Moin Zusammen,
früher haben wir die Gemüse-Abschnitte, die bei der Essenszubereitung anfielen, komplett auf den Kompost gegeben.
Seit einigen Jahren nutzen wir den größten Teil davon, um eine schmackhafte Gemüsebrühe zu machen und einzukochen.
Das möchte ich heute mal zeigen.
Alle einwandfreien Gemüse-Abschnitte und -Schalen (außer von Kartoffeln und Kohl) sammeln wir in einer Box, die oben in der Tiefkühltruhe steht.
Wenn die voll ist, füllen wir alles in einen großen Gefrierbeutel in der TK um.
Wenn sowohl Beutel als auch Box voll sind - das dauert bei unserem Zwei-Personen-Haushalt etwa drei Monate - wird Brühe gekocht.
Viele Zutaten braucht es dazu nicht.
Etwas Salz, Sojasauce, Zwiebeln, Knoblauchzehen, etwas Ingwerknolle, bißchen Zitronengras, Pfeffer- und Pimentkörner, ein paar Nelken sowie Wacholderbeeren und Lorbeerblätter.
Die Gemüseabschnitte kommen in einen großen Topf und werden mit Wasser aufgefüllt.
Das waren diesmal bei uns gute 3 kg Gemüsereste und etwa 4 Liter Wasser.
Zwiebeln, sämtliche Gewürze und 1 knapper EL Salz kommen dazu. Sojasauce wird erst beim Abschmecken ran gegeben.
Dann wird alles einmal kräftig aufgekocht und mehrere Stunden leicht simmern lassen. Bei unserem Ceranfeld machen wir das auf Stufe 3 von 12.
Mindestens 3 Stunden sollte das leicht köcheln. Wenn es länger dauert, schad das auch nicht - so wie es der Zeitplan halt zuläßt.
Nach vier Stunden sah es bei uns so aus:
.
Aus dem großen Topf wurde es in eine Kombi aus GN 200, gelochter GN 150 und Durchseih-Tuch geschöpft.
Das Tuch mit den ausgekochten Resten wird noch aufgehängt und später ordentlich ausgedrückt, um nix von dem leckeren Saft zu verschwenden.
Derweil werden die Gläser im Backofen bei 120° sterilisiert...
... und die Deckel liegen in kochendem Wasser.
Dann wird die Brühe noch mit Sojasauce und etwas Salz abgeschmeckt. Bei unserer Menge kamen nur noch 2 EL Sojasauce dazu, kein weiteres Salz. Die Brühe soll nur sparsam gesalzen sein, damit sie flexibel einsatzfähig bleibt.
Anschließend werden die Gläser gefüllt.
Es waren diesmal 5 x 700ml-, 3 x 350ml- und 3 x 230ml-Gläser. Eigentlich ein großes Glas mehr, aber das ist beim Befüllen geplatzt.
Na ja, etwas Schwund is immer...
2 Gläser kamen direkt in den Kühlschrank, da die in den nächsten Tagen benötigt werden.
9 Gläser wurden eingekocht.
Das mache ich immer in einer GN 2/3 100 Gastronorm-Schale im Backofen:
Die Schale gut mit kochendem Wasser auffüllen und bei 120° für gute 60 Minuten einkochen.
Und hier noch die Ausbeute der Aktion.
Dazu kamen noch zwei Silikon-Eiswürfelformen, davon hab ich aber kein Foto. So haben wir schnell Brühe zur Verfügung, wenn nur wenig benötigt wird. Ein Würfel wiegt ca. 25 g.
Ja, so machen wir das.
Eigentlich eine ganz simple Geschichte, [Basic] halt...
Aber:
Es ist nachhaltig, es ist preiswert, es ist lecker!
Soviel von mir für heute.
Danke fürs Lesen.
Gruß aus Ostfriesland
Martin
früher haben wir die Gemüse-Abschnitte, die bei der Essenszubereitung anfielen, komplett auf den Kompost gegeben.
Seit einigen Jahren nutzen wir den größten Teil davon, um eine schmackhafte Gemüsebrühe zu machen und einzukochen.
Das möchte ich heute mal zeigen.
Alle einwandfreien Gemüse-Abschnitte und -Schalen (außer von Kartoffeln und Kohl) sammeln wir in einer Box, die oben in der Tiefkühltruhe steht.
Wenn die voll ist, füllen wir alles in einen großen Gefrierbeutel in der TK um.
Wenn sowohl Beutel als auch Box voll sind - das dauert bei unserem Zwei-Personen-Haushalt etwa drei Monate - wird Brühe gekocht.
Viele Zutaten braucht es dazu nicht.
Etwas Salz, Sojasauce, Zwiebeln, Knoblauchzehen, etwas Ingwerknolle, bißchen Zitronengras, Pfeffer- und Pimentkörner, ein paar Nelken sowie Wacholderbeeren und Lorbeerblätter.
Die Gemüseabschnitte kommen in einen großen Topf und werden mit Wasser aufgefüllt.
Das waren diesmal bei uns gute 3 kg Gemüsereste und etwa 4 Liter Wasser.
Zwiebeln, sämtliche Gewürze und 1 knapper EL Salz kommen dazu. Sojasauce wird erst beim Abschmecken ran gegeben.
Dann wird alles einmal kräftig aufgekocht und mehrere Stunden leicht simmern lassen. Bei unserem Ceranfeld machen wir das auf Stufe 3 von 12.
Mindestens 3 Stunden sollte das leicht köcheln. Wenn es länger dauert, schad das auch nicht - so wie es der Zeitplan halt zuläßt.
Nach vier Stunden sah es bei uns so aus:
Aus dem großen Topf wurde es in eine Kombi aus GN 200, gelochter GN 150 und Durchseih-Tuch geschöpft.
Das Tuch mit den ausgekochten Resten wird noch aufgehängt und später ordentlich ausgedrückt, um nix von dem leckeren Saft zu verschwenden.
Derweil werden die Gläser im Backofen bei 120° sterilisiert...
... und die Deckel liegen in kochendem Wasser.
Dann wird die Brühe noch mit Sojasauce und etwas Salz abgeschmeckt. Bei unserer Menge kamen nur noch 2 EL Sojasauce dazu, kein weiteres Salz. Die Brühe soll nur sparsam gesalzen sein, damit sie flexibel einsatzfähig bleibt.
Anschließend werden die Gläser gefüllt.
Es waren diesmal 5 x 700ml-, 3 x 350ml- und 3 x 230ml-Gläser. Eigentlich ein großes Glas mehr, aber das ist beim Befüllen geplatzt.
Na ja, etwas Schwund is immer...
2 Gläser kamen direkt in den Kühlschrank, da die in den nächsten Tagen benötigt werden.
9 Gläser wurden eingekocht.
Das mache ich immer in einer GN 2/3 100 Gastronorm-Schale im Backofen:
Die Schale gut mit kochendem Wasser auffüllen und bei 120° für gute 60 Minuten einkochen.
Und hier noch die Ausbeute der Aktion.
Dazu kamen noch zwei Silikon-Eiswürfelformen, davon hab ich aber kein Foto. So haben wir schnell Brühe zur Verfügung, wenn nur wenig benötigt wird. Ein Würfel wiegt ca. 25 g.
Ja, so machen wir das.
Eigentlich eine ganz simple Geschichte, [Basic] halt...
Aber:
Es ist nachhaltig, es ist preiswert, es ist lecker!
Soviel von mir für heute.
Danke fürs Lesen.
Gruß aus Ostfriesland
Martin



