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Anova Precision™ Oven

Von meiner Frau angespornt, heute Bestellt
Kommt auf den Balkon, unter den Effeuno dazu braucht es noch ein Gestell.
 
Gute Wahl, bin immer noch zufrieden mit dem Ofen. Wenn man sich in die App eingefummelt hat lassen sich super brauchbare Szenen einprogrammieren.
 
Heute probier ich mal den Sous Vide Modus und den KT Fühler aus.

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Mein Oven verliert wiederholt die Wlan-verbindung.
Mit langem Umweg schaff ich zwar es wieder zu verbinden, doch es senkt die Nutzerzufriedenheit.
Habt ihr andere Erfahrungen?
 
Was mich sehr interessiert wäre mal ein schönes dickes Rumpsteak. Hast Du das schon gemacht? Aktuell kostet der Oven 819,- Euro ohne Rabatt. :-( 20% gibts, aber das sind immer noch 655 Euro. Ist das Teil das Geld wert? Also um 6 perfekte Steaks hinzubekommen wäre mir das wert.
 
Ich würde sie im Ofen auf exakt 52 Grad bringen und dann in der Pfanne in Butterschmalz und Aromen kurz, sehr heiß, fertig braten. Ist der Ofen dazu in der Lage? Leider gibt es heuer keinen BlackFriday Sonderpreis...
 
Hier zieht nun die V2.0 (APO) ein, nach 4 Jahren mit der V1.0.

Sous-Vide wird ja gerne als Hauptargument für den Ofen genannt.

Dabei er ist viel mehr als das, denn er ist ein wahres Aufwärm-Monster. Da geht fast alles, von fest bis flüssig, von weich bis knusprig, oder in Kombination.

Nen ganzes Menü aufwärmen, aus z.B. Gans, Klößen und Rokohl? Der APO kann`s :D. Oder tiefgefrorene Pfannengerichte, perfekt in 20 Minuten, ohne am Herd stehen zu müssen, um in der Pfanne zu rühren. Und im Gegensatz zur Pfanne oder Standard-Backofen kann man so lange mit den Einstellungen spielen, bis kein Gewicht mehr durch den Aufheizprozess verloren geht. Es schmeckt dann auch frischer/besser.

Anderes Beispiel: KFC Chicken-Stripes. Wärmt man diese im gefrorenen Zustand im Backofen oder in der Heißluftfriteusse auf, werden diese zwar außen knusprig (und trocken), bloß innen werden sie trockener als im Ausgangzustand. Der APO behebt diese Mängel. Die Stripes bleiben innen saftig und außen werden sie knusprig, ohne dabei auszutrocknen.

Vieles kann auch ein normaler Dampfbackofen, bloß dann fehlt entweder Sous-Vide oder man bezahlt den dreifachen Preis eines APO.

Seit neustem gibt es wohl auch einen Live-View in den Ofen. Bisher war die eingebaute Kamera nur für die Garguterkennung zuständig, um Einstellungen vorzuschlagen und Zeitraffer-Aufnahmen des Garvorgangs zu erstellen.

Die Heißluftfritteuse wird hier nur noch für Pommes genutzt, der Backofen gar nicht mehr.

Anscheinend ist die V2.0 eine konsequent verbesserte Version der V1.0.

- Kein oder kaum Dampfaustritt, da der Dampf nun im Inneren abgeleitet wird und dort kondensiert
- verbesserte Dampf-Funktion
- Moduswechsel, z.B. von Dämpfen zu Trockenhitze, ohne manuelles Öffnen der Tür möglich
- Kamera im Garraum
- Farb-Touch-Screen für die manuelle Bedienung

Das sind so in etwa die Verbesserungen, welche ich mir gewünscht hätte, obwohl ich auch locker weiter mit der V1.0 ausgekommen wäre. Bloß 4 Jahre fast täglicher Betrieb (von einfachem Proofing bis zum Einbrennen von Blaublech war alles dabei) haben seine Spuren hinterlassen. :D
 
Die V2.0 ist quasi gleich groß, bloß wirkt sie durch die veränderte Glasfront kleiner. Super nicer Touchscreen. Während die Bedienung bei der V1.0 ohne App ein Krampf war ,fühlt sich die manuelle Bedienmöglichkeit beim APO V2.0 ziemlich intuitiv an. Next-Gen.

Zudem sind die Heizstäbe oben und unten bzgl. besserer Reinigung drehbar gelagert.

Die Fronttür wurde klar verbessert. Denn nun besteht sie Innen fast vollflächig aus Glas, nicht einfach wie bei der V1.0 aus in Plastik eingefasstem Glas.

Die ganze Verarbeitung wirkt noch hochwertiger.

Gefühlt heizt die V2.0 zwar etwas langsamer auf, bloß insgesamt scheint die Temperatur stabiler gehalten zu werden und die Dampferzeugung hat ein spürbares Upgrade erfahren, sodass sich Änderungen in den Dampfeinstellungen ziemlich zügig bemerkbar machen. Gerade die teilweise unzuverlässige Dampferzeugung war bei der V1.0 ein Manko, welches sich nur durch Restarts beheben ließ.

Der Frisch- und Kondenswassertank besitzen einen Schubmechanismus mit Feder und jeder Tank verfügt über einen eigenen Sensor. D.h. ohne eingesetzten Tank funktioniert nichts. Es wird sich zeigen müssen, wie langlebig die Konstruktion ist. Jedenfalls besitzt der Tank nun mehr Abstand zum Ofen und wird durch einen Luftstrom dazwischen noch zusätzlich gekühlt. Hier muss ich anmerken, dass die V1.0 diesbezüglich eine Schwachstelle hatte, da der Tank dort dort durch die Hitzeneinwirkung teilweise gerissen oder punktuell geschmolzen ist.

Es ist nun außerdem möglich, den Garzustand der Speise in Echtzeit über die eingebaute Kamera zu verfolgen und zur jedem Vorbereitungsvorgang gibt es ein Review mit Zeitraffer in etwa 5-10-Sekunden.

Ich sehe konsequent umgesetzte Verbesserungen an einem eh schon überragenden Ofen.
Gut gemacht, Anova!

Nun fehlt es tatsächlich nur noch, dass man über die Erkennungsfunktion der Kamera individuell erstellte Workflows ansteuern kann.

Ich kann hier eine Empfehlung aussprechen. Wir möchten keinen anderen Ofen mehr haben.
 
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