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Amerik. Beef

Wenn wir es so machen würden wie die Franzosen wären wir wohl im Genusshimmel. Ich meine damit die anderen, die es noch nicht machen.

Aha, wie kommst du darauf? Schaue dich mal in französischen Supermärkten um. Ich will nicht tauschen. Und schon gar nicht bei den Preisen.


Man ist, was man isst !!

Auf den Spruch habe ich gewartet... :lol:
Morgens bin ich ein Müsli, gerade eben war ich ein Schwein und eine Kartoffel. :teeth:
 
....
Morgens bin ich ein Müsli, gerade eben war ich ein Schwein und eine Kartoffel. :teeth:
Morgens bin ich dann nichts, heut mittag war ich bayr. Kraut und heut Abend Pastramisemmel... :muh:

Die Diskussion führt doch in den luftleeren Raum.
Es ist ja nicht nur eine Frage des Geschmacks und artgerechter Haltung des US-Beefs - nicht zuletzt akzeptiert man gentechnisch veränderte Ernährung des Vieh.
Dann lieber dt. Färse gut abgehangen... egal ob aus Massenproduktion oder vom Kleinbauern.
 
nicht zuletzt akzeptiert man gentechnisch veränderte Ernährung des Vieh.

Das ist ja nochmal ein ganz anderes Feld. (Gefahren für den Konsumenten? Abbau genetischer Vielfalt im Pfanzenreich, bla,...)

Hier hat die Künast ja immerhin scheinbar bekommen, was sie wollte: Die BASF zieht ihre Gen-Tech-Sparte ab. Schade.

Wiesenhof (a.k.a. Geflügel-KZ) bleibt und schreibt fröhlich schwarze Zahlen.
 
War mir schon klar, dass dis Diskussion irgendwann in diese Richtung geht.


Grundsätzlich will doch jeder möglichst gute Qualität zum Günstgsten Preis. Vollkommen menschlich.

Ist nur meiner Erfahrung nach so, dass sich beides selten verwirklichen lässt. Egal ob es sich dabei um Werkzeug, Grills, Fleisch ... handelt.

Jeder muss für sich persönlich entscheiden, was ihm wichtiger ist. Und genau das Produkt erhält er dann auch.

Die Franzosen legen eben generell eher mehr Wert auf gutes Essen, als hierzulande und geben auch mehr Geld aus dafür. Mir geht es da wie den Franzosen. Wir essen halt nur 1 - 2 mal in der Woche Fleisch. Dann aber sehr gutes.

Allerdings war auch hierzulande vor 50 Jahren der Anteil des Einkommens, das für Lebensmittel ausgegeben wurde sehr hoch. Heute ist es nur noch ein kleiner Teil. Meiner Meinung nach sind die Lebensmittel in dem Maße, in dem sie billiger wurden auch schlechter geworden. Die gute Qualität kostet auch heute noch ungefähr gleich viel wie damals. Prozentual am Einkommen gemessen.

Nur hatte man damals nicht die Möglichkeit beim Discounter billiges aus Massentierhaltung zu kaufen, weil es das nicht gab.

Da hatte das Wort " Sonntagsbraten" noch eine wortwörtliche Bedeutung, weil man es sich gar nicht so oft wie Heute hätte leisten können.

Zum Glück haben wir in Deutschland die volle Auswahl von bester Qualität bis Schrott. Wir waren sehr oft in Dänemark im Urlaub und da gibt es nur ganz wenige Metzgereien und immer mehr schliessen. Habe schon in einer größeren Stadt keinen einzigen Metzger gefunden. Da hat man dann fast nur noch die Kühltheke im Supermarkt zur Auswahl.

Fazit: Jeder kann machen und kaufen in der Qualitäts- und Preisklasse die er will.
Mir wäre die ganze Diskussion hier sowas von Sch***egal, wenn die billigste Qualität in der Regel nicht ohne wirklich üble Tierquälerei gehen würde.

Gruß Matthias


PS: das war mein letzter Beitrag zu diesem Thema weil man gewisse eingefahrene Verhalten nicht einfach ändern kann. Ich wollte nur mal, dass jeder etwas darüber nachdenkt, was er eigentlich isst und ob er das evtl. trotz Tierquälerei mit Genuss essen will.
 
Die Franzosen legen eben generell eher mehr Wert auf gutes Essen, als hierzulande und geben auch mehr Geld aus dafür. Mir geht es da wie den Franzosen. Wir essen halt nur 1 - 2 mal in der Woche Fleisch. Dann aber sehr gutes.

:rotfll:

Letztens mal in Frankreich gewesen? Auch positive Vorurteile sind letzlich genau das: Vorurteile.

Viele Grüße,
Gerhard
 
was soll man auch machen? jeder kauft das, was er vertreten kann. die breite masse bleibt auf diesem gebiet schlicht unterbelichtet, viele wollen täglich fleisch, kaum einer will mehr bezahlen. den meisten geht quantität vor qualität.
die menschheit steht am abgrund und gehört abgewrackt.

spaß beiseite: es wird sich nix ändern.
 
