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Womit schleift ihr eure Messer?

Vielleicht verirren sich ja auch
@DerTeufel@Pietje@DosenWerfer@ferdyund die anderen Profis noch einmal in diesen Faden.
Wenn ich so nett aufgefordert werde, komme ich dem gerne nach.
Ich habe mir den Faden nochmal angeschaut. Andere Zeit, anderer Blickwinkel.
Nach dem Einrichten der T8 für ein Messer den Schleifstein plan drehen, halte ich für Unsinn. Das sollte als Erstes gemacht werden, denn veränderter Durchmesser vom Stein ergibt einen anderen Winkel am Messer.

Der Hinweis auf die nötige Geduld ist immer noch wichtig. Ich habe es noch nie geschafft, mit 3 Zügen pro Rad ein Messer auf einen Wert unter 100 Bess zu schleifen. Ich habe es auch noch nie geschafft, mit einer Höheneinstellung der Toolbar bei allen Rädern und Scheiben einen identischen Winkel zu erreichen.
Was bei der vielgepriesenen Filzermethode unter der Lupenlampe aussieht wie "komplett vorn", wird dann vom USB Mikroskop leider ganz ander dargestellt.

Bei den Bildern vom Santoku meine ich, eine Microsäge an der als "fertig" poliert gezeigten Schneide zu sehen. Das ist nicht to-the-edge durchpoliert.

Wo kommen denn beim MEssergebrauch die Hohlräume zustande, die er bei einem Küchenmesser Wiegeschnitt zeigt? Vom Kräuterschneiden? Ohne Ausbrüche? Ich halte das für Schleiffehler an der T8. Der Hohlraum nahe dem Griff entsteht durch das erste Ansetzen in diesem Bereich bei jedem Hub. Ein amerikanischer YTler hat gezeigt, dass es besser ist, von der Spitze zum Griff zu schleifen. Da wird aber das "Wasserschneiden", also das parallele Ausrichten der Schneide zum Stein schwieriger. Daher mische ich beide Techniken. Mit dem groben Schleifrad gebe ich die Kontur der Klinge vor. Da setze ich am Griff mit dem "Wasserschneiden" an. Steht die Kontur sauber, starte ich beim Rest der Arbeit mit der Spitze.

Für meinen Spieltrieb und das aufregende Herumexperiementieren hat die T8 viel Zubehör und bereitet mir viel Spaß. Das ändert aber nichts an dem komplexen Thema "Messer schärfen und entgraten" und ist mMn auch nicht DAU-tauglich. Viel Zeugs ist zudem auch immer eine mögliche Fehlerquelle und frisst mächtig Platz an der Werkbank.
Ich meine, grobe (CBN) Scheiben sind für Messermacher oder Reparaturen. Ein normales Küchenmesser muss nicht mit 80er oder 300er Rädern bearbeitet werden. Die dabei entstehenden Riefen bekommt man bei Polieren kaum weg, wie SJ in einigen Videos selber zeigt.

Ich mache die Erfahrung in meinem Haushalt, dass auf extreme Besswerte geschliffene Messer wochenlang Spaß bei der Arbeit bereiten, bis sie in den Bereich von 200 Bess kommen und hier als "stumpf" angesehen werden.

Pflaster und Desinfektionsspray habe ich beim Arbeiten mit der T8 auch schon ein paarmal benötigt. Es sind zumeist Punktierungen mit dem Schneidenende am Griff, die mich erwischen. Bei den scharfen Messer kommt nicht mal ein Schmerzsignal. Der Finger beginnt einfach zu bluten.
 
Wenn es ums Ausdünnen von Klingen alle 10 Jahre geht: Jürgen Schanz!
Ich glaube dass wir uns hier verrennen.
Ausbeinmesser von Dick od. Victrinox sind in der Preisregion von 20€

Die T1 schaft sicherlich genügend Schärfe und ist im händling sehr einfach.
Auch sollte die hohe Qualität der Maschine berücksichtigt werden


Allerdings sind die Tormeks für einen konvexen Anschliff nur bedingt geeignet.
Vevor 1 x 30
 
Nun mal zur Besswert-Verherrlichung
Tut mir leid, wenn das so rüberkommt. Bess gibt mir eine Zahl für einen Punkt auf der Schneide. Das ist für mich besser als Aussagen wie: spitze, geil oder unglaublich.
Und Bess zeigt mir bei meiner Arbeit einen Trend, ob meine Bemühungen, Schärfe zu erreichen fruchten oder eher schaden. SJ hat oft genug geschliffene Messer gezeigt, die nach einer seiner "Methoden" schlechtere Bess Werte hatten wie vor dem Filz oä.
Da ich ja 6 verschiedene Polierräder habe, muß ich mich dann nicht mit dem ungeeigneten quälen, sondern kann auf ein besser geeignetes Rad wechseln.

Diese Chirurgieinstrumente schneiden über den Hohlschliff oder die Kontur. Ich glaube nicht, dass man das mit dem Schneiden einer Paprika vergleichen kann. Meine Klingen für das Cuttermesser zum Tepichbodenschneiden liegen um 100 Bess. Da hätte die Fabrik ja Unsinn produziert, wenn 400 Bess reichen würden.

Euch allen einen Guten Rusch in´s Neue Jahr!

Ich habe kein Problem damit, meiner Arbeit konkrete Zahlen zuzuordnen. Anderseits haben viele schon Messer gekauft, die mit blumigen Worten beworben wurden und dann auf dem Schneidbrett enttäuschten.
 
