Ein Bad in Cola oder Backpulver - da gibts nicht viel zu halten, da ist einfach die Chemie gegen dich:
Cola enthält zwar idR. Zitronensäure und Phosphorsäure die durchaus Eisenoxide umsetzen können, aber das dauert ewig und drei Tage. Das blanke, poröse Gusseisen wird durch das Wasser in der Cola deutlich schneller korrodiert als die Säuren die Oxide (also den Rost) umwanden können. Da muss man schon deutlich höheren konzentrierte Säuren nehmen - dafür gibt es spezielle Rostumwandler auf Phosphorsäure-Basis und einem Gelbildner, die man draufpinseln kann.
Backpulver ist gänzlich sinnlos, weil die Zusammensetzung so abgestimmt wird, dass die saure und basische Komponente miteinander zu CO2 reagieren (und idealerweise wenn sie heiss werden, beim Backen), wenn schon müsstest du z.B. Natron nehmen - was ebenfalls viel zu schwach ist und ewig dauert, wenn du hingegen Natriumhydroxid nimmst (Natronlauge) entfernst du damit zwar den Rost, aber die dabei entstehenden Eisenhydroxide sind leicht löslich und bieten keinen nachhaltigen Schutz.
Bei den Rostumwandlern auf Phosphorsäurebasis entsteht Eisenphosphat. Das ist zwar nicht giftig und schwarz wie die Nacht, fällt also nicht auf, aber nicht sehr temperaturstabil - hat einen Schmelzpunkt von 250°C und zersetzt sich bei höheren Temperaturen, etwas wenig für einen Grillrost, d.h. durch den "Regelbetrieb" geht der Rostschutz verloren - da sind die meisten Polymere/Harze die aus Ölen entstehen deutlich beständiger. Genau darum brennt man die Roste auch ein - bzw. man brüniert auch im Werkzeug- und Maschinenbau teilweise mit Ölen, weil es einfach funktioniert
Mit anderen Worten: spart dir die "Chemiekeulen": abbürsten mit einer rostfreien Bürste (Edelstahl oder Messing) und dann einbrennen.