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So, endlich ist die Zunge in der Chinakugel. In der Auffangschale befindet sich die Brühe vom Kochen. Für qualm sollen Tannenzapfen sorgen (ja ich bin experimentierfreudig):
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Und jetzt erstmal abwarten und Tee äh Bier trinken. Auf unseren Ratze!
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Der Mensch lebt bekanntlich nicht von der Zunge allein, also in der Zwischenzeit mal ne kleine Beilage gebastelt:
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Nach einer Stunde wird mal gemopt und neue Räucherware aufgelegt. Das Fleisch hat angeblich schon 55°C und das bei konstanten 110° in der Kugel:
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Aber ausreichend Zeit für mehr Gerstensaft ist ja noch vorhanden:
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Könnte allerdings sein, dass die Zunge zu salzig wird, da sie gepökelt ist und noch mit Speck umwickelt. Hoffentlich war der Metzger mit dem Salz sparsam. Denke aber, dass sie beim Abkochen genug Salz verloren hat.
Aber schaut sehr lecker aus.
Hä hä hä, totaaaal geil!
Allein die Idee ist schon goldwert, aber die Story ist noch besser!
Sollte die Zunge aufgrund der Pökelei, dem Rub und dem Speck zu salzig sein machts ja nix, hast ja schon ordenlich Durst gelöscht, quer durch die Bank.
Wünsche Dir, dass es geschmeckt hat bzw. schmecken wird.
Genau nach den Vorgaben hab ich mir so ungefähr gerichtet. Nur wie man nachlesen kann mit etwas Variation. Nach kurz 6,5h auf der Chinakugel war das Ding fast durch (nein das auf den Bohnen ist nochmal ne prise Salz, keine Asche:
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Anschnitt... und wie mir gesagt wurde selbst nach 6,5h low&slow kein wirklicher Smokerand:
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Und ab auf den Teller:
http://img148./img148/2579/img0062ty5.jpg
Das Resultat:
Von wegen Schuhsohle. Das Fleisch war durchaus zart und saftig und auch nicht zu salzig. Allerdings nicht so ganz so wie bei sonstigen Fleisch. Geschmacklich würde ich es in eine Mischung aus Räucherschinken, Koschschinken und Bauchfleisch einordnen. Entgegen meinen erwartungen war die Zunge doch sehr Fett. Im Nachhinein bereue ich jedenfalls den kleinen Versuch jedenfalls nicht und werde ihn sicher nochmal mit der ein oder anderen Variation wiederholen. Auch der Mittesser war begeistert. Nur seine Göga wollte leider nichts von dem Fleisch, also wurde es doch ein wenig viel. Aber alles ist verputzt.
Und jetzt zu den wichtigeren Dingen im Leben:
http://img389./img389/74/img0064gs3.jpg
Vielen dank für eure Tipps und Anregungen. Ohne euch wäre das sicher nichts geworden.
Ich hätt mir mal ein Stückel aufgehoben und kalt aufgeschnitten.
Wird auf alle Fälle mal probiert.
Wegen dem Smokerrand.
Das Fleisch ist vorgekocht und somit der "Farbstoff" im Fleisch zerstört.
Vermute ich zumindest mal.
Oder die Farbe wurde durch's pökeln schon konserviert.
Sieht nett aus, aber ich bevorzuge Zunge glaub ich doch als Ragout. Mit Weißweinsoße. Und Hackfleischbällchen. Und dann einfach mit Weißbrot, zum Soße auftunken. Das schmeckt...
Echt interesant...Ich liebe Zunge und koche mir selbst gern eine ab aber gesmoked nach dem Kochen??? Echt interessant. Schade, das man im Forum nicht schmecken kann )
Schöner Test und super Bilder.
Hät ich gerne mal probiert.
Aber bei Zunge: keine Kompromisse, in reichlich Wurzelwerk gekocht, gesäubert und am besten mit etwas Butter, Meersalz und frischen Bauernbrot gleich gegessen.
Bin da halt der typische "Purist".
Hast Du die Zunge mal nach dem Kochen Probiert? Gab es zwischen gekocht und anschließend gesmoked einen Unterschied? Ich liebe Zunge, aber die zusätzlichen Arbeitsgänge würde ich nur in Kauf nehmen, wenn geschmacklich dabei noch etwas raus springt.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass allein Rub und Moppen schon eine willkommene Abwechslung bringt.
Ich weiss die Zunge bisher nur als Zungenragout zu schätzen. Göga eher weniger, weil da mal Futter mit verkostet wurde, seitens der Viecher. Aber ob das auf dem Grill funzt?
Ich bin jedenfalls auf das Ergebnis gespannt.
Nur Mut zur Lücke und viel Erfolg mit dem Lecker.
Die Viecher putzen sich auch das Gegenteil wo das Futter reinkommt. Und? Probleme?!!? Nee!!!
Übrigens geile Geschichte. Mache ich auch mal. Garantiert!!!