Vielen Dank für euren Input. Auch an die Profis @DerTeufel und @Pietje eure Beiträge im Forum habe ich schon durch und bin auch begeistert was ihr da zuhause macht.
Aber es schon wie @DosenWerfer schreibt. Es geht um die Messer fürs Zerlegen von Schwein und co, im Preisbereich um die 20-30€. Meine Küchenmesser kommen zum Messerschleifer des Vertauens.
Danke euch.
 
Vielen Dank für euren Input. Auch an die Profis @DerTeufel und @Pietje eure Beiträge im Forum habe ich schon durch und bin auch begeistert was ihr da zuhause macht.
Aber es schon wie @DosenWerfer schreibt. Es geht um die Messer fürs Zerlegen von Schwein und co, im Preisbereich um die 20-30€. Meine Küchenmesser kommen zum Messerschleifer des Vertauens.
Danke euch.
Hast du dir mal den Bandschleifer von Work sharp angeguckt? Da gibt's auch ein Video zu. Zumindest hast du da eine Führung.
 
Also ohne wetzstahl zu arbeiten mit einem Metzgermesser puh das wird nichts. Beim zerlegen von einem Rind oder Schwein. Da

Also ohne wetzstahl zu arbeiten mit einem Metzgermesser puh das wird nichts. Beim zerlegen von einem Rind oder Schwein. Da geht es am Knochen entlang und die Messer werden zwangsläufig stumpf. Dann mal den Stein auspacken, wird schwierig.
Da bin ich bei Dir. Aber ich bin auch kein Metzgermeister und zerlege keine Tiere. Da hast du ganz andere Anforderungen. 😉
 
@Pietje
seit ich den Tormek Winkeleinsteller 123 habe, treffe ich den Winkel beim Nachschleifen genau und schärfe materialschonender.
Meine Küchenmesser schärfe ich z.B immer mit einem Winkel von 15 Grad.
 
Nach diversen Versuchen mit Schleifmaschinen bin ich beim Set von Lansky gelandet und geblieben.
Dazu noch ein Abziehstahl von Dick. Damit bringe ich jedes meiner Messer wieder auf Kurs.
 
Für lange, dünne Messer nehme ich den WorkSharp Ken Onion Edition. Dafür ist der perfekt geeignet.
 
Hast du dir mal den Bandschleifer von Work sharp angeguckt? Da gibt's auch ein Video zu. Zumindest hast du da eine Führung.
Du warst schneller. Müsste in meinem Schleifzeugs Faden auch drin sein.
 
Nach diversen Versuchen mit Schleifmaschinen bin ich beim Set von Lansky gelandet und geblieben.
Dazu noch ein Abziehstahl von Dick. Damit bringe ich jedes meiner Messer wieder auf Kurs.
Mit Lansky - auch mit den Diamantsteinen habe ich es im Gegensatz zur Tormek - nie richtig geschafft, Messer perfekt zu schärfen. (Bess<100)
 
Ich hatte zunächst ein Greaf Gerät (Chiefs Choice), dann ein Lansky, dann habe ich mir vor Jahren ein Tormek T7 gekauft.
Damit werde ich wohl bis an mein Lebensende meine Messer schleifen. Für mich erste Wahl
 
Mit Lansky - auch mit den Diamantsteinen habe ich es im Gegensatz zur Tormek - nie richtig geschafft, Messer perfekt zu schärfen. (Bess<100)
Naja, ob die bei mir perfekt geschliffen werden, lasse ich mal dahingestellt.
Auf jeden Fall werden sie wieder schön scharf.
 
dann habe ich mir vor Jahren ein Tormek T7 gekauft.
Damit werde ich wohl bis an mein Lebensende meine Messer schleifen

Hier Fotos meiner Schleifgerätschaften.
Tormek mit Drehteller und sonstigem Zubehör

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Damit bekomme ich alle Messer, die in unserem Haushalt vorhanden sind, perfekt geschärft

An dieser Stelle möchte ich noch allen hier in der Runde ein gutes neues Jahr wünschen
 
Für seine Metzgermesser hat sich mein Vater eine Dick RS 150 DUO zugellegt.
Ist zwar teuer und für was anderes als günstige Metzermesser würd ich sie jetzt nicht empfehlen aber die Anwendung ist hald sehr sehr einfach.
Wenn man sich mit der Thematik des Schleifens aber auseinander setzen mochte würde ich hier eher eine Tormek nehmen.

Ich kann auch die Shinko empfehlen, die hat meine T4 für Kochmesser abgelöst. Finde den flachen Stein von der Handhabung viel angenehmer um freihand den Winkel zu halten.
Man bekommt für 330€ schon 280er, 1000er und 6000er Stein dazu.
Bei der Tormek müssen die feineren Steine erst dazugekauft werden und die kosten richtig Geld (hatte einen 1000er und den Japanese Waterstone dazu). Mit dem mitgelieferten Stein konnte ich nicht viel anfangen da er für dünne Küchenmesser viel zu grob ist.

Der 6000er bei der Shinko ergibt aber schon eine extrem gute Schärfe.

Für Metzgermesser kann aallerdings die Konstruktion vielleicht bisschen blöd sein um den Hinteren Teil zu erreichen (der Kunstofffingerschutz vom Messer wird da im Weg sein).

Mittlerweile schärf ich meine Kochmesser aber fast nur noch per Hand auf diversen Wassersteinen. Geht bei dünn ausgeschliffenen Messern auch sehr schnell und macht irgendwie am meisten Spaß :)
 
Neid! Neid! Neid!
Wie bekommst Du die Wiederholbarkeit der Einstellung hin?
Mir mißlingt das immer wieder.
Wichtig ist, daß Du die Stütze von unten nach oben schraubst und mit den Fingern die Halterung auf den Stein drückst
 
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