Servus zusammen 
Letztes Wochenende haben wir wieder unser Weihnachts-Schwein bekommen und verarbeitet. Am Samstag vor einer Woche hatte ich es bei unserem Direktvermarkter in der Nachbarortschaft bestellt. Diesen Samstag früh hab ich es abgeholt. Da er mich kennt, und weiß, was ich damit vor habe, hat er mir dieses Mal ein etwas schwereres Exemplar als die "Normschweine" rausgesucht. Ausgeschlachtet hatte es noch 122kg. Mal ein paar Bilder:
Erstmal die provisorische Metzgerei eingerichtet:
Dann alles zerlegen:
Dieses Mal hab ich mir wieder was besonderes überlegt, und den Bauch nicht vom Kotelett getrennt, sondern beides zusammen ausgelöst - das soll dann eine so genannte "Breitseite" geben, sieht man in Tirol oder im Schwarzwald noch häufig. Wobei die dort verwendeten Schweine meist weniger Muskelmasse haben.
Kann sich dann doch sehen lassen:
Die andere Hälfte (gehört meinem Spezl) haben wir klassisch zerlegt. Es gab viele Bratenstücke, Schnitzel, Koteletts,.... Und natürlich auch von seiner Hälfte ein paar Stücke zum Suren/Räuchern.
Das war das Fleisch zum einsuren, fast 30kg:
Damit war der erste Tag (fast) erledigt. Am Abend gab es noch ein Erdäpfelbratl:
Am Sonntag morgen ging es dann weiter. Selbstredend fielen auch viele Abschnitte zum verwursten an. Doch zunächst wollte das Surfleisch eingesalzen werden:
Ich weiß allerdings nicht ob ich es in dem runden Eimer lasse - ich glaube ein eckiges Gefäß wäre doch besser gewesen, von der Form her.
Dann ging es an die Wurstherstellung:
Nebenher kochte das Kesselfleisch vor sich hin:
Natürlich wurde auch die Flüssige Nahrung nicht vergessen:
Spätnachittag war dann das Kesselfleisch fertig:
Dann folgte noch die unvermeidliche Kochwurstherstellung:
Um 12 Uhr nachts machte ich mich dann auf den Heimweg mit Schubkarren - sind ja nur ein paar Meter
Dann hab ich die Bauernwürste noch schnell in die Selch gehängt.
Die Räuchern jetzt gerade:
Zum Abendessen hab ich mir dann was vom selbst gemachten Leberkaas aufgebacken:

Hier noch die Ausbeute an Kochwürsten:
Das war's vorerst. Es war wieder ein sehr arbeitsreiches, aber doch schönes Wochenende, mit bisher sehr guten Ergebnissen! Ich werde weiter berichten!
Grüße,
Alex

Letztes Wochenende haben wir wieder unser Weihnachts-Schwein bekommen und verarbeitet. Am Samstag vor einer Woche hatte ich es bei unserem Direktvermarkter in der Nachbarortschaft bestellt. Diesen Samstag früh hab ich es abgeholt. Da er mich kennt, und weiß, was ich damit vor habe, hat er mir dieses Mal ein etwas schwereres Exemplar als die "Normschweine" rausgesucht. Ausgeschlachtet hatte es noch 122kg. Mal ein paar Bilder:
Erstmal die provisorische Metzgerei eingerichtet:
Dann alles zerlegen:
Dieses Mal hab ich mir wieder was besonderes überlegt, und den Bauch nicht vom Kotelett getrennt, sondern beides zusammen ausgelöst - das soll dann eine so genannte "Breitseite" geben, sieht man in Tirol oder im Schwarzwald noch häufig. Wobei die dort verwendeten Schweine meist weniger Muskelmasse haben.
Kann sich dann doch sehen lassen:
Die andere Hälfte (gehört meinem Spezl) haben wir klassisch zerlegt. Es gab viele Bratenstücke, Schnitzel, Koteletts,.... Und natürlich auch von seiner Hälfte ein paar Stücke zum Suren/Räuchern.
Das war das Fleisch zum einsuren, fast 30kg:
Damit war der erste Tag (fast) erledigt. Am Abend gab es noch ein Erdäpfelbratl:
Am Sonntag morgen ging es dann weiter. Selbstredend fielen auch viele Abschnitte zum verwursten an. Doch zunächst wollte das Surfleisch eingesalzen werden:
Ich weiß allerdings nicht ob ich es in dem runden Eimer lasse - ich glaube ein eckiges Gefäß wäre doch besser gewesen, von der Form her.
Dann ging es an die Wurstherstellung:
Nebenher kochte das Kesselfleisch vor sich hin:
Natürlich wurde auch die Flüssige Nahrung nicht vergessen:
Spätnachittag war dann das Kesselfleisch fertig:
Dann folgte noch die unvermeidliche Kochwurstherstellung:
Um 12 Uhr nachts machte ich mich dann auf den Heimweg mit Schubkarren - sind ja nur ein paar Meter
Dann hab ich die Bauernwürste noch schnell in die Selch gehängt.
Die Räuchern jetzt gerade:
Zum Abendessen hab ich mir dann was vom selbst gemachten Leberkaas aufgebacken:

Hier noch die Ausbeute an Kochwürsten:
Das war's vorerst. Es war wieder ein sehr arbeitsreiches, aber doch schönes Wochenende, mit bisher sehr guten Ergebnissen! Ich werde weiter berichten!
Grüße,
Alex

Hergestellt haben wir:
Man weiß auf jeden Fall danach was man getan hat, egal ob Reh oder Schwein 
