: Gilt das für Euch auch für Bananen, Orangen und sonstiges unsaisonale Gemüse?
Ich achte da schon auch bei Obst und Gemüse darauf. Dann gibt's halt Spargel nur in der Saison, Äpfel lieber vom Bodensee als aus Neuseeland... Aber manches wächst bei uns einfach nicht. Ich könnte z.B. nicht auf Kaffee verzichten (und Malzkaffee ist keine Alternative). Ich sag mal, alles mit Sinn und Verstand.
 
Ich bin bei Dir, Bratengriller, und auch diese von mir gestellte Frage war eher akademischer Natur, als dass ich wirklich Antworten wollte; ebenso wie meine Bitte, man möge mir die Standards aufzählen, die wir haben und die in den USA nicht eingehalten werden. Die Frage sollte vielmehr als Anstoß interpretiert werden, sich darüber Gedanken zu machen, was man neben dem Fleisch her so konsumiert und welche 'Strecken' und Lieferwege das nebenher Konsumierte so hat. Und wer lange Lieferwege bei Fleisch ablehnt, dürfte konsequenterweise auch vieles Andere nicht konsumieren, das mutmaßlich aus Südamerika etc. kommt.

Ich gewinne halt immer wieder den Eindruck, dass bezüglich Fleisch und sonstigen Waren gerne mit zweierlei Maßstäben gemessen wird, und das empfinde nich nicht als richtig.

US-Beef bekomme ich wissentlich nur beim Schaper in Böblingen, bei dem bin ich in letzter Zeit eher selten, aber wenn ich ein Stück sehen würde, das mich anmacht, dann nehme ich es ohne schlechtes Gewissen mit. Allerdings ist das in Jahren nicht geschehen.... ;)

Viele Grüße
Gerhard
 
Ich esse US Fleisch am liebsten. Der Geschmack ist unvergleichlich. Zumindest hab ich noch kein vergleichbares Fleisch aus anderen Ländern bekommen
möchte ich noch betonen das ich sehr wohl Fleisch aus der Region kaufen würde wenn es denn gute Qualität geben würde

ich glaube mit diesen zwei Sätzen ist eigentlich sehr vieles bis alles gesagt.

man bekommt anscheinend "gutes" Fleisch aus den USA leichter, als gute Qualität aus der Region.
und darin liegt glaub ich das Hauptübel....
:_denken1:
 
Ich esse US Fleisch am liebsten.
möchte ich noch betonen das ich sehr wohl Fleisch aus der Region kaufen würde wenn es denn gute Qualität geben würde. Aber unsere Metzger verkaufen sowas nicht. Ich würde auch gern den Preis dafür bezahlen.
ich glaube mit diesen zwei Sätzen ist eigentlich sehr vieles bis alles gesagt.

man bekommt anscheinend "gutes" Fleisch aus den USA leichter, als gute Qualität aus der Region.
und darin liegt glaub ich das Hauptübel....
:_denken1:
in zwei Worten: Big Bullshit! :D

<klick> der Beweis



P.S. und nein, das ist kein mega entusiastischer Extremfall, der 3 Rinder im Jahr schlachtet, sondern einfach nur ein handwerklicher Metzger - 35 km von meinem Wohnort.
Kostet nen Euro mehr, ist vielleicht etwas umständlicher zu beziehen, aber man bekommt es: Haltung und Zucht in DE, Schlachtung in DE, Trockenreifung in DE
 
P.S. und nein, das ist kein mega entusiastischer Extremfall, der 3 Rinder im Jahr schlachtet, sondern einfach nur ein handwerklicher Metzger - 35 km von meinem Wohnort.
Kostet nen Euro mehr, ist vielleicht etwas umständlicher zu beziehen, aber man bekommt es: Haltung und Zucht in DE, Schlachtung in DE, Trockenreifung in DE

Da stimme ich Dir zu. Allerdings ist es schon ein bisschen wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Ich habe sehr lange gebraucht um in meiner Gegend einen Metzger zu finden der diese Qualität liefert.
 
ich glaube mit diesen zwei Sätzen ist eigentlich sehr vieles bis alles gesagt.

man bekommt anscheinend "gutes" Fleisch aus den USA leichter, als gute Qualität aus der Region.
und darin liegt glaub ich das Hauptübel....
:_denken1:
Ja das hab ich gemeint. So Fleisch wie auf den Bild von Homer 2.0 wenns bei uns geben würde dann wäre das mein Favorit. Vielleicht erleb ich das ja noch. Beim phosphatfreien Waschmittel hat es damals auch geheißen das eine umweltverträgliche Alternative noch viele Jahre Entwicklung braucht. Dann hat eine Firma ein Waschmittel ohne rausgebracht und nach ein paar Monaten war Phosphat verschwunden weil es keiner mehr gekauft hat.