... weil das Thema nur an der Oberfläche behandelt wird. Unkenntnis und Ängste verhindern eine sachliche und ehrliche Diskussion.


:bbq4you_drinks:


.

ich weiß nicht, ob ich das so unterschreiben könnte. Nach all den Filmen, Reportagen und Skandalen, die in den letzten 10 Jahren auf mich eingewirkt haben glaube ich schon, zu wissen was in der Fleischindustrie vor sich geht. Ängste kann ich bei mir jedenfalls keine Ausmachen (selbst wenn es statt 2mal nur noch 1 mal pro Woche Fleisch geben sollte, who cares). Ansgt hätte ich nur, wenn ich mir eingestehen würde, dass ich Bedingungen wie bei Wiesenhof unc Co. durch mein Konsumverhalten unterstützen würde. So ist es aber nicht. Ich kann morgens noch in den Spiegel schauen.

recht gebe ich Dir in Bezug auf eine breite, öffentliche Diskussion (abseits des gsv). Wer gesteht sich schon gerne ein, was sein Ernährungsstil für Konsequenzen für Tiere (Haltungsmethoden wie sie sich auf Josef Göbbels hätte ausdenken können), ganze Landstriche (Gülle,...) und Menschen in anderen Ländern (Export von Billigstfleisch nach Afrika) hat. Ich war auch geschockt, als ich zum ersten mal "hinters Licht" geführt wurde. Aber da muss ein jeder durch.
 
Oder die grossen Fleischlieferanten würden einfach weniger verdienen.
Ob die das wollen?
Warum wird die Schuld auf den Verbraucher abgewälzt?

Wenn niemand zu diesen Bedingungen produzieren würde, aus eigener Überzeugung, Ethik und Moral, dann gäbe es halt kein so billiges und mies produziertes Fleisch.

Es ist ja nicht so das die Produzenten sich nicht auch zu der Thematik informieren könnten.


Aber ich glaube die Industiebosse haben schon ein eigenes Interesse daran möglichst billig zu produzieren und Ihren Gewinn zu steigern.

Egal mit welchen Mitteln.

Also nur teures Fleisch kaufen, denn teures Fleisch muss ja gut produziert sein?

Glaub ich nicht! :prost:


Da muss ich zustimmen. Teures Fleisch muss nicht automatisch von "glücklichen" Tieren sein.

Wir kaufen fast unser ganzes Fleisch von Bauern und Fleischern aus der Gegend.

Aber wenn es mal was besonderes ::flüster:: sein soll, dann greif ich schon auch gerne mal in die Spezialitätentruhe oder zum Sonderangebot, obwohl ich wissen müsste, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

Ich gebe es zu:

Manchmal gewinnt bei mir der Genusstrieb oder der Sparefroh gegenüber Ethik und Moral.

... und weil ich so bin, wird auch die Welt nicht besser!
 
ich weiß nicht, ob ich das so unterschreiben könnte...
... Ängste kann ich bei mir jedenfalls keine Ausmachen (selbst wenn es statt 2mal nur noch 1 mal pro Woche Fleisch geben sollte, who cares)...


Gemeint sind die Ängste eine Situation anerkennen zu müssen, weil sich für einen vernünftigen Menschen daraus Handlungen ableiten, will er nicht für
unvernünftig gehalten werden.

Unkenntnis vor allem darüber, was sich wirklich hinter dem Lebensmittel versteckt bzw. wie viele Ressourcen für die Produktion verbraucht werden.
Beispielsweise benötigt man in der westlichen Welt für die Produktion von 1kg Lebensmittel im mittel 10kg Erdöl.

Der weltweite tägliche Verbrauch* an Erdöl liegt bei 87 Mio. Barrel, was ungefähr 13,8 Mrd. Liter entspricht. Wollen nur 2 Mrd. Chinesen und Inder
1kg dieser Lebensmittel jeden Tag essen, würde sich der tägliche Verbrauch um 20 Mrd. Liter erhöhen.

Wünsche viel Spass bei der Vermehrung der gewonnen Einsichten.


:bbq4you_drinks:


.

*Wert aus 2008
 
sag ich doch: Die Menschheit gehört abgewrackt. Das nimmt sie sogar selbst in die Hand - ganz ohne Prämie.

Was mir der heutige Tag an Erkenntnisgewinn gebracht hat:

Ein gewisser Herr Wesjohann (Wiesenhof) hat auf Betreiben unseres jetzigen Bundespräsidenten das Bundesverdienstkruez verliehen bekommen.

Der mit dem Friedensnobelpreis beehrte Präsident der USA lässt mittels Drohnen nun ganz offiziell in Pakistan morden.