Gruß Dingo
 
in zwei Worten: Big Bullshit! :D

<klick> der Beweis



P.S. und nein, das ist kein mega entusiastischer Extremfall, der 3 Rinder im Jahr schlachtet, sondern einfach nur ein handwerklicher Metzger - 35 km von meinem Wohnort.
Kostet nen Euro mehr, ist vielleicht etwas umständlicher zu beziehen, aber man bekommt es: Haltung und Zucht in DE, Schlachtung in DE, Trockenreifung in DE

Ein toller Beweis...

Es ist einfach nicht möglich eine konstant gute Qualität zu erhalten. Dies war die letzte Färse welche ich erhalten habe.


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Offensichtlich sieht es toll aus. War aber nicht zu kauen und mal wieder 2kg für die Tonne. Das ist mir auch nicht das erste mal passiert.

Bei US Fleisch hingegen hatte ich noch nie ein Fehlgriff. Bei meinen regelmäßigen tastings liegt es leider auch immer vorne.

Von daher ziehe ich US Beef jedem anderen Stück vor. Boykottiert es ruhig, dann wird es hoffentlich wieder günstiger...
 

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@homer2.0
ich hoffe ich deute dein :D hinter dem Bullshit richtig :_denken1:
daß du eine gute regionale Quelle hast, ist toll, ich hab auch eine, find ich persönlich jezz auch super :D
und leider gibts auch andere wie @Dingo , die halt leider nicht diese Möglichkeiten haben,
und da ists dann halt augenscheinlich einfacher, an "gutes" US Fleisch zu kommen...
worin eben imho das Grundübel liegt.
Nicht überall gibts halt leider noch Direktvermarkter oder Fleischhauer, die auch (in Zusammenarbeit mit den Landwirten) gute Qualität produziern ...

:weizen:
 
War aber nicht zu kauen und mal wieder 2kg für die Tonne.
zu kurz abgehangen ??????
hätte ich jetzt nochmal vakuumiert und in den Kühli gelegt ... bevor ich 2kg in die Tonne kippe, nur weils net budderweich is
:_wut1:
Dekadenz pur ....
 
...Offensichtlich sieht es toll aus. War aber nicht zu kauen und mal wieder 2kg für die Tonne. Das ist mir auch nicht das erste mal passiert.
Ist im Nachhinein natürlich immer leicht gesagt, aber es sieht schon ein wenig "Suppenfleischmäßig" aus... die Sehnen sind auch ziemlich stark ausgeprägt... "Färse"... :hmmmm: ==> hat man Dir da Milchkuh verkauft?
zu kurz abgehangen ??????
hätte ich jetzt nochmal vakuumiert und in den Kühli gelegt ... bevor ich 2kg in die Tonne kippe, nur weils net budderweich is
:_wut1:
Dekadenz pur ....
Wolfen und Burgern! :)
 
Ich vermute mal stark, daß das schon auf irgendeine Art und Weise zubereitet war. Also ich hab' noch kein zubereitetes Steak gewolft oder nochmal einvakuumiert und nachreifen lassen. Höchstens in dünne Scheiben geschnitten und auf ein Brötchen gelegt.

Das mit den regionalen Versorgern ist zumindest bei Rindfleisch bei mir am Ort auch nicht so einfach.
 
@Ebbel
also die Fleischstücke vom @docsnyder schauen mir aba noch ziemlich unbehandelt aus :confused::confused:
:_denken1:
 
zu kurz abgehangen ??????
hätte ich jetzt nochmal vakuumiert und in den Kühli gelegt ... bevor ich 2kg in die Tonne kippe, nur weils net budderweich is
:_wut1:
Dekadenz pur ....

Soviel Verständnis habe ich tatsächlich wie lange ein Stück Fleisch lagern muss...

Werde dein Tipp aber beherzigen und das fertig gegrillte Suppenfleisch demnächst vakuumieren und 2 Wochen später nochmal grillen... Und wenn es nach dem 2ten Grillen immer noch nicht weich ist mache ich natürlich Burger draus.
 
Ja, aber wenn er schreibt, es wäre nicht zu kauen, dann gehe ich mal davon aus, daß er da auch reingebissen hat :-) und auch wenn wir hier alle Fleischesser sind, werden die meisten so ein Stück doch zumindest mal kurz über den Grill ziehen, bevor sie es verzehren.

edit...hat sich wohl gerade überschnitten....

edit 2...ruhig Männers, immer schön ruhig. Wie heisst es so schön: ehe ich mich aufrege, ists mir lieber egal.
 
:_denken1:
@docsnyder @Ebbel
ok .,.. kleine Denkkorrektur ... das auf dem Bild sind schon die ganzen 2 kg ...
gut ... dann schauts natürlich anders aus ...
:_cool:
 
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