Griechenland wird uns noch über viele Jahrzehnte Geld kosten, nur weil sie sich in die Währungsunion gemogelt haben.

Ganz ehrlich: Wohin soll die Reise denn noch gehen?

Heute ist nur ein Tag wie jeder andere.

Das i-Tüpfelchen war dann:
Das System Wiesenhof - Wie ein Geflügelkonzern Menschen, Tiere und die Umwelt ausbeutet - ARD - YouTube

Oh happy day...

Die Fleischproduktion passt doch astrein zur allgemeinen Entwicklung in "unserer" Welt.

All die Mohammed Attas da draußen, so langsam beginne ich, sie zu verstehen.

so, genug aufgeregt. Heute Abend wird die Welt dank Sofa und Bordeaux wieder rosarot. Dann ist der ganze Scheiß so schön weit weg.
Oder wie sagt der Geländewagenfahrer? Wie Welt ist nur noch im SUV zu ertragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
...
Oder wie sagt der Geländewagenfahrer? Wie Welt ist nur noch im SUV zu ertragen.
Häh? ... weil der SUV Fahrer glaubt auch bei winterlichen Verhältnissen eher mit Schienenfahrzeugen verwandt zu sein, als mit gewöhnlichen Verkehrsteilnehmern (wie mich) und diese zum Abflug in die Wiese verdonntert, weil die Schiene den SUV losgelassen hat? :bash:

Ich nehm dann doch auch lieber den Bordeaux und das Sofa.
 
Hast recht - sorry für's OT.

Meine Einstellung dazu habe ich hier und auch schon in anderen Freds die sich mit ähnlichen Themen auseinandersetzten kund getan.
Am Ende entscheidet jeder selbst - so viel Individualismus ist uns zum Glück noch geblieben.
 
Überzeugende Sach- und Fachbeiträge zum Thema Ernährung, Lebensmittel und Fleisch sehen imho anders aus.


:bbq4you_drinks:


.

Stimmt. Aber was soll man noch schreiben. Alles wissenswerte ist für jeden zu jeder Zeit zigfach verfügbar. Es fehlt daran, die richtigen Konsequenzen aus den herrschenden Zuständen zu ziehen. Für sich anzufangen, und nur noch Lebensmittel zu konsumieren, die diesen Namen auch vertragen, ist sicherlich ein Anfang.
Wenn aber der großteil der Menschen zu doof dazu ist, muss ein Vormund her, sprich: Der gesetzliche Rahmen muss sich ändern.

Was tun? Tierschutzpartei wählen?
Ich bin ratlos. So romantisch der Versuch auch ist, für sich selbst im Kleinen etwas zu verändern, so wenig Auswirkung hat er auf die Zustände und die Tierhaltung.
Vieles gehört abgeschafft, bestraft, verboten. Freiheitliche Gesellschaft ja bitte, aber nur in engen Grenzen. Und warum? Weil der Mensch vielfach zu blöd ist, sich in Freiheit anständig zu verhalten.
Und weil dadurch andere Menschen, Tiere und ganze Volkswirtschaften in Mitleidenschaft gezogen werden, muss sich etwas ändern.

Das wird es aber nicht, weil sich niemand selbst ins Knie schießen möchte, um Dinge zu verändern, von denen er nichts weiß, oder die ihm schlicht egal sind.

Unsere Ansichten in allen Ehren, aber ich halte sie für nicht mehrheitsfähig.
 
Am Ende entscheidet jeder selbst - so viel Individualismus ist uns zum Glück noch geblieben.

Ich weiß nicht, ob es wirklich gut ist, dass JEDER selbst entscheiden kann. Was dabei heraus kommt, wird ja gerade in diesem Thread behandelt. Wenn das das Ergebnis unseres hochgelobten Individualismus ist, dann gute Nacht.
Freiheiten müssen dann Grenzen gesetzt werden, wenn andere unter dieser gelebten Freiheit leiden oder eingeschränkt werden. Das sollte auch für Tiere zur Fleischproduktion (was für ein schöner Terminus) gelten.

Deswegen gibt es ja einen gesetzlichen Handlungsrahmen, den jeder hat. Aber ich finde, dieser Rahmen könnte gerade im Bereich der Lebensmittelproduktion etwas enger gesteckt werden. Davon profitiert der Verbraucher letzten Endes - auch wenn es eine Art der Bevormundung sein mag. Was die Vernunft der Leute nicht von selbst regelt, bzw. was der vermeintlich vernünftige dann doch an Unfug betreibt, muss verhindert werden.

Sorry für s OT vorhin, aber ich sehe die Produktionsbedingungen unserer Nahrung durchaus als passend zu einem Kontext, in dem die Welt scheinbar immer kaputter wird. Wen wundert da noch, wie Nahrungsmittel produziert werden. Das ist doch ein systemimmanenter Irrsinn, der in allen Bereichen zum Vorschein tritt.
 
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